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Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Buche828 » Do Nov 07, 2019 12:32

Ich verstehe die Diskussion eher so, dass es um einen Schlepperantrieb geht, der sich an einem Hybrid Auto orientiert. Dazu benötigt man keine Stromleitung, aber sehr wohl eine Zapfsäule.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Do Nov 07, 2019 13:53

Dieselelektrische Antriebe brauchen keine extern zugeführte elektrische Energie. Es geht nicht um batrerieelektrische Antriebe, sondern halt teilelektrisch. Ein dieselmotor mit generator als Stromerzeuger und Elektromotoren für die Umsetzung in mechanische Leistung.
Die Vorteile sind aber sehr gering, während die Nachteile ziemlich groß sind.
Speziell beim Wirkungsgrad wird ja bis heute über verschiedene getriebearten diskutiert, ein dieselelektrischer Antrieb ist aber im Prinzip nichts anderes als ein rein elektrisches Getriebe. Damit erreicht man bei weitem nicht die Wirkungsgrade eines heutigen IVT, welches ja in Sachen leistungscharakteristik die exakt gleichen Vorteile bietet wie ein dieselelektrischer Antrieb.

Wie gesagt stellt john deere auf der agritechnica ein E-autopowr vor, bei dem ein Teil der Leistung statt wie bisher hydraulisch nun elektrisch übertragen wird. Ein dieselelektrischer Antrieb würde den elektrisch übertragenen Anteil von ca 0-50% auf permanent 100% steigern. Man spart sich also die (wirkungsgradsteigernde) Leistungsverzweigung und dimensioniert die Elektromotoren entsprechend größer. Was das angeblich bringen soll, habe ich noch nicht durchschaut.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon langer711 » Do Nov 07, 2019 23:19

Der Dieselelektrische antrieb ist bei Traktoren totales Neuland.
Aber in den Rädern bzw den Felgen ist zunächst mal genügend Platz für A-Motoren.
Sollte sich eine Industrie darauf einschießen, könnte zunächst ein Motor mit etwa 1.20 Meter Durchmesser dienen.
Der müsste so konstruiert sein, das er bei etwa 50-100 U/min am effizientesten läuft, aber auch bis 200U laufen kann.
VA direkt als Felgenersatz
HA kann außen rum noch ein Planetensatz zum Einsatz kommen.
Die Breite bis zu 40 cm wäre machbar.
Der Motor müsste dauerhaft etwa 70 kw ab können - Kurzzeitig Faktor 3 bis 5 Minuten oder so.
Damit ließe sich ein 200 KW Schlepper schonmal befeuern.
Wasserkreislauf zur Kühlung der Komponenten (kompakter)

Wirkungsgrad ist ein anderes Thema, logisch.


Vorteile:
Außer einem Generator direkt am Motor plus noch ein kleiner Zwischenspeicher, wäre nichts mehr unter der Kabine außer die Leistungselektronik.
Keine Zahnräder, keine Wellen nötig.
Jedes Rad könnte über den Lenkwinkel präzise angesteuert werden.
Das ist mit einem Differentialgetriebe vorn und hinten plus starrem Allrad-Antrieb nicht vergleichbar.
Am Vorgewende ginge der Bock viel besser ums Eck.
Gleichzeitig eine Traktion, als wären sämtliche Diff-Sperren drin.

Allerdings ist so eine Situation quasi nie gegeben - auch wahr.

Das Ganze einfach so vom Tisch werfen ist glaub ich auch der falsche Gedanke.
Vor 20 Jahren waren Frequenzumrichter sündhaft teuer.
Heute sind sie günstiger, als eine SternDreieck Schütz Kombination.
So ähnlich werden sich die Preise auch bei höheren Leistungsanforderungen entwickelt haben.

Der Lange
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Buche828 » Fr Nov 08, 2019 8:34

Moin,

beim X - Concept (https://www.fendt.com/de/fendt-x-concept) hat Fendt ja schon damit begonnen. Wenn auch nur um elektrische Leistung für die Anbaugeräte zu erzeugen. Der Fahrantrieb erfolgt weiter über ein Variogetriebe übersetzt, wenn ich es richtig verstehe.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Fr Nov 08, 2019 9:33

langer711 hat geschrieben:Vorteile:
Außer einem Generator direkt am Motor plus noch ein kleiner Zwischenspeicher, wäre nichts mehr unter der Kabine außer die Leistungselektronik.
Keine Zahnräder, keine Wellen nötig.
Jedes Rad könnte über den Lenkwinkel präzise angesteuert werden.
Das ist mit einem Differentialgetriebe vorn und hinten plus starrem Allrad-Antrieb nicht vergleichbar.
Am Vorgewende ginge der Bock viel besser ums Eck.
Gleichzeitig eine Traktion, als wären sämtliche Diff-Sperren drin.


Was ist denn der Vorteil, wenn unter der Kabine statt ein paar hundert Kilo Stahl auf einmal sündhaft teure leistungselektronik ist? Und ein 200kW generator ist auch nicht ohne. Ob der überhaupt direkt am Motor verbaut werden kann, ist schon fraglich. Die sechszylinder sind jedenfalls schon recht lang und einen neuen Nasenbär will wohl auch keiner.
Ein paar Zahnräder und Wellen gegen einen generator, leistungselektronik und eventuell sogar noch einen Zwischenspeicher zu tauschen, klingt jedenfalls nicht besonders vorteilhaft. Und da hat man dann noch keine fahrmotoren.
Die Steuerung des drehmoments an jedem einzelnen Rad kann über einen allrad mit längsdifferential und einzelradbremsen EXAKT GENAU SO wie bei elektrischem einzelradantrieb vorgenommen werden. In Pkw wird für eine gute fahrdynamik auch über differentialsperren und die Bremsen eingegriffen. Bei einem ackerschlepper sind die Anforderungen aber viel geringer. Da bringt eine so präzise Steuerung sowieso kaum Vorteile, deshalb gibt es sowas halt auch nicht. Wenn es nennenswerte Vorteile gäbe, würden schlepper schon lange mit längsdifferential fahren. Tun sie aber nicht. Der Vorteil ist (sehr) gering.


Elektrische Antriebe sind in der landtechnik vor allem für anbaugeräte interessant. Dort wird (zb sämaschine oder düngerstreuer) eine relativ hohe Präzision benötigt. Auch bei Geräten mit vielen verschiedenen angetriebenen Dingen (zb kartoffelroder) sind elektrische Antriebe praktisch, weil man mehrere Motoren flexibel positionieren kann. Sowas ist momentan hydraulisch.
Vorteile kann es auch geben, wenn zb große arbeitsbreiten in kurven an die unterschiedliche Geschwindigkeit angepasst werden können oder müssen. Fendt hatte auf der agritechnica mal einen vierkreiselschwader mit elektrisch angetriebenen Kreiseln stehen. Auch die motordrehzahl kann weiter gesenkt werden.

Es gibt also in der landtechnik schon einige Sachen, wo elektrische Antriebe aus technischer Sicht attraktiv sind. Der fahrantrieb von schleppern steht da aber ziemlich weit hinten auf der Liste.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Barbicane » Fr Nov 08, 2019 18:18

Das kann ja was werden wenn Schlepper mit Hochvoltsystemen älter werden und jeder der sich berufen fühlt anfängt dran rumzubasteln. :roll:
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon mf3125 » Fr Nov 08, 2019 18:27

Am sonntag sollen wehr es sehn
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Nick » Fr Nov 08, 2019 18:42

mf3125 hat geschrieben:Am sonntag sollen wehr es sehn

Ist anscheinend ein Sondermodell für Saudi Arabien. :mrgreen:
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon 310ervario » Fr Nov 08, 2019 19:13

310ervario hat geschrieben:Zur Agritechnica kommt wohl auch ein Fendt Teleskop Lader. (Quelle: Fendt Instagram)


Um mich mal selbst zu zitieren.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Homer S » Fr Nov 08, 2019 19:35

Ja, die verkaufen jetzt Sennebogen Teleskope in Fendtgrün. Die sind genau so unbezahlbar wie die Schlepper.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Sönke Carstens » Fr Nov 08, 2019 19:40

Homer S hat geschrieben:Ja, die verkaufen jetzt Sennebogen Teleskope in Fendtgrün. Die sind genau so unbezahlbar wie die Schlepper.


Die könnten besser die billigen Merlo Teleskoplader verkaufen, dort ist die Gewinnspanne größer.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Fr Nov 08, 2019 19:46

Jup, sind Maschinen von Sennebogen. 4,5l FPT Motor mit 167PS, liftbare Kabine bis über 4m kopfhöhe und Z-kinematik mit 8,5to losbrechkraft bei 5,5to hubkraft, hebt maximal 8,5m hoch. Eigengewicht knapp 12to.
Wer mehr wissen will, kann sich den Sennebogen 355E angucken. Bei fendt kommt er (überarbeitet mit abgasstufe 5) ab 2020.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Buche828 » Fr Nov 08, 2019 19:55

Ich habe gerade gehört, es soll auch ein 728 auf der Messe stehen.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon langer711 » Fr Nov 08, 2019 20:05

Vario_TA hat geschrieben:(...)

Was ist denn der Vorteil, wenn unter der Kabine statt ein paar hundert Kilo Stahl auf einmal sündhaft teure leistungselektronik ist?
(...)


Elektronik + Serienfertigung = billiger auf Dauer

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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Wini » Fr Nov 08, 2019 21:11

Das ist der neue Fendt mit der mannlosen Kabine und dem Turbo Encabulator von Chrysler

https://www.youtube.com/watch?v=kkH20fNavoI

Gruß
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