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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Di Feb 20, 2024 16:20

Höffti hat geschrieben:Der zunehmende Rückgang der Haltbarkeit wäre dann meiner Meinung nach auch auf neue Holzkessel anwendbar. Wenn dann sollten wir Äpfel mit Äpfeln vergleichen.

Genau da vergleichst du aber Äpfel mit Birnen.

Der Holzkessel ist viel Gehäuse mit etwas beweglichen Teilen und Elektronik.
Die Wärmepumpe hingegen ein bewegliches Teil mit viel Elektronik und etwas Plastikgehäuse für die Optik.

Oder mal ganz praktisch:
Beim Holzkessel ist ein Lüfterdefekt oder Pumpendefekt ein kleinerer Austausch. (den du auch selbst machen kannst)
Bei der Wärmepumpe ist ein Kompressordefekt ein wirtschaftlicher Totalschaden. (und erfordert einen Kältetechniker)

Und wenn wir jetzt noch dran denken, dass die alten Wärmepumpen oder Kühlaggregate nur Ein/Aus kennen und mehr oder weniger nur durchlaufen, während die neuen aus Effizienzgründen möglichst ohne Puffer gebaut werden und ständig die Drehzahl anpassen bzw. sogar takten (Ein/Ausschalten) um die Wärmeabgabe in Echtzeit an den Wärmebedarf anzupassen ...

Das ganze ist aber kein Beinbruch.
Die Wärmepumpen gibt es als Monoblock. Von der Palette auf den Sockel heben, Vorlauf/Rücklauf/Strom/Steuerleitung ran und ab gehts. Kostenpunkt für ein EFH ~3,5-5k für den Monoblock. (z.b. Panasonic Jeisha)
In ~10 Jahren einen Austausch einplanen und gut ist.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Di Feb 20, 2024 18:39

Wer sich für das Thema Erdgas interessiert.
https://www.bdew.de/media/documents/Erd ... eb2024.pdf
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon countryman » Di Feb 20, 2024 18:40

Ne Wirtschaftlichkeit bekommst du da aber in seltensten Fällen dran gerechnet im Vergleich mit Öl oder Gas, außer diese werden astronomisch teuer während Heizstrom billig wird.
Von eigenem Holz wird der Abstand immer gegeben sein.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 2810 » Di Feb 20, 2024 18:55

Englberger hat geschrieben:Hallo,
das musst du mir mal erklären. Hab ich bisher noch nicht verstanden was die Aussenfühler bringen sollen.
Ich will innen warm haben und zwar sofort wenn ich rein/heimkomme. Dann dreh ich am Thermostat, und es wird warm.
Wenns eilig ist, dann noch n Heizlüfter und der Kaminofen wird sofort gestartet.
Wie kalt es draussen ist, ist mir egal.
Gruss Christian


Der Aussenfühler ist ein Komfortelement: Du musst nicht mehr in den Garten, um die Temperatur abzulesen :lol:
Spass beseite :witterungsgeführte Syteme regeln die Vorlauftempreatur analog zur Aussentemperatur entsprechend der
Heizkurvensteilheit: Es wird also von der Temperatur fast passendes Heizungswasser durch die Leitungen gepumpt.
Das Thermostatventil regelt nur noch die Feinheiten (z.B. Sonnenschein wärmt das Südzimmer usw).
Die Folge ist: es gibt weniger Verluste im Rohrsystem :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Di Feb 20, 2024 19:15

Unsere Ölbrennwertheizung hat eine VL-Temperatur von über 70 Grad, wenn es knackekalt draußen ist. Jetzt bei den milden Außentemperaturen regelt die Heizung runter auf unter 60 Grad VL, wenn ich das recht in Erinnerung habe. Irgendwann muß ich mich mal mit der Programmierung der Heizkurve intensiv auseinandersetzen, um ggf. den Ölverbrauch noch etwas abzusenken.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Di Feb 20, 2024 19:36

„Etwas“ ist gut!
:D
Du wirst Dich auf den Hintern setzen, wieviel allein diese Anpassung der Heizkurve ausmacht.

Also mach hin und bummel nich
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Di Feb 20, 2024 20:36

Viel Ersparnis bei Änderung der Heizkurve werde ich nicht mehr rausholen können. Die Hütte ist riesengroß und mehrere hundert Jahre alt. Wenn ich sehe, was andere mit ihren Einfamilienhäusern aus den 1970ern alleine an Heizöl pro Jahr raushauen, dann liege ich im Vergleich noch günstig.
Im Sommer und in der Übergangszeit ist der Ölverbrauch echt niedrig. Das liegt sicher auch an den Sonnenkollektoren auf dem Dach, die Warmwasser und auch Heizungsunterstützung machen.
In den vier Wintermonaten gibt es aber Tage und Wochen, da gehen die Liter erschreckend schnell durch die Heizung.
Gäbe es diese kalten Wochen/Monate im Winter nicht, dann wäre ein Wärmepumpe sicherlich unproblematischer. WP kann ich mir aktuell nur als Ergänzung vorstellen, also als hybride Heizlösung mit der Ölheizung zusammen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Di Feb 20, 2024 20:50

Südheidjer hat geschrieben:... WP kann ich mir aktuell nur als Ergänzung vorstellen, also als hybride Heizlösung mit der Ölheizung zusammen.


Und so würden sie auch im Bestand viel mehr Sinn machen und wirklich über den Markt deutlich schneller Einzug halten.
Aber das kann eben ein Kinderbuchautor und sein Trauzeuge vermutlich bis heute noch nicht begreifen. :oops:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon countryman » Di Feb 20, 2024 20:53

Wie weit man mit der Heizkurve runter gehen kann hängt letztlich von der Auslegung der Heizkörper ab. Tatsächlich stellen aber Installateure oft recht hoch ein, damit der Kunde bestimmt nicht friert.
Hydraulischer Abgleich bringt auch noch was, damit alle Hk. schon ohne Eingreifen des Thermostatventils etwa die passende Leistung bringen.

Ein WP als Zweitgerät ist zu teuer. Es kann ja nur das bisschen Gas oder Öl ersetzt werden was du im Übergang brauchst. Warmwasser im Sommer kann dir auch eine thermische Solaranlage machen, ist unkompliziert und je nach Aufstellung auch nicht so teuer.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Englberger » Di Feb 20, 2024 21:02

langer711 hat geschrieben:Du wirst Dich auf den Hintern setzen, wieviel allein diese Anpassung der Heizkurve ausmacht.

Hallo,
das bezweifel ich schwer.
Wichtig ist doch das in den Zeiten wo keiner im Haus ist das Delta T gering gehalten wird. Da brauch ich keinen Aussenfühler.
Kurz vorm Aufstehen, /heimkommen soll die Heizung ne Raumtemperatur von 21Grad hinkriegen.Das ist ihre Aufgabe.
Wenn den ganzen Tag jemand da ist, dreht er am Rädchen und stellt sich seine Temperatur ein.
Also wozu ein Aussenfühler?
Gruss Christian.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon ChrisB » Di Feb 20, 2024 21:29

Hallo Englberger,
wir hatten bis vor 10 Jahren auch keine Außenfühler,
geht natürlich auch ohne ?
Hast Du aber wenigstens eine Steuerung, mit Uhr und Datum,
damit eine Nachtabsenkung, Mo-Fr., Sa und So und Feiertag erfolgen kann.
Habe ich auch seit 10 Jahren,
bringt bei uns von 10 -30 Prozent Pellets Einsparung,
abhängig vom Dämmzustand des Hauses.
Darauf möchte ich nicht mehr verzichten :klug:

Hallo Südheidjer,
es gibt ja hoffentlich einen Kachelofen, bei deinem alten Haus?
Ich hatte im Elternhaus, nach einem Anbau, einen Umluftofen, in den Flur gestellt.
Der konnte mit großen Holzstücken beheizt werden.
Damit wurde unsere Wohnung komplett beheizt, außer den beiden Badzimmern.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Di Feb 20, 2024 21:50

Englberger hat geschrieben:
langer711 hat geschrieben:Du wirst Dich auf den Hintern setzen, wieviel allein diese Anpassung der Heizkurve ausmacht.

Hallo,
das bezweifel ich schwer.
Wichtig ist doch das in den Zeiten wo keiner im Haus ist das Delta T gering gehalten wird. Da brauch ich keinen Aussenfühler.
Kurz vorm Aufstehen, /heimkommen soll die Heizung ne Raumtemperatur von 21Grad hinkriegen.Das ist ihre Aufgabe.
Wenn den ganzen Tag jemand da ist, dreht er am Rädchen und stellt sich seine Temperatur ein.
Also wozu ein Aussenfühler?
Gruss Christian.



wie soll die heizung die heizkurve fahren wenn sie garnicht weiss gegen was angeheizt wird?

wobei die meisten wirklich leider nichtmal wissen das ihre heizung sowa hat und ca 20-30% mehr verbrauchen als sie müssten ohne es zu ahnen..

ich wäre ja dafür das die schornis auch das mal kontrollieren ob das jemals eingestellt wurden.. gerade aktguell wo ich ja viele habe die gegen die wp tauschen ist es oft traurig festzustellen das die heizung noch immer auf werkseinstelung steht meist nach weit mehr als 20jahren laufzeit.. möchte man garnicht wissen wieviel da unnötig zum schornstein rausgeheizt wurde..

die meisten verbraucher denken halt immer noch, das der heizungsbauer das bestimmt eingestellt hat.. ganz bestimmt..

übrigens bei wps geht es auch schon los.. läuft nicht richtig - braucht viel zuviel strom.. neulich wieder bei einer sole wp den heizstab abgeschaltet und das estrichprogramm.. spart schon*g

hauptsache bude iss warm, scheint bei den meisten noch der umgang mit der heizung zu sein
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Di Feb 20, 2024 21:52

countryman hat geschrieben:Ne Wirtschaftlichkeit bekommst du da aber in seltensten Fällen dran gerechnet im Vergleich mit Öl oder Gas, außer diese werden astronomisch teuer während Heizstrom billig wird.
Von eigenem Holz wird der Abstand immer gegeben sein.

Tja, was soll ich da jetzt sagen :roll:

Wenn wir weiterhin von Idi*ten regiert werden, dann wird Öl, Gas und auch das eigene Holz so teuer, dass sich das rechnet ...

Ab 1.1.2027 geht der Klimawahn mit dem CO2 Kuhhandel erst richtig los.
Da kostet dann die Tonne keine 45€ mehr sonder vmtl. weit >200€.
Und wenns blöd bzw. wie geplant läuft, ist dein eigenes Holz da voll mit dabei.

Und dann wäre da noch die Kreativität bei den sonstigen Steuererhöhungen.
Da findet sich schon noch was, wie z.b. eine Energiesteuer auf selbst produziertes und verfahrenes Rapsöl oder eine Steuer auf selbst erzeugten und verbrauchten PV-Strom ...

Freunde dich lieber mal jetzt schon mit der Wärmepumpe an, weil die ziehen das aus ideologischer Gründen ohne Rücksicht auf Verluste durch, solange die das können. Und bei dem Kuschelkurs den Merz gerade mit den Grünen fährt wird sich daran auch nichts ändern.

ChrisB hat geschrieben:bringt bei uns von 10 -30 Prozent Pellets Einsparung,

Ausgangslage?
Ein neuer Ofen macht auch schon einiges aus.

Ich könnte bei mir die Vorlauftemperatur auch mal feinjustieren, aber bei mir wird sich die Ersparnis in Grenzen halten.
Dazu müsste die Solltemperatur erstmal länger erreicht werden und nicht nur wenn manuell angefeuert wurde.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Di Feb 20, 2024 21:57

weissnich hat geschrieben:ich wäre ja dafür das die schornis auch das mal kontrollieren ob das jemals eingestellt wurden..

Bitte Nicht!

Das zahlst du alles und am Schluss wirst du den Kaminkehrer (>Kosten) nichtmal okhne Kamin los.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Di Feb 20, 2024 22:03

countryman hat geschrieben:Ein WP als Zweitgerät ist zu teuer. Es kann ja nur das bisschen Gas oder Öl ersetzt werden was du im Übergang brauchst.

Aktuell schreibe ich alle paar Tage den Zählerstand von der Heizölpumpe auf, um den Verbrauch zu haben. Dazu die Min- und Max-Außentemperatur des Tages und der Nacht. So kann ich sehen, wieviel Öl wann durchgeht.
Ein paar Dörfer weiter gibt's einen "Freak", der seit einigen Jahren eine kleine Solaranlage (PV) hat und seine Solar-Erträge im Minuten-Takt auf seiner Internetseite anzeigt und als Grafik über den Tag. Die Werte rechne ich hoch auf eine größere Solaranlage und rechne das dann um in mögliche Heizenergie via Wärmepumpe. Da kommt im Winter nicht viel Heizöl-Äquivalent vom Himmel.
Ich bin mal gespannt, wie sich das jetzt in der Übergangsphase zum Sommer hin darstellen wird.
Wenn ich 2000-3000 Liter Heizöl pro Jahr sparen könnte, dann könnte so ein Kombi PV+Luft-WP interessant sein. Noch bin ich skeptisch.

countryman hat geschrieben:Warmwasser im Sommer kann dir auch eine thermische Solaranlage machen, ist unkompliziert und je nach Aufstellung auch nicht so teuer.

Die ist ja schon vorhanden und drückt den Heizöl-Verbrauch im Sommer runter fast auf 0.
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