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Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Mi Jul 22, 2020 13:16

Sehr interessant...
Damit steht auch fest, dass der "best of utility" nicht der 500er wird und es wahrscheinlich auch jetzt konkret keinen neuen 800er geben wird, weil der wohl eher als tractor of the year angetreten wäre als die große Raupe.
Sowohl in der Kategorie "best of specialized" als auch in "best of utility" steht als Fendt-Kandidat ein 200er. Einmal als V und einmal als Standardtraktor.

Interessant ist sicher auch der New holland T6.160 als Erweiterung der sechszylinder nach unten. Während bei John deere der kleinste Sechszylinder in der Spitze über 190PS leistet, ist man bei Fendt und CNH bei "nur" 150-160ps.
Ich schätze mal, dass da gezielt gegen die großen Vierzylinder bei John deere geschossen wird. CNH dürfte das mit dem 8-Gang Doppelkuppler auch relativ gut gelingen denke ich.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Buche828 » Mi Jul 22, 2020 13:30

Vario_TA hat geschrieben:Sehr interessant...
Damit steht auch fest, dass der "best of utility" nicht der 500er wird und es wahrscheinlich auch jetzt konkret keinen neuen 800er geben wird, weil der wohl eher als tractor of the year angetreten wäre als die große Raupe.
Sowohl in der Kategorie "best of specialized" als auch in "best of utility" steht als Fendt-Kandidat ein 200er. Einmal als V und einmal als Standardtraktor.

Interessant ist sicher auch der New holland T6.160 als Erweiterung der sechszylinder nach unten. Während bei John deere der kleinste Sechszylinder in der Spitze über 190PS leistet, ist man bei Fendt und CNH bei "nur" 150-160ps.
Ich schätze mal, dass da gezielt gegen die großen Vierzylinder bei John deere geschossen wird. CNH dürfte das mit dem 8-Gang Doppelkuppler auch relativ gut gelingen denke ich.



Ja das ist damit wohl klar. Die Frage ist ob sich vielleicht Rückschlüsse mit der Vorstellung des neue 6 Zylinder von MF auf einen evtl. neuen Motor der zukünftigen 700 ter oder 800 ter ziehen lassen. Der MF soll ja Freitag offiziell vorgestellt werden.

Da sich die Euro Tier ja um ein Jahr verschiebt, gibt es im Jahr 2021 ja vermutlich wieder einen Feldtag in Wadenbrunn mit vielleicht der ein oder anderen Neuvorstellung.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Mi Jul 22, 2020 16:43

Über Agco power Motoren in Fendt traktoren wurde schon spekuliert, als es noch Sisu hieß. Drei 900er Generationen lang wurde der 8,4l als höchstwahrscheinlich gehandelt, ebenso wird seit Jahren über einen 728 mit 7,7l Agco power Motor spekuliert. Jetzt wird seit etwa zwei Jahren ein vierzylinder jenseits der 200PS für nahezu sicher gehalten (natürlich agco power Motor).

Bis heute hat kein einziger Fendt traktor eine Motor-Getriebe Kombination, die es auch bei MF oder Valtra oder überhaupt einem anderen Hersteller gibt.
Warum sollte sich das plötzlich ändern?
Die Agco power motoren sind zuverlässige, ausgereifte Motoren, keine Frage. Aber sie sind klassischerweise nicht so besonders sparsam (nur der 8,4l Motor tut sich da hervor) und haben vor allem relativ hohe Drehmomentanstiege, gerade im Vergleich zu den MAN Motoren.
Das ist für die Kombination mit einem ML oder TA Getriebe nicht gerade optimal.
Die Deutz Motoren waren und sind vom Drehmomentverlauf zwar auch nicht berauschend für die marktoberdorfer Getriebe, aber der Verbrauch war/ist etwas besser.
Es würde mich wirklich wundern, wenn ein 700er oder 800er Vario mit agco power Motor käme, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Wobei beim 700er wirklich spannend wird, was da in der nächsten Generation für ein Motor rein kommt. Die Auswahl ist da ziemlich beschränkt.

Der nächste Feldtag in Wadenbrunn ist übrigens 2022, wurde jedenfalls so angekündigt. Wobei ich den nicht für so wichtig halte, was technische Neuerungen angeht. Das ist einfach Show. Von mir aus können die sich das Theater gerne sparen.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Buche828 » Mi Jul 22, 2020 17:01

Naja aber es bestünde grundsätzlich die Möglichkeit, dass in den letzten Jahren ein Motor auf die Bedürfnisse des Vario Getriebe hin entwickelt wurde. Daten gibt es genug aus dem MF und Valtra Schleppern. Grundsätzlich werden die Ingenieure ja dazu in der Lage sein.

Sprich vielleicht gibt der Konzern Agco ja vor, es soll zukünftig ausschließlich auf Produkte aus dem eigenen Haus zurückgegriffen werden. Und bisher war es quasi eine schleichende Markteinführung. CNH macht es ja nicht anders, da haben Case und New Holland meines Wissens auch den selben Hersteller.

Es löst ohne Frage die Unterschiede immer weiter auf, aber bei Konzernen ist das manchmal egal.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Mi Jul 22, 2020 18:12

Agco fährt schon immer die Mehrmarkenstratgie mit klarer Differenzierung.
Bei CNH sind die Schlepper aller drei Marken technisch komplett identisch (werden auch am gleichen Band gefertigt) und das auch schon länger. Das ist in der Tat eine andere Strategie. Das kommt für agco aber nicht in Frage. Man hat fendt als "Premium", MF als "Brot und Butter Traktor" und Valtra als etwas eigensinnigen "spezialist". Und alle werden komplett getrennt voneinander gebaut.
Nur dort, wo challenger bekannter ist als die anderen, werden MF und Fendt mit anderem Logo verkauft.
Wobei sich das ja wohl auch ändern soll, indem Fendt international ausgerichtet wird.
Und das wird ziemlich sicher auch so bleiben.
Langfristig will man anscheinend auch den 1000er Vario nicht mehr in Gelb verkaufen. Damit ist Fendt bei den Traktoren ganz klar vom Rest des Konzerns abgetrennt.

Martin Richenhagen als CEO von Agco fährt ziemlich auf Fendt ab (ist auch selber Deutscher) und sorgt definitiv dafür, dass Fendt bei den Schleppern sein eigenes Süppchen kochen kann. Alles andere wäre auch marketingtechnischer Selbstmord.

Agco Power Motoren, die extra auf die hauseigenen Stufenlosgetriebe zugeschnitten sind, wären zwar sicherlich interessant, ich bezweifle aber, dass das gemacht wird, weil man Fendt eben nicht so nah an die Konzernschwestern bringen will.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon mf4255 » Mi Jul 22, 2020 20:01

Hallo,
wir als Deutsche dürfen aber auch nicht den Fehler machen uns mit unserem Fendt zu wichtig zu nehmen. Wenn ich richtig informiert bin baut Fendt knapp 20.000 Einheiten jährlich, MF wohl um die 100.000 und mehr. Valtra dürfte durch die starke Präsenz in Südamerika ebenfalls deutlich über Fendt anzusiedeln sein. Daher tue ich mich mit der Einstellung grade von uns deutschen Fendt als Zugpferd im Agco-Konzern zu sehen etwas schwer. Außerhalb von Deutschland und ein paar umliegenden Ländern dürfte Fendt ein Exot sein, während MF und Valtra nahezu auf jedem Fleck der Erde anzutreffen sind. Wer einmal in Afrika war kann sich nur über die Präsenz von MF Schleppern wundern, welche dort auch in gigantischen Zahlen als Lizenzbauten vertreten sind. Daher soll man nicht meinen dass Agco extra für den deutschen Michel eine Sisu Motor in den Fendt transplantiert, von dem dann jährlich vielleicht 4000 Stück gebaut werden, während die Motoren in den beiden Konzernschwestern jährlich Stückzahlen von über 100.000 verbaut werden. Grade im 500er sehe ich den 5,2l Motor von Deutz als sinnvoll an, man darf nicht vergessen dass Fendt sämtliche Verbrauchsrekorde in den letzten Jahren immer mit Deutz aufgestellt haben. Sisu Motoren sind zwar robust, brauchen aber etwas mehr Sprit. Dass viele Fendt Fahrer auf Deutz schimpfen ist meines Erachtens wieso lächerlich. Die Motoren sind sehr gut, nur im 516 oder z.B. 828 einfach zu klein. Bei Deutz-Fahr selbst machen sie ja in der Regel auch keine Probleme und halten im 7250 sowie im 6175 sehr gut durch, Deutz hat hier aber einfach ein größer dimensioniertes Kühlsystem verbaut als Fendt.

MfG MF4255
Immer weiter.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Botaniker » Mi Jul 22, 2020 20:18

mf4255 hat geschrieben:Hallo,
wir als Deutsche dürfen aber auch nicht den Fehler machen uns mit unserem Fendt zu wichtig zu nehmen. Wenn ich richtig informiert bin baut Fendt knapp 20.000 Einheiten jährlich, MF wohl um die 100.000 und mehr. Valtra dürfte durch die starke Präsenz in Südamerika ebenfalls deutlich über Fendt anzusiedeln sein.


Fendt ist aber die Gewinnmaschine im Konzern. Guck dir mal die Bilanzen von Agco in der letzten 10-15 Jahren an. Das Geld was Agco verdiente haben vor allem die Fendtgeilen Europäer, voran die Deutschen, Agco in die Kassen gespült.
Den Umsatz haben die anderen gemacht, das stimmt.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon schoadl » Mi Jul 22, 2020 21:16

Servus.
Bei Cnh wird sich aber die nächsten Jahre auch wieder eine "Aufteilung" von Steyr Case und New Holland zeigen.


Welt weit gesehen ist Fendt ein Tropfen auf den Heißen Stein .
Aber man muss auch ehrlich sein . Es Gibt auch Gebiete wo sie die Nummer eins sind . Bei uns auch der Fall . Es kommen bei uns so Sprüche wie. "Was sollen den die Leute denken wenn ich keinen Fendt fahre" .
Was aber meines Erachtens oftmals auch nur ein Gegenseitiges Aufschaukeln ist wer den Größten und "Neusten" hat . Zumindest bei uns ganz Gewaltig .

Der Deutz Motor gehört meines Erachtens Raus . Oder zumindest mal bei Cnh Angefragt wie man einen Motor baut :lol: Duck und Weg.....
Eicher Sammler aus Leidenschaft .
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Sönke Carstens » Mi Jul 22, 2020 22:34

schoadl hat geschrieben:Der Deutz Motor gehört meines Erachtens Raus . Oder zumindest mal bei Cnh Angefragt wie man einen Motor baut :lol: Duck und Weg.....


Warum soll man CNH fragen wie man Motoren baut? Die sollen erstmal zusehen das sie einen stabilen Motor in den Case Puma bzw. New Holland T7 bekommen.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Do Jul 23, 2020 0:44

Fendt macht innerhalb von Agco übern Daumen 1/4-1/3 des Umsatzes. Also so klein wie es gerne gemacht wird, ist Fendt nicht. Valtra und MF machen nicht wesentlich mehr Umsatz als Fendt, Valtra sogar deutlich weniger.
MF produziert in Beauvais ziemlich genau so viele traktoren wie Fendt in MOD. Zwar produziert MF in Brasilien auch noch eine Menge, aber Fendt verkauft nicht nur im Schnitt deutlich höher motorisierte Schlepper, sondern auch viel mehr im reichen Europa mit deutlich höheren Preisen.

Klar, Fendt hat bei weitem nicht die Absätze von z.B. Mähdreschern wie MF.
Aber was allein Traktoren angeht, ist Fendt definitiv nicht unbedeutend, eher im Gegenteil.
Globaler Marktführer in der Stufenlosgetriebeproduktion für Traktoren, eines der größten Entwicklungsbudgets für Traktoren weltweit... Das ist schon nicht zu verachten.

Zumal Fendt ja auch gerade zum global player im Bereich Traktoren hochgezüchtet wird (da hat Martin Richenhagen als deutscher CEO von Agco ganz massiv die Finger im Spiel).
Die Momentum Sämaschine wird ausschließlich mit Fendt branding vermarktet. In Südamerika wird zusammen mit den 1000ern und 900ern recht intensiv geworben.
Und das scheint auch ganz gut zu funktionieren.
Gleiches mit der 1000er Serie im challenger look... Strategie, um den nordamerikanischen Markt zu öffnen. Auch das hat wunderbar funktioniert, etwa jeder dritte 1000 Vario ging kurz nach Marktstart in gelber Lackierung nach Nordamerika. Wie es aktuell ist, weiß ich natürlich nicht. Sicher ist aber, dass auch von den anderen Baureihen mittlerweile deutlich mehr vor allem in die USA geht als noch vor ein paar Jahren.

Dass Fendt weltweit niemals so eine Marktrelevanz erreichen kann wie in Deutschland, ist eh klar. Dafür sind die weniger technikverwöhnten Märkte auch für fendt überhaupt nicht geeignet.


schoadl hat geschrieben:
Der Deutz Motor gehört meines Erachtens Raus . Oder zumindest mal bei Cnh Angefragt wie man einen Motor baut :lol: Duck und Weg.....

Die FPT Motoren sind schon feine Geräte, keine Frage. Aber auch deren Drehmomentverlauf ist nicht besonders schön.
Eigentlich erstaunlich, dass die Motorenbauer noch so viel Wert auf Spitzendrehmomente legen, wo es doch mittlerweile kaum noch Fahrzeuge und Anwendungen mit so schlecht gestuften oder langsam schaltenden Getrieben gibt, dass man besonders hohe Drehmomentanstiege braucht. Für vieles, was nach dem Motor noch im Antriebsstrang kommt, wäre ein konstantes Drehmoment über weite Drehzahlbereiche viel harmonischer und oft sicher auch effizienter.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon elchtestversagt » Do Jul 23, 2020 7:06

Man muss das so sehen, ein Fendt ist in Übersee auf dem selben Preislevel wie CNH. JD ist ganz oben, gefolgt von Case.
Deshalb laufen auch so viele in den Staaten.
Quasi baugleiche Fendt und MF mit stufenlos wird es in Europa nicht geben, wenn der MF nun in den kleinen Serien auch das Smart Touch von Valtra bekommt, dann besteht kein Unterschied mehr ( weil Fendt das nun auch bekommt...also den Softwarebackground, der Stick und die Ansteuerung).
Entweder fliegen dann die stufenlosen MF raus, oder wie gesagt, die wird es nicht baugleich geben. Man sieht hier einige neue MF, aber alles sowieso Dyna6.
Das viel in Fendt Farben läuft, läuft auf Martins bestreben hin. Ein Fendt-Wender bleibt ein Fella...
Man sieht hier auch, das bei vielen das Ego hoch mitspielt. Ein Ideal ist ein Agco Drescher, kein Fendt, kein MF. So ist das mit der neuen Drille auch. MF und Valtra haben die ET Lager in MOD ( incl. Schulung, Entwicklung).Das trägt auch zum Umsatz in MOD bei.
Fakt ist, Agco-Fendt baut nur ein 20% aller Agco Schlepper, dafür aber 80% der Triebsätze. Man muss das so sehen wie CNH. Dort wird auch nicht gesagt, Steyr ist der "Marktbringer", obwohl alle Triebsätze auf deren Herkunft basieren..
Allerdings ist die Differenzierung bei Agco ausgeprägter ( siehe auch die neuen Valtra N haben wieder eine luftgefederte VA anstatt die alte Schwinge von Fendt, weil Valtra ist Luftfederung, sowie die Möglichkeiten im Forst).
Was MF angeht, da bin ich mir in Zukunft nicht ganz sicher, wie es da weitergeht. Die haben im Grunde kein Alleinstellungsmerkmal ( zumal die Gima eine Co-Op.-mit Claas ist...), zumindest in Deutschland. MF ist hier eher biedere Hausmannskost. Schade eigentlich.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Buche828 » Do Jul 23, 2020 8:21

elchtestversagt hat geschrieben:Man muss das so sehen, ein Fendt ist in Übersee auf dem selben Preislevel wie CNH. JD ist ganz oben, gefolgt von Case.
Deshalb laufen auch so viele in den Staaten.
Quasi baugleiche Fendt und MF mit stufenlos wird es in Europa nicht geben, wenn der MF nun in den kleinen Serien auch das Smart Touch von Valtra bekommt, dann besteht kein Unterschied mehr ( weil Fendt das nun auch bekommt...also den Softwarebackground, der Stick und die Ansteuerung).
Entweder fliegen dann die stufenlosen MF raus, oder wie gesagt, die wird es nicht baugleich geben. Man sieht hier einige neue MF, aber alles sowieso Dyna6.
Das viel in Fendt Farben läuft, läuft auf Martins bestreben hin. Ein Fendt-Wender bleibt ein Fella...
Man sieht hier auch, das bei vielen das Ego hoch mitspielt. Ein Ideal ist ein Agco Drescher, kein Fendt, kein MF. So ist das mit der neuen Drille auch. MF und Valtra haben die ET Lager in MOD ( incl. Schulung, Entwicklung).Das trägt auch zum Umsatz in MOD bei.
Fakt ist, Agco-Fendt baut nur ein 20% aller Agco Schlepper, dafür aber 80% der Triebsätze. Man muss das so sehen wie CNH. Dort wird auch nicht gesagt, Steyr ist der "Marktbringer", obwohl alle Triebsätze auf deren Herkunft basieren..
Allerdings ist die Differenzierung bei Agco ausgeprägter ( siehe auch die neuen Valtra N haben wieder eine luftgefederte VA anstatt die alte Schwinge von Fendt, weil Valtra ist Luftfederung, sowie die Möglichkeiten im Forst).
Was MF angeht, da bin ich mir in Zukunft nicht ganz sicher, wie es da weitergeht. Die haben im Grunde kein Alleinstellungsmerkmal ( zumal die Gima eine Co-Op.-mit Claas ist...), zumindest in Deutschland. MF ist hier eher biedere Hausmannskost. Schade eigentlich.



Ich finde zumindest in Deutschland läuft MF immer mehr unter dem Radar. Sicher hat es Gründe und man will Fendt verkaufen, auch wenn es vielleicht nicht ganz das selbe Segment ist. Ich lese nur immer wieder, dass es Markenwechsel bei alten MF Händlern gibt, häufig zu Claas oder Deutz. Da frage ich mich schon was die Strategie ist. Sicherlich hat der Vertriebsweg über die "Genossenschaften" Einfluss darauf. Da sehe ich eher einen Valtra als einen MF auf dem Hof stehen, natürlich neben gefühlt 40 Fendt Schleppern.

Das Fendt in den USA ein niedrigeres Preislevel hat als John Deere wusste ich auch nicht. Bedeutet also Agco subventioniert kräftig um in den Markt zu kommen?

Spannend wird die Zukunft. Herr Richenhagen hat angedeutet, dass Ende 2020 Schluss ist für ihn.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Bonifaz » Fr Jul 24, 2020 20:52

Sauteuer und dann schmeißt man ihn einfach in den Straßengraben :shock: https://www.new-facts.eu/a96-buchloe-la ... 87008.html
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Pumuckel » Fr Jul 24, 2020 21:42

elchtestversagt hat geschrieben:..
Allerdings ist die Differenzierung bei Agco ausgeprägter ( siehe auch die neuen Valtra N haben wieder eine luftgefederte VA anstatt die alte Schwinge von Fendt, weil Valtra ist Luftfederung, sowie die Möglichkeiten im Forst).
...

sorry fürs OT,
aber wieso (Ausser Alleinstellungsmerkmal) macht Valtra eigentlich Luftfederung? Irgendwelche Vorteile gegenüber Hydropneumatik?
LKW haben Luft weil die eh Druckluft haben und keine große Hydraulik...hätte ich jetzt gedacht.
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