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310ervario hat geschrieben:Vario_TA hat geschrieben: ...was denn diese "folgenden unmittelbar gefahrabwehrenden Maßnahmen" sind......
Ganz einfach, du darfst die K80 nicht benutzen.
Isarland hat geschrieben:Wir haben Lader und Frontlader. Der Lader ist für die ganzen Arbeiten am Hof, und der Frontlader für die Außenwirtschaft, vornehmlich laden von 400 Heu- und 1.000 Strohballen. Das hat bisher ein Nachbar erledigt. Der ging in den Nebenerwerb und hat seinen Frontladerschlepper abgemeldet. Zudem haben wir einen Adapter, dass wir die Anbaugeräte vom Lader auch am Frontlader verwenden können. Meistens geht doch an Feiertagen was kaputt, und wenns nur ein geplatzter Hydraulikschlauch ist. Dann lad mal den Mischwagen mit dem "Handbagger" auf.....Halleluia sog i.
Vario_TA hat geschrieben:Also auf der Straße transportieren die meisten mit dem Frontlader sowieso meist nichts legal, unabhängig von der Achslast. Ladungssicherung findet in der Praxis oft mangelhaft statt (wenn überhaupt), um Kennzeichnung bei großen Abständen nach vorn kümmert sich auch keiner, Sicht und Beleuchtung sowieso nicht. Warum ist dann die Achslast plötzlich ein Thema? Ein Frontlader ist nicht dazu da, etwas über längere Strecken zu transportieren. Solange ohne Beladung die Achslast für die Straße passt, ist meines Erachtens alles gut.
Die zulässige VA-Last beim 300 Vario S4 beträgt 4,5to und 7,5to bis 8km/h. Wer das dauernd ausreizt, ist mit einem spezialisierten Lader wahrscheinlich besser dran. Der kann dann halt fast nichts anderes.
Ältere Schlepper haben tendenziell eher geringere zulässige Achslasten, da gibt es häufig Probleme schon mit unbeladenem Frontlader plus Werkzeug. Von daher ist die Entwicklung diesbezüglich schon positiv zu bewerten. Besser könnte es natürlich immer sein. Nur kommt dann irgendwann wieder das Thema "7t Schlepper mit 100PS ist etwas lahm".
Einen 5t Schlepper mit 7t Nutzlast und 10t zulässiger Vorderachslast wird es nunmal bis auf weiteres nicht geben, weil es unsinnig ist, sowas bei einem normalen Schlepper zu verbauen.
wastl90 hat geschrieben:Hier wurde doch schon berichtet, dass die Vorderachslast bereits ohne Werkzeug überschritten wird.
Vario_TA hat geschrieben:wastl90 hat geschrieben:Hier wurde doch schon berichtet, dass die Vorderachslast bereits ohne Werkzeug überschritten wird.
Dann lies doch mal, bei welchem Schlepper das war. Den gibt es seit ~8 Jahren nicht mehr neu. Die zulässige VA-Last des aktuellen Modells ist 1,25to größer als damals.
Du sprichst da von Dingen, die schon lange geändert wurden.
Sönke Carstens hat geschrieben:Wie viele Kunden interessieren sich für die zulässigen Achslasten?
Warum soll Fendt sich dafür interessieren wenn es den meisten Kunden doch sowieso egal ist.
Ich bin mit allen Vorführschleppern über die Wage gefahren aber die zulässigen Achslasten oder das zulässige Gesamtgewicht hat mich überhaupt nicht interessiert.
Ich kenne ich niemanden der sich extra Trecker XY gekauft hat wegen der hohen zulässigen Achslast, nicht ein Verkäufer wollte mich überzeugen das sein Produkt das beste ist wegen der tollen Achsen.
Sönke Carstens hat geschrieben:Wie viele Kunden interessieren sich für die zulässigen Achslasten?
Warum soll Fendt sich dafür interessieren wenn es den meisten Kunden doch sowieso egal ist.
wastl90 hat geschrieben:warum hat man damals solche Maschinen überhaupt ausgeliefert?
AF85 hat geschrieben:der Kunde verlässt sich darauf dass die Achsen entsprechend ausgelegt sind, er denkt doch nicht im Traum daran dass die Achslast bei angebauter Schwinge ohne Arbeitsgerät schon überschritten wird. Ich sehe das als gravierenden Mangel an ,Fendt hätte diese Schlepper nie für den Anbau von Frontladern frei geben dürfen.
AF85 hat geschrieben:der Kunde verlässt sich darauf dass die Achsen entsprechend ausgelegt sind, er denkt doch nicht im Traum daran dass die Achslast bei angebauter Schwinge ohne Arbeitsgerät schon überschritten wird. Ich sehe das als gravierenden Mangel an ,Fendt hätte diese Schlepper nie für den Anbau von Frontladern frei geben dürfen.

Vario_TA hat geschrieben:wastl90 hat geschrieben:warum hat man damals solche Maschinen überhaupt ausgeliefert?
Ganz einfach: weil es Leute so bestellt haben.
Wer einen Schlepper kauft, kennt die zulässigen Achslasten vorher. Wer sich dann im Nachhinein darüber beschwert, dass sie zu gering sind, kann höchstens sich selbst dafür kritisieren.AF85 hat geschrieben:der Kunde verlässt sich darauf dass die Achsen entsprechend ausgelegt sind, er denkt doch nicht im Traum daran dass die Achslast bei angebauter Schwinge ohne Arbeitsgerät schon überschritten wird. Ich sehe das als gravierenden Mangel an ,Fendt hätte diese Schlepper nie für den Anbau von Frontladern frei geben dürfen.
Also wer einen Frontladerschlepper kauft, kann schon mal auf die Idee kommen, die Vorderachslast in Erfahrung zu bringen, bevor 100.000€ ausgegeben werden. Die Valtrakunden entscheiden sich ja offenbar gezielt für einen Schlepper mit hohen Achslasten und die Fendtkunden wissen von nichts und der Hersteller ist schuld, wenn die Achslast überschritten wird? Das ist doch Unsinn. Den Hersteller für etwas zu kritisieren, das er eindeutig vorher angibt, ist einfach Sinnfrei.
Technisch zulässig ist sowieso deutlich mehr, warum sollte man also den Frontlader komplett aus dem Angebot streichen? Hängt man im Heck noch ein Gewicht rein, kann man auch problemlos auf der Straße fahren. Ich sehe das Problem irgendwie nicht. Dass es nicht ideal ist, ist eh klar. Und wen das stört, der kauft sich halt einen anderen Schlepper (falls es denn einen anderen gibt, der die Anforderungen erfüllt). Die Infos zu den Achslasten sind ja nicht geheim.
Wenn ich einen Ackerschlepper mit 500PS brauche, kaufe ich mir auch keinen 700 Vario und beschwere mich dann beim Hersteller, weil der Schlepper die Geräte nicht zieht.
Und dass man in einen großen Tridemwagen hinter einem 16to Schlepper nicht mehr viel rein laden darf, ist auch nichts, was man erst in der Polizeikontrolle feststellt.
Normalerweise kauft man einen Schlepper, der zu den Aufgaben passt. Wenn es Leute gibt, die sich "irgendeinen" Schlepper kaufen und sich dann wundern, dass eine geplante Aufgabe damit nicht so gut machbar ist, ist das wohl kaum ein Fehler des Herstellers.
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