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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Botaniker » Mo Jun 06, 2022 15:56

Bei mir gab es mal ne feuchte Straße, das war's. Auf den Südhängen und den leichten flachgründigen Ecken wirds nun hell in den Beständen, da ist die Messe mit hohen Erträgen und guten Qualitäten gelesen.
Botaniker
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon sunnyboy » Mo Jun 06, 2022 16:21

Servus,

hier im östlichen Niederbayern ist es ausreichend nass, gestern ca 40-50 Liter und morgen auch wieder 20 Liter gemeldet, ich wäre froh wenn's jetzt Mal 3 Wochen trocken ist.

Gruß sunnyboy
sunnyboy
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Mo Jun 06, 2022 16:52

Botaniker hat geschrieben:Bei mir gab es mal ne feuchte Straße, das war's. Auf den Südhängen und den leichten flachgründigen Ecken wirds nun hell in den Beständen, da ist die Messe mit hohen Erträgen und guten Qualitäten gelesen.


Ich kann mich eigentlich nicht beklagen, was Trockenschäden anbelangt, weil ich halt konservierend arbeite. Aber natürlich hat auch das seine Schattenseiten. So hab ich z.T. am Angewende einen 2m-Streifen, wo die Trespen den Weizen schon halb ins Lager gezogen haben. Das macht zwar flächenmäßig nicht viel aus, sieht aber unschön aus und schreit nach einer Kerb-Behandlung im nachfolgenden Raps. Auch hab ich dort, wo letztes Jahr die Wintergerste stand, überall so 20 Ähren/m² im Weizen. Da muss ich mal sehen, wie das später auf dem Hänger aussieht, ob ich das noch als Backweizen verkaufen kann oder nicht.

Vorteil der relativ flachen Bodenbearbeitung im Herbst ist, dass ich im Vergleich zu anderen keine Trockenschäden (auch nicht auf den schlechten, sehr flachgründigen bzw. sehr tonigen Stellen) und bessere Ertragsaussichten hab, dass das Saatbett im Vergleich zu jenen, die tief gearbeitet haben, sehr viel feinkrümeliger war und die Bodenherbizide demzufolge auch besser gewirkt haben, und dass der Boden einfach mehr N-Reserven im April mobilisieren konnte.
Klar ist aber auch, dass jetzt langsam mal wieder eine Blattfrucht (Raps) kommen muss, um das Ungraspotenzial zu reduzieren. Und über die Zeit nach Glyphosat will ich gar nicht erst nachdenken
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon elchtestversagt » Mo Jun 06, 2022 17:52

Nun, wir haben hier im Nord-Westen seit dem 1.3 ganze 36mm bekommen, da helfen auch die 300mm im Jan/Feb. sowie null Bodenbearbeitung nicht mehr ( ausser beim Raps...). Das Problem aber an sich ist nicht die Trockenheit, sondern der fehlende Stickstoff. Der liegt im Boden und wartet auf den Bus, einzig die Kollegen, die immer knapp unter dreistellig Gülle fahren ( frag mich nicht wie die das regeln im roten Gebiet), also 250 bis 300 kg N im Boden haben, da sieht das ganze noch gut aus. Zudem war es lange sehr kalt im Boden, und nun fordert zuerst einmal das Maisstroh seinen Tribut...
In der ersten Juli Woche ist die Gerste hier weg, egal wieviel Regen nun kommt. Die hat vergangene Woche einen deutlichen Gelbstich bekommen....
Den meisten Mais hab ich auf sehr kalten ( Unter-)Böden stehen, den hab ich nun am WE alles mit 3 ltr Yara Kombiphos "behandelt", trotz P Gehalte D und besser, trotz Unterfuss ist der Mais lila wie die Nacht...Hat sich in den vergangenen zwei Tagen aber mächtig erholt ( wir hatten von Mo-Do Tageshöchsttemp. von 13 Grad und Sturm....)...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Botaniker » Mo Jun 06, 2022 20:18

Crazy Horse hat geschrieben:Ich kann mich eigentlich nicht beklagen, was Trockenschäden anbelangt, weil ich halt konservierend arbeite. Aber natürlich hat auch das seine Schattenseiten. So hab ich z.T. am Angewende einen 2m-Streifen, wo die Trespen den Weizen schon halb ins Lager gezogen haben. Das macht zwar flächenmäßig nicht viel aus, sieht aber unschön aus und schreit nach einer Kerb-Behandlung im nachfolgenden Raps. Auch hab ich dort, wo letztes Jahr die Wintergerste stand, überall so 20 Ähren/m² im Weizen. Da muss ich mal sehen, wie das später auf dem Hänger aussieht, ob ich das noch als Backweizen verkaufen kann oder nicht.

Vorteil der relativ flachen Bodenbearbeitung im Herbst ist, dass ich im Vergleich zu anderen keine Trockenschäden (auch nicht auf den schlechten, sehr flachgründigen bzw. sehr tonigen Stellen) und bessere Ertragsaussichten hab, dass das Saatbett im Vergleich zu jenen, die tief gearbeitet haben, sehr viel feinkrümeliger war und die Bodenherbizide demzufolge auch besser gewirkt haben, und dass der Boden einfach mehr N-Reserven im April mobilisieren konnte.
Klar ist aber auch, dass jetzt langsam mal wieder eine Blattfrucht (Raps) kommen muss, um das Ungraspotenzial zu reduzieren. Und über die Zeit nach Glyphosat will ich gar nicht erst nachdenken


Nun auch ich arbeite seit Jahren überwiegend konservierend, der Pflug kam seit 3Jahren nicht mehr zum Einsatz und auch davor nur um "Reperaturen" zu machen oder mal wieder Erde hangaufwärts zu bringen. Die Trespenproblematik kenne ich entsprechend ebenso, ist dieses Jahr auch extrem und sogar bei "Vielpflügern" zu sehen.
Letztlich muss es aber auch bei wenig oder gar keiner Bodenbearbeitung ab und an mal regnen, sonst würde man ja auch in Wüsten Ackerbau betreiben können. Es hat halt hier seit Frühlingsbeginn nicht mehr ausreichend geregnet.
Für die nächsten Tage ist aber noch ein wenig gemeldet und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. :D
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bison » Mo Jun 06, 2022 21:32

Richtig Botaniker, aber irgendwie kommt man sich echt verarscht vor wenn es so gut wie überall regnet und selber trocknet man aus...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Botaniker » Mo Jun 06, 2022 22:05

Hallo Bison, ja ist so, wenn ich in 2/3 Jahrzehnten den Verantwortlichen mal zu sprechen kriege, werde ich ihn entsprechend chloroformieren. :prost:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kleinbauer2.0 » Di Jun 07, 2022 5:18

Bison hat geschrieben:Richtig Botaniker, aber irgendwie kommt man sich echt verarscht vor wenn es so gut wie überall regnet und selber trocknet man aus...

https://www.wetter-by.de/Internet/AM/No ... eRow=3.5#3.

Die Wasserbilanz in Teilen der Oberpfalz ist gerade einmal bei minus 8 Liter in 2022.
Was heute ist, ist heute.
Was morgen ist, das ist erst morgen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Biohias » Di Jun 07, 2022 7:25

Wobei die Oberpfalz in sich sehr unterschiedlich ist hinsichtlich der Niederschlagsverteilung und auch der Temperaturen.
Bei uns seit vorgestern 30 Liter wirklich schöner Landregen, hat nicht einmal wirklich geschüttet. 20 Kilometer weiter warens wohl 60 Liter seit vorgestern und in der nördlichen Oberpfalz etwas weniger was ich mitbekommen hab. Aber beschweren brauchen wir uns heuer wirklich nicht :klee:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bison » Di Jun 07, 2022 8:07

Wir sind seit Anfang des Jahres bei Minus 128 Liter. Oberpfalz. Gibt halt auch anscheinend Ecken wo es einfach nicht regnen will...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon rottweilerfan » Di Jun 07, 2022 8:17

so sind die wünsche verschieden,bei uns hat es auch wenig geregnet,ca 10 mm/ woche, trotzdem brauchen wir jetzt unbedingt richtig trockenes wetter.da steht noch 90 % vom heu und das getreide steht so üppig da das es zur halmstabilität/krankheitsdruck eine trockenphase vertragen könnte.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Cheffe » Di Jun 07, 2022 8:30

Biohias hat geschrieben:Wobei die Oberpfalz in sich sehr unterschiedlich ist hinsichtlich der Niederschlagsverteilung und auch der Temperaturen.
Bei uns seit vorgestern 30 Liter wirklich schöner Landregen, hat nicht einmal wirklich geschüttet. 20 Kilometer weiter warens wohl 60 Liter seit vorgestern und in der nördlichen Oberpfalz etwas weniger was ich mitbekommen hab. Aber beschweren brauchen wir uns heuer wirklich nicht :klee:



so einen schönen Regen Nachmittag hatten wir für Sonntag auch in der Vorhersage und wäre auch mal echt nötig. Leider ist es bei der Vorhersage geblieben. :roll:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Quattrodevil » Do Jun 09, 2022 18:59

Die letzen 6 Tage 110Liter
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon mini-rancher » Do Jun 09, 2022 20:48

Die letzten 8 Wochen 57 Liter/ m².
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Oberfranke_91 » Do Jun 09, 2022 22:03

Botaniker hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Ich kann mich eigentlich nicht beklagen, was Trockenschäden anbelangt, weil ich halt konservierend arbeite. Aber natürlich hat auch das seine Schattenseiten. So hab ich z.T. am Angewende einen 2m-Streifen, wo die Trespen den Weizen schon halb ins Lager gezogen haben. Das macht zwar flächenmäßig nicht viel aus, sieht aber unschön aus und schreit nach einer Kerb-Behandlung im nachfolgenden Raps. Auch hab ich dort, wo letztes Jahr die Wintergerste stand, überall so 20 Ähren/m² im Weizen. Da muss ich mal sehen, wie das später auf dem Hänger aussieht, ob ich das noch als Backweizen verkaufen kann oder nicht.

Vorteil der relativ flachen Bodenbearbeitung im Herbst ist, dass ich im Vergleich zu anderen keine Trockenschäden (auch nicht auf den schlechten, sehr flachgründigen bzw. sehr tonigen Stellen) und bessere Ertragsaussichten hab, dass das Saatbett im Vergleich zu jenen, die tief gearbeitet haben, sehr viel feinkrümeliger war und die Bodenherbizide demzufolge auch besser gewirkt haben, und dass der Boden einfach mehr N-Reserven im April mobilisieren konnte.
Klar ist aber auch, dass jetzt langsam mal wieder eine Blattfrucht (Raps) kommen muss, um das Ungraspotenzial zu reduzieren. Und über die Zeit nach Glyphosat will ich gar nicht erst nachdenken


Nun auch ich arbeite seit Jahren überwiegend konservierend, der Pflug kam seit 3Jahren nicht mehr zum Einsatz und auch davor nur um "Reperaturen" zu machen oder mal wieder Erde hangaufwärts zu bringen. Die Trespenproblematik kenne ich entsprechend ebenso, ist dieses Jahr auch extrem und sogar bei "Vielpflügern" zu sehen.
Letztlich muss es aber auch bei wenig oder gar keiner Bodenbearbeitung ab und an mal regnen, sonst würde man ja auch in Wüsten Ackerbau betreiben können. Es hat halt hier seit Frühlingsbeginn nicht mehr ausreichend geregnet.
Für die nächsten Tage ist aber noch ein wenig gemeldet und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. :D



Dein Beitrag triffts auf den Punkt!

War ja jahrelang auf nem klassischen kanadischen NoTill-Betrieb im westen Kanadas...bzw vermutlich in einem der trockensten Ecken Kanadas. Wie sagte der Betriebsinhaber immer so schön..."Eins musst du dir merken, am Ende zählt nur ob es regnet oder nicht" und so ist es auch...kommt nichts von oben nach kann die betrieblichw Minimalbodenbearbeitungsstrategie oder gar der NoTill-Gedanke noch so ausgereift sein.

Mittlerweile bin ich verantwortlich für den Ackerbau eines für unsere Region größeren Biobetriebes. Und was soll ich sagen. Unser Mais (Winterfurche) steht neben dem von Kollegen, die theoretisch sehr wassersparend arbeiten und auch gute Ackerbauern sind...aber nimmt sich grad nix. Trotz entsprechender Sätechnik, Ablagetiefe etc pp sind die Feldaufgänge aktuell bei uns allen ähnlicher Mist. Wo ich wieder bei der Aussage der Kanadier bin, wenns nicht regnet kann man sich auf den Kopf stellen.
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