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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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6300 Beiträge • Seite 142 von 420 • 1 ... 139, 140, 141, 142, 143, 144, 145 ... 420
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon samoht_ » Sa Sep 07, 2019 12:40

Bison hat geschrieben:
Fendt-312 hat geschrieben:Nördliches Unterfranken,

Nix, Nix und nochmal nix......
Insgesamt 8 Liter Niederschläge seit Mai......

Ob am Wochenende was kommt?


8 Liter seit Mai? :shock: :shock: :shock:


Ebenfalls nördliches unterfranken, wahrscheinlich die andere Ecke.
Ich habe noch nie solch trockene Äcker erlebt. Die Trockenheit in Kombination mit der Hitze (>30°C) in den letzten zwei Wochen geben uns hier den Rest.
Raps und Zwischenfrüchte wurden am 28. August nach 2x Grubber in reinen Staub gelegt.
Zuckerrüben liegen platt auf, Mais befindet sich in einer Mischung aus natürlicher Abreife und Vertrocknen.
Die für dieses Wochenende vorhergesagten Niederschläge entpuppen sich als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Heute ca. 1l, für morgen ganz abgesagt.
Wenigstens ist es kühler geworden. Es war hier nicht mehr zu ertragen.
samoht_
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon böser wolf » Di Sep 10, 2019 6:40

so langsam verliere ich die lust am ackerbau komplett !
die vorausgesagten ergiebigen langanhaltenden regenfälle vom tief hans haben uns im östlichen niedersachsen ganze 3 mm gebracht .
das reicht hier nicht mal zur staubbindung !
eine aussaat egal was macht hier bis auf weiteres keinen sinn .
selbst direktsaat in einen strohbedeckten nur mit strohstriegel bearbeitete flächen wäre aussichtslos , denn selbst darunter ist es staubtrocken
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böser wolf
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon elchtestversagt » Di Sep 10, 2019 7:49

Gestern kam im Radio beim NDR in deren neuen "Bereich" Hörermeinungen, das es schlimm ist, das die Moderatoren immer von super Wetter und super Wochenendwetter reden, ob da jemand mal raus aus der Stadt gefahren ist um zu sehen wie das aussieht...Und wenn dann mal Regen gemeldet ist, das ganze schon nahe dem Weltuntergang ist...Als Antwort kam, das das ja einzelne Meinungen der Moderatoren wären, und schliesslich würde man sich ja auch in anderen Beiträgen um die Dürre kümmern...

Meine Ansicht ist, wenn wir das Wetter beeinflussen könnten, dann würde jeden Tag 30 Grad sein und Sonne, Sonne, Sonne satt.
Schliesslich will die Freizeitgesellschaft ja beglückt werden...
Und wenn nun mittlerweile Schauerwetter gemeldet werden, dann steht auf Unwetterzentrale schon gleich Warnungen stufe gelb oder orange...Kommen mehr wie 5mm Niederschlag, dann stufe rot, bei 10mm violett.

Ich werde mir nun mal ein neues Buschmoped gönnen müssen, bei der Brennholzmenge, die nun kommen wird...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Lacy Laplante » Di Sep 10, 2019 9:09

elchtestversagt hat geschrieben:Meine Ansicht ist, wenn wir das Wetter beeinflussen könnten, dann würde jeden Tag 30 Grad sein und Sonne, Sonne, Sonne satt.

Machen wir doch schon.Und es wird noch wärmer,noch extremer werden.Ist nur der Anfang.Bedanken darfst du dich bei all denjenigen die nix gegen die Klimakrise unternehmen möchten.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon motzlarerbauer » Di Sep 10, 2019 10:10

Auch bei uns (nördliche Rhön) ist es ein Trauerspiel. Seit 3 Monaten kein nennenswerter Niederschlag! Die angekündigten Regengüsse haben uns leider nie erreicht und die Vorhersagen sehen für die nächsten 14 Tage auch nicht gut aus.
Die Wiesen sind auch langsam braun und am Acker liegt der Samen(Kleegras, Raps) in der Erde und wartet, und wartet, und wartet...
Durch den Tau fängt jetzt eventuell die Keimung an, aber dann?

Die Grundwasserstände fallen auch weiter, nach meiner Info in der nahegelegenen Messstelle auf 30 % des Jahresmittel.

Das Niederschlagsdefizit der letzten 12 Monate beträgt ca. 400 l
Wer Bier trinkt,
unterstützt die Landwirtschaft :prost:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Hosenträger » Di Sep 10, 2019 10:31

Hallo!? Kann mir mal jemand schreiben, warum alle( die meisten) so hysterisch mit der Klimawandel sind!!! Am wenigsten müssen sich doch die Landwirte Sorgen machen, so viel wie ihre Familien zum essen brauchen wird allemal wachsen. Und für die Städter ist eine Rationalisierung der Kalorien doch förderlich :mrgreen: . Kauft euch eine Hängematte und geniest das schöne Wetter. Bedenkt, wenn in eurer Todesanzeige steht, sein Leben war Arbeit, ist was gewaltig schief gelaufen! :roll: Und bedenkt, dass es wärmer wird, ist unbestritten, aber es geht so langsam und bedächtig, das sich alle in Ruhe vorbereiten können. Den Mammuts überraschte die Kaltzeit deutlich schneller.
Also wenn’s wärmer wird, muß man Cool bleiben! :prost:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Zement » Di Sep 10, 2019 11:02

Letztes Jahr und im diesem Jahr wo die Trockenheit dem Landwirten getroffen hat , die sind bestimmt nicht mehr "cool" ! Nun kommt die Frage auf , war es Zufall mit der Trockenheit , oder ein Teil des Klimawandels , so wie es im diesem Jahr und das im dem davor , so man ging es auch von den Klimamodellen aus , aber nicht schon jetzt , sondern erst in 10 Jahren oder später . :shock:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Hosenträger » Di Sep 10, 2019 11:31

Zement hat geschrieben:Letztes Jahr und im diesem Jahr wo die Trockenheit dem Landwirten getroffen hat , die sind bestimmt nicht mehr "cool" ! Nun kommt die Frage auf , war es Zufall mit der Trockenheit , oder ein Teil des Klimawandels , so wie es im diesem Jahr und das im dem davor , so man ging es auch von den Klimamodellen aus , aber nicht schon jetzt , sondern erst in 10 Jahren oder später . :shock:

Nur zur Info, die Trockenheit hat uns auch beehrt. Und wer über den Tellerrand blickt, wird feststellen, dass Trockenheit kein deutsches, nicht einmal ein europäisches, es ist weltweit ein Phänomen. Und wer zum Beispiel auf den Mars sieht, wird feststellen, dass auch dort die Polarkappen abgeschmolzen sind. Dann haben die Menschen wohl das Klima auf den Mars auch gewandelt! :shock: Ich bin glücklich, dass uns nur die Trockenheit trifft. Sturzfluten sind um Welten schlimmer! Ich habe den Viehbestand um 10-15% reduziert, dann komme ich mit Tricks mit dem Futter über die Runde. Persönlich rechne ich fest damit dass die Erträge in der Zukunft nicht besser wie in den letzten 2 Jahren werden. Die Hängematte ist natürlich davon wenig begeistert! :lol:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Flo96 » Di Sep 10, 2019 11:44

Wir müssen damit umgehen und uns drauf einstellen. Das bedeutet weniger ist mehr. Den Viehbestand haben wir auch um 10% reduziert und merken es so gut wie gar nicht, da die Leistungsstarken Kühe besseres Futter bekommen wie wenn ich es Längen muss. Im Ackerbau versuche ich den Aufwand zu reduzieren und Wassersparend zu arbeiten. Wir hatten am Wochenende endlich mal 25mm pro Quadratmeter. Werde nächste Woche nochmal Silo machen und was dann wächst wird beweidet.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon AEgro » Di Sep 10, 2019 12:08

Lacy Laplante hat geschrieben:
elchtestversagt hat geschrieben:Meine Ansicht ist, wenn wir das Wetter beeinflussen könnten, dann würde jeden Tag 30 Grad sein und Sonne, Sonne, Sonne satt.

Machen wir doch schon.Und es wird noch wärmer,noch extremer werden.Ist nur der Anfang.Bedanken darfst du dich bei all denjenigen die nix gegen die Klimakrise unternehmen möchten.


Ehrlich gesagt, hab ich vor den Klimawandeljüngern a´la Greta mehr Angst als vor dem Klimawandel.
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Zement » Di Sep 10, 2019 12:49

AEgro hat geschrieben:
Ehrlich gesagt, hab ich vor den Klimawandeljüngern a´la Greta mehr Angst als vor dem Klimawandel.

Wie ? :roll:

Weil es die heutige Generation und die nächste es für sehr wichtiges Thema hält !
Und es in den Bewusstsein bei der Bevölkerung und Politik kommen muss !
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon CarpeDiem » Di Sep 10, 2019 14:28

Zement hat geschrieben:Und es in den Bewusstsein bei der Bevölkerung und Politik kommen muss !

Ob es ins Bewusstsein kommt bezweifle ich. Aber auf jeden Fall wird der Boden bereitet für eine gehörige Verbotsorgie verbunden mit einer noch nie dagewesenen Abzocke der Bürger. Den Klimawandel wird das eh nicht stören. Darauf haben die wenigen hiesigen Bürger, Gott sei Dank, keinen Einfluss.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon DWEWT » Di Sep 10, 2019 16:17

Lacy Laplante hat geschrieben:Und es wird noch wärmer,noch extremer werden.Ist nur der Anfang.


Die Wärmesumme wird zwar noch weiter steigen aber es wird nicht noch wärmer werden. Wir werden jetzt nicht jedes Jahr neue Hitzrekorde bekommen. Die Tage mit sehr hohen Temperaturen allerdings werden wohl noch mehr werden. Das alles wäre gar kein Problem, wenn nicht gleichzeitig der Niederschlag ausfallen würde. Da allerdings unterscheidet sich 2019 ganz erheblich von 2018. Um meinen Standort herum hat es in diesem Sommer immer mal wieder z.T. erhebliche Niederschläge gegeben. Eine wirklich neue Erscheinung ist wohl das regionale oder besser gesagt das lokale Wettergeschehen. Auf wenigen Metern (50m) gibt es sich fortsetzende Trockenheit und heftiger Gewitterregen mit mehr als 20l/m². Soetwas hatte ich noch nie gesehen. Die Jauchepumpen meiner Hofstelle konnten das Regenwasser nicht schnell genug abpumpen, während ich an meiner Wohnung, in ca. 500m Entfernung, noch gießen musste. Quer über einen 30ha-Schlag mit Kleegras verlief die Niederschlagsgrenze, wie man später am Aufwuchs erkennen konnte. Solche Phänomene waren mir bislang unbekannt.
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Und der Nordpol ist bald eisfrei

Beitragvon adefrankl » Di Sep 10, 2019 16:51

Lacy Laplante hat geschrieben:
elchtestversagt hat geschrieben:Meine Ansicht ist, wenn wir das Wetter beeinflussen könnten, dann würde jeden Tag 30 Grad sein und Sonne, Sonne, Sonne satt.

Machen wir doch schon.Und es wird noch wärmer,noch extremer werden.Ist nur der Anfang.Bedanken darfst du dich bei all denjenigen die nix gegen die Klimakrise unternehmen möchten.


Ja immer diese Katastrophenmeldungen. Schon 1969 wurde davor gewarnt, dass in ein oder zwei Jahrzehnten der Nordpol eisfrei sein könnte. https://www.zerohedge.com/s3/files/inli ... k=oC_72DTe
Und seit 1932 ist bekannt, dass die großen Küstenstädte durch die Eisschmelze bald im Meer versinken werden.
https://www.zerohedge.com/s3/files/inli ... k=fPvtjPp3
https://www.zerohedge.com/s3/files/inli ... k=2YbpEAYD
1975 wurde auch vor einen drohenden massiven Klimawandel gewarnt, allerdings da war gerade eine Abkühlung die Bedrohung:
https://www.zerohedge.com/s3/files/inli ... k=UsBt7Rto

Und wenn man in die Gesichtsbücher schaut, dann gab es da auch schon Wetterextreme die sich durchaus auch über einige Jahre häuften. Das macht sie nicht weniger schlimm, aber man wird diese Zeiten nicht abschaffen können.
Da dürften neben den Zufall auch zyklische Änderungen der Meeresströmungen und der Wolkenbildung beeinflusst durch die kosmische Strahlung, welche wiederum massiv von der Sonne abhängt, eine wichtige Rolle spielen.
Unabhängig davon stellt aber gerade die industrielle Windkraftnutzung einen massiven Eingriff in das atmosphärische Zirkulationssystem dar, und beeinflusst somit wesentlich den Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch. Effektiv dürfte damit die Windkraftnutzung in Deutschland das Klima weit stärker verändern, als die ganzen CO2 Emissionen. Daher müssen wir uns entscheiden, Klimaschutz oder Windkraftnutzung.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Zement » Di Sep 10, 2019 17:22

adefrankl hat geschrieben:Und seit 1932 ist bekannt, dass die großen Küstenstädte durch die Eisschmelze bald im Meer versinken werden.
https://www.zerohedge.com/s3/files/inli ... k=fPvtjPp3

Du darfst nicht alles mit Bildzeitung Niveau glauben , was dort steht , es sei den du stehst darauf . :klug:
.
adefrankl hat geschrieben:als die ganzen CO2 Emissionen.

Komisch , das überall der Effekt des CO2 auftritt , auch ohne die Windkraft . :wink:
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