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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon S 450 » Di Aug 27, 2019 20:52

Bei uns sind es 92 Liter, davon aber fast 80 innerhalb von 3 Tagen durch 2 schwere Gewitter. Jetzt ist es schon wieder zu trocken.
Der erste Mais kringelt seine Blätter wieder. In 10 Tagen ist der ab. Die Wiesen haben schön angeschoben, aber für den 3. Schnitt fehlen noch 10 cm Aufwuchs. Das einzigste was wie der Teufel wächst ist die Luzerne. Da hab ich nur 0,45ha, aber schon wieder 60 cm Aufwuchs.
Wenn man die Aufwüchse addiert, dann bin ich bei 2 Meter Höhe und das bei 0 input (Randstreifen). Die hohen Temperaturen passen mir gar nicht!
S 450
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon germane » Do Aug 29, 2019 13:53

Lonar hat geschrieben:
An deine Windpark Theorie glaube ich nicht germane. Die waren 2017 auch schon da und unser Regen hier kommt meist aus Holland rüber.


Ich komme gerade vom Haarekultivieren, weil ich morgen Tanzdate mit der Powerfrau habe. Kultiviert hat mich keine "Eingeborene" sondern eine geb. Thüringerin. Ich frage:
"Gibt es in Deiner Heimat auch Windräder?" Antwort: "Ja!"
Dann habe ich ihr die Story von den 40 Windrädern und dem fehlenden Regen erzählt. Sie:

" Ja das sagt man bei uns auch und das ist auch wissenschaftlich erwiesen. Die Wolken werden abgelenkt. Wird alles vertuscht!"

Wenn der Lonar das nicht einsehen kann, kann man das noch verzeihen. Aber eine Frau Doktor Physik und Klimakanzlerin hätte eigentlich soviel naturwissenschaftliches Feeling haben müssen um das vorauszusehen.
Ich kenn mich auf der Tastatur zu wenig aus, drum schreib ich es mal so:

Energie = Massehalbe mal V-Quadrat. (V = Geschwindigkeit)

Die Masse der Luft bleibt die Gleiche und wenn wir nun der Luft Energie entnehmen verringert sich die Geschwindigkeit (und damit der Druck) wurzelmäßig.

Bauern, die Windräder in der Nähe haben und Probleme mit Trockenheit haben, könnten die passendem Wetter ruhig mal Mahnfeuer schüren. Bei mir ist das nächste Windrad leider ca. 30 km entfernt.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Schauerschrauber » Fr Aug 30, 2019 11:19

Gerade den letzten Raps in Staub mit minimaler Restfeuchte gelegt . Mal schauen was bei rauskommt .

Für die nächsten Tage ist zwar kühler gemeldet aber kein dringend benötigtes Wasser in Sicht .

MfG
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bison » Fr Aug 30, 2019 18:54

Gestern Gewitter, über der Hofstelle 38 mm, einen Kilometer weiter beim Raps der dringend was bräuchte kam gar nix an.dafür Wasser im Keller n8
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » Fr Aug 30, 2019 20:08

Hier auf der fränkischen Trockenplatte hat es seit Anfang August eigentlich keinen ordentlichen Landregen mehr gegeben.
Die wenigen, lokalen Sommer-Gewitter sind, vermutlich wegen Windparks, außen herum gezogen.

Gruß
Wini
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bison » Fr Aug 30, 2019 21:53

wini, das phänomen kenne ich, es gibt zwar keine windräder bei uns, aber in der regel ziehen die gewitter hier auch immer vorbei. bis auf die letzten zwei, die haben gezeigt was sie können :gewitter: :mrgreen: (siehe betonraps)
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon böser wolf » Fr Sep 06, 2019 6:01

wie siehts im rest des landes aus ?
bei uns hat sich nichts geändert , immer noch wüste und kein regen in sicht , das was bisher an zwischenfrüchten aufgelaufen ist, beginnt zu vertrocknen .
sehr übel siehts bei den bäumen aus .
einige unverbesserliche haben diese woche noch raps und zf gesät weil sie auf den wetterbericht gehört haben , der uns regen versprochen hatte der aber laut neuster prognosen einen großen bogen um unsere region machen wird .
für hannover wurden zahlen veröffentlicht , das es bisher im sommer in 2019 noch 5 % weniger niederschlag als in 2018 gab .
aber weil es eine regionale dürre für nordost niedersachsen und angrezendes sachenanhalt ist,nimmt der rest der gesellschaft es kaum war
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Fassi » Fr Sep 06, 2019 6:44

Bis Ende Juli hatte ich noch Hoffnung, aber mittlerweile merkt man die Trockenheit sehr deutlich. Raps ist hierum (Nordhessen) zwar aufgelaufen, aber das dürfte mehr am Morgentau liegen. Wenn der richtig Wasser braucht und es nicht bald regnet, wird er wohl vertrocknen. Die Wiesen im Schatten haben minimalen Aufwuchs, die in der Sonne fangen an zu verbrennen. Wer bis Anfang Juni nicht gemäht hatte, hat keine Chance auf nen zweiten Schnitt. Ich weide die Flächen jetzt ab, weil das Mähen mehr kostet als es bringt und werde, wenn das Wetter anhält, spätestens ab Oktober zufüttern müssen.

Im Wald fängt es an auszusehen wie im Oktober, die Bäume färben um und schmeißen das Laub. Teilweise auch die Obstbäume. Von den Fichtenmonokulturen schweigen wir lieber, was der Borkenkäfer nicht erledigt hat, macht nun die Dürre.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon DWEWT » Fr Sep 06, 2019 6:47

Ich muss diese Angaben auch für die nordöstliche Altmark bestätigen. Was uns hier rettet, ist der durch die Nähe zur Elbe recht hohe Grundwasserstand. Das zumindest sichert halbwegs akzeptable Erträge und Qualitäten im Ackerbau. Nur ca. 5km westlich, dort wo die Sandböden beginnen, sieht die Situation ganz anders aus. Der Mais erreichte auch in diesem Jahr dort nur max.ca. 1,5m Höhe und ist schon, fast zu trocken, im Silo. Auf den schweren Auentonböden treibt das Grünland zwar immer neunen Bewuchs, der allerdings kaum einen ausreichenden Ertrag bringt. Ab Mitte August wurde auf einigen Flächen der 2. Schnitt eingefahren. Große Transportkapazitäten waren da nicht notwendig. Der Rapsanbau hier in der Region ist auf ca. 20% der normalen Anbaufläche reduziert worden. Zu groß ist das Risiko des ungleichmäßigen Auflaufs; wenn er denn überhaupt stattfindet. Nachsaaten im Grünland, sind komplett in den Frühherbst verlegt worden. Der Erfolg im letzten Jahr war allerdings nicht berauschend. Seit Ende August betreibe ich hier das eigentliche Herbstweideverfahren. Zwei große Gruppen weiden auf jeweils 100ha Grünland. Alle Tore sind geöffnet und die Rinder müssen z.T. weit laufen, um an Grünfutter zu kommen. Durchgehend grün, selbst im Hochsommer, sind die Senken. Diese früher oft verfluchten Grünlandbereiche - wegen der schlechten Betretbarkeit in normalen Jahren - sind immer wieder Anlaufpunkte für die Rinder. Es ist jetzt schon der zweite Sommer in dem, neben der Mastgruppe, auch die Gruppe der Frischlaktierenden im Stall zugefüttert wird. Das ist allerdings nicht nur durch den knappen Weideaufwuchs bedingt sondern auch durch die Wolfsgefahr. Im kommenden Winter wird wieder die Fütterungsstrategie des letzten Winters zur Anwendung kommen. Viel Rohfaser (Silage, Stroh, Heu) angereichert mit Futtergetreide. Hier zumindest gibt es eine ökonomische Entspannung, da das Ökofuttergetreide in diesem Jahr echt billig ist. Des einen Freud, ist des anderen Leid.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Lonar » Fr Sep 06, 2019 8:21

böser wolf hat geschrieben:wie siehts im rest des landes aus ?
bei uns hat sich nichts geändert , immer noch wüste und kein regen in sicht , das was bisher an zwischenfrüchten aufgelaufen ist, beginnt zu vertrocknen .
sehr übel siehts bei den bäumen aus .
einige unverbesserliche haben diese woche noch raps und zf gesät weil sie auf den wetterbericht gehört haben , der uns regen versprochen hatte der aber laut neuster prognosen einen großen bogen um unsere region machen wird .
für hannover wurden zahlen veröffentlicht , das es bisher im sommer in 2019 noch 5 % weniger niederschlag als in 2018 gab .
aber weil es eine regionale dürre für nordost niedersachsen und angrezendes sachenanhalt ist,nimmt der rest der gesellschaft es kaum war

Im westlichen Niedersachsen hat es einige gute Regenschauer gegeben. Zwischenfrucht Gras ist gut aufgelaufen, der Zwischfrucht Raps und der Körnerraps von den Kollegen die noch welchen anbauen steht auch bis jetzt gut da.
Mais ist hier so eine Sache auf dem Esch und in den nassen Senken sieht er noch akzeptabel aus, genauso wie in den Orten die mal ein Gewitter bekommen haben. Aber auf den leichten Standorten oder als früher Zweitfrucht Mais wird kaum die 2m mit Minikolben erreicht. Reife ist sehr unterschiedlich ich habe für den 16. September die Hauptfrucht zum Häckseln angemeldet (S250/K240), die Zweitfrucht werden wir wohl im Oktober zusammen fahren. Ich denke der normale Mais auf dem kurzem Sand ist noch schlechter als 2018, der auf den besseren Böden ist etwas besser als 18 und die Zweitfrucht ist auch besser als 18, weil diesmal Kolben dran sind. Dennoch geht das zweite Jahr in Folge alles durch den Häcksler :-(
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 240236 » Fr Sep 06, 2019 8:27

Lonar hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:wie siehts im rest des landes aus ?
bei uns hat sich nichts geändert , immer noch wüste und kein regen in sicht , das was bisher an zwischenfrüchten aufgelaufen ist, beginnt zu vertrocknen .
sehr übel siehts bei den bäumen aus .
einige unverbesserliche haben diese woche noch raps und zf gesät weil sie auf den wetterbericht gehört haben , der uns regen versprochen hatte der aber laut neuster prognosen einen großen bogen um unsere region machen wird .
für hannover wurden zahlen veröffentlicht , das es bisher im sommer in 2019 noch 5 % weniger niederschlag als in 2018 gab .
aber weil es eine regionale dürre für nordost niedersachsen und angrezendes sachenanhalt ist,nimmt der rest der gesellschaft es kaum war

Im westlichen Niedersachsen hat es einige gute Regenschauer gegeben. Zwischenfrucht Gras ist gut aufgelaufen, der Zwischfrucht Raps und der Körnerraps von den Kollegen die noch welchen anbauen steht auch bis jetzt gut da.
Mais ist hier so eine Sache auf dem Esch und in den nassen Senken sieht er noch akzeptabel aus, genauso wie in den Orten die mal ein Gewitter bekommen haben. Aber auf den leichten Standorten oder als früher Zweitfrucht Mais wird kaum die 2m mit Minikolben erreicht. Reife ist sehr unterschiedlich ich habe für den 16. September die Hauptfrucht zum Häckseln angemeldet (S250/K240), die Zweitfrucht werden wir wohl im Oktober zusammen fahren. Ich denke der normale Mais auf dem kurzem Sand ist noch schlechter als 2018, der auf den besseren Böden ist etwas besser als 18 und die Zweitfrucht ist auch besser als 18, weil diesmal Kolben dran sind. Dennoch geht das zweite Jahr in Folge alles durch den Häcksler :-(
Bei uns im südlichen Bayern war heuer ackerbaulich ein ganz gutes Jahr. Getreide gut bis sehr gut und Mais noch besser. Wiesen haben schon Einbußen, die sich aber in Grenzen halten und die der Mais wieder Wett macht.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Hosenträger » Fr Sep 06, 2019 11:15

Östliches Bayern: Sehr guter 1. Schnitt. 2.Schnitt in feuchten Lagen gut, an ansonsten verbesserungswürdig. 3.Schnitt nur noch möglich, wo Luzerne stand. Getreide unterdurchschnittlich, aber zufriedenstellend. Mais bis ende August erstaunlich gut, jetzt vertrocknet er. :(
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Fendt-312 » Fr Sep 06, 2019 11:23

Nördliches Unterfranken,

Nix, Nix und nochmal nix......
Insgesamt 8 Liter Niederschläge seit Mai......

Ob am Wochenende was kommt?
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bison » Fr Sep 06, 2019 20:07

Fendt-312 hat geschrieben:Nördliches Unterfranken,

Nix, Nix und nochmal nix......
Insgesamt 8 Liter Niederschläge seit Mai......

Ob am Wochenende was kommt?


8 Liter seit Mai? :shock: :shock: :shock:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon take_it_1999 » Fr Sep 06, 2019 20:17

östlich von Dresden, auch nix oder nicht viel, nicht viel, .....

Hin undwieder mal 1/2 Liter, 2 Liter aber die Wiesen sind verbrannt, der Mais ist trocken wie Tabak, Ausfallraps läuft nicht auf, ....

So 60 Liter wären mal schön. Weidertiere werden zugefüttert.
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