Der vom Englberger genannte Spiegel-Artikel: "Stromversorgung auch ohne Grundlastkraftwerke sicher"
https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/stromversorgung-laut-studie-auch-ohne-grundlastkraftwerke-sicher-a-de2d89f7-6cac-436b-979d-1c6caa3c88a2
https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/stromversorgung-laut-studie-auch-ohne-grundlastkraftwerke-sicher-a-de2d89f7-6cac-436b-979d-1c6caa3c88a2
Natürlich sind Grundlastkraftwerke ziemlich entbehrlich. Angenommen man verzehntfacht WKAs und PV und erzeugt mit dem (sehr vielen) Überflußstrom synthetisches Methangas und speichert es. Bei Dunkelflaute verbrennt man dann dieses synthetische Gas und erzeugt Strom. Die Frage ist nur, was kostet das? Wir müssen annähernd für den gesamte erforderlichen deutschen Strombedarf diese Reservekraftwerke vorhalten.
Und on-top noch ein paar Kraftwerke in Reserve, falls mal ein Kraftwerk nicht startet oder abkackt.
Was machen die Kraftwerksmitarbeiter, wenn Wind weht und die Sonne scheint? Skat-spielen? Turbinen und Werkshalle putzen?
Wobei man ja die Tendenz zur 4-, 3- oder 2-Tage-Woche nutzen könnte und wenn Dunkelflaute ist, dann werden 12-Stunden-Schichten gefahren bis der Engpass vorbei ist.
Und im Sommer nur Nachtschichten.
