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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Mi Okt 11, 2023 8:07

Schade, ich wollte euch einen Atikel zum Ausbau des Gasnetzes verlinken, aber dieser ist mittlerweile hinter der Bezahlschranke. Auf jeden Fall eine teure Angelegenheit.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon MikeW » Mi Okt 11, 2023 8:12

@beihei

Ja, es ist aber kein Fortschritt bzw Verbesserung, wenn man ein Übel durch ein anderes Übel ersetzt. Die Belastungen für Umwelt und Natur durch WKA und LNG kann man nicht mit dem Verweiß auf Umweltbelastungen durch bisherige Energieträger relativieren. Besser machen ist die Devise.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Mi Okt 11, 2023 8:15

Das ist ja eben.
Wer garkeinen Müll produzieren will, auch nicht für Energie, der muss sich nackt in einem hohlen Baum oder in einer Höhle aufhalten.

Wir können nur reduzieren.
Energieverbrauch reduzieren, Müll reduzieren usw.

Jede WKA kostet Geld bei Errichtung und Produktion, genau wie eine PV Anlage auch.
Entscheidend ist, das beides mehr Energie liefert, als sie vorher gekostet hat.

Und ja, es muss auch ein anderes Kraftwerk dafür vorgehalten werden, wenn der Strom auch bei Dunkelflaute benötigt wird.

Dessen Brennstoff aber wird eingespart, wenn die EE Anlage liefert.

Auch gibt es Verbraucher, die bei Dunkelflaute nicht betrieben werden müssen.

Kernkraft ist in D Geschichte.
Niemand will so einen Ofen vor der Nase haben, also wird auch keiner mehr ans Netz gehen.
Die alten Dinger sind aus und werden auch abgeschaltet bleiben.

Für die Spitzenlast im Stromnetz bei Dunkelflaute könnten noch BHKWs vorgehalten werden.
Die kosten nicht so viel und liefern gleichzeitig Strom und Wärme, wodurch der Brennstoff wenigstens voll ausgenutzt wird.

Der Lange
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon waelder » Mi Okt 11, 2023 9:00

langer711 hat geschrieben:
Für die Spitzenlast im Stromnetz bei Dunkelflaute könnten noch BHKWs vorgehalten werden.
Die kosten nicht so viel und liefern gleichzeitig Strom und Wärme, wodurch der Brennstoff wenigstens voll ausgenutzt wird.

Der Lange


Die Not bzw Spitzenlast Kraftwerke liefern nur Strom , wie beliefere ich sonst meine Kunden im Winter mit Wärme wenn 4 Wochen keine Dunkelflaute ist ?
Nochmals ein Kraftwerk vorhalten :roll:
Oder Windrad abschalten ?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Mi Okt 11, 2023 9:21

Da kommen dann die WP in Verbindung mit Wärmespeicher und vorzugsweise eigener PV ins Spiel. :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Todde » Mi Okt 11, 2023 9:25

langer711 hat geschrieben:Jede WKA kostet Geld bei Errichtung und Produktion, genau wie eine PV Anlage auch.
Entscheidend ist, das beides mehr Energie liefert, als sie vorher gekostet hat.


Warum bauen wir in Deutschland noch einmal Backupkraftwerke?
Bei Dir klingt das mit der Stromversorgung in einem 3. Welt Land, da ist der Strom bei Wind und Sonne mal da oder eben auch mal nicht.

Dessen Brennstoff aber wird eingespart, wenn die EE Anlage liefert.


Wenn. Und die Kosten für die Anlagen, gehören bei Wind und Sonne angerechnet, denn dafür werden diese gebaut.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon waelder » Mi Okt 11, 2023 9:31

langholzbauer hat geschrieben:Da kommen dann die WP in Verbindung mit Wärmespeicher und vorzugsweise eigener PV ins Spiel. :wink:


Das heißt dreifache Sicherheit 3 fache Kosten
Wer soll das bezahlen
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Mi Okt 11, 2023 9:46

Todde hat geschrieben:Und die Kosten für die Anlagen, gehören bei Wind und Sonne angerechnet, denn dafür werden diese gebaut.

Die Kosten spiegeln sich (eh') im Strompreis.
Nur dass eben die Einen behaupten, Strom aus Wind und Sonne kostet quasi nix, den Preis treibt der Strom aus Fossilem und Atomarem.
Die Anderen wissen es eventuell besser - aber die Einen schrei(b)en halt lauter ... :roll: :cry:

A.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Mi Okt 11, 2023 9:49

Bezahlen muss es jeder, der den Strom und die Wärme braucht.
Wer selbst handelt, um weniger abhängig vom Netz zu werden, sollte das an der Rechnung des unvermeidbar zugekauften Stromes auch merken.
PV mit hohem Eigenverbrauch wird zunehmend interessanter.
Statt eines neuen Kessels, könnte für manche auch ein BHKW mit einer Wärmeleistung in Frage kommen , die den Grundbedarf abdeckt.

Soweit die Gedanken...
Die Ausführung wird aber nicht so einfach und günstig , wie sich das viele vorstellen!
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Todde » Mi Okt 11, 2023 10:09

langholzbauer hat geschrieben:Bezahlen muss es jeder, der den Strom und die Wärme braucht.
Wer selbst handelt, um weniger abhängig vom Netz zu werden,


Ich kennen keinen, der unabhängig vom Netz ist.
Das ist doch Augenwischerei.
Dein Strom aus dem Sommer nützt Dir Weihnachten herzlich wenig für die WP.

PV mit hohem Eigenverbrauch wird zunehmend interessanter.

So treibt man eben die Stromkosten für alle in die Höhe, Hauptsache jeder ist sich selbst der nächste.
Eine gesicherte Stromversorgung erreichen wir damit jedenfalls nicht.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon beihei » Mi Okt 11, 2023 10:43

MikeW hat geschrieben:@beihei

Ja, es ist aber kein Fortschritt bzw Verbesserung, wenn man ein Übel durch ein anderes Übel ersetzt. Die Belastungen für Umwelt und Natur durch WKA und LNG kann man nicht mit dem Verweiß auf Umweltbelastungen durch bisherige Energieträger relativieren. Besser machen ist die Devise.


Gerade im Bereich der Energie hat man immer einen Nachteil. Bei einem AKw verbaut man auch erstmal Unmengen an Beton usw. ... und die Entsorgung des Müll ist , denke ich , sogar kritischer zu sehen. Aber das ist nur ein Beispiel.

Ich bin auch eher für eine dezentrale Energieerzeugung dort wo es geht und ich denke es ist sogar , zumindestens in Zukunft,möglich autark zu sein. Auf den Weg dahin ist Energiesparen das Mittel den Grad der Autarkheit zu erhöhen.
Und sehe darin alles Andere als einen Egoismus. Dann müßte man ja auch jemanden untersagen das Holz aus seinem eigenen Wald zu verheizen und wo soll das Enden:
Das heißt das persönliches Eigentum purer Egoismis wäre? Und eigene Wege müssten untersagt werden.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Todde » Mi Okt 11, 2023 10:50

beihei hat geschrieben:Und sehe darin alles Andere als einen Egoismus. Dann müßte man ja auch jemanden untersagen das Holz aus seinem eigenen Wald zu verheizen und wo soll das Enden:
Das heißt das persönliches Eigentum purer Egoismis wäre? Und eigene Wege müssten untersagt werden.


Das Holz aus dem Wald belastet im Sommer die Stromnetze und ist im Winter wirkungslos?
:shock:

Wenn Du Dein Holz im Sommer durch den Ofen jagst und dann im Winter über kalte Füße jammerst, hast Du was falsch gemacht.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Mi Okt 11, 2023 12:02

Todde hat geschrieben:...

PV mit hohem Eigenverbrauch wird zunehmend interessanter.

So treibt man eben die Stromkosten für alle in die Höhe, Hauptsache jeder ist sich selbst der nächste.
Eine gesicherte Stromversorgung erreichen wir damit jedenfalls nicht.


Ich habe kein Problem.damit ,dass die par KWh , welche trotz hoher Eigenversorgung noch aus dem Netz bezogen werden , auch erheblich teurer werden.
Dann sollen aber auch die Nutzer, welche sich weder um Einsparungen, noch um eigene Alternativen kümmern , diese komfortable Lebensweise entsprechend höher entlohnen. :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Todde » Mi Okt 11, 2023 12:32

langholzbauer hat geschrieben:Dann sollen aber auch die Nutzer, welche sich weder um Einsparungen, noch um eigene Alternativen kümmern , diese komfortable Lebensweise entsprechend höher entlohnen. :wink:


Die Vergütung für die Windparks hat sich 2022 verdreifacht, wirtschaftlich freut mich persönlich der explodierte Strompreis.
Das das aber allgemein ein riesen Problem ist kritisiere ich und die wachsenden Probleme durch immer mehr EE.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon beihei » Mi Okt 11, 2023 13:51

Todde hat geschrieben:
beihei hat geschrieben:Und sehe darin alles Andere als einen Egoismus. Dann müßte man ja auch jemanden untersagen das Holz aus seinem eigenen Wald zu verheizen und wo soll das Enden:
Das heißt das persönliches Eigentum purer Egoismis wäre? Und eigene Wege müssten untersagt werden.


Das Holz aus dem Wald belastet im Sommer die Stromnetze und ist im Winter wirkungslos?
:shock:

Wenn Du Dein Holz im Sommer durch den Ofen jagst und dann im Winter über kalte Füße jammerst, hast Du was falsch gemacht.


Tja, wenn du den eigentlichen Sinn so sehr verfälschst das es zu den deiner Denke passt ....
Ich bin verantwortlich dafür was ich schreibe, aber nicht dafür was du verstehst oder verstehen willst.

langholzbauer hat geschrieben:Ich habe kein Problem.damit ,dass die par KWh , welche trotz hoher Eigenversorgung noch aus dem Netz bezogen werden , auch erheblich teurer werden.
Dann sollen aber auch die Nutzer, welche sich weder um Einsparungen, noch um eigene Alternativen kümmern , diese komfortable Lebensweise entsprechend höher entlohnen. :wink:


Das sehe ich genauso
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