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Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Isarland » Do Dez 10, 2020 16:35

Wir haben Lader und Frontlader. Der Lader ist für die ganzen Arbeiten am Hof, und der Frontlader für die Außenwirtschaft, vornehmlich laden von 400 Heu- und 1.000 Strohballen. Das hat bisher ein Nachbar erledigt. Der ging in den Nebenerwerb und hat seinen Frontladerschlepper abgemeldet. Zudem haben wir einen Adapter, dass wir die Anbaugeräte vom Lader auch am Frontlader verwenden können. Meistens geht doch an Feiertagen was kaputt, und wenns nur ein geplatzter Hydraulikschlauch ist. Dann lad mal den Mischwagen mit dem "Handbagger" auf.....Halleluia sog i.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Do Dez 10, 2020 18:32

Also auf der Straße transportieren die meisten mit dem Frontlader sowieso meist nichts legal, unabhängig von der Achslast. Ladungssicherung findet in der Praxis oft mangelhaft statt (wenn überhaupt), um Kennzeichnung bei großen Abständen nach vorn kümmert sich auch keiner, Sicht und Beleuchtung sowieso nicht. Warum ist dann die Achslast plötzlich ein Thema? Ein Frontlader ist nicht dazu da, etwas über längere Strecken zu transportieren. Solange ohne Beladung die Achslast für die Straße passt, ist meines Erachtens alles gut.
Die zulässige VA-Last beim 300 Vario S4 beträgt 4,5to und 7,5to bis 8km/h. Wer das dauernd ausreizt, ist mit einem spezialisierten Lader wahrscheinlich besser dran. Der kann dann halt fast nichts anderes.

Ältere Schlepper haben tendenziell eher geringere zulässige Achslasten, da gibt es häufig Probleme schon mit unbeladenem Frontlader plus Werkzeug. Von daher ist die Entwicklung diesbezüglich schon positiv zu bewerten. Besser könnte es natürlich immer sein. Nur kommt dann irgendwann wieder das Thema "7t Schlepper mit 100PS ist etwas lahm".
Einen 5t Schlepper mit 7t Nutzlast und 10t zulässiger Vorderachslast wird es nunmal bis auf weiteres nicht geben, weil es unsinnig ist, sowas bei einem normalen Schlepper zu verbauen.

310ervario hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben: ...was denn diese "folgenden unmittelbar gefahrabwehrenden Maßnahmen" sind......

Ganz einfach, du darfst die K80 nicht benutzen. :prost:

Also normalerweise verweist ein "folgend" samt Doppelpunkt am Ende eines Absatzes nicht auf die Überschrift.
Der Brief ist jedenfalls nicht vollständig, das ist sicher.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Dairyfarmer » Fr Dez 11, 2020 13:46

Isarland hat geschrieben:Wir haben Lader und Frontlader. Der Lader ist für die ganzen Arbeiten am Hof, und der Frontlader für die Außenwirtschaft, vornehmlich laden von 400 Heu- und 1.000 Strohballen. Das hat bisher ein Nachbar erledigt. Der ging in den Nebenerwerb und hat seinen Frontladerschlepper abgemeldet. Zudem haben wir einen Adapter, dass wir die Anbaugeräte vom Lader auch am Frontlader verwenden können. Meistens geht doch an Feiertagen was kaputt, und wenns nur ein geplatzter Hydraulikschlauch ist. Dann lad mal den Mischwagen mit dem "Handbagger" auf.....Halleluia sog i.


Dass artet hier ja in die falsche Richtung aus, aus einer haftungsfrage wurde eine Frontladerdikussion :klug:
Frontader haben ihre Berechtigung, genau wie Teleskoplader, Radlader und Hoftracs - Basta !
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon wastl90 » Fr Dez 11, 2020 14:42

Vario_TA hat geschrieben:Also auf der Straße transportieren die meisten mit dem Frontlader sowieso meist nichts legal, unabhängig von der Achslast. Ladungssicherung findet in der Praxis oft mangelhaft statt (wenn überhaupt), um Kennzeichnung bei großen Abständen nach vorn kümmert sich auch keiner, Sicht und Beleuchtung sowieso nicht. Warum ist dann die Achslast plötzlich ein Thema? Ein Frontlader ist nicht dazu da, etwas über längere Strecken zu transportieren. Solange ohne Beladung die Achslast für die Straße passt, ist meines Erachtens alles gut.
Die zulässige VA-Last beim 300 Vario S4 beträgt 4,5to und 7,5to bis 8km/h. Wer das dauernd ausreizt, ist mit einem spezialisierten Lader wahrscheinlich besser dran. Der kann dann halt fast nichts anderes.

Ältere Schlepper haben tendenziell eher geringere zulässige Achslasten, da gibt es häufig Probleme schon mit unbeladenem Frontlader plus Werkzeug. Von daher ist die Entwicklung diesbezüglich schon positiv zu bewerten. Besser könnte es natürlich immer sein. Nur kommt dann irgendwann wieder das Thema "7t Schlepper mit 100PS ist etwas lahm".
Einen 5t Schlepper mit 7t Nutzlast und 10t zulässiger Vorderachslast wird es nunmal bis auf weiteres nicht geben, weil es unsinnig ist, sowas bei einem normalen Schlepper zu verbauen.


Hier wurde doch schon berichtet, dass die Vorderachslast bereits ohne Werkzeug überschritten wird. Eine Schaufel mit aufs Feld nimmt doch jeder mal mit, auch ohne Ballast. Bedeutet -> Schwinge mit dran -> überladen!. Klar kann man auch gerne unter 8km/h fahren, das ist aber eben rein gar nicht praxistauglich und völlig an der Realität vorbei.
Wenn sich jemand einen Schlepper für 120.000€ mit Frontlader kauft, dann sollte er schon auch das Recht haben im legalen Rahmen zu bleiben.
Ja ältere Schlepper können das auch nicht, das stimmt schon. Wir leben aber heute in anderen Zeiten wie vor 20 oder 30 Jahren. Haften musst du auch auf dem Betriebsgelände, nicht nur auf der öffentlichen Straße, und im Fallen eines Schadens sind die Firmen auch nicht mehr so kulant wie Früher.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Fr Dez 11, 2020 15:22

wastl90 hat geschrieben:Hier wurde doch schon berichtet, dass die Vorderachslast bereits ohne Werkzeug überschritten wird.

Dann lies doch mal, bei welchem Schlepper das war. Den gibt es seit ~8 Jahren nicht mehr neu. Die zulässige VA-Last des aktuellen Modells ist 1,25to größer als damals.
Du sprichst da von Dingen, die schon lange geändert wurden.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon wastl90 » Fr Dez 11, 2020 16:39

Vario_TA hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:Hier wurde doch schon berichtet, dass die Vorderachslast bereits ohne Werkzeug überschritten wird.

Dann lies doch mal, bei welchem Schlepper das war. Den gibt es seit ~8 Jahren nicht mehr neu. Die zulässige VA-Last des aktuellen Modells ist 1,25to größer als damals.
Du sprichst da von Dingen, die schon lange geändert wurden.

8 Jahre ist für einen Schlepper auch kein Alter, warum hat man damals solche Maschinen überhaupt ausgeliefert? Vielleicht kann sich ja ein Fendt Mitarbeiter dazu mal äußern...
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Sönke Carstens » Fr Dez 11, 2020 16:44

Wie viele Kunden interessieren sich für die zulässigen Achslasten?
Warum soll Fendt sich dafür interessieren wenn es den meisten Kunden doch sowieso egal ist.
Ich bin mit allen Vorführschleppern über die Wage gefahren aber die zulässigen Achslasten oder das zulässige Gesamtgewicht hat mich überhaupt nicht interessiert.
Ich kenne ich niemanden der sich extra Trecker XY gekauft hat wegen der hohen zulässigen Achslast, nicht ein Verkäufer wollte mich überzeugen das sein Produkt das beste ist wegen der tollen Achsen.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Buer » Fr Dez 11, 2020 18:03

Das Interesse an diesen Daten könnte sich aber in nächster Zeit massiv erhöhen. Die Polizei hat mächtig hinsichtlich Personal und technischer Ausstattung aufgerüstet, um landwirtschaftliche Fahrzeuge häufiger und fundierter zu kontrollieren.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon langholzbauer » Fr Dez 11, 2020 18:04

Sönke Carstens hat geschrieben:Wie viele Kunden interessieren sich für die zulässigen Achslasten?
Warum soll Fendt sich dafür interessieren wenn es den meisten Kunden doch sowieso egal ist.
Ich bin mit allen Vorführschleppern über die Wage gefahren aber die zulässigen Achslasten oder das zulässige Gesamtgewicht hat mich überhaupt nicht interessiert.
Ich kenne ich niemanden der sich extra Trecker XY gekauft hat wegen der hohen zulässigen Achslast, nicht ein Verkäufer wollte mich überzeugen das sein Produkt das beste ist wegen der tollen Achsen.

Du kennst zu wenige Valtra- Fahrer. :wink:
Gerade in der Klasse um 100Ps war da oft die hohe Hinterachslast oft auch ein Kaufgrund.
Hat aber mit Fendt jetzt wenig zu tun. :!:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon AF85 » Fr Dez 11, 2020 20:20

Sönke Carstens hat geschrieben:Wie viele Kunden interessieren sich für die zulässigen Achslasten?
Warum soll Fendt sich dafür interessieren wenn es den meisten Kunden doch sowieso egal ist.

Das ist doch Blödsinn was du da schreibst, der Kunde verlässt sich darauf dass die Achsen entsprechend ausgelegt sind, er denkt doch nicht im Traum daran dass die Achslast bei angebauter Schwinge ohne Arbeitsgerät schon überschritten wird. Ich sehe das als gravierenden Mangel an ,Fendt hätte diese Schlepper nie für den Anbau von Frontladern frei geben dürfen.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Vario_TA » Fr Dez 11, 2020 20:59

wastl90 hat geschrieben:warum hat man damals solche Maschinen überhaupt ausgeliefert?

Ganz einfach: weil es Leute so bestellt haben.
Wer einen Schlepper kauft, kennt die zulässigen Achslasten vorher. Wer sich dann im Nachhinein darüber beschwert, dass sie zu gering sind, kann höchstens sich selbst dafür kritisieren.

AF85 hat geschrieben:der Kunde verlässt sich darauf dass die Achsen entsprechend ausgelegt sind, er denkt doch nicht im Traum daran dass die Achslast bei angebauter Schwinge ohne Arbeitsgerät schon überschritten wird. Ich sehe das als gravierenden Mangel an ,Fendt hätte diese Schlepper nie für den Anbau von Frontladern frei geben dürfen.

Also wer einen Frontladerschlepper kauft, kann schon mal auf die Idee kommen, die Vorderachslast in Erfahrung zu bringen, bevor 100.000€ ausgegeben werden. Die Valtrakunden entscheiden sich ja offenbar gezielt für einen Schlepper mit hohen Achslasten und die Fendtkunden wissen von nichts und der Hersteller ist schuld, wenn die Achslast überschritten wird? Das ist doch Unsinn. Den Hersteller für etwas zu kritisieren, das er eindeutig vorher angibt, ist einfach Sinnfrei.
Technisch zulässig ist sowieso deutlich mehr, warum sollte man also den Frontlader komplett aus dem Angebot streichen? Hängt man im Heck noch ein Gewicht rein, kann man auch problemlos auf der Straße fahren. Ich sehe das Problem irgendwie nicht. Dass es nicht ideal ist, ist eh klar. Und wen das stört, der kauft sich halt einen anderen Schlepper (falls es denn einen anderen gibt, der die Anforderungen erfüllt). Die Infos zu den Achslasten sind ja nicht geheim.
Wenn ich einen Ackerschlepper mit 500PS brauche, kaufe ich mir auch keinen 700 Vario und beschwere mich dann beim Hersteller, weil der Schlepper die Geräte nicht zieht.
Und dass man in einen großen Tridemwagen hinter einem 16to Schlepper nicht mehr viel rein laden darf, ist auch nichts, was man erst in der Polizeikontrolle feststellt.

Normalerweise kauft man einen Schlepper, der zu den Aufgaben passt. Wenn es Leute gibt, die sich "irgendeinen" Schlepper kaufen und sich dann wundern, dass eine geplante Aufgabe damit nicht so gut machbar ist, ist das wohl kaum ein Fehler des Herstellers.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon wastl90 » Fr Dez 11, 2020 21:12

Liebes Fendt-Variogetriebe der Baureihe TA, dann sollten die Hersteller beginnen realistische Angaben in den technischen Daten zu veröffentlichen. In welchem Prospekt sehe ich die realistische Nutzlast der Vorderachse? Das habe ich bisher noch nie gefunden.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Lenkfix » Fr Dez 11, 2020 22:12

Es gibt zumeist zweierlei Kauftypen, der eine kauft nach Felgenfarbe, siehe oben wo wesentliche Fakten Daten/ZGG usw. außen vor bleiben, der andere kauft exakt nach Bedarf zugeschnitten. In modernen Fuhrpark-Management wird heutzutage nach Lastenheft und breitem Einsatzspektrum gekauft teils ist hierbei sogar der Anschaffungspreis oft Zweitrangig es zählen die Kosten pro Btr.-Std bzw. pro km Betriebs/Unterhalts-Gesamtkosten. Eine nur hohe Vorderachslast ist das eine, die Achse sollte/muss hierbei aber auch Lenkbar bleiben, Stichwort Gelände. Weitere Fakten sind die Leer-Gewichte der Frontladerschwingen z.b. an unserem Alten 75er Bj. 78 Bereif; vorne 14.9-24 noch nie Probleme mit der VA mit Klinklader hebt der auch gut 1200 kg, hier kann die FL-Schwinge mit 2 Mann abgebaut bewegt werden, während der heutige Alö gut min. das 3 Fache an Gewicht hat. Prospekte lesen und Märchenstunde ist die eine Seite, wahre Fakten spricht der Eigentest z.b. immer auf die Waage mit 1 x Leergewicht und 1 x max. Beladung/Belastung - Testfahrt am Hang, Gelände - Fahrverhalten.
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon Dairyfarmer » Fr Dez 11, 2020 22:18

AF85 hat geschrieben:der Kunde verlässt sich darauf dass die Achsen entsprechend ausgelegt sind, er denkt doch nicht im Traum daran dass die Achslast bei angebauter Schwinge ohne Arbeitsgerät schon überschritten wird. Ich sehe das als gravierenden Mangel an ,Fendt hätte diese Schlepper nie für den Anbau von Frontladern frei geben dürfen.

Also wer einen Frontladerschlepper kauft, kann schon mal auf die Idee kommen, die Vorderachslast in Erfahrung zu bringen, bevor 100.000€ ausgegeben werden. Die Valtrakunden entscheiden sich ja offenbar gezielt für einen Schlepper mit hohen Achslasten und die Fendtkunden wissen von nichts und der Hersteller ist schuld, wenn die Achslast überschritten wird? Das ist doch Unsinn. Den Hersteller für etwas zu kritisieren, das er eindeutig vorher angibt, ist einfach Sinnfrei.
[/quote]

Wer hat behauptet, das der Schlepper 100.000€ gekostet hat? ES handelte sich um einen Vorführschlepper. 1 Jahr alt
Zu der Zeit gabs von Fendt nur eine Schwinge , die an alle Standart-Baureihen passte Und wenn ich einen Schlepper mit Frontlader vom selben Hersteller kaufe, gehe ich grundsätzlich davon aus, das die Kombination legal auf die Straße darf.
Wenn ich die Vorderachs-Last vorher feststellen muss, kann ich ja gleich noch alle tragende Bauteile röntgen lassen, Proben der Öle untersuchen lassen und den Lack auf Solldicke testen lassen - macht wohl anscheinend jeder und ist normal - alles klar :gewitter:
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Re: Fendt-Neuigkeiten, Fakten und Gerüchteküche

Beitragvon AF85 » Fr Dez 11, 2020 22:28

Vario_TA hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:warum hat man damals solche Maschinen überhaupt ausgeliefert?

Ganz einfach: weil es Leute so bestellt haben.
Wer einen Schlepper kauft, kennt die zulässigen Achslasten vorher. Wer sich dann im Nachhinein darüber beschwert, dass sie zu gering sind, kann höchstens sich selbst dafür kritisieren.

AF85 hat geschrieben:der Kunde verlässt sich darauf dass die Achsen entsprechend ausgelegt sind, er denkt doch nicht im Traum daran dass die Achslast bei angebauter Schwinge ohne Arbeitsgerät schon überschritten wird. Ich sehe das als gravierenden Mangel an ,Fendt hätte diese Schlepper nie für den Anbau von Frontladern frei geben dürfen.

Also wer einen Frontladerschlepper kauft, kann schon mal auf die Idee kommen, die Vorderachslast in Erfahrung zu bringen, bevor 100.000€ ausgegeben werden. Die Valtrakunden entscheiden sich ja offenbar gezielt für einen Schlepper mit hohen Achslasten und die Fendtkunden wissen von nichts und der Hersteller ist schuld, wenn die Achslast überschritten wird? Das ist doch Unsinn. Den Hersteller für etwas zu kritisieren, das er eindeutig vorher angibt, ist einfach Sinnfrei.
Technisch zulässig ist sowieso deutlich mehr, warum sollte man also den Frontlader komplett aus dem Angebot streichen? Hängt man im Heck noch ein Gewicht rein, kann man auch problemlos auf der Straße fahren. Ich sehe das Problem irgendwie nicht. Dass es nicht ideal ist, ist eh klar. Und wen das stört, der kauft sich halt einen anderen Schlepper (falls es denn einen anderen gibt, der die Anforderungen erfüllt). Die Infos zu den Achslasten sind ja nicht geheim.
Wenn ich einen Ackerschlepper mit 500PS brauche, kaufe ich mir auch keinen 700 Vario und beschwere mich dann beim Hersteller, weil der Schlepper die Geräte nicht zieht.
Und dass man in einen großen Tridemwagen hinter einem 16to Schlepper nicht mehr viel rein laden darf, ist auch nichts, was man erst in der Polizeikontrolle feststellt.

Normalerweise kauft man einen Schlepper, der zu den Aufgaben passt. Wenn es Leute gibt, die sich "irgendeinen" Schlepper kaufen und sich dann wundern, dass eine geplante Aufgabe damit nicht so gut machbar ist, ist das wohl kaum ein Fehler des Herstellers.

Das kannst du schönreden wie du willst, es ist trotzdem falsch. Das wäre das gleiche wenn ein Schlepperhersteller einen Schlepper verkauft der ein zGG von 8 Tonnen hat ,aber bereits ein Leergewicht von 8,5 Tonnen hat , oder ein LKW dessen Leergewicht höher ist als das zGG , das ist doch Irrsinn . Aber bei Fendt ist das ja anders , da wird so manches toleriert.
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