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Fungi in Weizen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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193 Beiträge • Seite 8 von 13 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 13
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Uwe » Di Jun 22, 2010 6:38

Nagut, in Deutschland kommt man wohl eher auf 100€.

Bei einer Einfachbehandlung bist Du jedoch auf ein sehr gutes Triazol (Septoria) + Strobilurin (Braunrost) mit voller Aufwandmenge um BBCH 49 angewiesen. Damit liegt man dann auch bei 70€.
Leider hat man dann keinen Schutz für die Ähre und F-1 und F-2 sind womöglich auch schon vorher infiziert worden.
Zweifachbehandlungen mit günstigen Mitteln können während der kritischen Phase BBCH 39 - BBCH 75 (mind. 10 Wochen?) auch nur max. 5 Wochen schützen.
Da muss das Timing stimmen!
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Fossi » Di Jun 22, 2010 9:08

T3 - BBCH 61 (15€)

1.0l Folicur


Wow, bei euch komm ich auch mal einkaufen... :!:
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon fendterer » Di Jun 22, 2010 15:59

:oops: Bei mir nicht das gleiche. Hab wieder zu schnell gelesen!vg
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jun 22, 2010 17:31

[quote="Uwe"]Also meine Strategie ist dieses Jahr folgende:

T1 - BBCH32 (15€)

1.0l Mirage
ein bißchen Halmbruchwirkung und Unterdrückung der gefährlichen Septoria-Stämme R6-R8

T2 - B .............


Das ist ne super Strategie, besondern in "kranken Jahren". Da kann man die so ohne Weiteres übernehmen. Meine sieht ähnlich aus. Man merkt, du hast dir Gedanken gemacht und ordentlich was auf dem Kasten. Der Punkt ist: Dieses Jahr hättest du dir, genau wie ich, die Hälfte davon sparen können. Schau dir die Bestände draußen bundesweit an. Selbst alles Unbehandelte steht noch strahlend grün da. Selten solch ein gesundes Jahr erlebt.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon hans g » Di Jun 22, 2010 18:25

NobbyNobbs hat geschrieben: Der Punkt ist: Dieses Jahr hättest du dir, genau wie ich, die Hälfte davon sparen können. Schau dir die Bestände draußen bundesweit an. Selbst alles Unbehandelte steht noch strahlend grün da. Selten solch ein gesundes Jahr erlebt.

hab gerade noch im WINNETOU den mehltau behandelt---von wegen ALLES gesund.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Frankenbauer » Di Jun 22, 2010 22:49

Von wegen Mehltau, Winnetou wird alt und bekommt graue Haare.
Sorry Hans, aber der musste sein.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon hans g » Mi Jun 23, 2010 6:24

Frankenbauer hat geschrieben:Von wegen Mehltau, Winnetou wird alt und bekommt graue Haare.
....im gegenteil,der steht viel grüner da,als der gesündere MULAN....
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon 818er » Mi Jun 23, 2010 7:20

NobbyNobbs hat geschrieben:
Uwe hat geschrieben:
Der Punkt ist: Dieses Jahr hättest du dir, genau wie ich, die Hälfte davon sparen können. Schau dir die Bestände draußen bundesweit an. Selbst alles Unbehandelte steht noch strahlend grün da. Selten solch ein gesundes Jahr erlebt.


Die unbehandelten Spritzfenster(unbehandelte Flächen wird es nicht geben) sehen momentan teilweise noch gut aus, aber das wird sich schnell ändern. Sieht man jetzt vor allem in der Gerste, da bricht jetzt alles an Krankheiten durch was es nur gibt.Die Infektionen mit z.B. Septoria sind im Bestand. Mann muss aber bedenken das man bei manchen Krankheiten eine Inkubationszeit von mehreren Wochen haben.
Die Menschen glauben eine große Lüge eher als eine kleine ,
und wenn man sie häufig genug wiederholt, werden diese Menschen sie irgendwann glauben!
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Crazy Horse » Mi Jun 23, 2010 7:45

CarpeDiem hat geschrieben:Zumindes bei uns kostet deine schöne Strategie aber richtig Geld. Da müssen schon ordentliche (messbare) Mehrerträge her!


Ich halt's auch für maßlos übertrieben, erst recht bei einer vergleichsweise (fuß)gesunden Sorte wie den Türkis. Das letzte Mal, dass ich ne frühe Halmbruch- und Septoriabekämpfung gemacht hab, war nach dem sehr milden Winter im Jahr 2007. In Blattfruchtweizen und Kurzstrohsorten mit englischer Genetik lohnt sich ne Halmbruchbehandlung eigentlich nicht.

Strobilurine kann man durchaus auch bei der Ährenbehandlung einsetzen, dann aber in moderaten Mengen (z.B. 0,3l Amistar bzw. 0,8l Amistar Opti). Das empfiehlt sich vor allem dann, wenn die Blattbehandlung in EC37/39 schon ein paar Wochen zurückliegt und der Strobilurinanteil recht gering ausgefallen ist.
Nebenbei kannst Du dann noch 3l Yara Vita Thiotrac (N/S-Blattdünger) mitdazugeben. Das fördert die Proteinbildung.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Wini » Fr Jun 25, 2010 10:38

Bei einem kürzlich besuchten Feldversuch mit mehreren Weizensorten habe ich festgestellt, daß die Fungizidmaßnahmen beim Weizen heuer wohl hinausgeschmissenes Geld waren.

Die unbehandelteten Kontrollparzellen der gleichen Sorte hatten lediglich mit etwas Mehltau zu kämpfen.

Der Spezi vom Amt, der die Sorten vorstellte, meinte, dies läge an den heuer niedrigen Temperaturen, die der Pilzausbreitung einen Riegel vorgeschoben hätten.

Am Besten haben mir die Sorten Herrmann, Manager und Türkis gefallen.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Uwe » Fr Jun 25, 2010 13:12

Also zu Septoria kann ich nur sagen, dass selten so viele Infektionsereignisse gab wie dieses Jahr.
Auf einem Schlag habe ich erst zu BBCH 39 behandelt. Hier sitzt Septoria bereits auf F-2 in Wartestellung.
Wenn ich meine Niederschläge bei ProPlant eingebe, dann ist der gesamte Juni 'rot' vor Infektionen.
Wenn am Septoria-Timer bzw. IPS-Weizen irgendetwas dran ist, dann sind (waren) Blattbehandlungen dieses Jahr extrem wichtig!
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Paule1 » Sa Jun 26, 2010 13:11

Haut das Zeug in die Biogasanlage uns spart Euch die Kosten für Fungizide, dann kann wenigsten ich meine Weizen für eine vernünftigen Preis verkaufen :prost:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Crazy Horse » Mo Jun 28, 2010 8:27

Wini hat geschrieben:Bei einem kürzlich besuchten Feldversuch mit mehreren Weizensorten habe ich festgestellt, daß die Fungizidmaßnahmen beim Weizen heuer wohl hinausgeschmissenes Geld waren.

Die unbehandelteten Kontrollparzellen der gleichen Sorte hatten lediglich mit etwas Mehltau zu kämpfen.

Der Spezi vom Amt, der die Sorten vorstellte, meinte, dies läge an den heuer niedrigen Temperaturen, die der Pilzausbreitung einen Riegel vorgeschoben hätten.

Am Besten haben mir die Sorten Herrmann, Manager und Türkis gefallen.



Ich hab mir gestern noch mal den Landessortenversuch angeschaut, und da waren einige Sorten (Akteur, Event, JB Asano, Cubus) in der unbehandelten Variante ganz böse mit Septoria befallen. Und selbst in der behandelten Variante waren diese Sorten nicht ohne Befall. Am Schlimmsten war der Event befallen. Der hatte bis hoch zum Fahnenblatt nicht ein gesundes Blatt mehr.

Türkis sah gut aus und war noch auffallend gesund (Braunrost spielt hier im Weizen dieses Jahr keine große Rolle), Manager fiel weder positiv noch negativ auf. Hermann gehört eigentlich auch zu den gesünderen Sorten, wurde aber heuer nicht mehr geprüft.

Ne Blattbehandlung war aber in allen Sorten hochwirtschaftlich. Manche Sorten hätte man sogar besser zweimal behandeln sollen.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Jun 28, 2010 10:54

Ich muss auch sagen, dass bei uns dieses Jahr die Krankheiten recht spät kamen, nun aber absolut durchschlagen. Da macht sich wieder, inbesondere bei Septoria Tritici, die lange Inkubationszeit bemerkbar.
Fraglich ist jetzt, was es noch an Mehrertrag bringen wird, wenn ( so spät ) F-1, F-2 durch ausreichende Fungizid-Behandlung 2-3 Wochen länger grün bleiben....

Ganz nebenbei ist hier seit 3-4 Wochen kein Tropfen Regen mehr gefallen, was mir allmählich Sorgen bereitet..
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon hans g » Mo Jun 28, 2010 12:02

NobbyNobbs hat geschrieben:
Ganz nebenbei ist hier seit 3-4 Wochen kein Tropfen Regen mehr gefallen, was mir allmählich Sorgen bereitet..
.....denk dran---wenn WIR WENIGER ernten,STEIGEN die PREISE :D
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