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Gen-Mais in der landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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713 Beiträge • Seite 27 von 48 • 1 ... 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30 ... 48
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Beitragvon Komatsu » Fr Mär 21, 2008 16:36

Ich werde dieses Jahr auch Genmais anbauen, finde ich cool.

Achso Autoverkehr hat sehr schlimme Folgen, der Welthandel erst und die Antibabypille macht die ganzen Fische steril.
Komatsu
 
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Beitragvon schorschie0815 » Fr Mär 21, 2008 17:07

Die Grenzen der Patentierbarkeit werden nach und nach verwischt. Immer weiter reichen die Monopole und Verwertungsansprüche der Konzerne. Gene von Pflanzen, Tieren und Menschen sowie Saatgut dürfen nicht patentiert werden.
Patentierbar können nur technische Anwendungen sein. Gene, Pflanzen und Tiere können nicht erfunden, sondern nur entdeckt werden. Sie sind eine Erfindung der Natur, also der Schöpfung Gottes.

Das sind Grundansprüche, welche gegen die Genmanipulation sprechen. Das ist überhaupt die ethische und moralische Frage und Antwort wenn es um Genmanipulation geht.
schorschie0815
 
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Beitragvon Hoschscheck » Fr Mär 21, 2008 17:25

Manfred hat geschrieben:
@Hoschscheck: Kaum jemand bezweifelt, dass in den ersten Einsatzjahren Bt-Baumwolle im Vergleich zu schlecht behandelter konventioneller Baumwolle höhere Erträge erbracht hat. Deswegen werden ständig die alten Zahlen von dem Versuch von 2001 (ein Jahr mit übrigens weit überdurchschnittlich hohem Schädlingsdruck bei der Baumwolle in Indien) herausgekramt. Durch die Resistenzbildung beim Kapselbohrer hat sich das weitgehend erledig, war also ein Strohfeuer.

Hallo Manfred,

hier die von dir angesprochenen Zahlen für Indien in Tonnen:
http://faostat.fao.org/DesktopDefault.a ... 67&lang=en
1965 = 997.000
199o = 1.673.000
1995 = 2.186.370
1997 = 1.844.670
2ooo = 1.640.900
2oo1 = 1.699.490
2oo6 = 3.563.88o
Gerade der Schädlingsdruck mit den rückläufigen Erträgen war der Auslöser für die Gentechnik über so was wie BT-Pflanzen nachzudenken.
Zudem ist das Management der GVO-BW Sorten in den letzten Jahren in Indien deutlich verbessert worden (Speergürtel, etc., gab es in den USA z.B. gleich als Auflage mit).
Und mit was? Mit Erfolg. Das Ziel die Ernte, den Ertrag der Baumwolle über die Gentechnik abzusichern funktioniert. Nicht von alleine und nicht ganz ohne Pestizide aber mit deutlich weniger. Indische Regierungsstellen schreiben von 33% weniger (ach ich vergaß ist ja komplett alles gekauft von Monsanto [Pioneer, was ist das eigentlich für eine Firma?]).
Über das Dilemma, dass die Bauern davon nicht ihren gerechten Teil abbekommen habe ich schon geschrieben.
Manfred hat geschrieben:
Das die Selbstmorde unter Kleinbauern auch vorher üblich waren, ist ebenfalls zutreffend. Die Zahl hat aber deutlich zugenommen, sie die Bauern bei gleichem Ertrag wie vorher (da sind wir wieder) das Vierfache für ihr Saatgut zahlen müssen. Das ist es, was Monsanto vorzuwerfen ist.

Zu den Selbstmorden hat forenkobold hier jetzt eigentlich genug eingestellt.
Diese haltlose Ansicht wird von Gentechnikgegnern gerne ungeprüft übernommen, da sich keiner Vorstellen kann, dass mit diesen Schicksalen jemand derartig jongliert.
Ist diese Art der Manipulierung der Debatte um die Gentechnik besser als das fadenscheinige Argument der Sicherung der Welternährung durch Monsanto?
Nur der Ertrag/ha, Manfred, der ist auch noch gestiegen und deshalb steigt die Anbaufläche der GVO-Sorten. "Diese dusseligen Bauern sind einfach nie zufrieden. Zurück in eure Lehmhütten, was wollt ihr mit Geld?"
Manfred hat geschrieben:
"Wie viel Samen produziert eine Pflanze und wie viel Samen benötigst du pro ha für die Aussaat Manfred?"

Die Frage kann ich nur so interpretieren, das du glaubst, man könne mit alten, samenechten Baumwollsorten gut bezahlte Ware für den Massenmarkt (ein paar Sonderprojekte mit Bio-Baumwolle lasse ich mal außen vor) erzeugen. Auf welchen Infos basiert diese Vermutung? Alle Hybridsorten schließt du damit ja kategorisch aus.


Oha,
Manfred?
Meine Frage sollte dahingehend beantwortet werden; Wie viel ha benötigt ein Baumwollanbauer um Saatgut für einen ha seiner eigenen Baumwolle für die laufende Produktion anzubauen?

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Beitragvon Manfred » Fr Mär 21, 2008 17:30

Hallo forenkobold,

die Information zum 4-fachen Preis bezieht sich natürlich nicht auf die Inflationsentwicklung, sondern auf den direkten Vergleich von konventionellen Hybirdsaatgut zu Monsanto BT-Baumwolle.
In Indien gab und gibt es dazu ausführliche Gerichtsverhandlungen.
http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gi ... le-gericht

Die völlig überhöhten Gebühren für BT-Baumwolle in Indien konnte Monsanto nur durch die Monopolstellung durchsetzen. In China z.B. waren die Gebühren für die gleiche Technologie ungleich geringer.

Was die Inflationsrate angeht: Diese war von 2000 bis 2006 so niedrig wie lange nicht. Schau einfach im CIA World Factbook nach. Aber das hat wie gesagt mit dem Preisvergleich zwischen konventionell und BT nichts zu tun.

Was die Selbtmorde angeht, sind vorallem die Zahlen aus Andhra Pradesh, Mayda Pradesh und Maharashtra von Interesse, wo die Ausfälle durch Verwendung von Monsanto-Saat gut besonders hoch waren, weniger die von dir gezeigten aus Kerala.

http://www.thehindu.com/2007/11/13/stor ... 250900.htm

@Gerd: Das ist zwar ungefähr so schlau, wie die eigenen Kinder für ein paar schnelle Scheine mit Krebserregenden Stoffen impfen zu lassen, aber nach derzeitiger Rechtslage kann dich kaum jemand daran hindern. Bin gespannt auf deine Erfahrungsberichte.
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Beitragvon Manfred » Fr Mär 21, 2008 17:38

Hoschscheck hat geschrieben:hier die von dir angesprochenen Zahlen für Indien in Tonnen:


Was helfen die absoluten Erträge? Bitte Zahlen in Ertrag pro ha für konventonelle und BT-Baumwolle. Vorallem für die Jahre 2002 bis 2006.

Zu den Selbstmorden hat forenkobold hier jetzt eigentlich genug eingestellt.

Siehe mein letzter Beitrag.

Meine Frage sollte dahingehend beantwortet werden; Wie viel ha benötigt ein Baumwollanbauer um Saatgut für einen ha seiner eigenen Baumwolle für die laufende Produktion anzubauen?


Da du meine Antwort anscheinend nicht verstanden hast: Wie sollen diese Bauern die notwendigen Hochleistungssorten vermehren? Versuch mal Baumwolle einer samenechten Sorte von 1980 zu verkaufen. Weißt du überhaut, was Hybridsaatgut ist?
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Beitragvon Hoschscheck » Fr Mär 21, 2008 17:50

Hallo Manfred,


wo ist der Unterschied zwischen einer Abhängigkeit von Hybridsaatgut und GVO-Saatgut?
.
Wie soll der indische Kleinbauer auf seinen eigenen Flächen denn die Hybridzucht erfolgreich praktizieren?
Wenn der indische Kleinbauer unabhängig sein soll, muss er wohl oder übel sein eigenes Saatgut produzieren. Meine Frage hast du schon längst verstanden.
Es wäre kein Problem für ihn sich selbst zu versorgen, wenn er es den wollte.

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Beitragvon Manfred » Fr Mär 21, 2008 18:00

Hallo Hoscheck,

Die Bauern sind so oder so auf Saatgutfirmen angewiesen. Das ist in Indien heute nicht anders als hier in Europa. Darauf will ich die ganze Zeit hinaus.
Der entscheidente Unterschied liegt in der Monopolstellung der Bt-Baumwolle. "Normales" Hybridsaatgut können viele Firmen erzeugen.
Die (einem Gerichtsurteil zuvorkommende) massive Preissenkung beim GVO-Saatgut 2006 hat natürlich etwas Druck aus der Sache genommen. An der Monopolstellung von Monsanto auf dem indischen Markt wird das nichts mehr ändern.

Das die Erträge in Indien explotiert sind, war zu erwarten. Indien ist sozusagen auf Steinzeit- (hier würde man Sagen Vorkriegs-) Niveau gestartet. Deshalb ist es nicht fair, diese Erträge der GVO-Baumwolle zuzuschreiben. In Ländern mit fortschrittlicher Produktionstechnik sind die im Vergleich nicht zu sehen.

Wenn der indische Staat nicht eingreift, wird sich wohl erst was ändern, wenn die landwirtschaftlichen Betriebe groß genug sind, um genossenschafltich eine eigene Saatguterzeugung oder zumindest einen internationalen Einkauf zu organisieren.
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Mär 21, 2008 19:29

schorschie0815 hat geschrieben:Die Grenzen der Patentierbarkeit werden nach und nach verwischt. Immer weiter reichen die Monopole und Verwertungsansprüche der Konzerne. Gene von Pflanzen, Tieren und Menschen sowie Saatgut dürfen nicht patentiert werden.
Patentierbar können nur technische Anwendungen sein. Gene, Pflanzen und Tiere können nicht erfunden, sondern nur entdeckt werden. Sie sind eine Erfindung der Natur, also der Schöpfung Gottes.

Das sind Grundansprüche, welche gegen die Genmanipulation sprechen. Das ist überhaupt die ethische und moralische Frage und Antwort wenn es um Genmanipulation geht.



.... achso jetzt ist schorschie auch noch der pressesprecher gottes auf erden, oder er fühlt sich selber wie gott, bestimmt muß sein eveline ihn zuhause in germering schon mit gott anreden :D
@ manfred: die hunde bellen die karawane zieht weiter, die grüne gentechnologie kommt so oder so .
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Beitragvon Franz Henneken » Fr Mär 21, 2008 19:49

@ Gerd Gerdsen: Da hat Schorschie0815 aber Recht. Wer meint, auch noch gegen Gott zu pöbeln, verspielt sich selbst und nicht weniger, und das schon hier auf Erden! Und außerdem: Gespött hat schon manchen mehr geschadet als genutzt. Ich denke, das muss ich heute hier mal loswerden. Außerdem: Schon manche haben bombensicher etwas kommen sehen, aber hinterher war es leider nur eine simple Sinnestäuschung!

@ Manfred und Maexchen: Lasst Euch nicht von Gerd Gerdsen auf der Nase herumtanzen, seine Kommentare sind einfach unterqualifiziert.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Mär 21, 2008 19:51

auch in indien ist übrigens niemand gezwungen seine saat bei montsanto zukaufen, die können natürlich auch weiterhin ihre alten sorten noch anbauen .
aber auch dort ist es wohl wie mit herren schmeisser in kanada, man möchte doch gerne am fortschritt teil haben und die ertragreichsten sorten haben,
aber auch die schönste sorte nützt nüscht wenn das wetter nicht mitspielt, das kann man ernsthaft nicht auch noch montsanto in die schuhe schieben, daran ist dann wohl eher schorschie schuld :wink:
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Mär 21, 2008 19:58

Franz Henneken hat geschrieben:@ Gerd Gerdsen: Da hat Schorschie0815 aber Recht. Wer meint, auch noch gegen Gott zu pöbeln, verspielt sich selbst und nicht weniger, und das schon hier auf Erden!
@ Manfred und Maexchen: Lasst Euch nicht von Gerd Gerdsen auf der Nase herumtanzen, seine Kommentare sind einfach unterqualifiziert.

Es grüßt - 8) Franz



vielleicht würde gott auch fragen : wieso laßt ihr die menschen denn verhungern, ich habe doch extra die firma montsanto mit dem wissen um die gentechnik beschenkt damit sie die welt ernähren möge ?


übrigens das ganze forum wartet hier schon seit wochen auf einen beweis für deine qualifikation, bei dir kommt doch nur heiße luft raus . schick doch mal wieder harry vorbei, haben wir wenigstens was zum lachen :mrgreen:
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Beitragvon schorschie0815 » Fr Mär 21, 2008 21:41

@ Torge , Dein jugendliches Alter mag Deine Unwissenheit entschuldigen.

Es geht hier um die widernatürliche Artenüberschreitung bei der Gentechnologie (( Vermischung von Arten aus dem Tierreich und dem Pflanzenreich und andere Kombinationen aus unterschiedlichen Arten, wie z. B. tierische Gene in menschliche Zellen und der Sauereien mehr )und hat mit " Züchtung " oder Kreuzung oder der daraus entstehenden Hybriden nichts aber auch garnichts zu tun. Lerne erst einmal die Begriffe Gentechnologie und Züchtung / Kreuzung auseinander zu halten !
schorschie0815
 
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Beitragvon Hoschscheck » Sa Mär 22, 2008 1:58

Hiob

Kapitel 11

Erste Rede des Zofar: Widerspruch gegen Hiob - Mahnung zur rechten Schau und zur Demütigung vor dem allwissenden Gott

Muss denn ein Schwätzer immer Recht haben?
Schorschie, müssen die Leute zu deinem eitlen Geschwätz schweigen, dass du spottest und niemand dich beschäme? Du sprichst: Meine Rede ist rein, und lauter bin ich vor deinen Augen.
Ach, dass Gott mit dir redete und täte seine Lippen auf und zeigte dir die heimliche Weisheit! Denn er hätte noch wohl mehr an dir zu tun, auf dass du wissest, dass er deiner Sünden nicht aller gedenkt.
Meinst du, dass du wissest, was Gott weiß, und wollest es so vollkommen treffen wie der Allmächtige? Es ist höher denn der Himmel; was willst du tun? tiefer denn die Hölle; was kannst du wissen?

( Lutherbibel 1912- Kapitel 11, Vers 3-8 )

<Mach was draus, Schorschie, =>Schätzelein it´s your turn.

Frohe Ostern

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