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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon tyr » Di Jun 03, 2025 6:18

erwinruhl hat geschrieben:Natürlich mache ich mir Sorgen bei der zunehmenden Erderwärmung mit den Wetterextremen.

[....]




Wetterextreme gab es schon immer, auch viel extremer als Heute, und das ganz ohne Industrialisierung.
Wetteraufzeichnung Mitteldeutschlands seit dem Ende des 12Jh. ----> http://www.bad-sachsa-geschichte.de/ind ... &Itemid=67
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Di Jun 03, 2025 8:48

Eine Wärmepumpe, die nicht angeschlossen ist, hat vorerst durch Produktion und Transporte nur zur Erderwärmung beigetragen (so es denn so ist).
Wenn sie dann im Winter mittels Kohlestrom (oder gar per Traktor-Zapfwellenaggregat) betrieben wird, ist das ein Nullsummenspiel ggü. dem direkten Verheizen von Öl.

Was bleibt, ist das "gute Gefühl", etwas gegen die Erderwärmung getan zu haben.
Mir scheint, "der Westen" (in Gestalt vom Erwin) hat einfach zuviel Geld übrig für solche Spielchen ...

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Di Jun 03, 2025 11:10

Ja, hast schon recht, Falke.
Ich leiste mir halt keinen Urlaub mit Flieger oder Auto im warmen Süden, und spare da bisschen CO2 ein, weil ich ja nicht fort fahre.
Und ich spekuliere halt, was man machen kann, und was besser nicht.
Die Wärmepumpe mit meiner Grube funktioniert ja so leidlich. Im ganz kalten Winter muß ich Öl in meiner Heizung verschüren. Mich wurmt das schon ein Bisschen, aber ist die einfachste Art, es warm zu bekommen. Alles Andere ist mit Aufwand verbunden, mit keiner wesentlichen Verbesserung.

Und ich habe ja jetzt so 6 kWp senkrecht an die Wand vom Museum montiert, dass das dann mit dem neuen Akku meine Heizkosten bisschen reduziert.

Ist alles bisschen Bastelei bei mir.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Di Jun 03, 2025 12:12

Es gibt ja schon LWWP , die als Inselanlagen nur mit PV- Strom arbeiten können.
Wenn man dann schon so einen großen Pott als Wärmespeicher hat und nutzt, kann ich einfach nicht verstehen, warum man den nicht ordentlich nachwärmt, wenn PV liefert und stattdessen entgegen jeder physikalischen Vernunft warme Luft auf kalte Oberflächen bläst.
Das CO², was Erwin für seinen Urlaub einspart, verpulvert er ja dann wieder mit Chinaimporten, die er nicht richtig nutzt.
Also bleibt unterm Strich ein Greenwashing übrig, an dem viele verdienen, nur der Umwelt nichts geholfen ist.

Da können Adi oder ich u.v.m. getrost beim eigenen Brennholz bleiben und im Ernstfall noch mehrmals zu Demos gegen geplante Wärmepumpengesetze fahren und bleiben trotzdem CO² neutraler...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Di Jun 03, 2025 21:33

Südheidjer hat geschrieben:Wenn ich lese und höre, daß man jetzt staalicherseits die Energiepreise in Deutschland senken will, krieg ich's kotzen. Wie denn, mit Subventionen, die man vorher über Steuern eingesammelt hat?

Na, wer wirds wohl zahlen?

Demnächst gibts in Schilda Steuern und Abgaben auf selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom (ähnlich wie schon bei Rapsöl). Für jegliche Einspeisung ins Netz kommt exakt das gleiche, mit etwas anderer Namensgebung.
https://www.pv-magazine.de/2025/05/12/b ... zentgelte/
https://www.pv-magazine.de/2025/05/28/e ... parmodell/

Läuft effektiv auf die Abschaffung der EEG-Vergütung und ein Verbot von Eigenverbrauch über die Hintertüre hinaus. Schließlich muss ja jeder der noch in Deutschland arbeitet, Steuern zahlt und sein Einkommen sogar noch investiert anstatt verjubelt mit voller Härte bestraft werden :klug:

Wenns so weiter geht, werden auch bald Heimwerker, Hobbygärtner, Hausfrauen und Fahrradfahrer wegen entgangener Gewinne, Steuern und Abgaben zur Kasse gebeten.

Die Hoffnung ist wohl, dass sich die privaten Anlagenbesitzer (vom Balkonkraftwerk mit 300Wp bis zur 30kWp Anlage,sowie ggf. auch deutlich mehr) das gefallenlassen und schön brav für Eigenverbrauch und Einspeisung zahlen, aber gleichzeitig trotzdem noch (insbesondere im Winter) ihre Überschüsse zum Nulltarif abliefern. Das wird aber definitiv nicht funktionieren :lol:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Mi Jun 04, 2025 5:38

Der Martin behandelt diese Thematik in dem PV- Magazin- Artikel:



Die Investitionen werden nicht gerechnet, die ganz erheblich sind.

PV- Anlagen sparen die Folgekosten der fossilen Wirtschaft.

Der Artikel ist einseitig und hat Beigeschmack.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon DMS » Mi Jun 04, 2025 6:46

304 hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Wenn ich lese und höre, daß man jetzt staalicherseits die Energiepreise in Deutschland senken will, krieg ich's kotzen. Wie denn, mit Subventionen, die man vorher über Steuern eingesammelt hat?

Na, wer wirds wohl zahlen?

Demnächst gibts in Schilda Steuern und Abgaben auf selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom (ähnlich wie schon bei Rapsöl). Für jegliche Einspeisung ins Netz kommt exakt das gleiche, mit etwas anderer Namensgebung.
https://www.pv-magazine.de/2025/05/12/b ... zentgelte/
https://www.pv-magazine.de/2025/05/28/e ... parmodell/

Läuft effektiv auf die Abschaffung der EEG-Vergütung und ein Verbot von Eigenverbrauch über die Hintertüre hinaus. Schließlich muss ja jeder der noch in Deutschland arbeitet, Steuern zahlt und sein Einkommen sogar noch investiert anstatt verjubelt mit voller Härte bestraft werden :klug:

Wenns so weiter geht, werden auch bald Heimwerker, Hobbygärtner, Hausfrauen und Fahrradfahrer wegen entgangener Gewinne, Steuern und Abgaben zur Kasse gebeten.

Die Hoffnung ist wohl, dass sich die privaten Anlagenbesitzer (vom Balkonkraftwerk mit 300Wp bis zur 30kWp Anlage,sowie ggf. auch deutlich mehr) das gefallenlassen und schön brav für Eigenverbrauch und Einspeisung zahlen, aber gleichzeitig trotzdem noch (insbesondere im Winter) ihre Überschüsse zum Nulltarif abliefern. Das wird aber definitiv nicht funktionieren :lol:


Immer wieder schön, wie sich vermeintliche Verschwörungstheorien dann in Wirklichkeit verwandeln. War bei der Steuer auf Luft ja nix anderes, früher hat man gesagt dass bestimmt einmal die Luft besteuert wird (als Witz), wurde dann wiederum Realität.
Erstaunlich immer wieder die Naivität + Selbstüberschätzung und das endlose Vertrauen - das immer wieder mißbraucht wird. Aber mehr als sagen und versuchen die Augen zu öffnen, kann man ja nicht. Der Blockbuster baut ja weiter Wohnungen und Häuser........ Dabei muss man sich doch immer wieder (nur) die Grundlagen anschauen. Wie soll das denn "gutgehen", wenn die Masse vermögenslos ist. Die Gesellschaft wird es sich holen, das ist sicher. Da kann man sich in die Tasche lügen wie man will und glauben, man sei schlauer.
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan.
Es braucht weder Herrn noch Knecht, dann ist die Welt gerecht.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Mi Jun 04, 2025 17:00

Balsabäume wachsen schnell und können schon nach wenigen Jahren geerntet werden. In den ausgedehnten Regenwäldern des ecuadorianischen Amazonasgebietes gehören sie zur natürlichen Pioniervegetation und wachsen dort, wo sie Platz finden.
Das formbare Holz wird beispielsweise in den Rotorblättern von Windkraftanlagen verbaut. Es stammt hauptsächlich aus Ecuador, wo die aktuell enorme Nachfrage nach Balsaholz zum Problem für die indigene Bevölkerung wird.
Denn die Weltmarktpreise für das Holz haben sich in den letzten Jahren fast verdoppelt.„Der Handel mit Balsaholz ist so lukrativ, dass man möglichst rasch möglichst viel aus dem Wald holt“, so Roberto Maldonado vom WWF. „Die Produzent:innen müssen dafür immer weiter in die Wälder hineinfahren. Denn an vielen Stellen gibt es gar kein Balsaholz mehr.“ Diese Vollentnahme ist umweltschädigend. Noch größer aber sind die sozialen Probleme, die der indigenen Bevölkerung Ecuadors durch den Balsaboom entstehen.

https://www.wwf.de/themen-projekte/proj ... windraeder
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Mi Jun 04, 2025 17:31

Das Problem ist nicht der Verkauf von Rohstoffen, sondern das der Erlös daraus auf nur Wenige verteilt wird.
Einen Teil vom Erlös könnte man ja in Wiederaufforstung stecken, steckt man sich aber lieber selbst in die Tasche.

Wenn sich der Preis vom Holz verdoppelt hat und doppelt soviel exportiert wird, dann wandert auch viermal soviel Geld in die Region, was erstmal gut ist.
Wenn’s dann falsch verteilt wird, ist das ein Problem, was nicht durch Verzicht auf den Rohstoff gelöst wird.
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Mi Jun 04, 2025 17:47

Neuland79 hat geschrieben:
Balsabäume wachsen schnell und können schon nach wenigen Jahren geerntet werden. In den ausgedehnten Regenwäldern des ecuadorianischen Amazonasgebietes gehören sie zur natürlichen Pioniervegetation und wachsen dort, wo sie Platz finden.
Das formbare Holz wird beispielsweise in den Rotorblättern von Windkraftanlagen verbaut. Es stammt hauptsächlich aus Ecuador, wo die aktuell enorme Nachfrage nach Balsaholz zum Problem für die indigene Bevölkerung wird.
Denn die Weltmarktpreise für das Holz haben sich in den letzten Jahren fast verdoppelt.„Der Handel mit Balsaholz ist so lukrativ, dass man möglichst rasch möglichst viel aus dem Wald holt“, so Roberto Maldonado vom WWF. „Die Produzent:innen müssen dafür immer weiter in die Wälder hineinfahren. Denn an vielen Stellen gibt es gar kein Balsaholz mehr.“ Diese Vollentnahme ist umweltschädigend. Noch größer aber sind die sozialen Probleme, die der indigenen Bevölkerung Ecuadors durch den Balsaboom entstehen.

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Da lobe ich mir die nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland, die man schon seit (fast) ewigen Zeiten betreibt.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon T5060 » Mi Jun 04, 2025 21:23

Neue Umspannwerke 30 ha Flächenbedarf, eins wo auch ich eingebunden bin 72 - 85 Bodenpunkte
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon MikeW » Mi Jun 04, 2025 23:43

langer711 hat geschrieben:Das Problem ist nicht der Verkauf von Rohstoffen, sondern das der Erlös daraus auf nur Wenige verteilt wird.
Einen Teil vom Erlös könnte man ja in Wiederaufforstung stecken, steckt man sich aber lieber selbst in die Tasche.

Wenn sich der Preis vom Holz verdoppelt hat und doppelt soviel exportiert wird, dann wandert auch viermal soviel Geld in die Region, was erstmal gut ist.
Wenn’s dann falsch verteilt wird, ist das ein Problem, was nicht durch Verzicht auf den Rohstoff gelöst wird.


Nein , oder besser nur teilweiße richtig.
Das wirkliche Problem ist die übermäsige Entnahme aus den Wäldern. Hier fabulieren die WKA Befürworter etwas von Umwelt usw. und dort wird Umwelt nachhaltig zerstört und das ist nur einer von vielen Punkten. Das will aber hier niemand wahr haben ... ist ja nicht vor der eigenen Tür.
Traurig, daß in unserer "höher-schneller-weiter-Gesellschaft" das Denken so in Vergessenheit geraten ist.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Do Jun 05, 2025 16:37

Beim NDR gibt es heute einen Artikel nachzulesen, der meiner Meinung mal nicht alles unrealistisch und überschwenglich darstellt.

NDR: "Größter Batteriespeicher Deutschlands bei Schleswig in Betrieb"

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Groesster-Batteriespeicher-Deutschlands-bei-Schleswig-in-Betrieb,stromspeicher116.html

In dem Artikel ist auch eine Tabelle enthalten, in der die schon existenten und zukünftigen Batteriespeicher in Deutschland mit ihrer Leistung und Kapazität gelistet sind. In der Liste hätte ich unten gerne noch als Vergleich die Leistung eines üblichen Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerkes.

Auch die Begriffserklärungen am Ende des Artikels finde ich mal ganz positiv.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Fr Jun 06, 2025 10:08

Netztechnisch helfen die Speicher natürlich. Zum einen in der Regelleistung, von der wir immer mehr brauchen werden und zum anderen zur Beherrschung der Morgen- und Abendspitzen. Als 1-2h Spitzenspeicher durchaus geeignet und vielleicht kompensiert auch der ein oder andere Speicher Netzausbau und vor allem helfen die Speicher den Kraftwerken auf Mindestleistung durchzufahren. Weiter ist das zumindest nach meiner Einschätzung nix, also zumindest nicht das, wovon weissnich träumt. Aber weissnich ist eh grad ein wenig in die Realität geholt worden. Hätte er sich mal so intensiv um sich und seine Gesundheit gekümmert, wie um seine Energiewende, bei der er aus seiner Position heraus eh nichts ausrichten kann.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Fr Jun 06, 2025 18:57

Ja, mehr als tägliche Glättung wird nicht möglich sein bzw. sich nicht rechnen. Den Speicher mittags mit PV zu günstigen Preisen füllen und dann morgens und abends bei den Spitzen teuer wieder verkaufen, das kann sich rechnen.
Aber wie kompensieren wir die Dunkelflauten über mehrere Tage oder gar Wochen im Winter?
Tja, dafür brauchen wir einen Kraftwerkspark, der nahezu die komplette erforderlich Leistung liefern kann. Oder man kauft den Strom bei unseren Nachbarn im Ausland. Die werden uns aber keine Schnapperpreise machen.
Wumpe, was sich durchsetzen wird, teuer wird es garantiert.
Oma Elfriede wird sich freuen, wenn 10% ihrer Rente für Strom drauf geht. Oder sie sitzt die letzten Jahres ihres Lebens im Winter mit drei Wollpullovern im Dunkeln in der kalten Bude und wartet auf's Ende, wenn sie nicht üppig Geld hat.

Eines ist jetzt schon sicher: Der deutsche Weg der Energiewende ist arschteuer. Auch die Schere zwischen arm und reich geht dadurch weiter auseinander, was zu gesellschaftlichen Problemen und Instabilitäten führen wird.
Als analysierender Kritiker könnte man ja nun daraus schließen, daß die grünen Transformatiker und Gesellschaftswender uns erst diesen teueren Scheiss eingebrockt haben und sich nun darüber maßlos aufregen, wenn die (rechten) Radikalinskis in der Gesellschaft mehr werden.
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