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Gen-Mais in der landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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713 Beiträge • Seite 30 von 48 • 1 ... 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33 ... 48
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Beitragvon Franz Henneken » Fr Mär 28, 2008 12:48

Ich verbreite Halb- und Unwahrheiten? Das ist mir neu. Dabei ist doch alles weitgehend belegt. Und holst Du Dir Deine Wahrheiten nur beim "absolut unbestechlichen Deutschen Bauern-Verband"?

Doch, doch, ich habe Deinen Link gelesen und finde, die Saatgutindustrie müsste die volle Haftung übernehmen, egal wo und wieviele Schädigungen auftreten. Ich denke, dann würde sich das Problem beinahe von ganz alleine lösen, aber leider so, wie Du es wahrscheinlich nicht willst.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon Hoschscheck » Fr Mär 28, 2008 14:03

Hallo Franz,

es fehlen die Aktenzeichen zu den Gerichtsurteilen für die Entschädigungszahlungen von deinen Links.

Hoschscheck
Zuletzt geändert von Hoschscheck am Fr Mär 28, 2008 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon oberjaeger » Fr Mär 28, 2008 15:00

Nochmal zur Akzeptanz von Gen-Food:

Es ist eben nicht so, dass in Deutschland eine grundsätzliche ablehnung besteht, vielmehr ist die Entscheidung eines Großteils der Verbraucher durch Unsicherheit geprägt.
In der Absatzwirtschaft wurde dazu folgendes Ergebnis vorgestellt:
Zu Gen-Food:
Ablehner 16%
Misstrauisch ängstlich 30%
Desinteressiert 18%
Aufgeschlossen ängstlich 20%
Befürworter 16%
(n=1000, IFAK und Uni Köln) (ich weiß, beide Organisationen sind wahrscheinlich übelst infiltriert und "traue keiner Statistik...")

Das zeigt aber, dass der Widerstand nicht so hoch ist, wie auch ich es erwartet hatte. Zurückzuführen sei der hohe Anteil (in beide Richtungen) auf Verunsicherungen, unzureichende Informationen, Glaubwürdigkeit verschiedener Informationsquellen usw...
Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter!
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Beitragvon Kaninchen » Fr Mär 28, 2008 15:45

Hier ist mal der Link zu der Studie, die Oberjäger zitiert:
http://www.portal.uni-koeln.de/1833.html

In der NL wurde auch davon berichtet.
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Mär 28, 2008 15:52

Franz Henneken hat geschrieben:Ich verbreite Halb- und Unwahrheiten?
Es grüßt - 8) Franz



Das ist noch geschmeichelt, man könnte auch sagen du betreibst gezielte Desinformation, oder du lügst das sich die Balken biegen .
Ich empfehle dir und anderen Schmerzfreien mal die gesamten 29 Seiten hier zu lesen .
Wir müssen jetzt nicht wieder ganz von vorne anfangen zu schauen wer die besseren "Links" hat .
Ich habe mich jedenfalls von unentschlossen, zum klaren Befürworter entschieden .
Nochmals, es werden keine neuen Gene gebaut, das kann (noch) keiner, sondern nur vorhandene neu eingbaut und würde sich Monsanto nicht hervor tun würden es andere machen und nur weil es von Monsanto ist soll jetzt das absolut unschädlicne und umweltfreundliche Mittel Roundup in Mißkredit gebracht werden, dieses Mittel gibt es schon seit über 40 Jahre, es sind davon keinerlei Spuren im Grundwasser oder sonst wo gefunden worden, nein vielmehr sind dadurch wirklich "giftige" Mittel wie z.B. Atrazin unnötig geworden . (Anbau der Maissorte GA21 Roundup Ready wird für 2008 in Deutschland zugelassen !)
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Beitragvon Franz Henneken » Fr Mär 28, 2008 16:29

Also wirklich, Roundup soll völlig unschädlich und umweltfreundlich sein? Das ist mir aber neu. Das sehen andere aber völlig anders:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20660/1.html

http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gi ... bensmittel

Und was diese Statistik von der Uni Köln angeht, so werden wohl ganz schnell alle unentschlossenen ganz schnell zu den Befürwortern gezählt, oder? Oder noch die, die nicht genau wissen, was los ist, auch noch? Also hier kann ich nur Winston Churchill zitieren, die Statistik. . .

@ Hoschscheck: sonst noch was?

@ Schimmel: Den Gentech-Terrorismus kann man in anderen Teilen der Welt schon beobachten, frage da mal einen gewissen Percy Schmeiser!

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon Panic » Fr Mär 28, 2008 16:36

Franz Henneken hat geschrieben:Also wirklich, Roundup soll völlig unschädlich und umweltfreundlich sein? Das ist mir aber neu. Das sehen andere aber völlig anders:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20660/1.html

http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gi ... bensmittel

Und was diese Statistik von der Uni Köln angeht, so werden wohl ganz schnell alle unentschlossenen ganz schnell zu den Befürwortern gezählt, oder? Oder noch die, die nicht genau wissen, was los ist, auch noch? Also hier kann ich nur Winston Churchill zitieren, die Statistik. . .

@ Hoschscheck: sonst noch was?

@ Schimmel: Den Gentech-Terrorismus kann man in anderen Teilen der Welt schon beobachten, frage da mal einen gewissen Percy Schmeiser!

Es grüßt - 8) Franz


Irgendwie dreht sich hier alles im Kreis!
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Beitragvon Franz Henneken » Fr Mär 28, 2008 16:41

. . . das denke ich schon lange. Einfach keine echte Bewegung mehr drin.
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Mär 28, 2008 17:15

Roundup® ist sicher für die Natur

Hintergrundinformation zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Roundup® -Produkten in Bezug auf Amphibien

1. Die in den Studien gewählte Methode zur Ausbringung des Roundup®-Produktes über Wasserflächen stellt kein realistisches Szenario in der Praxis dar.

a. Die unmittelbare Anwendung von Roundup®-Produkten über Wasser ist durch U.S. und kanadische Behörden untersagt. Demzufolge sind die in den Studien erhobenen Ergebnisse weder repräsentativ noch vergleichbar mit solchen, wie sie bei der terrestrischen Anwendung von Roundup®-Produkten zu messen sind.

b. Die große Mehrheit der Roundup®-Anwendungen erfolgt mit fahrender Anwendungstechnik und nicht mit Flugzeugen. Darüber hinaus umfährt man bei der Ausbringung bewusst stehende Gewässer, um nicht ein Festfahren der Geräte zu riskieren.

2. Selbst wenn eine Anwendung in/auf Wasser zulässig wäre, sind die in den Studien gewählten Aufwandmengen im Vergleich zur normalen landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Anwendung dennoch um teilweise mehr als das Siebenfache zu hoch und somit unrealistisch. Dies gilt auch für den Vergleich mit speziellen (Punkt-) Anwendungen von Glyphosat-Produkten z.B. im Zierpflanzenbau oder auf sog. Nichtkulturland (genehmigungspflichtig). Hier ist die Überdosierung immer noch um das Dreifache zu hoch.

3. Die den Studien zugrunde gelegten Anwendungsmengen basieren auf Roundup®-Produkten, die für den Haus- und Gartenbereich entwickelt wurden, wo die Anwendungstechnik sich entscheidend von der im landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Bereich unterscheidet. Die für den kleinflächigen Anwendungsbereich in den USA und Kanada definierte Anwendungsmenge ist wesentlich höher, um Unterschiede in der Anwendungstechnik auszugleichen. Da solche kleinflächigen Applikationen mit Handspritzen stattfinden, kann eine Anwendung auf Wasseroberflächen durch Befolgen entsprechender Hinweise auf der Gebrauchsanweisung des Produktes vermieden werden.

4. Die in den Studien dargelegten Ergebnisse sind nicht übereinstimmend mit aktuellen Freilandstudien unter Ausbringung realistischer Anwendungsmengen einer Glyphosat-Formulierung (Vision®), eigens entwickelt für die forstwirtschaftliche Anwendung.

a. Thompson et al. (2004) stellten keine Effekte nach einer Flugzeugapplikation auf Wasseroberflächen in einem natürlichen Feuchtgebiet bei den Froscharten Rana pipiens und Rana clamtinas fest. Es wurden dabei realistische Aufwandmengen von 1,92 kg Glyphosat a.e./ha angewendet, was der zugelassenen Höchstmenge entsprach bzw. sie sogar leicht überschritt. Die gemessene durchschnittliche Glyphosat-Konzentration im behandelten Feuchtgebiet betrug 0,33 mg Glyphosat a.e./l und lag damit deutlich unter den 3,09 mg Glyphosat a.e./l, die in der Relyea-Studie angewendet wurden.

b. Es ist nicht unüblich, dass unter künstlichen Bedingungen durchgeführte Studien höhere Sterblichkeitsraten aufweisen, als solche unter natürlich vorkommenden Bedingungen. Im vorliegenden Fall ist daher die Studie von Thompson et al., in der sowohl die natürlichen Bedingungen als auch realistische Anwendungsmengen berücksichtigt wurden, wesentlich aussagekräftiger.

5. Standardisierte toxikologische Erhebungen für aquatische Lebewesen mit Roundup® wurden erstmals 1979 publiziert (Folmar et al., 1979). Die Toxizität wurde in erster Linie dem in der Produktformulierung eingesetzten Netzmittel zugeschrieben. Zur gleichen Schlussfolgerung kamen auch Giesy et al. (2000). Aufgrund der Ergebnisse der erstgenannten Studie veranlasste die U.S. Environmental Protection Agency, dass in den Produktbeschreibungen darauf hingewiesen werden muss, dass eine Anwendung auf Wasseroberflächen verboten ist (U.S. EPA 1993).

a. Netzmittel werden Herbizidformulierungen zugesetzt, um die Haftung der Spritzmitteltropfen auf der Wachsschicht der Blattoberfläche der Pflanzen zu gewährleisten und das Durchdringen des Wirkstoffs zu unterstützen.

b. Vergleichbare Netzmittel wie sie in Herbizidformulierungen verwendet werden, werden auch in Waschmitteln, flüssigen Reinigungsmitteln, Shampoos und Duschmitteln eingesetzt. Deren chemische Zusammensetzung macht die schmutzlösende Wirkung auf verschiedenen Untergründen aus, einschließlich der Haut und des Haares. Einige Netzmittel wirken unsanft auf die Haut, während andere sehr mild sind, abhängig vom Typ.

c. Im Wasser lebende Tiere wie Kaulquappen und Fische reagieren empfindlich auf oberflächenaktive Substanzen wie Netzmittel. Wie im obigen Beispiel wird auch bei chemischen Pflanzenschutzmitteln zur Unkrautkontrolle eine breite Palette an Netzmitteln eingesetzt. Das ist auch der Grund, warum Roundup®-Produkte nicht zugelassen sind für die direkte Anwendung auf Wasseroberflächen. Es gibt hingegen andere glyphosathaltige Produkte, die spezielle Formulierungen für eine solche Anwendung besitzen (z.B. AquaMasterTM) und damit eine wesentlich höhere Sicherheit gegenüber aquatischen Lebewesen aufweisen.

6. Die Risikobewertung für Glyphosat-Formulierungen, die sowohl Toxizitätsdaten als auch die tatsächliche Expositionen für Amphibien und andere aquatische Lebewesen berücksichtigt, kommt zum Schluss, dass die terrestrische Anwendung ein vertretbares Umweltrisiko (akut und Langzeit) darstellt (Giesy et al., 2000). Obwohl die theoretische Sicherheitsspanne eng ist, wenn eine Roundup®-Formulierung das Netzmittel POEA (Polyoxyethylenalkylamin) enthält, wenn direkt auf seichte Wasserflächen appliziert wird, besteht aufgrund der Abschirmung durch den zu bekämpfenden Pflanzenbestand, des natürlichen Abbaus sowie der Inaktivierung des Produktes ein nur geringes Risiko für Amphibien.

a. Eine kürzlich publizierte Studie (Wang et al, 2005) berichtet, dass das Netzmittel POEA in zwei Wassersedimentsystemen zügig innerhalb von 13 bis 18 Stunden zu 50% inaktiviert wird.

b. Studien, die die Beziehung zwischen der akuten aquatischen Toxizität und dem mikrobiellen Abbau von Alkylaminethoxylaten (strukturell ähnlich dem POEA) untersuchten, zeigten, dass die Abnahme der Toxizität mit dem mikrobiellen Abbau und der Inaktivierung in der Wassersäule korreliert (van Ginkel et al., 1993).

7. Es ist irreführend, wenn der Autor Roundup® und Glyphosat synonym verwendet. Glyphosat in seiner Salzform stellt den Wirkstoff in einer Reihe von Formulierungen dar und wird unter der Marke Roundup®, aber auch unter anderen Markenbezeichnungen, vertrieben. Die meisten, aber nicht alle Formulierungen, enthalten ein Netzmittel. Da die Publikationen selbst zu dem Schluss kommen, dass die in den Studien beobachtete Toxizität nach der Anwendung von "Roundup®" bei aquatischen Lebewesen mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Netzmittel beruht und nicht auf Glyphosat, ist es völlig unangemessen, die beobachteten Effekte Glyphosat zuzurechnen.
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Beitragvon schorschie0815 » Fr Mär 28, 2008 17:53

Sehr lustig, aber man sollte sich mal die Mühe machen, woher diese Publikation kommt. Ein Hinweis mag genügen. Alle Personen " Wissenschaftler ", welche hier als Beleg für die Glyphosat- Forschung benannt werden, wie Thompson, Wang u. Giesy standen oder stehen im Dienste von Monsantos.

Da sind mir die Studien eines Prof. Dr. R. Pechlaner, Innsbruck schon erheblich neutraler und aussagekräftiger.
Er hatte einen Lehrstuhl für Limonologie und Zoologie an der Universität Innsbruck.. Das sind die wichtigsten Themen der angewandten Limnologie welche da sind : Abwasserreinigung, Wasseraufbereitung, Gewässerverunreinigung, Gewässerschutz und Gewässerpflege. Weitere Anwendungsbereiche der Limnologie sind die Fischereibiologie und die Regulierung der organischen Produktion in natürlichen und künstlich angelegten Gewässern.
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Mär 28, 2008 19:14

da hier sowieso jeder und jedes unter generalverdacht steht, hatte ich mir gedacht kopierst du gleich was von der monsanto website herunter .

ich bin halt so ehrlich und gebe es zu :D

schorschie hatte hier ausnahmsweise mal richtig geraten, aber mal hand aufs herz, wer hätte ihm das noch geglaubt ?
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Beitragvon Kaninchen » Fr Mär 28, 2008 19:53

Eigentlich ist es völlig egal, woher die Info stammte, denn schließlich sind Glyphosate und Glufosinate hier durch ein Zulassungsverfahren gegangen und wer nun glaubt alle Behördenvertreter und Wissenschaftler der europäischen Staaten werden von Monsanto bezahlt... der ist nu echt paranoid. :roll:
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Beitragvon hans g » Fr Mär 28, 2008 19:56

forum gehts hier eigentlich :?: :!: :o 8) :) :roll: :idea:
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Beitragvon Franz Henneken » Fr Mär 28, 2008 20:14

Danke, Gerd Gerdsen! Du hast mir Arbeit abgenommen! Hätte ich nie gedacht, wow. Aber für alle anderen, hier ist der Link noch einmal:

http://www.monsanto.de/Produktbereiche/rr_oekologie.php

Aber Gerd, meinst Du echt, diese Verlautbarung direkt von Monsanto ist voll und total glaubwürdig? Meinst Du wirklich, es würden nicht Fakten zurückgehalten oder gefälscht? Deswegen steht Monsanto hart in der Kritik, schau Dir mal den Film an "Monsanto - mit Gift und Genen", gleich am Anfang kommt Roundup zur Sprache.

@ Kaninchen: Ich denke wohl, dass es noch Wissenschaftler gibt, die nicht von Monsanto bezahlt werden. Nur, wie streng waren die Zulassungsnormen damals und wie sind sie heute. Und außerdem: Langzeitstudien sind immer so eine Sache. Man sumiliert da eine ähnliche Situation, wie man in der Autoindustrie Bleche mit Salzwasser beschießt, um zu sehen, wie lange die Durchrostung auf sich wartet. Und hinterher hat irgendwer irgendwas übersehen, und schon ist alles anders als man denkt.

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Monsantos, Gift und Gene.

Beitragvon schorschie0815 » Fr Mär 28, 2008 21:35

Eigentlich ist es völlig egal, woher die Info stammte, denn schließlich sind Glyphosate und Glufosinate hier durch ein Zulassungsverfahren gegangen


meint kaninchen ( Birgit ) Aber Hallo, Du hast den Film sicher nicht gesehen. Es ging auch um die sogenannten Zulassungsbehörden. Hier im Film im Besonderen über die EFSA ( Europ. Lebensmittelbehörde ) . Unglaubwürdiger und firmennäher kann neben der Biologischen Bundesanstalt Braunschweig ( BBA ) wohl niemand sein. Die Zulassungsbedingungen sind eine Lachnummer und eine Farce.
Zur Arbeit der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA
sollte man wissen und zur Kenntnis nehmen, dass diese Behörde, wie auch die nationalen Zulassungsbehörden, in Sonderheit die Biologische Bundesanstalt in Braunschweig ( BBA ), im Regelfall nur die Plausibilität der vom Antragsteller (in dem Falle Monsanto) vorgelegten Studien prüft. Eigene Untersuchungen dürfen und werden nicht gemacht. Insofern ist auch die EFSA nur ein Papiertiger und ihre Gutachten ( die stammen nämlich ausnahmslos vom jeweiligen Hersteller der Agrargifte ) sagen nichts über die tatsächliche Sicherheit von Produkten aus.

Hat Kaninchen verdrängt das die obersten Beamten ( immerhin Leitende Regierungsdirektoren )im Bundesministerium für Landwirtschaft Ernährung usw. , zuständig für die Zulassung von Genmanipulierten Saatgut ( GMO ), an Werbefilmen der Gentechhersteller beteiligt waren und die Erungenschaften der Gentechnik gerühmt haben? hat man diese Beamten aus deren Positionen entfernt ? Mitnichten, sie wurden vom Genhoferministerium rehablitiert mit der dümmlichen Aussage," Die Mitwirkung der beiden Spitzenbeamten an Werbefilmen der BAYER AG und Monsantos sei irrtümlich erfolgt. " Wobei Seehofer den Unschuldsengel spielt und auf seine Vorgängerin Künast verweist. Seehofer " ....die Beamten haben ja zu Zeiten der Verantwortung von Frau Künast an den Werbefilmen mitgewirkt.... " soweit Seehofer !
schorschie0815
 
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