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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon JulianL » Fr Okt 11, 2024 9:49

170% Niederschlag Deutschland weit gemittelt im September und 75% des Monatssolls in den ersten 10 Oktober Tagen sind schon sehr nass.
Das war der nasseste September seit 23 Jahren.
Da hatte man wenig Möglichkeiten früher anzufangen. Außer du willst deine Gerste schon Anfang September säen :lol:
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Fr Okt 11, 2024 10:28

Ja, das muss man auf seinen Standort und über viele Jahre betrachten.
Da gehört eben auch die Flexibilität in der Anbauplanung dazu, wie es @Schloßbauer beschreibt.
Wer immer nur auf neue Beratungen zu späteren Aussaatzeiten hört, muss halt auch das Risiko einkalkulieren, dass ein nasser Herbst mit frühem Winter doch mal zuschlägt. :wink:
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Fr Okt 11, 2024 10:34

@Julian
Wem bitte nutzt " deutschlandweit gemittelt" ?
Das ist das gleiche, wie der sprichwörtliche See, welcher durchschnittlich 20cm tief ist und trotzdem schon viel verschluckt hat.... :wink:
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon JulianL » Fr Okt 11, 2024 10:47

Natürlich ist das allgemein erstmal nichtssagend, aber dass der Regen größtenteils flächig und nicht gewittrig gefallen ist weißt du doch selber.
Die Karten kannst du dir ja selber anschauen. Es hat fast überall in Deutschland viel zu viel geregnet.
Ich kann auch noch ergänzen dass die Spanne bei den Bundesländern von 112% bis 218% reicht.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon S 450 » Fr Okt 11, 2024 11:01

Wir hatten 60 Liter, 2022 120. 2024 Waren halt doch einige Hochwassergebiete dabei die den Schnitt ordentlich hochgeschraubt haben.
"in Bayern war es nass, in Franken nicht" wenn ihr versteht...
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Marian » Fr Okt 11, 2024 11:28

Hier das selbe Spiel. Viel zu viel Regen. Zuletzt vorletzte Nacht viel zu reichlich so dass in Senken am Feld das Wasser steht. Gerste mach ich eh nicht dieses Jahr. Aktuell braucht es etwas Geduld bis man ordentlich ackern kann. Beim nächsten Zeitfenster geben wir aber Gas und kloppen alles rein. Wir sind weiß Gott nicht zu spät für Schnittroggen und Triticale. Aber mein Gefühl sagt mir, mit Vegetation bis Weihnachten ist dieses Jahr Essig.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon allgaier81 » Fr Okt 11, 2024 12:09

Ich hab auch noch keinen Roggen gedrillt weil mir die Vorhersage für diese Woche zu viel Wasser angezeigt hat. Ich hätte den am letzten We reingekriegt aber jetzt steht auf den meisten Flächen Wasser nach 30l am Mittwoch.
Am Sonntag geht da wieder was denke ich mal.
Gruß, allgaier
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon JonnyD2250 » Fr Okt 11, 2024 12:29

Die ersten bekanntlich nassen stellen auf den Feldern saufen schon ab. Da wächst der raps rückwärts und kannst jeden Tag zuschauen, wie es weniger wird.

Boden herbizide lassen aktuell die Gerste ausbleichen.

In 2 Wochen jetzt 100 Liter. Das ergibt jetzt Verhältnisse wie im Februar, zumal es schon vorher auf den getreidefeldern nass war.
Nach zwischenfrucht, mais oder gras Umbruch könnte noch eine zeitige Aussaat möglich sein. Da haben die Bestände im September noch wasser gezogen.
Nach vorfrucht getreide auf Lehm können wir jedoch erstmal 14 Tage schönes wetter abwarten.
Zumal die Verdunstung ab Mitte Oktober gegen Null geht.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Agrohero » Fr Okt 11, 2024 16:01

allgaier81 hat geschrieben:Ich hab auch noch keinen Roggen gedrillt weil mir die Vorhersage für diese Woche zu viel Wasser angezeigt hat. Ich hätte den am letzten We reingekriegt aber jetzt steht auf den meisten Flächen Wasser nach 30l am Mittwoch.
Am Sonntag geht da wieder was denke ich mal.


Jan,hier ist es ähnlich, am schlimmsten dort wo mit diesen Fahrwerkreifenwalzen gedrillt wurde , egal ob nach Pflug oder Grubber.
Am besten sich es wirklich dort aus wo direkt nach der Bearbeitung mit Kreiselegge gesät wurde und die Vorgewende separat bearbeitet und bestellt wurden .
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Stoapfälzer » Fr Okt 11, 2024 19:31

Hier stehen die Zwischenfrüchte die ab Mitte August gesät wurden auf der Stelle (sofern überhaupt was den Schnekenefraß überlebt hat) und überlegen sich ob sie in der übernassen Erde nicht doch gleich verrecken sollen. Nicht mal der Senf wächst.
Ich habe eine Fläche (den Stilllegungsersatz) nach dem von der DSV Mischung so gut wie nichts kam noch mal mit Senf übergestreut und selbst jetzt braucht man viel Phantasie um da einen Bestand zu erkennen. So was hab ich noch nie erlebt.
Einzig auf gepflügtem Land steht ein grüner Bestand.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Wini » Sa Okt 12, 2024 20:46

Dieser amtlich verordnete Zwischenfruchtanbau samt Winterbegrünung ist eine der
größten Irrtümer und Geiseln der deutschen Landwirtschaft.
Diesen Schwachsinn, der einzig ein Geschäft für den Saatguthandel ist, mache ich gewiß nicht mehr mit.

Ich schwöre stattdessen einzig auf Ausfallraps als Zwischenfrucht !
Kost nix, spart Diesel, Zeit und Maschinestunden und macht wunderbar viel Humus.

Hier mal Bilder, die mehr als tausend Worte sagen:

Da wächst kein Ackerfuchsschwanz mehr und der gekeimte verreckt unter dem Raps-Blätterdach !!
Winis Altraps-Zwischenfrucht.JPG


Stellenweise bis zu 80cm hoch:
Winis 0-Input-Raps.JPG


Der saugt die aktuellen Niederschläge auf als wäre keine Regen gefallen.
Unterpflügen und gleich drauf Weizen säen.

Gruß
Wini
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon tyr » So Okt 13, 2024 7:23

Bei mir hier schimpfen vor allem die Profiimker über den großflächigen Anbau von Phacelia als Zwischenfrucht durch die Kolchosen. Der Herr Imkermeister um die Ecke meint. das dadurch die Völker mehr geschädigt werden, als durch die Verroamilbe. Die Bienen kämen nicht zur Ruhe und brüteten dadurch, das bis zum Frost Massentracht herrscht, was natürlicherweise in unseren Breiten ja nicht vorkommt, zu wenig Winterbienen aus, udn die Völker gehen mit zuvielen kurzlebigen Sammlerbienen, und zu wenig Winterbienen in die Winterruhe... Wenn das stimmt, und es mir fällt kein Grund ein, warum das nicht stimmen sollte, ist das mal wieder ein zünftiges Eigentor unserer völlig realitätsfernen "Umweltschützer" in den NGO´s udn Behörden...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Quereinsteiger13 » So Okt 13, 2024 8:14

Bei uns hat etwas über 30 Liter geregnet seit letztem Dienstag. Das hat die Aussaat etwas ausgebremst. Im Laufe der Woche wird es aber weiter gehen und bis Ende der Woche bin ich dann hoffentlich fertig.

Was den Ausfallraps angeht, solche Flächen habe ich auch. Wird sogar im Wasserschutzgebiet empfohlen. Da bisher nur die Stoppeln gemulcht wurden, sieht man nun deutlich, dass Nährstoffe da fehlen. Besonders in den Fahrspuren des Mähdreschers. Es gab also leichte Verdichtungen und eine tiefere Bodenbearbeitung ist noch erforderlich.
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon Agrohero » Mo Okt 14, 2024 5:57

tyr hat geschrieben:Bei mir hier schimpfen vor allem die Profiimker über den großflächigen Anbau von Phacelia als Zwischenfrucht durch die Kolchosen. Der Herr Imkermeister um die Ecke meint. das dadurch die Völker mehr geschädigt werden, als durch die Verroamilbe. Die Bienen kämen nicht zur Ruhe und brüteten dadurch, das bis zum Frost Massentracht herrscht, was natürlicherweise in unseren Breiten ja nicht vorkommt, zu wenig Winterbienen aus, udn die Völker gehen mit zuvielen kurzlebigen Sammlerbienen, und zu wenig Winterbienen in die Winterruhe... Wenn das stimmt, und es mir fällt kein Grund ein, warum das nicht stimmen sollte, ist das mal wieder ein zünftiges Eigentor unserer völlig realitätsfernen "Umweltschützer" in den NGO´s udn Behörden...


Und wieso nur phacelila, was ist mit den anderen blühenden zwischenfrüchten wie Senf ölrettich Buchseiten und Co?
Meine phacelila ist im Gegensatz von Senf Rettich und buchweizen noch nicht am blühen .
Was das Wetter betrifft, hatten wir gestern wieder Regen, nicht die grossen Mengen aber genug das nichts ging , aber Sturm mit 80 kmh in Böen hat ganz gut nabgetrocknet .
Was den goldenen Oktober angeht, sind laut Wetterbericht heute früh , ganze 3 Tage übrig geblieben und die 20 Grad gibt es nur westlich des Rhein , ab Freitag wieder Kühler und nass
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Re: Es därfad amol rechn

Beitragvon tyr » Mo Okt 14, 2024 7:51

Soweit ich weiß is senf keine Trachtpflanze... bienen gehen nicht auf jede Blüte, nicht jede Blüte produziert auch Nektar, udn nicht jeder Pollen ist für Bienen nicht relevant.
Für genaueres müsstest Du aber einen ausgebildeten Imker fragen...
Das mit den größen Blühflächen im Spätherherbst ist ja ein recht neueres Phänomen, zumindest in meiner Gegend..
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