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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Mi Okt 11, 2023 14:20

langholzbauer hat geschrieben:Dann sollen aber auch die Nutzer, welche sich weder um Einsparungen, noch um eigene Alternativen kümmern , diese komfortable Lebensweise entsprechend höher entlohnen. :wink:


Das tun bzw. müssen die doch sowieso, oder?

A. aus Ö.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Todde » Mi Okt 11, 2023 14:27

Die Industrie kümmert sich um Auslandsstandorte, das entlastet auch den deutschen Energiebedarf.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Mi Okt 11, 2023 22:19

Falke hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Und die Kosten für die Anlagen, gehören bei Wind und Sonne angerechnet, denn dafür werden diese gebaut.

Die Kosten spiegeln sich (eh') im Strompreis.
Nur dass eben die Einen behaupten, Strom aus Wind und Sonne kostet quasi nix, den Preis treibt der Strom aus Fossilem und Atomarem.
Die Anderen wissen es eventuell besser - aber die Einen schrei(b)en halt lauter ... :roll: :cry:

A.



dir ist aber klar das vor steuern und abgaben deutschland einen recht günstigen strompreis hat..? dänemark mit mehr windkraft liegt nochmal vor uns.. frankreich mit viel atomstrom muss hart subventionieren
aber realität wer interessiert sich schon dafür?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Do Okt 12, 2023 3:22

Falke hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Dann sollen aber auch die Nutzer, welche sich weder um Einsparungen, noch um eigene Alternativen kümmern , diese komfortable Lebensweise entsprechend höher entlohnen. :wink:


Das tun bzw. müssen die doch sowieso, oder?

A. aus Ö.


Noch ist das ja noch nicht so weit!
Es kommen ja jetzt die intelligenten Zähler. Und dann kann man ja eine Abrechnung im Stundentakt veranstalten!

Bzw. mit dem Tibber seinem Pulse ginge das ja jetzt schon, wenn man denn eine moderne Zählmaschine haben täte.

Bei mir sollte schon zweimal der Zahler nach modern gewechselt werden, nur ich habe immer noch das alte Gerät im Zählerkasten!
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Todde » Do Okt 12, 2023 10:24

weissnich hat geschrieben: frankreich mit viel atomstrom muss hart subventionieren
aber realität wer interessiert sich schon dafür?


Zum Glück geben wir nicht ein vielfaches an Subventionen für unseren Strom aus :roll:
Eines aber hat Frankreich CO² armen Strom und wir haben nicht einmal ausreichend Strom.
Die Kosten für unseren CO² Strom werden in naher Zukunft noch weiter steigen, das wird derzeit überhaupt nicht thematisiert. Sind ja Probleme der nächsten Jahre, warum also heute darauf schon achten.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Do Okt 12, 2023 11:30

In Frankreich kostet der Strom für den Endverbraucher nur etwa die Hälfte, wie bei uns.

Die Stromproduzenten aber bekommen mehr Geld, als in Deutschland.

In Deutschland wird viel eher Geld in die Hand genommen, um Strom zu sparen, als in Frankreich.

Von den Problemen mit den Uranöfen ganz zu schweigen.

Was mir aber in diesem Faden fehlt:
Keiner stellt folgende Fragen:
Was kostet ein Gaskraftwerk ? (pro kW, pro MW..)
Wenn es als Spitzenlast-Kraftwerk läuft, wie lange braucht es dann, bis es bezahlt ist.
Wie hoch ist die Vergütung für den KW-Betreiber in der Spitzenlast-Zeit?
Wie hoch ist der Anteil der Kosten beim Betrieb?
Brennstoff (Gas), Personal, Wartung, Reparaturen..

Nur so lässt sich doch abschätzen, ob sich ein solches Kraftwerk rechnet, wenn es nur die Spitzen abfängt, oder ob es besser 24/7 läuft

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon erwinruhl » Do Okt 12, 2023 11:44

Bayern hinkt weiter ganz stark hinterher beim Aufbau von Windrädern:

Wie will Bayern seine Ziele schaffen?
So gingen seit Jahresanfang in Bayern nur sechs neue Windräder ans Netz, in Baden-Württemberg waren es 13. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2022 waren nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in München insgesamt 14 Windräder neu errichtet worden. Im laufenden Jahr sollten es laut Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger eigentlich deutlich mehr werden. Ministerpräsident Markus Söder hat versprochen, bis 2030 insgesamt 1000 neue Windkraftanlagen zu errichten. Zur Einordnung: Sollte sich das aktuelle Ausbautempo in Bayern – zuletzt etwa fünf neue Anlagen pro Halbjahr – nicht erhöhen, würde dieses Ziel rechnerisch erst in etwa 100 Jahren erreicht.


https://www.msn.com/de-de/finanzen/top- ... 1563&ei=22
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon waelder » Do Okt 12, 2023 11:56

Die Kosten des Bauens der Entsorgung der Wartung, Probebetrieb, Technische Überprüfungen,Energie und Personal vorhalten
Hast du immer ob das Ding gar nicht oder viele Stunden läuft

Also richtig Teuer
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Todde » Do Okt 12, 2023 12:00

erwinruhl hat geschrieben:Bayern hinkt weiter ganz stark hinterher beim Aufbau von Windrädern:


Bayern muss dringend eine Küste bekommen, damit dort der Wind die Erträge bringt wie in Niedersachsen oder Schleswig Holstein.
Es gibt kaum Interessenten, die die schlechten Standorte in Niedersachsen wollen, warum sollte die nach Bayern gehen wo es noch schlechter ist?
Nimm Dein Geld und bau Windparks.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon waelder » Do Okt 12, 2023 12:51

Bei uns sollen schon seit 4 Jahren Windräder entstehen, die wurden erfolgreich durch Grüne Wähler bis jetzt verhindert
Was meinte einer und ich hab sie auch noch gewählt :lol:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Do Okt 12, 2023 13:33

waelder hat geschrieben:Die Kosten des Bauens der Entsorgung der Wartung, Probebetrieb, Technische Überprüfungen,Energie und Personal vorhalten
Hast du immer ob das Ding gar nicht oder viele Stunden läuft

Also richtig Teuer


Ja.. wie beim Mähdrescher

Bei dem Börsenstrompreisverlauf 2022 wäre so ein Gaskraftwerk nach 3 Jahren bezahlt, schätze ich.

Das sind voll automatisierte Anlagen.
Personal brauchst da nur, wenn Wartung oder Reparatur ansteht.
Bei ner Störung gehen die von selbst aus und werden durch andere Generatoren ersetzt.
Bei einer Windkraftanlage sitzt auch niemand dabei und wartet auf ne Störung.

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Do Okt 12, 2023 13:36

langer711 hat geschrieben:....

Was mir aber in diesem Faden fehlt:
Keiner stellt folgende Fragen:
Was kostet ein Gaskraftwerk ? (pro kW, pro MW..)
Wenn es als Spitzenlast-Kraftwerk läuft, wie lange ....
Nur so lässt sich doch abschätzen, ob sich ein solches Kraftwerk rechnet, wenn es nur die Spitzen abfängt, oder ob es besser 24/7 läuft

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Diese Rechnung hatten die EVU für die GroKo aufgemacht.
Und die ging mit Russengas so gut aus, dass es der Regierung und den EVU gelegen kam, den Ausbau der EE schleifen zu lassen.
Deshalb blieb Habeck auch keine andere Wahl, als das fehlende Erdgas möglichst schnell durch LNG ersetzen zu wollen.
So ehrlich müssen wir schon bleiben! :klug:
Aber jetzt geht es um die Zukunft.
Und da existiert einerseits ein speicherfähiges Erdgasnetz , andererseits die
ebenfalls flächendeckende und speicherfähige ( Heiz)- Öllogistik aber andererseits wird in Ermangelung von Übertragungsleitungen zunehmend mehr el.Strom aus EE vergütet, der zwar bereit stünde, aber praktisch nicht existiert, weil abgeregelt wird.
Hier käme dann z.B. Biogas als wichtiger Spitzenbrecher noch lange vor PtG ins Spiel.
Denn da kann aus einer planbaren kontinuierlichen gesicherten " schwarzlastfähigen " Quelle sowohl direkt Strom , als auch durch Aufbereitung mit überschüssigem EE- Strom , speicherfähige Energie in das Erdgasnetz gepumpt werden.
Ähnliches ginge übrigens auch mit der getrennten Nutzung von Kohle durch die alte Verkokung/Pyrolyse zu Stadtgas und , hochwertigem Koks , selbst aus einheimischer Braunkohle.
Auch dafür ist die Technologie und Technik schon längst vorhanden.
Sie wurde nur wegen dem billigen Preis nicht mehr genutzt.

Ich habe sicher nichts gegen neue Technologien.

Aber die Nutzung der vorhandenen und zuverlässigen Möglichkeiten ist mir erst mal viel lieber, als diese , wegen Alter, zu vernachlässigen und jetzt alles auf H² oder LNG umstellen zu wollen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Do Okt 12, 2023 14:13

Seh ich auch so.

So ein Gaskraftwerk existiert auch schon.
Dann höre ich aber Argumente, das der Strom viel zu teuer wird, wenn die Anlagen zwar bereitstehen müssen, aber nur im Notfall betrieben werden (Dunkelflaute)

Das Teuerste dabei ist wohl der Brennstoff (Gas, Kohle)
Insbesondere beim Gaskraftwerk wird der Personalkostenanteil eher gering sein.

Dann hätten wir noch Inspektionen, Wartung und Reparaturen.
Nur der erste Punkt ist unabhängig von der Auslastung.

Dann noch die Abschreibung der Anlage

Unterm Strich wird wohl mit Abstand das Meiste für den Brennstoff ausgegeben.
Der ist aber proportional zur Energieerzeugung.

Die anderen Punkte sind doch in Summe nicht mehr als 30% der Gesamtkosten, also was soll’s?!

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon waelder » Do Okt 12, 2023 14:24

Nun das Notstromaggregat im Krankenhaus verursacht schon hohe Kosten egal ob der Strom ausfällt oder nicht
Frag mal einen Krankenhaus Chef
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Todde » Do Okt 12, 2023 14:28

langer711 hat geschrieben:
waelder hat geschrieben:Die Kosten des Bauens der Entsorgung der Wartung, Probebetrieb, Technische Überprüfungen,Energie und Personal vorhalten
Hast du immer ob das Ding gar nicht oder viele Stunden läuft

Also richtig Teuer


Ja.. wie beim Mähdrescher


Wer kennt es nicht, man stellt sich 2 Mähdrescher hin, damit man mit einem ernten kann :roll:
Falls das Wetter nicht passt, nimmt man den mit Kabine?

Das sind voll automatisierte Anlagen.
Personal brauchst da nur, wenn Wartung oder Reparatur ansteht.


Wie die Windräder? Braucht man nur aufstellen und kommt irgendwann mal wieder zum Abbau?
Nein, Windräder unterliegen einem doch recht hohen Wartungsaufwand. Aber ein Gaskraftwerk mach alles von alleine :roll:


Bei einer Windkraftanlage sitzt auch niemand dabei und wartet auf ne Störung.
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Doch, da sitzen Unternehmen die die steuern.
Nicht am Windrad aber an der Steuerung weit entfernt.
Schon vergessen was los war, als Russland Glonass abschaltete? Da war die Kontrolle außer Betrieb.
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