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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Gazelle » Mo Jun 16, 2025 13:32

.
Nun mal vollständig, und im Original:

https://www.youtube.com/watch?v=xod9MAerbxo

Einfaches Ergebnis:
Wer jetzt nicht aufwacht, zahlt demnächst.

Deutschland, der Geisterfahrer auf der Autobahn.

Die Industrie hat das längst erkannt.
Deswegen flüchtet die Industrie aus Deutschland.
Man beachte BASF:
O-Ton: "In Deutschland verdienen wir mit unseren Werken kein Geld.
Es geht nicht, dass wir mit den Gewinnen im Ausland unsere Deutschen Werke subventionieren."

Wir erinnern uns 1945 Morgenthau-Plan:
Die Deutsche Industrie wird tot gemacht, Deutschland verkommt zum Agrar-Staat.

.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Mi Jun 18, 2025 3:44

Investition in PV rentiert auf 10 Jahren, dann ists abbezahlt, und man ist nach 10 Jahren fertig und hat sich amorisiert.
Die Zahlung an die Energieversorger wird durch die Zahlung in die PV und Speicher ersetzt.
Die Technik wird immer billiger!
Es geht dahin: Alles auf Strom machen.



Allerdings, das nächste Video zeigt einen kräftigen Verlust bei einem 10 kWh Huawei- Speicher:

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon tyr » Mi Jun 18, 2025 6:23

„Liegt an Solarenergie“: Spanisches TV enthüllt interne Gespräche von Technikern vor Blackout
Im April fiel in Spanien der Strom großflächig aus. Die ersten Vermutungen, dass ein Überangebot von Sonne- und Windstrom bei gleicher Reduzierung der Kernkraftwerke für den Zusammenbruch verantwortlich ist, haben sich bestätigt. Gespräche von Technikern lassen keinen Zweifel mehr an der Ursache.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... e_vignette
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Jun 18, 2025 9:02

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top- ... cef2&ei=15

Hier stehts im Spiegel. Höhere Anteile Wind und Strom bedingen genauere Planung in Erzeugung und zusätzliche Investitionen in Sicherungsmaßnahmen.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Mi Jun 18, 2025 13:26

Ein Video vom Felix Goldbach mit dem Martin über AGNES, das neue Diskussionspapier der Bundesnetzagentur:
Dynamische Netzentgelte wären sinnvoll sagt der Martin.
Direktvermarktung würde sich momentan noch nicht lohnen.
Die Einspeisevergütung würde ziemlich aufgebraucht, würde sich nicht mehr rentieren.
Der Betrieb sollte netzdienlich werden und honoriert werden.
Smartmeter fehlen.
Feste Gebühr verhindert weiteren Ausbau von PV.
Netzdienlichkeit wäre nicht in dem AGNES- Papier.
Aber schaut Euch das 'Video bitte selber an:



Noch ein Video, das Aufklärung bringt:



Die KI- Zusammenfassung des Diskussionspapieres:

Quelle bzw. Vorgangsweise?
Falke



Das Dokument ist ein Diskussionspapier der Bundesnetzagentur zur Neugestaltung der Netzentgeltsystematik für Strom in Deutschland im Kontext der Energiewende.
Reform der Netzentgelte in Deutschland
Die Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) wird bis Ende 2028 außer Kraft gesetzt, um den veränderten Rahmenbedingungen durch die Energiewende gerecht zu werden. ​ Die Bundesnetzagentur plant eine neue Netzentgeltsystematik, die die Interessen aller Netznutzer berücksichtigt. ​

Die StromNEV wird am 31.12.2028 außer Kraft treten. ​
Der Europäische Gerichtshof hat die normative Regulierung als rechtswidrig eingestuft.
Die neue Systematik soll den Ausgleich zwischen Netzkosten, Nutzerinteressen und Umsetzbarkeit gewährleisten.
Ein enger Austausch mit Stakeholdern ist vorgesehen. ​

Herausforderungen durch die Energiewende
Die dezentrale Einspeisung erneuerbarer Energien führt zu einem erhöhten Netzausbaubedarf und Engpassmanagement. Das Netznutzungsverhalten verändert sich durch steigende Eigenerzeugung und E-Mobilität. ​

Erneuerbare Energien werden vor allem im Norden und Osten Deutschlands eingespeist. ​
Es entsteht ein hoher Netzausbaubedarf von ca. ​ 360 Mrd. € bis 2045.
Die Eigenerzeugung von Haushalten und Industrie nimmt zu, was die Netzentgelte beeinflusst. ​
E-Mobilität und Wärmepumpen führen zu zusätzlichen Verbräuchen auf Niederspannungsebene. ​

Ziele der neuen Netzentgeltsystematik
Die Netzentgelte sollen eine Finanzierungsfunktion erfüllen und gleichzeitig Anreize für Kosteneffizienz und Energieeffizienz setzen. ​ Eine klare Identifizierung der Ziele ist notwendig, um eine konsistente Systematik zu entwickeln.

Die Netzentgelte müssen die tatsächlichen Netzkosten decken. ​
Anreize sollen das Netznutzungsverhalten optimieren und die Integration erneuerbarer Energien fördern. ​
Die Finanzierungsbeteiligung soll die Tragung der Netzkosten durch verschiedene Nutzergruppen angemessen regeln. ​
Umsetzbarkeit und Praktikabilität sind entscheidend für die Akzeptanz der neuen Systematik.

Dimensionen der Netzentgeltsystematik
Die Systematik umfasst vier Dimensionen: Kostenorientierung, Anreizfunktion, Finanzierungsbeteiligung und Umsetzbarkeit. Diese Dimensionen müssen in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden.

Kostenorientierung sichert die Refinanzierung der Netzkosten.
Anreizfunktion fördert Kosteneffizienz und Energieeffizienz.
Finanzierungsbeteiligung sorgt für eine gerechte Verteilung der Netzkosten. ​
Umsetzbarkeit gewährleistet, dass die Systematik praktisch anwendbar ist.

Finanzierungsbedarf und Kostenverteilung
Die Netzentgelte müssen so gestaltet werden, dass sie die Kosten der Netzbetreiber decken, ohne dass sachfremde Kosten auf die Nutzer abgewälzt werden. ​ Die Verteilung der Kosten hat erhebliche Auswirkungen auf die verschiedenen Nutzergruppen.

Der Ausbau der Netze erfordert Investitionen von ca. 360 Mrd. € bis 2045.
Die Kostenverteilung muss diskriminierungsfrei erfolgen.
Die Systematik soll die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Nutzergruppen berücksichtigen.
Ein Ziel ist es, die Belastungen für sozial schwächere Nutzergruppen zu minimieren.

Netzentgeltsystematik und ihre Grundlagen
Die Netzentgeltsystematik in Deutschland regelt die Kostenbeteiligung der Netznutzer an den Netzkosten, die den Netzbetreibern für Betrieb und Ausbau der Netze entstehen. ​ Die Netzentgelte werden jährlich veröffentlicht und basieren auf einer detaillierten Kostenrechnung. ​

Netzentgelte sind in der StromNEV geregelt und basieren auf den Kosten der Netzbetreiber. ​
Es gibt 866 Netzbetreiber in Deutschland mit unterschiedlichen Entgeltniveaus. ​
Die Netzentgelte decken die Nutzung aller Netzebenen ab, Einspeisung ist derzeit kostenfrei.
Die Berechnung erfolgt über Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung, beginnend mit der zulässigen Erlösobergrenze. ​
Die Kostenwälzung erfolgt in einem Top-Down-Ansatz, wobei Kosten von höheren zu niedrigeren Netzebenen verteilt werden. ​

Netzentgeltberechnung und Kostenwälzung
Die Berechnung der Netzentgelte erfolgt jährlich und berücksichtigt verschiedene Kostenarten, um eine faire Kostenverteilung zu gewährleisten. ​ Die Einführung von EE-bedingten Mehrkosten wird ab 2025 erwartet.

Die finale Veröffentlichung der Netzentgelte erfolgt am 01. Januar eines jeden Jahres. ​
Die Kostenarten umfassen Personalkosten, kalkulatorische Abschreibungen und Kapitalkosten. ​
Die g-Funktion wird verwendet, um die Gleichzeitigkeit der Jahreshöchstlasten zu approximieren. ​
Ab 2025 wird eine Wälzung der EE-bedingten Mehrkosten in die Netzentgelte eingeführt. ​

Sondertatbestände und Ausnahmen
Es gibt verschiedene Sondertatbestände, die von der allgemeinen Netzentgeltsystematik abweichen und spezifische Regelungen für bestimmte Nutzergruppen bieten. Diese Ausnahmen können die Komplexität der Abrechnung erhöhen.

„Pooling“ ermöglicht die gemeinsame Abrechnung mehrerer Entnahmestellen eines Nutzers. ​
Individuelle Entgelte können für singuläre Nutzung von Betriebsmitteln abgerechnet werden.
Die Netzreservekapazität bietet Rabatte auf den normalen Leistungspreis.
Vermiedene Netzentgelte sind Zahlungen an dezentrale Erzeugungsanlagen zur Einsparung von Netzausbaukosten. ​

Kostenorientierung und Finanzierungsbeteiligung
Die aktuelle Netzentgeltsystematik zeigt Stärken in der Kostenorientierung, hat jedoch Schwächen in der Finanzierungsbeteiligung, insbesondere durch die fehlende Beteiligung von Erzeugungsanlagen.

Die Kostenorientierung ist gegeben, da die Erlösobergrenze zuverlässig finanziert wird.
Es gibt zunehmende Umlagen zur Finanzierung von Netzkosten, z.B. EE-Mehrkosten (2025: ca. ​ 2,4 Mrd. €).
Die Finanzierungsbeteiligung ist negativ zu bewerten, da viele Nutzergruppen von Netzentgelten befreit sind. ​
Prosumers (Eigenversorger) tragen nicht zur Finanzierung der Netzkosten bei, obwohl das Netz weiterhin vorgehalten werden muss.

Anreizfunktion und Nutzerverhalten
Die Anreizfunktionen der Netzentgelte sind begrenzt, da die Abhängigkeit von der Entnahme nicht immer zu einem effizienten Nutzerverhalten führt. Es gibt Anomalien, die zu ineffizienten Entscheidungen führen können.

Die Netzentgelte setzen Anreize für sparsamen Umgang mit Netzkapazität, sind jedoch oft nicht notwendig. ​
Die Netzentgeltanomalie führt dazu, dass niedrigere Spannungsebenen günstiger sind als vorgelagerte.
Der Pancaking-Effekt belastet die Nutzer durch doppelte Kosten für eine Netzebene. ​
Die Anreizfunktion könnte durch eine stärkere Berücksichtigung von Flexibilität und Eigenverbrauch verbessert werden.

Einführung von Einspeiseentgelten
Die Diskussion über die Einführung von Einspeiseentgelten zielt darauf ab, Einspeiser an den Netzkosten zu beteiligen, um die steigenden Kosten durch erneuerbare Energien zu decken. ​

Derzeit sind Einspeiser in Deutschland von Netzentgelten befreit.
Einspeiseentgelte könnten eine paritätische Kostenbeteiligung zwischen Verbrauchern und Einspeisern ermöglichen. ​
Mögliche Entgeltkomponenten sind Arbeitspreis, Leistungspreis, Kapazitätspreis und Grundpreis. ​
Die Einführung könnte Anreize für eine schnellere Anbindung von EE-Anlagen schaffen. ​

Einführung eines Baukostenzuschusses
Ein Baukostenzuschuss könnte als Ergänzung zu Einspeiseentgelten dienen, um Anreize für eine netzdienliche Ansiedlung neuer Erzeugungskapazitäten zu schaffen. ​

Der BKZ würde einmalig bei der Anschlusserstellung erhoben werden.
Er könnte ein Preissignal senden, um sparsamen Umgang mit Netzanschlusskapazität zu fördern. ​
Bestandsanlagen wären von der Erhebung ausgeschlossen, was Akzeptanzprobleme hervorrufen könnte.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen müssten angepasst werden, um die Einführung zu ermöglichen.

Netzentgeltkomponenten und Grundpreis
Die Einführung eines verpflichtenden Grundpreises könnte strukturbedingte Kosten besser reflektieren und die Abhängigkeit von entnahmeabhängigen Komponenten verringern. ​

Der Grundpreis würde pauschal für jeden Anschlusspunkt erhoben werden.
Dies könnte die Kostenorientierung und Finanzierungsbeteiligung verbessern. ​
Eine Staffelung des Grundpreises könnte zur Entlastung kleiner Verbraucher beitragen. ​
Die Anreizfunktion könnte durch die Reduzierung entnahmeabhängiger Komponenten gestärkt werden.

Dynamisierung der Netzentgelte
Die Dynamisierung der Netzentgelte könnte dazu beitragen, die Netznutzung effizienter zu gestalten, birgt jedoch Herausforderungen in der Umsetzung und Komplexität. ​

Dynamische Netzentgelte könnten kurzfristige Grenzkosten abbilden und Anreize für flexibles Nutzerverhalten schaffen. ​
Es gibt verschiedene Ansätze zur Dynamisierung, darunter zeitvariable und peak load pricing.
Die Umsetzung erfordert eine hohe Digitalisierung und Prognosefähigkeit der Netzbetreiber.
Eine stärkere Orientierung an Knappheiten könnte die Anreizfunktion verbessern, birgt jedoch Risiken für weniger flexible Verbraucher.

Einführung bundeseinheitlicher Netzentgelte
Die Einführung bundeseinheitlicher Netzentgelte auf Übertragungs- und Verteilernetzebene zielt darauf ab, regionale Unterschiede bei den Netzentgelten auszugleichen und die Kosten für die Integration erneuerbarer Energien (EE) gerechter zu verteilen. ​

Ab 2023 werden regionale Unterschiede bei den Übertragungsnetzentgelten vollständig ausgeglichen. ​
Ab 2025 wird ein wesentlicher Kostenanteil der Netzbetreiber über eine Umlage im Versorgungsgebiet anderer Netzbetreiber gedeckt. ​
Die originären Netzentgelte spiegeln nun verstärkt gebietsspezifische Strukturkosten wider. ​

Bewertung der Anpassungsoptionen
Die Bewertung der Anpassungsoptionen zur Netzentgeltsystematik zeigt sowohl Vorteile als auch Herausforderungen bei der Einführung bundeseinheitlicher Netzentgelte. ​

Kostenorientierung wird durch die Betrachtung der Gesamtnetzkosten verbessert, jedoch könnte der Rechtfertigungsdruck für Netzbetreiber mit hohen Kosten sinken.
Die Umsetzbarkeit ist komplex, da 866 Verteilernetzbetreiber mit unterschiedlichen Strukturen involviert sind, was zu erhöhtem administrativen Aufwand führt. ​
Finanzierungsbeteiligung könnte die Kostenreflexivität schwächen, da individuelle Kosten nicht mehr in den Netzentgelten abgebildet werden.

Anreizfunktion und Effizienz
Die Einführung bundeseinheitlicher Netzentgelte könnte die Anreizfunktion für Netzbetreiber beeinflussen und Effizienzgewinne sowie -verluste mit sich bringen. ​

Netzbetreiber könnten weniger Verantwortung gegenüber lokalen Verbrauchern haben, was Effizienzanreize mindern könnte.
Gleichzeitig könnten netzentgeltbasierte Fehlentscheidungen bei der Standortwahl verringert werden. ​
Ein einheitliches Netzentgelt könnte die Transparenz erhöhen und den Wettbewerb bei Strompreisen fördern. ​

Herausforderungen für Speicherbetreiber
Die Netzentgeltsystematik für Speicher steht vor Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Gleichbehandlung und der finanziellen Beteiligung an Netzkosten.

Speicher sind derzeit oft von Netzentgelten befreit, was zu einer Diskriminierung anderer Netznutzer führen kann. ​
Ab 2028 unterliegen Speicher der allgemeinen Netzentgeltsystematik, was Planungssicherheit erfordert. ​
Ein flexibler Netzanschlussvertrag könnte eine netzneutrale Einbindung der Speicher ermöglichen, jedoch ist der administrative Aufwand hoch. ​

Kostenwälzung und Netzebenen
Die Diskussion über die Zusammenfassung von Netz- und Umspannebenen zielt darauf ab, Fehlanreize zu vermeiden und die Kostenverteilung zu optimieren. ​

Netzentgeltanomalien könnten durch die Zusammenfassung von Netzebenen vermieden werden. ​
Die Zuordnung von Kosten zu Umspannebenen könnte die Anreizwirkung positiv beeinflussen.
Die Umsetzung könnte jedoch komplex sein, insbesondere bei der eindeutigen Zuordnung von Betriebsmitteln. ​

Bidirektionale Kostenwälzung
Die bidirektionale Kostenwälzung könnte die Kostenverteilung gerechter gestalten, indem sie tatsächliche Lastflüsse berücksichtigt. ​

Diese Methode könnte die Transparenz des Systems verringern und die Planbarkeit erschweren.
Die Verursachungsgerechtigkeit würde durch die Berücksichtigung von Rückspeisungen gestärkt.
Die Bundesnetzagentur zeigt sich zurückhaltend gegenüber diesem Ansatz aufgrund der erhöhten Komplexität. ​
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Fr Jun 20, 2025 2:16

Also, was ich so sehe, ist, dass eine Gebühr kommen wird:
- paar Cent pro eingespeister kWh
- Grundgebühr
- Leistungspreis
- Netzdienlichkeit kann nicht verwirklicht werden

Dies vermindert die Rentabilität von PV- Anlagen

Es geht mehr hin zu Eigenverbrauch, Nulleinspeisung und Akkus.

Ja, die Energiewende wird abgewürgt, weil nicht mehr rentabel.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon fedorow » Fr Jun 20, 2025 2:54

Es muss mal wieder jemand Klartext reden und Ordnung sowie Realität in den Thread reinbringen : Diese Energielüge war noch nie wirtschaftlich und nicht rentabel. Das war nur rentabel solange die Politik rumgeschraubt und umverteilt hat.
Ich will jetzt kein Faß aufmachen wegen CO² was ich schon als nächste Lüge betrachte wie den Klimawandel.
Hatte dazu mal einen Link eingestellt
https://www.scinexx.de/news/geowissen/a ... 00-jahren/
Wenn die Gletscher vor 6000 Jahren eisfrei waren war es damals ohne Industrie deutlich wärmer als heute. Von wegen menschengemachter Klimawandel und CO²....

Fakt ist, die beste Heizung ist nach wie vor die Öl oder Gasheizung. Und ohne Steuern und C² Gebühren auch noch unschlagbar günstig.
Klar kann man jedes Marktgesetz aushebeln wenn man das will.
Damit hat man auch Viessmann ruiniert, was die Amis gekauft haben.
Dasselbe bei den PKW. An so ein 3 Liter/100 Km Dieselauto mit neuester Technik kommt aus Umweltschutzgründen auch kein E-Auto ran. Nichtmal annähernd und dazu werden wertvolle Batterie-Rohstoffe sinnlos verplempert die man in Zukunft dringender benötigt.

Auch bei E-Autos muss die Politik wie bei Heizungen ständig rumfingern, damit E-Autos überhaupt verkauft werden.
Hat also mit Markt nichts zu tun sondern mit Lobbyarbeit.
Mal sehen wielange diese linksgrünen Sozialisten noch regieren, solange läuft dieses verlogene Spiel noch weiter.
Dasselbe Spiel wie bei Heizungen und PKW auch bei der grünen Energie PV und Windräder incl den abgeschaltenen AKW, stattdessen Biogas als Grundlaststrom wo täglich Unmengen Nahrungsmittel vernichtet werden. Und weil das nicht reicht wird AKW Strom aus F sowie Kohlestrom aus Polen imprortiert zur Sicherung der Grundlast.
Das nackte Grauen wenn man mal sachlich analysiert was in diesem Irrenhaus abläuft.
Manche werden sich noch an die alte Serie Dick und Doof erinnern, also Oli und Stan. Würden die Deutschland regieren wäre deutlich weniger Schaden angerichtet.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Fr Jun 20, 2025 3:51

Fakt ist, das wenn jemand einen Satz mit „Fakt ist“ beginnt, seine Aussage noch lange nicht richtig sein muss.
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Fr Jun 20, 2025 5:36

Windbarone wollen Ihre Anlagen verkaufen sagt der Mann im Interview:
Ja, wie ist es dann?
Werden dann die herkömmlichen Stromerzeuger dann auch zur Kasse gebeten für die Netzentgelte für Ihren erzeugten Strom?
Also die kleinen PV- Anlagen wohl schon.
Die Freiflächenanlagen dann vielleicht auch.
Und die Windkraftanlagen dann wohl doch auch.
Und die Gas- und Kohlekraftwerke dann doch auch?


Deutschland ist keine Kupferplatte.
Es gibt Engpässe, dass nicht genug Strom in den Süden geleitet werden kann.
Redispatch wird gemacht, sehr kostenintensiv.


---
Zum Diskussionspapier AGNES:
Der Martin hat dann ausgerechnet, es würden 8,8 Cent pro eingespeiste kWh benötigt werden.
Er meint zwar, es würde dann nicht gar so viel werden, da der Erlös ja nur bei 7, 9 Cent ist bei den neuen PV- Anlagen.

Nein, da rechnet es sich dann nicht mehr, neu was zu bauen.
Man wird auf Inselanlagen und Nulleinspeisung gehen müssen.

Die privaten PV- Anlagen zur Netzeinspeisung sind hiermit gestorben.
Die Energiewende hat sich erledigt.

Noch ein Video vom Andreas Schmitz, das den Sachverhalt sehr gut zeigt:



Netzentgelt Strom Cent
Der Google sagt mir durchschnittlich 11 Cent pro kWh
Ein Viertel bis ein Drittel vom Strompreis.
Also wird dann bei der Einspeisung auch wohl so 1/4 vom Preis genommen werden.
Die Rendite ist nicht mehr gegeben.
Wie gesagt, PV ist tot.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Sa Jun 21, 2025 17:50

„Grüne Umbaupläne scheitern an der Realität“ ( Andreas Schneider von der Branchen-Beratungsagentur Stahlmarkt Consult)

Bild: "Projekt begraben trotz Milliarden-Förderung: Platzt jetzt Habecks Traum vom grünen Stahl?"

https://www.bild.de/politik/inland/projekt-begraben-platzt-jetzt-habecks-traum-vom-gruenen-stahl-685520f35cc1ca15643e303a

Die Stahlproduktion, besonders für "grünen" Stahl, wird sich aus Deutschland und Europa wegverlagern in Regionen wo regenerative Energie und eventuell auch die Rohstoffe günstig sind.
Noch haben wir das Know-How. Aber andere Länder werden aufholen.

Deutschland wird in 10 Jahren vor einem Scherbenhaufen stehen, wenn kein Umdenken erfolgt.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » So Jun 22, 2025 11:48

Ganteför zeigt hier, wie abhängig Deutschland jetzt bei der Stromversorgung vom Ausland ist.

Strom wird billig exportiert und teuer importiert.

Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Mo Jun 23, 2025 22:07

Gazelle hat geschrieben:.
Nun mal vollständig, und im Original:

https://www.youtube.com/watch?v=xod9MAerbxo

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Wer jetzt nicht aufwacht, zahlt demnächst.

Deutschland, der Geisterfahrer auf der Autobahn.

Deutschland ist auf Blackoutkurs. Spanien hats schon geschafft. Man kann die Trafos solange überlasten bis das Öl kocht und die Kabel, bis sie schmelzen. Bei der Freileitung kann man die Masten erhöhen, um von 40°C auf 60°C fahren zu können. Man kann das n-1 Kriterium reißen. Aber irgendwann ist halt Ende. Solange man das meiste abregeln kann, gehts das alles. Bezahlt eh wer anderes. Alle warten auf 2026.

Mir ist letztens erst wieder bewusst geworden, wie wenige Kraftwerke mit gesicherter Leistung man brauchte und wieviel Überbau mit Regenerativen man jetzt schon hat.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Di Jun 24, 2025 17:44

tyr hat geschrieben:„Liegt an Solarenergie“: Spanisches TV enthüllt interne Gespräche von Technikern vor Blackout
Im April fiel in Spanien der Strom großflächig aus. Die ersten Vermutungen, dass ein Überangebot von Sonne- und Windstrom bei gleicher Reduzierung der Kernkraftwerke für den Zusammenbruch verantwortlich ist, haben sich bestätigt. Gespräche von Technikern lassen keinen Zweifel mehr an der Ursache.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... e_vignette

Ich warte mit meinem Urteil weiterhin den entsoe Bericht ab. Vergiss den "Techniker Talk", das ist Unsinn und ziemlich flach.

Wenn man sich den Verlauf auf entsoe ansieht, ist die Situation kaum rettbar gewesen. Aber wenn man diese Zustände öfter im Netz hat, hätte man das schon länger untersuchen und konkrete Maßnahmen ergreifen müssen. Alle "REA" = Spannungsregelung abzuschalten erscheint mir eine fragwürdige Lösung. Man sieht bei 12:09 sehr schön, wie die Spannung in Spanien durch die Reduzierung des Leistungstransites nach Frankreich hoch geht aufgrund gering ausgelasteter Leitungen. Soweit ist das Verhalten des Netzes völlig korrekt. Das gleiche versuchen sie nach 12:26 und es geht schief. Bisher scheint das ja immer so funktioniert zu haben.... wer ist nun Schuld?
https://www.entsoe.eu/publications/blac ... -blackout/
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon tyr » Mi Jun 25, 2025 6:38

Danke, ich wollte Dich eigendlich unter dem Post um Deine Einschätzung bitten, hattes dann aber wieder vergessen.... :oops:
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Fr Jun 27, 2025 8:53

Eine Diskussion von zwei Experten über die Energiewende, und ob sie jetzt dann gescheitert ist, oder sich doch durchsetzen wird:
Strom wäre nicht teuer, nur das Drumherum kostet halt.
Gas wäre teuer
PV und wind sind günstig
Die Perspektive wäre gut.
Bundesregierung ist mit Strompreissenkung gescheitert.

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