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"Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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91 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon ExLW » Mo Nov 07, 2016 9:03

LUV hat geschrieben:Wie willst du wissen, beurteilen, ob das Tier zum Lkw geschleift wurde? Steht das auf der Verpackung? Es bleibt beim Glauben.


Genau da liegt doch mein Vorstoß: Der Weg des Tieres zwischen Stall und LKW sollte dokumentiert werden. Er sollte zum öffentlichen Raum erklärt werden.

Dann sieht man schon, ob und wie die Tiere laufen, oder ob sie "geschleift" werden (den Begriff habe ich doch einfach mal so gegriffen). Und wie die Tiere aussehen, dreckig, sauber, blutig .... optische Kriterien gibt es genug. Wenn das keine Hinweise auf Tierwohl sind? Noch mal: ich hätte auch gerne gewußt, was genau mit den Halbtoten aus den Einbruchsvideos danach geschehen ist, Fleischtheke, Wurst, Salami, Export....? WAS GENAU? Dann würde man nämlich erkennen können, wie dieses System der Verschleierung von Tatsachen funktioniert, wer die Beteiligten sind, und wo und wie sie Hand anlegen.

Videocams gibt's inzwischen an jeder Kreuzung, warum nicht an der Bordwand der LKW´s?
Dann ist man auch das Problem los, dass in Ställe eingebrochen wird, um die ekligen Videos zu machen.
Dann kann das "Dokument" auch auf der Verpackung gezeigt werden, weil es WAHR ist, was da gezeigt wird, und keine Lügen, wie die Bildchen von den glücklichen Hühnern in Bodenhaltung.

Erinnert mich sofort wieder an den "Meistermäster von Tönnies".
Glaubst Du, der hätte ein Problem damit, wenn seine Schweine bei der Verladung per Video aufgenommen werden und so für alle Welt dokumentiert wird, wie sie aussehen, und wie es ihnen "persönlich" geht?
Im Gegenteil, vermute ich, wenn er von Tönnies (und der holt es sich von seiner Lieferkette) dafür einen Aufschlag von 10cents bekäme, für Transparenz FÜR Tierwohl.

Diese Transparenz könnte die Marktwirtschaft leisten, wenn die Politik und die dadurch auffallenden Verlierer im Wettbewerb dieses nicht systematisch (und erfolgreich!) verhindern würden.


Andersrum gefragt. Warum scheuen die allermeisten Bauern die Wahrheit herzuzeigen?
Was genau wollen sie verbergen?
Daher das Misstrauen, oder?

Führt der Weg des Verschleierns nicht in eine Sackgasse?
Ich als Verbraucher möchte doch ehrliche, wahre Ware, und keine ukrainischen Schweinehälften oder Salami.
Wer soll denn die ehrliche Ware erzeugen, wenn nicht die Bauern hier vor Ort!?

Genau das hat hat der Block House Manager gesagt. er bekommt in Südamerika immer wenige die "Qualität" (was immer er darunter versteht, das ist sein Betriebsgeimnis), die er will.
Er bekommt sie jetzt aus Deutschland. Vor zehn Jahren wäre das undenkbar gewesen!

Ganz viele der schweigenden Leser unsrer Diskussionen, vermute ich mal, dürften hiervon auch betroffen sein. Sorum oder sorum. Warum beteiligen sie sich nicht an der Diskussion? Ich vermisse argumentative Gegenpositionen der Praktiker, denn LUV und ExLW sind keine.
Herr Falke?
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon Rohana » Mo Nov 07, 2016 9:25

Wer soll den Aufwand für Videoaufnahmen während des Transports bezahlen, wo schon nicht für explizites Tierwohl gezahlt wird - oder hab ich den absoluten Ansturm aufs Bio-Fleisch verpasst? Dann möchte ich im Gegenzug wissen wer denn in Petitionen und bei Wahlen für "Tierwohl" ist und trotzdem Billigfleisch beim Discounter kauft, oder wer mimimi macht weil das gute Fleisch so teuer ist und dann mitm fettesten Wagen bei Aldi parkt... Wenn schon Transparenz, dann bitte überall.

Edit: Die derzeitigen Strukturen (grosse Ställe, noch grössere Schlachter) sind nicht über Nacht vom Himmel gefallen. Jede/r hat direkt oder indirekt daran mitgewirkt - und wen hats bis dato gestört? Wer will denn schon noch seine Sau im Garten halten und sich jeden Tag drum kümmern, oder Freilandschweine nebenan haben, die stinken schliesslich, oder sich die Hände beim schlachten dreckig machen... wenn das alles kein Problem wäre, wären wir heute nicht wo wir sind.
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon LUV » Mo Nov 07, 2016 10:59

ExLw, du argumentierst weiterhin emotional. Wenn du eine Verifizierbarkeit, eine Glaubwürdigkeit und eine Wiederholbarkeit bei Tierwohlaspekten willst, dann musst du erstmal Begriffe wie Achtsamkeit und Respekt streichen. Das sind Attribute, die sich der Halter selbst gibt. Die keine hinterlegten Kennziffern, Belege oder Nachweise haben. Ich würde als Tierhalter immer behaupten, dass ich meine Tiere mit Respekt und Achtsamkeit behandle, wie willst du das kommunizieren und bewerten?
Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit Tierhaltung und in dem Zusammenhang mit Tierschutz und neuerdings mit Tierwohl:
http://www.agrarforschung.de/de/aktuelles/

Warst du auf der Veranstaltung? Dort waren sich nicht mal die Ethologen über den Begriff Tierwohl einig, weil er immer menschlich determiniert ist. Kognitive Fähigkeiten beim Schwein werden seit Jahren in Dummerstorf untersucht, und in die Praxis zu implementieren versucht.
Für dich scheint es nur schwarz und weiß zu geben. Zum einen derjenige, der seine Achtsamkeit postuliert und dies nicht beweisen muss, und dann derjenige, der seine Tiere angeblich quält und das Gegenteil über Videokameras nachweisen soll.
Faktenresistenz ist schon nicht mehr ausreichend, man muss es schon Faktenimmunität nennen, glaube ich.

Hier noch was zum Nachlesen.....viel Stoff, aber mehr Fakten, als Emotionen.
http://d-nb.info/999680773/34
Zuletzt geändert von LUV am Mo Nov 07, 2016 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon ExLW » Mo Nov 07, 2016 12:21

Jupiter Jones hat geschrieben:@Exlw,was ich weiß, 80 Schweine wurden vor Ort gleich eingeschläfert, von den Amts Tierärzten.


Das spricht meine Hauptmotivation in diesem Forum an: Wieso ist das Image der Landwirtschaft so schlecht (geworden)? Weil das Vertrauen gelitten hat. Warum hat das Vertrauen gelitten? Weil es solche allgemein üblichen Tatsachen gibt! Es sind wahrscheinlich keine Einzelfälle, sondern sie kommen regelmäßig vor, nur die Öffentlichkeit/Verbraucher wissen das nicht.

Eingeschläfert heisst: nicht geschlachtet, also Abdecker? Sie waren also nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet.
Jetzt kommt die Was-wäre-wenn Frage: wer hätte die 80 Tiere gegessen, wenn sie nicht amtlich eingeschläfert worden wären? Auch deswegen gibt es immer mehr Menschen, die keine Wurst und kein Fleisch mehr essen. Sie haben mehr als nur einen Grund.

Jupiter Jones hat geschrieben:Normal ist es auch nicht so, dass die Spediteure kranke/lahmende Tiere mitnehmen, keine Ahnung warum und weswegen so etwas passiert ist.

Mit welcher Begründung sagst Du "normal"? Hat der Fahrer die Anweisung, solche Tiere nicht mitzunehmen, und von wem kommt die? Gibt es eine Vorschrift, oder einen Vertrag? Und was würde mit den zurückgewiesenen Tieren dann passieren?

Jupiter Jones hat geschrieben:Das mit der Kamera am LKW finde ich eine gute alternative, auch um sich selber abzusichern, das die Tiere beim verladen in Ordnung waren.


@ Rohana
Der Tier-/Fleischmarkt ist ein Multi-Milliardenmarkt, eine Prozeßkette aus tausenden Einzelabläufen. Da gibt es ständig Neues. Wer zahlt den Sprit für den LKW, seine Reinigung, seine neuen Reifen, die Gehaltserhöhung des Fahrers, die neue Kupplung, den Fahrtenschreiber - das meinst Du doch nicht im Ernst, dass das Preis-Kosten-System überlastet wird, wenn eine popelige Kamera zum Einsatz käme? Die Kamera ist doch nur ein gegriffenes Beispiel, das mir heute morgen beim Kaffee eingefallen ist, wie man mit minimalem Aufwand einen sehr großen Transparenzeffekt bekäme---vorausgesetzt man ist an Transparenz interessiert. Und genau daran scheint es zu mangeln.
Oder wäre Dir eine Vorschrift lieber, dass - wie an jeder Strassenkreuzung - in jedem Stall eine Kamera anzubringen wäre? Wie soll Glaubwürdigkeit und kaputtes Vertrauen hergestellt werden, wenn man sich so der Transparenz verweigert, wie es aus deiner Haltung erscheint? Darauf gehst Du nicht ein, schade.

VW, Deutsche Bank, usw. lassen grüßen. Am liebsten NULL Transparenz. Bei Motoren und windigen Geschäften akzeptieren das Menschen eher wie bei Tieren.
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon LUV » Mo Nov 07, 2016 12:36

Sag mal Exlw geht's noch? Gehörst du zu den Verschwörungsmystikern ohne jegliches Wissen?
https://www.gesetze-im-internet.de/bund ... gesamt.pdf
Was weißt du eigentlich noch alles nicht und behauptest dennoch das Gegenteil?
Mein Gott, wie wenig darf man wissen, um Lügen verbreiten zu dürfen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon ExLW » Mo Nov 07, 2016 12:59

LUV, jetzt verstehe ich Dich nicht. Was genau regeln die Paragraphen? Ich sehe die 8-h Regelung, und den Platzbedarf im Transporter je Tierart, Versorgung während der Reise, usw.

Mein Ansatz wäre (ist ja reine Theorie) VOR dem Transport. Was darf überhaupt transportiert werden? Bei Patienten gibt es ja auch eine Entscheidung, ob ein Verunfallter transportfähig ist.


Kein Transport blutender Tiere. Das wäre zumindest eine klare Forderung, die man a) verstehen und b) umsetzen könnte.
Genau so wie jetzt gefordert wird: Trächtige Kühe dürfen nicht zum Schlachter.
Oder wie die Vorschrift: Kein Strick beim Kalb.

Verschwörung? Was ist das denn in diesem Zusammenhang?
Ich bleibe dabei: wenn sich nichts ändern soll, ändert sich nichts.
Wir können die Diskussion gerne beenden, wenn sie Dich stört.
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon LUV » Mo Nov 07, 2016 13:00

Hier noch mal extra für Exlw aus dem Leitfaden QS:

3.6.3 Transportfähigkeit
Niemand darf eine Tierbeförderung durchführen oder veranlassen, wenn den Tieren dabei Verletzungen oder unnötige Leiden zugefügt werden (vgl. Tiertransportverordnung: Verordnung (EG) Nr. 1/2005 und Tierschutztransportverordnung (TierSchTrV).
Der Transport der Tiere zum Bestimmungsort sollte ohne Verzögerungen erfolgen.
Tiere dürfen nur transportiert werden, wenn sie transportfähig sind und ihnen unnötige Leiden und Schmerzen erspart bleiben. Die Transportfähigkeit der Tiere ist vor dem Verladen zu prüfen.
Hinweis: Verantwortlich hierfür sind sowohl der abgebende Tierhalter als auch der Transporteur.
Transportunfähig sind Tiere, die aufgrund einer Krankheit, krankhaften Zuständen, körperlicher Schwäche oder Verletzung nicht aus eigener Kraft in das Transportmittel gelangen können.
Verletzte Tiere und Tiere mit physiologischen Schwächen oder pathologischen Zuständen gelten als nicht transportfähig. Dazu zählen Tiere, die
festliegen oder nach Ausgrätschen nicht oder nur unter starken Schmerzen gehen können,
Gliedmaßen- oder Beckenfrakturen aufweisen,
starke Blutungen aufweisen,
ein stark gestörtes Allgemeinbefinden zeigen oder
offensichtlich längere Zeit unter anhaltenden starken Schmerzen leiden.

Das Transportverbot gilt vor allem im folgenden Fällen:
Die Tiere können sich nicht schmerzfrei oder ohne Hilfe bewegen.
Die Tiere haben große, tiefe Wunden oder schwere Organvorfälle.
Es handelt sich um trächtige Tiere in fortgeschrittenem Trächtigkeitsstadium (90 % oder mehr) oder um Tiere, die vor weniger als sieben Tagen niedergekommen sind.
Es handelt sich um neugeborene Säugetiere, deren Nabelwunde noch nicht vollständig verheilt ist.
Es handelt sich um weniger als drei Wochen alte Ferkel.

Ausnahmen gelten in folgenden Fällen:
Die Tiere sind nur leicht verletzt oder leicht krank, und der Transport würde für sie keine zusätzlichen Leiden verursachen.
Die Tiere werden unter tierärztlicher Überwachung zum Zwecke oder nach einer medizinischen Be-handlung oder einer Diagnosestellung befördert. Transporte dieser Art sind jedoch nur zulässig, so-weit den betreffenden Tieren keine unnötigen Leiden zugefügt werden.
Die Tiere wurden einem im Rahmen der Tierhaltungspraxis üblichen tierärztlichen Eingriff unterzogen, wobei die Wunden vollständig verheilt sein müssen.

Tieren, die transportiert werden sollen, dürfen keine Beruhigungsmittel verabreicht werden, es sei denn, dies ist unbedingt erforderlich für das Wohlbefinden der Tiere, und dann nur unter tierärztlicher Kontrolle.
Bestehen Zweifel über die Transportfähigkeit, so ist ein Tierarzt hinzuzuziehen, der die Transportfähigkeit schriftlich bescheinigt.
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon LUV » Mo Nov 07, 2016 13:03

ExLW hat geschrieben:LUV, jetzt verstehe ich Dich nicht. Was genau regeln die Paragraphen? Ich sehe die 8-h Regelung, und den Platzbedarf im Transporter je Tierart, Versorgung während der Reise, usw.

Mein Ansatz wäre (ist ja reine Theorie) VOR dem Transport. Was darf überhaupt transportiert werden? Bei Patienten gibt es ja auch eine Entscheidung, ob ein Verunfallter transportfähig ist.


Kein Transport blutender Tiere. Das wäre zumindest eine klare Forderung, die man a) verstehen und b) umsetzen könnte.
Genau so wie jetzt gefordert wird: Trächtige Kühe dürfen nicht zum Schlachter.
Oder wie die Vorschrift: Kein Strick beim Kalb.

Verschwörung? Was ist das denn in diesem Zusammenhang?
Ich bleibe dabei: wenn sich nichts ändern soll, ändert sich nichts.
Wir können die Diskussion gerne beenden, wenn sie Dich stört.


Warum liest du das Gesetz nicht...ist doch alles geregelt, sogar die dazugehörige Ordnungswidrigkeit.....es geht mir langsam auf den Zeiger, wie man mit so wenig Faktenwissen überhaupt sich traut in ein öffentliches Forum einzusteigen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon Lonar » Mo Nov 07, 2016 13:46

Ich sehe die Kameraüberwachung kritisch. Technisch kein Problem da die meisten Lkw eh ne Rückfahrkamera haben.
Du kannst da alles Tip Top machen, irgendein Sesselpupser ( um bei der Pups- Problematik zu bleiben) wird etwas finden um seine Wichtigkeit zu untermauern.
Wer garantiert das die Videos von Leuten mit Praxiserfahrung gesichtet und beurteilt, werden?
Wer bezahlt das?
Ab wann darf das Schwein nicht mehr mitgenommen werden?
Da kann man ja recht großzügig aussortieren wenn man das nicht selbst zahlt, zb das Schwein ist mir zu blass oder der Schwanz ist linksdrehend, heute nehmen wir nur rechtsdrehende Schweine...
Wir reden ja heute doch schon lange nicht mehr von Schweine auf den Lkw ziehen, sondern von Schweinen die sich während des sortierens verspringen, leicht humpeln und dann nicht mehr mit dürfen.
So einen kannst du dann zum Notschlachter geben und dich freuen wenn du noch 20€ mehr bekommst als du für das Ferkel bezahlt hast...
Übrigens Ex Lw.
Eigentlich ist es auch in Buchten von unter 80 Schweine vollkommen normal das Schweine sich eine Kotecke eingerichten und sich anderswo hinlegen.
Wenn dem nicht so ist wird das Stallklima nicht in Ordnung sein.
Ich finde es eigentlich mittlerweile echt Schade das nichtmal mehr ehemalige Landwirte/Tierwirte Grundkenntnisse in der Tierhaltung haben.
Wer sein Stallklima in Ordnung hat und die Tiere gesund hält ist auch nicht gleich ein Meistermäster. Damit trittst du tausenden von Betrieben die alle ihren Kram in Ordnung haben auf die Füße.
Ich will dich jetzt nicht, dumm darstellen sondern dich als gutes Beispiel nutzen, für das was uns als Landwirte um die Ohren fliegen wird.
Es ist die Entfernung der Leute von der Landwirtschaft, mangelnde Informationen über die Wirtschaftsweise und gleichzeitige schwarz- weiß Malerei der Politik um an Wählerstimmen zu kommen.
Wie kommt man an dich ran, wenn du jetzt nicht ein ehemaliger Landwirt wärst der immernoch interessiert an Landwirtschaft ist ?
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon LUV » Mo Nov 07, 2016 14:01

Die Gesellschaft will insgesamt weniger Überwachung und die Landwirtschaft soll genau das Gegenteil machen? Tausende Tiertransporte täglich mit 24h - Überwachung bedeuten wie viele Kontrolleure und Fachleute zur Identifizierung der Fehler? Wenn die Aufnahme von Freitag Nacht 02:00Uhr stammt und am Montag ausgewertet wird, wer will dann wen für was verantwortlich machen? Die Wurst redet nicht mehr! Ich finde gar keine Worte für die Dämlichkeit solcher Ideen.
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon ExLW » Mo Nov 07, 2016 14:03

LUV, ja, da hast Du recht.
Ich wusste es nicht, dass praktisch alles Wichtige schon vorgeschrieben ist.

Schlimm.
"Stell Dir vor, die Ampel ist rot, aber keinen interessierts, weil alle beim Drüberfahren mitmachen."
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon LUV » Mo Nov 07, 2016 14:05

ExLW hat geschrieben:LUV, ja, da hast Du recht.
Ich wusste es nicht, dass praktisch alles Wichtige schon vorgeschrieben ist.

Schlimm.
"Stell Dir vor, die Ampel ist rot, aber keinen interessierts, weil alle beim Drüberfahren mitmachen."


Der erste Teil lies mich hoffen, ....mit dem zweiten unterstellst du wieder allen die gleichen Fehler und diffamierst zehntausende verantwortliche Halter und Transporteure....warum?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon ExLW » Mo Nov 07, 2016 14:39

@ Lonar, ja, ich bin Ex, und ich würde gerne die Bereisung, die ich zwei Tage hatte, noch mal mit Euch machen.
Ich bin zu lange raus (und keine Tierhaltung), und Ihr werdet die Unterschiede zwischen den Betrieben, den Betriebsleitern und den Haltungsformen ganz anders sehen als ich das kann. Nur, was nützt das alles, wenn die Kunden sich abwenden, oder? Und genau das sehe ich in der Familie, und bei Kollegen: Die Leute reden übers Essen, und die Skepsis nimmt zu.
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon LUV » Mo Nov 07, 2016 15:25

Das ist logisch; so was kommt raus, wenn Gefühle Wissen ablösen. ....
Wer nichts weiß kann nur nachplappern oder sich etwas einbilden.
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Re: "Fleisch für Block House aus Meck-Pom

Beitragvon LUV » Mo Nov 07, 2016 15:28

Übrigens, der Fleischkonsum nimmt nur im Inland ab, der Export steigt sogar. ....insofern scheint es wieder ein deutsches Problem zu sein......German-Dämlichkeit :roll:
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