Höffti hat geschrieben:Der zunehmende Rückgang der Haltbarkeit wäre dann meiner Meinung nach auch auf neue Holzkessel anwendbar. Wenn dann sollten wir Äpfel mit Äpfeln vergleichen.
Genau da vergleichst du aber Äpfel mit Birnen.
Der Holzkessel ist viel Gehäuse mit etwas beweglichen Teilen und Elektronik.
Die Wärmepumpe hingegen ein bewegliches Teil mit viel Elektronik und etwas Plastikgehäuse für die Optik.
Oder mal ganz praktisch:
Beim Holzkessel ist ein Lüfterdefekt oder Pumpendefekt ein kleinerer Austausch. (den du auch selbst machen kannst)
Bei der Wärmepumpe ist ein Kompressordefekt ein wirtschaftlicher Totalschaden. (und erfordert einen Kältetechniker)
Und wenn wir jetzt noch dran denken, dass die alten Wärmepumpen oder Kühlaggregate nur Ein/Aus kennen und mehr oder weniger nur durchlaufen, während die neuen aus Effizienzgründen möglichst ohne Puffer gebaut werden und ständig die Drehzahl anpassen bzw. sogar takten (Ein/Ausschalten) um die Wärmeabgabe in Echtzeit an den Wärmebedarf anzupassen ...
Das ganze ist aber kein Beinbruch.
Die Wärmepumpen gibt es als Monoblock. Von der Palette auf den Sockel heben, Vorlauf/Rücklauf/Strom/Steuerleitung ran und ab gehts. Kostenpunkt für ein EFH ~3,5-5k für den Monoblock. (z.b. Panasonic Jeisha)
In ~10 Jahren einen Austausch einplanen und gut ist.
