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Gen-Mais in der landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Beitragvon Manfred » Mi Mär 19, 2008 13:45

gerd gerdsen hat geschrieben:Hier nochmal ein paar Argumente die für die grüne Gentechnik sprechen:


Da bin ich aber gespannt.

Durch Gentechnik könne selbst Kleinbauern größere und bessere Erträge produzieren.

Bisher nicht eingetreten. Oder hast du Beispiele? Das Gegenteil ist den indischen Kleinbauern passiert. Die höhren Kosten für GVO-Anbau konnten nicht gedeckt werden.

Nur durch Gentechnik könnte weltweit die Welternährung gesichert werden, für die von der UNO prognostizierten 7,9 bis 12 Milliarden Menschen im Jahre 2050. Nach jahrzehntelangem Nahrungsmittelzuwachs, bedingt durch die „grüne Revolution“, nahm in den letzten zehn Jahren die Produktion ab.


Das GVO höhere Erträge bringen ist bisher nicht zu sehen. Durch die gestiegenen Agrarpreise wird der Getreideanbau auf bisher unrentablen Flächen möglich. Das zusammen mit Rodungen und Züchtungsfortschritt lässt nach meinen letzen Infos einen Zuwachs der Getreideproduktion um 80% bis 2050 erwarten. Ohne GVO.

Die nicht gerade umweltfreundlichen Anbaumethoden könnten ersetzt werden durch die Gentechnologie.

Beispiele? Pfluglos (Energieeinsparung) ist auch ohne GVO möglich. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nimmt eher zu.

Die Industrie und die Universitäten halten sich an die bestehenden Gesetze und Vorschriften für die biologische Sicherheit. Registrierungspflichtige Experimente werden gemeldet und geprüft.

Das ist kein Pro-Argument, sondern das mindeste, was man erwarten kann.

Zusätzlich zur klassischen Chemie spielen heute auch gentechnisch veränderte Organismen bei der Entwicklung von Medikamenten eine Rolle.

Das lasse ich gelten, zumal diese Orgnismen unter Verschluss gehalten werden und nur ihre Produkte auf den Markt kommen, die identisch mit auf anderen Wegen erzeugten Produkten sind, also selbst nicht genetisch oder sonst wie verändert.

Um die Investitionen abzusichern, ist der Schutz des geistigen Eigentums nötig. Gentechnische Erfindungen bedürfen des gleichen Schutzes wie andere Erfindungen. Handelt es sich um lebende Organismen, müssen auch ihre Nachkommen geschützt werden.

Das ist auch kein Argument pro Gentechnik sondern nur etwas zu viel kopiert.

Herbizidresistenz: Durch die Kombination gentechnisch hergestellter herbizidresistenter Pflanzen und dazu passender Komplementär-Herbizide kann das Ausmaß der Spritzbehandlungen reduziert werden. Die Grundidee dahinter ist, Pflanzen gentechnisch so zu verändern, dass sie bis auf das entsprechende Komplementär-Herbizid resistent gegen Spritzmittel sind. Somit könnte zur Bekämpfung von Unkräutern ein einziges Herbizid mit Breitbandwirkung statt wie bisher mehrere spezifischere Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt werden.

Auch hier sind die Gegenbeispiele (mehr Spritzmittel, aber nur Roundup bzw. Spritzungen gegen Roundup-Reistente Unkräuter) bekannt.

Schutz vor Schädlingen: Wenn Pflanzen aufgrund eingebauter Fremdgene selber Wirkstoffe gegen schädliche Insekten bilden, dann könnte der Einsatz von chemischen Insektiziden stark reduziert werden. Dadurch würde sich auch eine geringere Schadstoff belastung in pflanzlichen Lebensmitteln ergeben.

Diese Effekte waren in der Paxis sowohl beim Mais (Zünsler) als auch der Baumwolle (Kapselbohrer) durch Resistenzbildung bei den Schädlingen schnell verpufft, wenn man TopAgrar glauben schenken darf.

Pilzresistente Pflanzen müssten nicht so oft mit chemischen Fungiziden behandelt werden.

Beispiele?

Wenn weniger Behandlungen mit Pflanzenschutzmitteln nötig sind, müssen die Anbauflächen seltener mit Landmaschinen befahren werden. Dadurch wird der Boden nicht so stark verdichtet.

Weniger Behandlungen sind es ja nicht. In den Hauptanbauländern wird zum guten Teil per Flugzeug gesprizt.

Von transgenen Pflanzen geht keine Gefahr aus, da vor jeder Freisetzung und jedem Inverkehrbringen ein Überprüfungsverfahren gesetzlich vorgeschrieben ist.

LOL. In den USA ist keine Prüfung vorgeschrieben. In Europa nur eine sehr unzulängliche.

Gentechnik unterscheidet sich nicht grundsätzlich von konventioneller Züchtung. Sie führt nur schneller zum Ziel.

Selbst wenn es so wäre (konventionelle Züchtung bringt keine artfremden Gene ein) wäre das kein Pro-Argument, sondern würde allenfalls Gleichstand herstellen.
Manfred
 
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Beitragvon maexchen » Mi Mär 19, 2008 14:40

forenkobold hat geschrieben:Wie soll denn herbizidresistenter Mais in Sojabohnen kommen?
Und er kann nur dort ein Problem werden, wo gentechnisch veränderter Soja mit der resistenz gegen denselben Wirkstoff nachgebaut wird.


richtig! wo mais und soja (glyphosatresistent) in Folge angebaut werden (zB Maisgürtel USA), kann das ein Problem werden. Artikel in TA o. DLZ find ich leider nicht mehr, ist schon ein Weilchen her.

maexchen
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Beitragvon forenkobold » Do Mär 20, 2008 0:58

Ja und? Wo ist das Problem?
Dann spritzt man mit den gleichen Mitteln wie früher ohne Gentechnik.
Monsanto beißt sich in Arsch und alle sind zufrieden.
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Beitragvon maexchen » Do Mär 20, 2008 1:18

Ja und? Wo ist das Problem?


was ist das für eine Frage? ich denke es sollen Herbizide eingespart werden mit grüner Gentechnik!!!

Monsanto beißt sich in Arsch und alle sind zufrieden.


und wenn Monsanto erstmal Dich in den A.... gebissen hat, ob Du dann auch noch zufrieden bist??? :lol: :lol: :lol:
maexchen
 
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Beitragvon columella » Do Mär 20, 2008 6:26

Manfred hat geschrieben:Durch die gestiegenen Agrarpreise wird der Getreideanbau auf bisher unrentablen Flächen möglich. Das zusammen mit Rodungen und Züchtungsfortschritt lässt nach meinen letzen Infos einen Zuwachs der Getreideproduktion um 80% bis 2050 erwarten. Ohne GVO.

Kannst Du das mit dem Züchtungsfortschritt bitte mal in ZAhlen belegen? Ich sehe das nämlich ganz anders als Du und halte das für Unfug. Begrenzend beim Getreide ist immer noch das Wasser und wenn Du Dir die Erträge der letzten 20 JAhre ansiehst wirst Du merken dass gerade beim Weizen sich so gut wie garnichts getan hat. Und das obwohl gezüchtet wurde!
:shock:
Marx hat geschrieben:Schade finde ich mal wieder, wie der Kommunismus (den es nie gab, nur auf dem Papier) und der Nationalsozialismus (den es sehr wohl gab) miteinander verknüpft und in einen Zusammenhang gebracht werden, zum xten mal.
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Beitragvon forenkobold » Do Mär 20, 2008 7:04

Ja, es sollen Herbizide eingespart werden.
Und die werden eingespart. Solange bis es Resistenzen gibt. Dann ist man wieder auf dem Punkt an dem man war, bevor es Gentechnik gab.
Und man kann entweder konventionell wietermachen oder es werden neue Mittel entwickelt und dagegen resitente Pflanzen.
Mannomann.. das ist doch alles schon längst bekannt.
Antibiotikaresistenzen, Resistenzen gegen IPU, gegen Strobilurine, gegen Insektizide (Kartoffelkäfer, Rapsglanzkäfer)...
Da wurden wirksame Mittel entwickelt und funktionierten. Beim Auftreten der Resistenzen war man auch genau an dem Punkt, an dem man war bevor es die Mittel gab. Deshalb sind doch diese Mittel nicht unnötig gewesen. Schließlich haben sie jahrelang Nutzen gebracht.
Und die Forschungsabteilungen wollen doch auch was zu tun haben.
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Beitragvon Manfred » Do Mär 20, 2008 8:54

@columella:

Du hast recht. Von Züchtungsfortschritt ist in der Studie von Tubiello und Fischer gar nicht die Rede. War wohl Wunschdenken von mir. Auch die Zahlen sind etwas anders: Die Prognose bläuft sich auf eine Verdopplung der Erträge bis 2080, vorwiegend durch mehr Fläche und bessere Düngung.

http://pubs.giss.nasa.gov/docs/2007/200 ... ischer.pdf

Ich sollte wirklich erst nachschlagen, statt aus dem zunehmend unzuverlässigen Gedächtnis zu zitieren...

Sorry,

Manfred
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Beitragvon Panic » Do Mär 20, 2008 10:18

Meine Meinung zu dieser ganzen Sache ist folgende: Der Wähler sollte der Politik den Auftrag erteilen , Patente auf Pflanze und Tiere europaweit zu verbieten. Dann wird sich zeigen, ob Gentechnik sich wirtschaftlich durchsetzt und der anwendende Landwirt kommt aus der Abhängigkeitsfalle. Die Horrorszenarien sind doch der Sache der Gentechnikgegner wenig förderlich. Als Landwirt muß man seinen Betrieb wirtschaftlich führen, und was wirtschaftlich ist, entscheidet der Verbraucher durch sein Kaufverhalten. Wie gesagt, ohne die Falle Patent ist eine Anwendung möglich und Fremdeintrag ohne Konsequenz für den Landwirt.
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Beitragvon Franz Henneken » Do Mär 20, 2008 13:01

Panic hat geschrieben:Meine Meinung zu dieser ganzen Sache ist folgende: Der Wähler sollte der Politik den Auftrag erteilen , Patente auf Pflanze und Tiere europaweit zu verbieten. Dann wird sich zeigen, ob Gentechnik sich wirtschaftlich durchsetzt und der anwendende Landwirt kommt aus der Abhängigkeitsfalle. Die Horrorszenarien sind doch der Sache der Gentechnikgegner wenig förderlich. Als Landwirt muß man seinen Betrieb wirtschaftlich führen, und was wirtschaftlich ist, entscheidet der Verbraucher durch sein Kaufverhalten. Wie gesagt, ohne die Falle Patent ist eine Anwendung möglich und Fremdeintrag ohne Konsequenz für den Landwirt.


Eine Abstimmung über die Patente ist doch niemals erwünscht, so etwas wird doch durch unsere Stellvertreter-Demokratie wirkungsvoll verhindert. Denn wieso sollte denn ein Interesse daran bestehen, die Landwirtschaft zu schützen und zu stützen anstelle dieser globalen milliardenschweren Multiunternehmen? So etwas kann doch kein Politiker wollen, niemals!

Und was die Horrorszenarien angeht, sind sie immer schwerer zu verbergen, wie auch der Film "Monsanto - mit Gift und Genen" deutlich aufzeigt. Egal, ob es irgendwen hilfreich ist oder nicht.

Aber ich denke, Ihr kennt meine Meinung, geht einfach diesen Thread rückwärts entlang und schaut Euch alles an. Denn es ist absolut langweilig, rund fünfzigmal dasselbe zu sagen und keiner kapiert es. Aber ich hoffe, wenigstens Maexchen und Manfred haben mehr Zeug zum Mitdenken als Gerd Gerdsen.

Und ich denke auch, dass man die Verbraucher besser aufklären und sagen kann, was es mit dieser Gentechnik eigentlich auf sich hat. Und da bin ich fleißig dran. Mir hat von denen jedenfalls noch niemand versucht zu erklären, dass man die Gentechnik unbedingt braucht. Das macht Hoffnung.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon maexchen » Do Mär 20, 2008 13:10

@ forenkobold

wir zwei reden aneinander vorbei.
Antibiotikaresistenzen, Resistenzen gegen IPU, gegen Strobilurine, gegen Insektizide (Kartoffelkäfer, Rapsglanzkäfer)...
Da wurden wirksame Mittel entwickelt und funktionierten. Beim Auftreten der Resistenzen war man auch genau an dem Punkt, an dem man war bevor es die Mittel gab. Deshalb sind doch diese Mittel nicht unnötig gewesen.


Genau darum geht's mir nicht. Das wäre ja eine positive Anwendung der Gentechnik und auch in Ordnung, ja sinnvoll.
Aber ich sprach von dem Argument 'Herbizide einzusparen' . Und das ist nach meiner Ansicht falsch (aus genannten Gründen). panic hat mich da absolut verstanden.
panic hat geschrieben:Meine Meinung zu dieser ganzen Sache ist folgende: Der Wähler sollte der Politik den Auftrag erteilen , Patente auf Pflanze und Tiere europaweit zu verbieten. Dann wird sich zeigen, ob Gentechnik sich wirtschaftlich durchsetzt und der anwendende Landwirt kommt aus der Abhängigkeitsfalle.

Das würde ich mir auch wünschen (und sicher nicht nur ich). Da das aber ein weltweit riesig großer, hartumkämpfter Zukunftsmarkt ist, habe ich meine Zweifel, ob die "Politik" der Käuflichkeit durch die Konzerne widerstehen kann und ein solches Verbot gesetzlich festschreibt.

maexchen
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Beitragvon forenkobold » Do Mär 20, 2008 17:33

Die Herbizide werden eingespart, solange keine Resistenzen auftreten.
Wobei der Landwirt etwas anderes unter "Einsparen" versteht, als der Anti-Gentechnikpolemiker.
Spritzt der Landwirt statt teurem Butisan im Vorauflauf und Fusilade im Nachauflauf preisgünstigeres RoundUp, so hat er gespart. An kosten für Herbiziden sowie an Kosten für Ausbringung.
Der Polemiker rechnet anders:
1,5 Liter Butisan plus 1 Liter Fusilade sind 2,5 Liter.
Dagegen stehen 3-4 Liter RoundUp..
Und diese Milchmädchenrechnug ist die Basis für all die Publikationen, die einen höheren Pflanzenschutzmittelaufwand anprangern.
Sollten mal die Pflanzenschutzmittelfirmen anfangen, gentechnisch veränderte Pflanzen zu entwickeln, die gegen ein Totalherbizid auf Sulfonylharnstoffbasis resistent sind..
dann würden ein paar Gramm genügen und die Gegner brauchen neue argumente..
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Beitragvon Hoschscheck » Do Mär 20, 2008 18:29

Manfred hat geschrieben:
gerd gerdsen hat geschrieben:
Durch Gentechnik könne selbst Kleinbauern größere und bessere Erträge produzieren.

Bisher nicht eingetreten. Oder hast du Beispiele? Das Gegenteil ist den indischen Kleinbauern passiert. Die höheren Kosten für GVO-Anbau konnten nicht gedeckt werden.


Hallo Manfred.

gerade der Schwarzhandel mit GVO Handel von Kleinbauern war laut Monsanto der Grund um über so was wie die Terminatortechnologie nachzudenken.
Nicht nur Indien auch Indonesien, China, aber auch Rumänien, Spanien und Argentinien und Brasilien überall haben auch Kleinbauern einen Vorteil durch die Gentechnik.
Zahlen?
Z.B.:
Indien, Baumwolle gesamt in Mio ha, GVO-BW, GVO-Anteil
2oo2, 7,85-- o,o4-- o,5 %
2oo7, 9,4o-- 6,2o-- 66,o %
Geht diese Steigerung ohne die Kleinbauern und ohne deren Erfolg mit dem Produkt?
(Geo Nr. 1o aus 2oo7 "Gerechtigkeit" hier sind die eigentlichen Lebensumstände der indischen Kleinbauern und der eigentliche Grund für ihre Misere dargestellt.)


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Beitragvon schorschie0815 » Do Mär 20, 2008 18:45

Manfred lass Dich nicht vom Hoschscheck für dumm verkaufen. Alle seine Beiträge zur Gentechnologie stammen direkt aus der Feder der Agrochemie- und Gensaatguthersteller.

Insofern sind dessen Beiträge nichts anderes als Lobbyismus in seiner verachtenswertesten Form. Denn diese lügen um des Mammon wegen, dass sich die Balken biegen. Ähnliches ist auch von Gerdsen zu halten. Nur ist dieser Herr noch etwas einfältiger !
schorschie0815
 
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Beitragvon Franz Henneken » Do Mär 20, 2008 18:59

Wirklich, Hoschscheck?

Glaubst Du Deinen eigenen Worten? Diese Worte sind wohl wirklich aus irgendwelchen Presseabteilungen und dienen anscheinend nur dazu, den Menschen Sand in die Augen zu streuen.

Und: Angeblich gibt es gerade wegen Monsanto und dessen Gentechnik besonders viel Stress in Indien und noch einigen anderen Ländern. In Ländern wohlgemerkt, wo erstens die Kleinbauern die Mehrheit stellen und wo zweitens die Gentechnik angewandt wird.

Quelle: Marie-Monique Robin, "Monsanto - mit Gift und Genen"

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon Manfred » Do Mär 20, 2008 19:25

@forenkobold: Interessant, wie du die Tatsachen verdrehst. Die Gentech-Industrie bläst sich ständig mit der Behauptung auf, es würden Spritzmittel eingespart und so die Umwelt entlastet (siehe Beitrag von Gerd). Die Gegner stellen einfach nur klar, dass das nicht war ist. Das ist keine Argumentation gegen die Gentechnik, sondern nur die Berichtigung einer falschen Behauptung.

@Hoschscheck: Nachdem Monsanto einen Großteil der indischen Saatgutfirmen aufgekauft hat und nur noch GVO-Baumwollsaatgut anbietet: Welche Wahl haben die "bösen" Kleinbauern?
Die Leute schaffen es zu Fuß oder mit dem Esel gerade mal ein paar Dörfer weiter. Die bestellen nicht mal eben Saatgut aus Australien per Fedex, wenn der Handel in 500 km Umkreis nur noch GVO-Saatgut im Angebot hat. Das weißt du genau so gut wie ich. Aber was soll dann diese Schreibe?
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