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Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon DWEWT » So Apr 12, 2020 20:44

CarpeDiem hat geschrieben: Ein "wachsen" wäre doch bei den hiesigen Faktorpreisen unsinnig.


Das Eigenlandwachstum hat ja selbst bei den absolut geringen Bodenpreisen der 70er, 80er und auch 90er Jahre nicht stattgefunden. Damals galt die Devise: Besser ganz billig pachten als billig kaufen. Als der Bodenpreis-Zug dann in den frühen Jahren des aktuellen Jahrtausends plötzlich Fahrt aufnahm, kam das große Heulen und Zähneklappern. Plötzlich gab es weder billiges Pachten noch Kaufen. Natürlich gibt es heute keine gesunde Relation zwischen Flächenwert und Nutzwert. Aber das freut doch viele Kollegen hier ganz offensichtlich, wenn man hier manchmal genau liest. Ha-Werte die bis in den sechsstelligen Bereich vordringen, ergeben doch große Sicherheiten wenn man Fremdkapital benötigt. Blöd nur, wenn die Blase platzt. Ich erinnere hier an die Aussage des Kollegen aus dem Münchner Nordosten. Als durch SEM der Flächenpreis auf 200 Tsd. € je ha begrenzt werden sollte, fürchtete er um die Fremdfinanzierung von zukünftigen Investitionen. Absurd!
Ich kann mich noch entsinnen, dass mir vom Kauf der Flächen hier am Standort abgeraten wurde. "Hier pachtet man billig und investiert das Kapital in die Produktionstechnik", war das Credo. Ich habe es genau anders gemacht.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon meyenburg1975 » So Apr 12, 2020 20:57

Die Familie meiner Frau kommt aus dem südoldenburgischen. Dort sind ja bekanntermaßen die höchsten Flächenpreise Niedersachsens. Interessanterweise haben die Betriebe mit höherem Flächeneigentum eher aufgehört und leben gut von Pacht und Arbeit. Die "kleinen" sind durch Zupacht mit intensiver Nutzung gewachsen.
Wenn man sich überlegt, was Biogaser für langfristige Pachtverträge auf den Tisch legen, könnte man es auch ruhiger angehen lassen...
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon DWEWT » Mo Apr 13, 2020 7:13

meyenburg1975 hat geschrieben:
Wenn man sich überlegt, was Biogaser für langfristige Pachtverträge auf den Tisch legen, könnte man es auch ruhiger angehen lassen...


Was hält denn Betriebe davon ab, diesen bequemen schnellen € mitzunehmen? Ist die Selbstbewirtschaftung eine aus der Tradition erwachsene Verpflichtung? Oder geht es um den Beweis, dass mit der Eigenbewirtschaftung immer noch ein höheres Einkommen erzielt werden kann als mit der Verpachtung? Misstraut man dem potenziellen Pächter, was den Umgang mit dem Boden angeht? Ist es vielleicht sogar demütigend, wenn "Fremde" auf dem Eigentum wirtschaften? Beratungsmäßig bin ich sicher viel herumgekommen. Eine schlüssige Antwort auf diese Fragen habe ich nie bekommen.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Apr 13, 2020 7:52

Die Gründe dürften wohl vielfältig sein.
Ich möchte erstmal nur meiner Familie ermöglichen, den Betrieb weiterzuführen,
wenn es denn unbedingt jemand möchte. Sonst bin ich mit Mitte 50 sicher raus.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon CarpeDiem » Mo Apr 13, 2020 7:58

DWEWT hat geschrieben:Das Eigenlandwachstum hat ja selbst bei den absolut geringen Bodenpreisen der 70er, 80er und auch 90er Jahre nicht stattgefunden. Damals galt die Devise: Besser ganz billig pachten als billig kaufen.

Diese Aussage ist absolut richtig, wird nur von den Berufskollegen nicht gerne gehört. Als ich in den 70iger Jahren begann Flächen aufzukaufen, wurde ich mitleidig belächelt. Selbst Offizialleute fühlten sich berufen soetwas als absolut falsch anzuprangern......!
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Manfred » Mo Apr 13, 2020 8:15

Dass man oft besser fährt, wenn man das genaue Gegenteil dessen macht, was die Offizialberatung anbiedert, ist ja keine ganz neue Erkenntnis. :wink:
Noch lustiger ist es, wenn die Berater selbst es genauso halten.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Estomil » Mo Apr 13, 2020 8:44

Landkauf war schon immer schwierig. Man darf ja nicht vergessen, dass man das geld nur einmal ausgeben kann und die Verzinsung beim landkauf meist sehr gering war.
Von Wertsteigerungen konnte man sich ja nichts kaufen.
In den 80er konnte man auch mit schnoeden Anlageformen wie Lebensversicherungen 8% Zinsen bekommen. Auch mit Stallhaufen oder anderen Immobilien konnte man eigentlich immer Richtung 10% Eigenkapital Rendite kommen.

Wer Land im größeren Umfang gekauft hat hat somit oft den Betrieb entscheidend geschwächt. Stallbauten waren dann nicht mehr möglich. Plus hohe Steuerlast da man ja nix abschreiben konnte.

Heute sieht's bei vielen natürlich anders aus. Viele Betriebe sind endausgebaut was die Tierhaltung anbelangt und man sucht nach Anlageformen. Für 3€/qm würde ich sofort 30ha kaufen keine Frage.
Gibt's aber halt nicht.
Ist aber auch kein grosses Drama da man dann halt anderweitig geld angelegen muss. Ähnliche Sicherheiten gibt auch mit andern Anlagen...
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon blatt » Mo Apr 13, 2020 8:58

Estomil hat geschrieben:Landkauf war schon immer schwierig. Man darf ja nicht vergessen, dass man das geld nur einmal ausgeben kann und die Verzinsung beim landkauf meist sehr gering war.
Von Wertsteigerungen konnte man sich ja nichts kaufen.
In den 80er konnte man auch mit schnoeden Anlageformen wie Lebensversicherungen 8% Zinsen bekommen. Auch mit Stallhaufen oder anderen Immobilien konnte man eigentlich immer Richtung 10% Eigenkapital Rendite kommen.

Wer Land im größeren Umfang gekauft hat hat somit oft den Betrieb entscheidend geschwächt. Stallbauten waren dann nicht mehr möglich. Plus hohe Steuerlast da man ja nix abschreiben konnte.

Heute sieht's bei vielen natürlich anders aus. Viele Betriebe sind endausgebaut was die Tierhaltung anbelangt und man sucht nach Anlageformen. Für 3€/qm würde ich sofort 30ha kaufen keine Frage.
Gibt's aber halt nicht.
Ist aber auch kein grosses Drama da man dann halt anderweitig geld angelegen muss. Ähnliche Sicherheiten gibt auch mit andern Anlagen...


Ich kenn zwar deinen Betrieb nicht, wenn man aber für schlappe 900 k € + Nebenkosten Eigenland kaufen kann, muss in der Landwirtschaft richtig Geld verdient werden.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon LUV4.0 » Mo Apr 13, 2020 9:17

meyenburg1975 hat geschrieben:. Sonst bin ich mit Mitte 50 sicher raus.



Und dann? Wenn du noch so lange durchziehen willst schaffst du die paar Tage bis zur Rente auch noch. Ist die 75 dein Geburtsjahr?
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Apr 13, 2020 9:45

blatt hat geschrieben:Ich kenn zwar deinen Betrieb nicht, wenn man aber für schlappe 900 k € + Nebenkosten Eigenland kaufen kann, muss in der Landwirtschaft richtig Geld verdient werden.



Was ich definitiv sagen kann, ist dass die, die am lautesten jammern, dass es so schlecht läuft, garantiert immer die höchsten Preise für Grund bezahlen können und das oft auch tun... :oops:

Wenn man sich mal die Rentabilität abseits von der eventuellen Wertsteigerung anschaut, gibt es wohl keine schlechteren Geldanlagen als landwirtschaftlichen Grund. Beim Wald hast sogar noch die hohe Unfallgefahr und die Plackerei...
Es ist wohl meist nur der "Will-Haben-Faktor" entscheidend für die hohen Preise. Ausnahme ist die Ersatzinvestition nach Baulandverkauf. Da macht es Sinn aus Gründen der Steuervermeidung.
Aber einen Zugewinn an Lebensqualität und auch an Rentabilität für den eigenen Betrieb sehe ich bei den derzeitigen Preisen keinesfalls. Das Geld ist weg, da die allermeisten auch nie mehr was verkaufen. Verkaufen sollte ja wirklich nur ultima Ratio sein für einen Landwirt.
Dann lieber auf kleinerer Flamme weiterwirtschaften und zur Not noch einen Nebenjob außer der Landwirtschaft machen, wenn Pachtland nicht zu bekommen sein sollte.

Wichtig ist genug Geld in die Ausbildung der Kinder investieren. Das verspricht die höchste Rendite, auch was das Lebensglück anbelangt.
Genauso wichtig sind auch alle Maßnahmen, die die Gesundheit erhalten, zu ergreifen. Arbeitserleichternde Maschinen (aber keine unnötigen Spielzeuge...), regelmäßige Urlaube und Auszeiten zur Gesunderhaltung sind viel sinnvoller als irgendwo noch ein paar Hektar überteuert dazuzukaufen...
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Paule1 » Mo Apr 13, 2020 9:49

Jetzt komme auch die Medien langsam in die Gänge und merken das was passieren wird, jedoch lenken sie das nicht oft in die falsche Richtung :?: ich denk man kann das Geld oder Gold sofern man was hat nicht wirklich sicher anlegen, nicht mal wie in früheren Zeit vergraben, denn unser Staat holt es von uns solange wir was haben um es zu verteilen bis Alle nichts mehr haben :klug:

Die Geldflut ist da – und so schützen Sie Ihr Vermögen

Auf die Märkte und Volkswirtschaften rollt ein regelrechter Tsunami an Liquidität zu

https://www.welt.de/finanzen/plus207197 ... oegen.html


leider kann man das nix lesen ohne zu zahlen :mrgreen:
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Estomil » Mo Apr 13, 2020 10:23

blatt hat geschrieben:
Estomil hat geschrieben:Landkauf war schon immer schwierig. Man darf ja nicht vergessen, dass man das geld nur einmal ausgeben kann und die Verzinsung beim landkauf meist sehr gering war.
Von Wertsteigerungen konnte man sich ja nichts kaufen.
In den 80er konnte man auch mit schnoeden Anlageformen wie Lebensversicherungen 8% Zinsen bekommen. Auch mit Stallhaufen oder anderen Immobilien konnte man eigentlich immer Richtung 10% Eigenkapital Rendite kommen.

Wer Land im größeren Umfang gekauft hat hat somit oft den Betrieb entscheidend geschwächt. Stallbauten waren dann nicht mehr möglich. Plus hohe Steuerlast da man ja nix abschreiben konnte.

Heute sieht's bei vielen natürlich anders aus. Viele Betriebe sind endausgebaut was die Tierhaltung anbelangt und man sucht nach Anlageformen. Für 3€/qm würde ich sofort 30ha kaufen keine Frage.
Gibt's aber halt nicht.
Ist aber auch kein grosses Drama da man dann halt anderweitig geld angelegen muss. Ähnliche Sicherheiten gibt auch mit andern Anlagen...


Ich kenn zwar deinen Betrieb nicht, wenn man aber für schlappe 900 k € + Nebenkosten Eigenland kaufen kann, muss in der Landwirtschaft richtig Geld verdient werden.


So ist das halt wenn schon der Opa Ställe und Maschinen bar kaufen konnte und nochmal das gleiche aufm Konto lag.
Grade früher war es schon ein unterschied ob ich 8% Zinsen bekam oder für einen Kredit 10% zahlen musste.
Sowas vererbt sich dann weiter. Ich hatte dann halt das Glück kräftig Eigenkapital in den Betrieb stecken zu können und habe aktuell nicht nur keine Schulden, sondern auch einiges an Cash rumliegen.
In den letzten 10 Jahren wurden ca 2,5mio in den Betrieb investiert weswegen dann jetzt natürlich auch gut was hängen bleibt.
Geld verdienen kann man auch mit der Landwirtschaft wenn man zusieht, dass alles rund laeuft, die Kosten unten gehalten werden und man aufs Wesentliche achtet.
Unser größter Schlepper ist Baujahr 2006. Der kleine Baujahr 1991.

Wichtig ist nicht der Schlepper, sondern das Gerät das da hinter hängt. Und da geben wir dann auch gutes Geld aus wenn das Arbeitsergebnis dann besser ist.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon T5060 » Mo Apr 13, 2020 12:02

Land gekauft wurde eigentlich immer, mal hier mal dort, es wurde Stall gebaut. Wer halt kein Geld gehabt hat, der hat dann halt lieber nur gepachtet. Nur damals Zinsen bezahlen war ein Problem. Die Betriebe die damals viel Zinsen bezahlen mussten, sind heute nicht mehr da oder haben heute noch einen Schlag weg. Die Relation zwischen Finanzmathematik und Verkehrswerten geht halt nicht austricksen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon langer711 » Mo Apr 13, 2020 13:10

DMS hat geschrieben:
Ein harmlos klingender Schuldenerlass, z.B. die EZB erlässt eine Geldforderung an Italien löst sich buchtechnisch gegenseitig auf, d.h. der Schuldner hat keine Darlehensverbindlichkeit, der Gläubiger keine Geldforderung mehr. Verführerisch für die Politik..... Der Haken: das aus dem Nichts geschaffene Geld ist -und bleibt- im Geldkreislauf! Besonders gefährlich: wenn für die Verbindlichkeit keine Vermögenswerte geschaffen werden, sondern z.B. Unproduktive(s) geschaffen worden ist, dadurch entsteht -wenn es übertrieben wird- die klassische Inflation.....


Grundsätzlich richtig, allerdings wird dabei immer wieder die "Laufzeit" vergessen.
Unsere stabile Währung Euro wurde eingeführt, ja.
Davor war bei uns die D-Mark, die nach dem zweiten WK eingeführt wurde.
Bei der Umstellung wurden Schulden und Guthaben umgerechnet - fertig.
Ebenso die anderen EU Länder.
Bedeutet:
Der Euro ist nicht 20 Jahre alt, sondern irgendwo um die 70.

Um 100 Euro (oder Mark...) im Umlauf zu haben, muss einer bei der Zentralbank Zinsen abdrücken.
Würde man das Geld zurückzahlen, wäre kein Geld im Umlauf.
Also holt man sich für die Zinsen jedes Jahr neue Kredite.
Nach 70 Jahren etwa hat man 3 mal soviele Schulden, wie Geld im Umlauf.

Schulden sind demnach unser Problem, nicht die Guthaben.

Der Lange
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Apr 13, 2020 13:46

LUV4.0 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:. Sonst bin ich mit Mitte 50 sicher raus.



Und dann? Wenn du noch so lange durchziehen willst schaffst du die paar Tage bis zur Rente auch noch. Ist die 75 dein Geburtsjahr?


Ich habe mehr Ideen (ohne Kühe) wie Lebenszeit :mrgreen:
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