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Aktuelle Zeit: Di Jan 13, 2026 23:51

Fünf Jahre KULAP und was dann?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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384 Beiträge • Seite 25 von 26 • 1 ... 22, 23, 24, 25, 26
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » Mi Aug 13, 2025 19:13

Nach der Kombinationstabelle bekomme ich für Ackerland incl des normalen Greening
4,5 ha x 1100 = 4950,-
Wiesen
284 + 370 + 150 + 140 + 80 + 250,- = 1274,- x 7 = 8900,-

zusammen 13850
Pacht 2.500,-
zusammen dann 16350,-

Also komme ich da auf so 16.000,-
Minus Krankenkasse und Steuer = 10.000,-

Den Aufwand für Ackern, säen, Saatgut und Ernte nehme ich mal an, dass sich das so etwa egalisiert.

Jetzt habe ich erfahren, dass man die Schnittzeitpunktwiesen wohl auch beweiden könnte:
Bis 4 Wochen vor dem Schnitt und 4 Wochen nach dem Schnitt wieder.
Das würde mir die zweite Mahd ersparen.

Muß da morgen mal beim Landwirtschaftsamt anrufen.
---
Ja, das geht schon, das K17 wäre nicht mit Düngeverzicht, und für den Herbst ginge es.

Und beim VNP geht es ja auch, wie die Frau vom Landratsamt sagt, als Vorweide und Nachweide.
Ich muß als Mähweide kodieren: 452 .

Jetzt das Stück beim Hof bekommt dann einer, der es mit dem Messerbalken mähen lassen wird, dass es mich nichts weiter kostet, auch so umsonst.

Das Mähwerk würde mich interessieren:
https://www.alibaba.com/product-detail/ ... 5f93paSLtZ

Habe mal den John Guo angeschrieben.

Habe dann ja mal bei der Kontrollstelle angefragt:

Bei der Beweidung von Öko-Flächen durch nicht-öko Tiere sind einige Vorgaben zu beachten. Diese finden Sie auf dem angehängten Formblatt. Sollten Sie die Beweidung umsetzten, lassen Sie uns bitte das Formblatt unterschrieben zukommen.



Die Aufnahme von Stallmist aus konventionellen Betrieben ist ebenfalls möglich. Dieser darf jedoch nicht aus industrieller Tierhaltung stammen.





Auch hierfür benötigen wir bei der Aufnahme das nötige Formblatt (siehe Anhang). Auf dem Formblatt sind unter den Hinweisen die zu beachtenden Vorgaben aufgelistet. Die Ausbringungsmenge wird (wie sonst auch) aufgrund der N-Menge begrenzt.


Wie ich die Sache dann so sehe, geht dann Festmist von Pferdehaltern bei mir auszubringen, und ich werde es nächstes Jahr in Erwägung ziehen.

Außerdem geht die Weidewirtschaft mit befreundetem Pferdehalter auch zu machen.

Ich hätte dann noch eine Zusatzfrage:

Wie ist es mit dem ausgegorenen Substrat einer Biogasanlage, wenn die nicht zertifiziert ist? Kann ich das verwenden?

erwinruhl
 
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » Fr Aug 15, 2025 7:05

Habe dann Angebaot vom John:
ddp =
Total:480+780$=1260$

Wären dann so 1080,- Euros der 1,8 m Mäher!

Das wäre dann der Gutshof Gress in Erlabronn, wo ich wahrscheinlich meinen Pferdemist hohlen werde:



Aber nein, der ists nicht, muß ich mal hin fahren.

Also der 2,1 m Mäher würde dann ddp so 1200,- Euro kosten

Also dann habe ich jetzt nochmal mit dem Landwirtschaftsamt telefoniert:
- Wiesen darf ich nicht umbrechen und das Riesengras ansäen

- Als Bio geht das nur mir rein pflanzlichen Biogasanlagen, also denen in Gollhofen nur!
- Also bin ich dann jetzt die nächsten 5 Jahre ÖKO mit Getreideanbau.
- Pferdemist kann ich in Erlabronn holen und bei mir ausbringen.
- Wenn das vom Landratsamt dann auch erlaubt ist.

Dann reden wir in 5 Jahren wieder, was wir weiter machen, oder nicht.
--
Mit freundlichen Grüßen
Erwin Ruhl
Unterlaimbach 71
91443 Scheinfeld
Tel.: 09162 7077


... und dann noch mit Oberlaimbacher Bauern gesprochen:
Die hätten es mit dem Riesenweizengras probiert, wären aber nicht so zufrieden gewesen.
Vielleicht passen unsere schweren Böden eher nicht so als Standort.
Hallo Erwin ich glaube als Milchkuh Futter ist das nicht so geeignet. Ist mehr ein Energiegras für Biogasanlage.


Ruhl Erwin VNP

Hallo Frau Rauscher,

die Sache mit dem Ungarischen Riesenweizengras hat sich ja erledigt.

Für nächstes Jahr möchte ich jetzt schon für meine beiden Äcker (Aussiedler Groß und Leite Acker) Extensive Ackernutzung G11 vorbestellen. Bitte sprechen Sie mich dazu im Januar drauf an.
Gerne würde ich die Ausbringung von Festmist erlaubt haben, damit bisschen Düngung ist und ein bisschen was wächst. Wenn es nicht ginge, ist es auch kein Problem, dann muß es halt ohne Düngung gehen.

Vielen Dank
erwinruhl
 
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » Sa Aug 16, 2025 11:10

Zusatzleistungen

P11 Verzicht auf jegliche Düngung 190,–€/ha
P12 Verzicht auf Mineraldünger, organische
Düngemittel (außer Festmist) 150,–€/ha

Q01 Reduzierte Ansaatdichte 90,–€/ha
Q03 Bewirtschaftungseinheit max. 0,5 ha 60,–€/ha
Q04 Bewirtschaftungseinheit max. 0,3 ha 175,–€/ha
Q05 Stoppelbrache bei Getreide 130,–€/ha
Q06 Jährl. Bewirtschaftungsgang i. Herbst 30,–€/ha
Q22 Jährl. Bewirtschaftungsgang i. Frühj. 30,–€/ha
Q07 Erhalt der Streuobstbäume 12,–€/Baum
Q23 Teilweise Ernteverzicht 95,–€/ha
Q24 Lerchenfenster 50,–€/ha


Gerade mit der Frau Heinl telefoniert:
Ob ich die extrensive Ackernutzung bekomme, ist fraglich, weil sich jetzt eine Wiese etabliert hätte, und das dann vielleicht nicht gemacht würde.

Ich könne aber weiter die Wiesennutzung machen, ohne den Ackerstatus zu verlieren. Ich hätte da Vertrauensschutz.

Was mache ich dann im nächsten Jahr?
Öko bin ich ja jetzt schon mal.

Ich werde Ackernutzung machen mit Getreide.
Und die Frau Heinl muß dann Rücksprache halten, ob Sie mich aufnimmt in die extensive Ackernutzung.

Also, wenn ichs nicht bekomme, mache ichs halt ohne.
Sind dann vielleicht soi 3000,- weniger. auch kein Beinbruch.

Dann muß ich mal schaun, wie die Vorschriften bei O10 sind
Hallo Frau Heinl, vielen Dank für die Infos in unserem Telefongespräch.

Es ist dann so bei mir, dass ich doch Getreideanbau machen werden muß an meinen 4,5 ha Acker.
Ich bin ja jetzt Öko zertifiziert, und werde dann vom KULAP her das O10 beantragen. Und da wird ja 70 % HFF maximal erlaubt, und dann geht das mit der Wiese am Acker leider nicht zu machen.

Ich werde also folgedessen versuchen in die extensive Ackernutzung zu kommen. Wenn ich das nicht gefördert bekomme, mache ich trotzdem den Getreideanbau auf meinen zwei Äckern.

Bis zum Januar dann verbleibt.

--
Mit freundlichen Grüßen
Erwin Ruhl
Unterlaimbach 71
91443 Scheinfeld
Tel.: 09162 7077
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » Mo Sep 01, 2025 0:49

Hallo Tobi, was machen wir mit der Leite und der Eberding dann? Bisschen was steht da auch! Wie wäre es, wenn ichs den Wolfgang mähen lasse, und wir teilen uns dem seinen Lohn? Wären dann so 150,-, die die 3 ha kosten würden?


Ich hätte dann also nur so 75,- fürs Mähen zu zahlen, und dann wäre der zweite Schnitt auch erledigt.

Ja, die Nachfrage nach Heu und Gras ist nicht hoch, auf meine Kleinanzeigen hat nur der Tobi reagiert, dass der mein Futter brauchen kann.

Einen zweiten und dritten Kuhbauern habe ich schon auch noch. Bin noch in Verhandlungen.

Ansonsten, was mache ich dann nächstes Jahr auf meine Äcker hin, vielleicht Sommerweizen.
Oder vielleicht Hafer, oder Dinkel, oder Buchweizen, ich weiss nicht recht.

Im Ersten und zweiten Jahr bin ich ja in der Umstellung und bekomme nicht mehr ausgezahlt für mein Getreide.

Denke, werde es mit Sommerweizen erst mal probieren.
Saatgut von der Baywa so 111,- die 100 kg.
Verkaufen dann an die Gründleinsmühle in Oberlaimbach.
Vielleicht so 22,- der dz.
Vielleicht so 2000 kg Ertrag = 440,- Einnahmen pro ha.
Ich weiss es nicht, mal schaun, was kommt im nächsten Jahr.
---
Was kostet der dz Sommerweizen? So 20,- sagt der Google.
Ertrag Sommerweizen pro ha?

Übersicht mit KI
Der Ertrag bei Sommerweizen schwankt stark, liegt aber in Deutschland typischerweise zwischen etwa 40 und 85 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha), wobei 2024 für Brandenburg beispielsweise ca. 41 dt/ha gemeldet wurden. Der Ertrag ist in der Regel niedriger als bei Winterweizen und stark von den Witterungsbedingungen und der Region abhängig

---
Ja, dann ist das Jahr ja wieder so ziemlich gelaufen, noch der zweite Schnitt halt.
Ich werde bisschen was zuzahlen, dass es weg ist, das Gras.

Wenn ich denke, für den Schnittzeitpunkt, den Düngeverzicht, den Messerbalken und den Altgrasstreifen werde ich ja gut bezahlt.
370 + 150 +140 + 80 = 740
plus vielleicht noch das Greening und Ausgleichszulage 200 Sinds 940,-
Minus bisschen mähen so 40,-
Dann bin ich ja bei 900,- das ha.
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » Mo Okt 06, 2025 1:00

Mein Nachbar fragt an, bei mir so 10 Rinder halten zu dürfen:
Ich habe mal 50,- das ha gesagt:

Anforderungen:
Gemäß der EU-Öko-VO ist die Nutzung von Öko-Flächen durch nicht-ökologische Tiere unter folgenden Bedingungen möglich:
a) Öko-Betrieb und Nicht-Öko-Betrieb sind getrennte selbständige Unternehmen.
b) Die Flächen werden nicht gleichzeitig durch nichtökologisch und ökologisch gehaltene Tiere beweidet.
c) Ein aktuelles Weidetagebuches wird durch den Öko-Unternehmer geführt.
d) Die Öko-Flächen werden nicht systematisch und ausschließlich durch nichtökologische Tiere genutzt. Es erfolgt auch eine ökologische Nutzung.
e) Die nichtökologischen Tiere weiden nicht ausschließlich auf den Öko-Flächen. Der Nicht-Öko-Betrieb verfügt über eine eigene Futtergrundlage für die Öko-Weide nutzenden Tiere.
f) Die nichtökologischen Tiere wurden extensiv aufgezogen und stammen aus einem Betrieb, der insbesondere mit den Futterflächen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen durchführt z. B. durch den Nachweis der Teilnahme an Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen oder Öko-Regelungen (GAP) auf Futterflächen oder Flächen mit vergleichbarer extensiver Bewirtschaftung (bspw. Naturschutz-, Landschaftspflege- oder Deichflächen)


So die Vorschriften in dem QAL- Formblatt.
Und die UNB habe ich ja auch schon mal gefragt:
Vorweide bis 4 Wochen vor Schnittzeitpunkt und Nachweider nach 4 Wochen nach Schnittzeitpunkt gehen da bei meinen VNP- Wiesen.

Ist aber noch nicht fix. Der hat nur erst mal vorangefragt.
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » Mo Okt 06, 2025 1:19

Weideprämie für 10 Rinder:
Handlungsfeld: Förderung des Tierwohls
Laufzeit: Jährliche Maßnahme (T10-Sommerweidehaltung für Rinder)
Fördersatz: 75 €/GV bei einer maximalen Weidezeit von 4 Monaten (120 Weidetage)

Die Förderung der Sommerweidehaltung von Kühen, Aufzucht- und Mastrindern sowie Kälbern trägt zur Steigerung der Tiergesundheit bei und dient damit dem Tierwohl. Die Antragstellung für die Maßnahme T10 erfolgt jährlich online im Rahmen der Mehrfachantragstellung. Antragsberechtigt sind Inhaberinnen und Inhaber von landwirtschaftlichen Betrieben mit Betriebssitz in Bayern, die über eine Hofstelle verfügen und mindestens 3 Hektar förderfähige Fläche selbst bewirtschaften. Die Förderung erfolgt ausschließlich mit bayerischen Mitteln.


für 10 Rinder bekommt der dann so 750,-
Und mir zahlt der dann für 4 ha dann 200,- so der Plan.
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » Mi Okt 08, 2025 11:53

Wann wird Buchweizen gesät?
Übersicht mit KI
Buchweizen sollte in Deutschland ab Mitte Mai oder Anfang Juni gesät werden, also nach den letzten Frösten, da er kälteempfindlich ist und erst ab etwa 8°C Bodentemperatur keimt. Der Aussaatzeitraum kann aber bis in den August, je nach Verwendungszweck (z.B. als Gründünger oder zur Erzeugung von Biogas), ausgedehnt werden.
Wichtige Hinweise zur Aussaat

Frostempfindlichkeit:
Buchweizen verträgt keinen Frost, daher ist die Aussaat erst nach den Eisheiligen zu empfehlen.

Keimtemperatur:
Die Pflanze benötigt eine Bodentemperatur von mindestens 8°C, um gut zu keimen.
Aussaatzeitraum:

Für den Anbau als Hauptkultur ist eine Aussaat ab Mitte Mai bis Mitte Juni optimal.

Als Gründüngung kann Buchweizen auch später, bis in den August, gesät werden.

Vegetationszeit:
Buchweizen hat eine kurze Vegetationszeit von etwa 14 bis 18 Wochen, was eine Aussaat bis etwa Mitte Juni ermöglicht.
Standort:
Buchweizen gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten und ist relativ anspruchslos an den Boden

Denke, ich baue Buchweizen an und mache Gründüngung .
Den bekomme ich günstig.
Ich brauche nicht dreschen, was ja teuer kommt.
Und im zweiten Jahr wächst dann um so mehr.

Mein Mieter meint, mit Hafer wäre mehr verdient, muß ich überlegen.

Buchweizen Saatgut zertifiziert


Ziemlich teuer, das, so 2,50 Euro das kg.

Wie ist die Aussatmenge bei Buchweizen?

Übersicht mit KI
Die Aussaatmenge für Buchweizen liegt je nach Verwendungszweck und Sorte zwischen
20 und 90 kg pro Hektar. Für Körnernutzung sind etwa 20-25 kg/ha ausreichend, während für Biogassubstrat oder Gründüngung 40-60 kg/ha bzw. bis zu 90 kg/ha empfohlen werden. Alternativ kann man die Aussaat mit 3-6 Gramm pro Quadratmeter oder 150-400 Körner pro Quadratmeter planen.

30 x 4,5 = 135 kg x 2,5 = 340,-

Naja, das ginge ja zu machen.
https://www.myagrar.de/buchweizen-escul ... mpEALw_wcB

Müsste dann mal nachgefragt werden, ob zertifiziert, sollte aber sein nach der Ki
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » Sa Nov 01, 2025 16:17

120,- bis 130,- netto täte das ha dreschen kosten.
Und als allererstes soll ich mich um die Vermarktung kümmern, sagt mein Bauer, der jetzt den MG4 von mir geliehen hat.
Und pflügen täte der dann ja auch machen, im Januar.
Hat ja vor 5 Jahren auch mit dem geklappt. Dann lasse ich es von Ihm wieder machen.
Vielleicht mache ich auch mal Sommerweizen.
Gibt glaube ich am meisten aus.
130 x 4,5 = 585,-
Und bisschen was werde ich von dem Getreide ja bezahlt bekommen.
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon ChrisB » Sa Nov 01, 2025 17:56

Bitte vor dem Saatgutkauf, Fragen , welches Sommergetreide am meisten Nachgefragt wird?????????
Vielleicht bekommst Du auch schon einen Abnahmepreis, für die Ernte?
Bei mir war es so, (Hafer), hat sich rentiert :wink:
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » So Nov 02, 2025 4:17

Ja, mein Mieter meint auch mit Hafer sollte ich beginnen.
An sich dachte ich, ich würde mit Buchweizen beginnen und erst mal nur Gründüngung machen.
Aber meine Kollegin aus dem Dorf, die Buchweizen hat, meldet sich nicht mehr wegen günstigem Samen.
Die wäre zwar zertifiziert, aber sie meldet sich nicht mehr.
Und die Vermarktung vom Buchweizen wäre schwierig sagt man mir.

Jetzt haben wir November, in zwei Monaten wird gepflügt.
Mal schaun, ob ich das extensive VNP Programm bekommen kann.
Das wäre auch noch unsicher sagt die Frau beim Landratsamt.
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon Südheidjer » So Nov 02, 2025 4:47

erwinruhl hat geschrieben:Und die Vermarktung vom Buchweizen wäre schwierig sagt man mir.

Du mußt nur das Richtige aus Buchweizen machen! In der Lüneburger Heide ist die Buchweizen-Torte berühmt. Ein mögliches Rezept z.B.

https://www.bauck.de/rezepte/detail/buchweizentorte-mit-preiselbeeren/?srsltid=AfmBOoqFQpG2iejnfHXhQjyLRDp0njeykn7lFi_DS-Nb5aFpcvtklrU3

Lecker!

Oder Buchweizen-Pfannkuchen geht auch immer, kombiniert mit Süßem oder was Herzhaften.

https://www.daskochrezept.de/rezepte/buchweizen-pfannkuchen

Bei einigen Österreichern soll Buchweizen auch noch häufiger auf dem Speiseplan stehen.
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon fedorow » So Nov 02, 2025 5:35

erwinruhl hat geschrieben:Ja, mein Mieter meint auch mit Hafer sollte ich beginnen.

Dachte du hast vor mehreren Monaten mal an eine Dame vermietet hab ich hier mal irgendwo überflogen ? Oder hat sie das Geschlecht gewechselt und ist jetzt Mieter statt Mieterin ?
Sowas geht ja heutzutage schneller als tanken.
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » So Nov 02, 2025 8:53

Ja, nein Fedo, ich habe da in letzter Zeit bisschen Fluktuation bei meinen Wohnungen.
Sind ja drei Wohnungen.
Der vom Obergeschoss ist im Frühjahr eingezogen, er ist bisschen ein selbstständiger Künstler, fast so wie ich.
Und der ist richtiger Bauer, hat einen großteil meiner Wiesen gemacht dieses Jahr. Ich habe Ihm das Gras geschenkt, und er mußte es mit Messerbalken mähen, oder auch mähen lassen.
Jetzt den zweiten Schnitt habe ich mit anderem Bauern gemacht, habe wieder das Gras verschenkt, und das Mähen haben wir uns geteilt.
Mähen kostet halt 50,- netto das ha.
Muß zweimal im Jahr gemacht werden = 100,-
Und vom Landratsamt bekomme ich ja 140,- das ha Präme für den Messerbalken.
Mein FAL- BY am Handy ist veraltet, muß neu aufspielen.
Der Sachbearbeiter vom Landwirtschaftsamt meint gar ich solle zu Weihnachten ein neues Handy kaufen.
Nein, ich mache die App neu, dann muß das nächstes Jahr wieder gehen.

Diese App funktioniert nicht auf Deinem Gerät schreibt mir das Handy.

Was sind dann die Mindeststandards für das Handy für FAL-BY?

Übersicht mit KI
Die Mindeststandards für die Handynutzung mit der FAL-BY-App sind: Nutzung der App, um mindestens vier regionale Kennarten pro Tran­sekt auf Dauergrünland nachzuweisen, die Aufnahme eines Panoramabildes, das die extensive Bewirtschaftung zeigt, und die Übermittlung der Daten nach der Erfassung
. Zudem müssen die Fotos georeferenziert sein, um den Nachweis zu erbringen, wie im Rahmen der Öko-Regelung 5 gefordert.
Anforderungen an die Datenerfassung

Art der Aufnahmen: Dokumentation mindestens vier regionaler Kennarten entlang eines Tran­sektes (einer geraden Linie, die den Schlag teilt) pro Dauergrünlandfläche.
Fotografie: Erstellung von georeferenzierten Fotos der Kennarten und eines Panoramabildes der Fläche, das den extensiven Charakter zeigt.
App-Nutzung: Nutzung der FAL-BY App zur Aufnahme, automatischen Bestimmung und Übertragung der Daten an iBALIS.
Übermittlung: Die Aufgabe kann unterbrochen und später fortgesetzt werden. Die erfassten Daten und Fotos werden automatisch an IBAlis übertragen.

Anwendung im Kontext der Öko-Regelungen

Zweck: Die App dient zur Erfassung von Nachweisen für die Öko-Regelung 5 ("Extensivierung des Dauergrünlands"), welche eine Förderung für die extensive Bewirtschaftung vorsieht.
EU-rechtliche Vorgabe: Die Nutzung der App ist eine EU-rechtlich vorgeschriebene Maßnahme im Rahmen des Flächenmonitorings


Übersicht mit KI
Der Satz bedeutet, dass die Fotos mit geografischen Koordinaten (Längen- und Breitengrad) versehen sein müssen, um zu bestimmen, wo genau sie aufgenommen wurden
. Diese Georeferenzierung kann entweder direkt bei der Aufnahme durch Aktivierung des GPS-Tags in der Kamera erfolgen oder später manuell in einer Software vorgenommen werden, indem bekannte Punkte auf dem Foto mit deren realen Koordinaten verknüpft werden.
Methoden zur Georeferenzierung

Automatisch bei der Aufnahme: Aktivieren Sie in den Kameraeinstellungen die Option für Geotagging oder GPS, sodass die Standortdaten automatisch in den Metadaten der Fotos gespeichert werden.
Manuell nachträglich:
Nutzen Sie eine spezialisierte Software oder App, die es Ihnen ermöglicht, auf einer Karte bekannte Punkte auf dem Foto auszuwählen und ihre Koordinaten zuzuweisen.
Die Software verknüpft dann die Koordinaten des Fotos mit einem bekannten Koordinatensystem der Erde.
Dies ist nützlich, um Fotos auch dann noch zu lokalisieren, wenn die GPS-Funktion ausgeschaltet war.

Anwendungsbereiche

Beweissicherung und Dokumentation: Besonders im Bauwesen können georeferenzierte Fotos helfen, Baustellen zu dokumentieren und den Standort von Objekten zu belegen.
Archivierung und Suche: Sie ermöglichen eine präzisere Suche und Organisation von Fotos, insbesondere bei Reisen oder Outdoor-Aktivitäten


Jetzt dann mein drittes Handy, das scheint zu funktionieren. Nur allerdings ist bei dem der Speicher ziemlich voll, und ich habe bilder gelöscht.
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » Di Nov 04, 2025 3:18

Buchweizen würde so 66,- der 25 kg Sack kosten, ich würde 5 Stück brauchen, also dann 330,-
Aussaat erst mitte Mai.
Wo kann man Buchweizen vermarkten?
https://kaszpol.com/de/an-und-verkauf/
Die sind aber in Polen
Ob die gute Preise zahlen würden, na ich weiss nicht.

Dann doch besser Sommerweizen oder Hafer.

Hafer Saatgut kaufen wo?
Aussaatmenge Hafer?

Übersicht mit KI
Die Saatstärke für Hafer liegt je nach Bodengüte und Aussaatzeit zwischen 100 und 170 kg/ha oder 280 bis 350 Körnern pro Quadratmeter. Eine frühe Aussaat mit einer höheren Körnerzahl (ca. 320–350 Kö/m²) ist oft empfehlenswert, um die Wasserversorgung zu sichern und Verunkrautung zu minimieren. Bei spätem Aussaatzeitpunkt kann eine höhere Saatstärke notwendig sein.
Details zur Saatstärke und Aussaat

Saatgutmenge (Gewicht): ca. 100–170 kg pro Hektar.

Saatgutmenge (Körner): ca. 280–350 Körner pro Quadratmeter.
Frühe Aussaat (März): Eine Saatstärke von 320–350 Körnern pro Quadratmeter wird für eine frühe Aussaat empfohlen, um die Wasserversorgung zu sichern und die Ertragsleistung zu verbessern.
Späte Aussaat (April): Bei späterer Aussaat sollte die Saatstärke etwas höher liegen, etwa 350–370 Körner pro Quadratmeter, um Verluste auszugleichen.
Bodenbedingungen: Auf sandigen Böden kann eine höhere Saatdichte von ca. 370 Rispen pro Quadratmeter sinnvoll sein, um die Bestandesdichte zu erhöhen.
Bio-Anbau: Im ökologischen Anbau wird eine etwas höhere Saatstärke von 350–400 keimfähigen Körnern/m² empfohlen, um der Konkurrenz durch Unkräuter standzuhalten.
Saattiefe: Die Saattiefe für Hafer beträgt in der Regel 3 bis 4 cm.


Ziemlich teuer der Hafersamen, so 30,- der 25 kG Sack.
Ich bräuchte 5 x 4 = 20 Sack x 30,- = 600,-
Naja, nicht ganz billig

Sommerweizen Saatgut kaufen

34,- der Sack. Bei 20 Sack dann so 700,-

Und den kann ich bei der Gründleinsmühle ja abliefern.

Und bisschen was raus kommen wird schon.
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Re: Fünf Jahre KULAP und was dann?

Beitragvon erwinruhl » Di Nov 04, 2025 3:52

Allerdings, dreschen kostet ja auch was, 130,- das ha = 600,-
Ich würde 5 Tonnen abliefern = 1000,-
Saatgut 700,-
Ich mache 300,- Minus.

Dann doch lieber den günstigen Buchweizen und Gründüngung machen!

Naja, vielleicht auch dreschen, wenn viel dort steht.
Und ich eine Vermarktungsmöglichkeit finde.
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