Großbritannien stand vergangene Woche am Rand eines landesweiten Stromausfalls. Stromknappheit und Netzinstabilität brachten das britische Stromnetz gefährlich nahe an einen Blackout. Laut dem britischen Übertragungsnetzbetreiber National Grid ESO (NESO) führten insbesondere ein deutlicher Rückgang der prognostizierten Windenergie um rund zwei Gigawatt sowie ein witterungsbedingter Anstieg der Stromnachfrage zu der angespannten Situation.
Hinzu kamen rund drei Gigawatt an Interkonnektoren zu Kontinentaleuropa, die nicht zur Verfügung standen, sowie Wartungsausfälle bei einigen Erzeugungsanlagen – typisch für diese Jahreszeit, wie NESO betont. Doch in letzter Minute sprang der Nachbar Dänemark ein und half mit Strom aus. Möglich machte dies die neue Seekabelverbindung „Viking Link“ zwischen den Ländern.
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