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Gen-Mais in der landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Beitragvon Kaninchen » Fr Mär 28, 2008 22:42

Schorschie, ich hab den Film gesehen, aber ich glaub nun ganz gewiß nicht jeden Blödsinn, den man mir zeigt oder schreibt, das war - wie ich schon häufiger betont habe - übelstes unteres Niveau.
Wenn ich wissenschaftliche links einstell, machst du mich an.
Aber du kommst mit so einem Sch... an, der jede Form von wissenschaftlichen Grundsätzen entbehrt.... :roll: da muß man doch mit dem Kopf schütteln... :roll:
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon forenkobold » Sa Mär 29, 2008 1:04

Schorsies Faseleien:
Ein weiteres Rätsel: Warum überhaupt Gentechnik ? Ich sage Dir die Auflösung, damit mehr Pflanzenschutzgifte vermarktet werden können.

Ach so.. zigtausende Landwirte auf der Welt nutzen teures gentechnisch verändertes Saatgut, um anschließend mehr Pflanzenschutzmittel kaufen zu dürfen. Und das schon jahrelang.
Sind die US-Boys wirklich sooo blöd?
Wie war das mit dem Rätsel des Welthungers ? haben wir nicht genügend, nein sogar Überproduktion in der Landwirtschaft ?

Du hast das letzte Jahr und den Weltmarkt wohl verschlafen?
Wie war das mit den Patenten auf Leben im Besitz der Globalplayer ? Das hatte es in ähnlicher Form schon einmal in der Geschichte Deutschlands gegeben, da maßte sich ein Regime die Beurteilung von " wertem " und " unwertem " Leben an. Um dann das angeblich " unwerte " Leben zu vernichten.


Hurra!!! Godwins Gesetz.. es hat gegriffen. EIGENTOR! Andersrum wird ein Schuh draus. Das "Böse" ist und war:
Der Ami, seine Konzerne, das Geldkapital...
Kein Wunder, dass die NPD DIE Partei ist, die sich am stärksten gegen Gentechnik ausspricht.
70% der Bevölkerung sprechen sich dagegen aus?
ja.. sie lassen sich noch genauso beeinflussen wie damals!

Alles in allem liebe Birgit, die Gentechgegner brauchen niemanden zu überzeugen. Die Gefahren und Risiken der Gentechnik sprechen für sich.Dazu braucht man nicht einmal Wissenschaftler zu sein, sondern nur seinen Geist ( Verstand ) sprechen zu lassen, um die Gefahren der Gentechnik zu erkennen. Es geht bei der Gentechnik immer um die Überschreitung von Artengrenzen. Dies allein schon ist Grund genug um aus ethischen und moralischen Gründen von der Gentechnik Abstand zu nehmen.


Und da wir schon beim Godwin sind: Ersetze "Gentechnik" durch Nichtarier..
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Beitragvon Franz Henneken » Sa Mär 29, 2008 11:24

@ Forenkobold: Dein Reden sticht bei mir nicht, leider muss ich Schorschie vollauf Recht geben. Also, Faseleien sind seine Worte gewiss nicht.

Das mit mehr Pflanzenschutzmitteln stimmt meiner Meinung nach. Guggst Du hier:

http://www.netlink.de/gen/agrid.html

und hier:

http://selbstversorgerforum.de/viewtopic.php?t=3

Jawohl, ich halte die US-Boys teilweise jedenfalls für so blöd. Für die Hersteller doch ein Super-Geschäft: GVO-Saat und die passenden Herbizide - eine Lizenz zum Gelddrucken! Zweifel? Dann lies einfach "Monsanto gegen Bauern", herausgegeben von der AbL mit Sitz in Hamm.

Und was den Hunger in der Welt angeht, hier:

http://www.epo.de/index.php?option=com_ ... &Itemid=34

und hier:

http://www.brot-fuer-die-welt.org/press ... .php?ck=78

und hier:

http://www.misereor.de/index.php?id=808 ... 7ca0456a99

und hier:

http://www.eco-world.de/scripts/basics/ ... ?a_no=9585

und hier:

http://www.dw-world.de/popups/popup_pdf ... 800,00.pdf

Einiges ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber es hat sich sicherlich bis jetzt noch nichts an der Meinung der Verfasser geändert.

Und Godwins Gesetz interpretiere ich anders:

Die Gestalten, die Du als Arier bezeichnest, bezeichne ich als Monsanto und Komplizen. Die Nicht-Arier sind die, die die Gentechnik nicht wollen, aber mit aller Gewalt dazu gebracht werden, sie anzuwenden. Und die SS-Schlägertrupps sind die willfähigen Fürsprecher, die Monsanto etc. nach dem Maule reden, die Parteikader sind die ferngesteuerten Beamten in diversen Ministerien, die der Gentechnik Tür und Tor öffnen.

Und was die NPD angeht, genauso wie die Linken, so denke ich, dass sie sich nur gegen die Gentechnik aussprechen, weil sie von imperalistischen Unternehmen betrieben wird. Ich sehe bei diesen zwei Gruppierungen nicht auf der Seite der Umweltschützer, denen geht es um die eigene politische Profilierung, weder um Natur- noch um Gesundheitsschutz.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon forenkobold » Sa Mär 29, 2008 12:10

dein link zur Welternährung zeigt ganz deutlich auf, was für Spacken sich mittlerweile über die Welternährungspolitik äußern.
Keine Ahnung von Zusamenhängen.. aber wettern.

Caritas schrieb am 27.2.:


Aufgrund der jüngsten Entwicklungen auf dem Weltmarkt seien die Kosten für Schulspeisungen, Lebensmittelhilfe für Flüchtlinge und die Zusatzernährung von Aidskranken vielfach nicht mehr finanzierbar, warnte das Hilfswerk der deutschen Caritas am Mittwoch in Freiburg.


Brot für die Welt schrieb am 29.2.

Die staatliche Entwicklungszusammenarbeit muss die ländliche Entwicklung in den Ländern des Südens wieder zum Schwerpunkt machen. Dies hat "Brot für die Welt" angesichts der dramatisch gestiegenen Weltmarktpreise für Weizen und fehlender Mittel für die Nahrungsmittelhilfe beim Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gefordert.


Brot für die Welt schrieb am 24.3.:

Der Schutz ihrer Märkte vor Billigimporten aus der EU müsse daher auch in der europäischen Handels- und Agrarpolitik beachtet werden.


Ein Dummkopf wer die Widersprüche nicht erkennt.

Dein 2.link ist von 2003. Scheinbar haben bei Brot für die Welt noch nicht alle die gravieenden Veränderungen des letzten Jahres bemerkt..
sonst würden sie nicht auch heute noch diesen Müll verbreiten.

Ím 3. link schriebn misereor 2005:

"Lokale Märkte in Entwicklungsländern dürfen nicht mit unfairen Billigexporten der EU und USA überflutet werden",


Misereor schrieb 2007:

In Mexiko kam es bereits Ende 2006 zu einer extremen Knappheit und Preissteigerungen beim Grundnahrungsmittel Mais, weil die USA ihren Mais zunehmend zu Treibstoff umwandeln und ihre Exporte nach Mexiko drosseln


Hauptsache gewettert..
Wie mans macht ists falsch.

Franzl hat geschrieben:

Einiges ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber es hat sich sicherlich bis jetzt noch nichts an der Meinung der Verfasser geändert.


Klar.. die Grundeinstellung hat sich nicht geändert:
Egal, ob die Nahrungsmittel zu billig oder zu teuer auf den weltmarkt kommen, die Politik der 1.Welt ist anzugreifen, und WIR (Die "Hilfsorganisationen") wissen wies läuft. Deshalb SPENDEN!!!!!!
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Beitragvon Hoschscheck » Sa Mär 29, 2008 12:42

schimmel hat geschrieben:DAS INTERESSIERT KEINE SAU! Die kaufen und fressen was ihnen billig vorgesetzt wird. Hauptsache das Auto ist cool und der Urlaub kann zweimal im Jahr erfolgen.
Reini


Hallo Reini,

so habe ich den Verbraucher auch kennen gelernt.
Es fordert dem Verbraucher ja keine Konsequenz ab, wenn er auf eine Befragung hin einfach sagt: "..., das will ich nicht."

Vielleicht sollten wir das mit dem Verbraucher jetzt mal abarbeiten.
Hier der Landwirt:
http://www.gentechnikfreie-regionen.de/ ... _nov07.doc

Dies hatte ich schon mal geschrieben vor Harrys "Gastauftritt".
Hoschscheck hat geschrieben:
Wo ist hier eigentlich der Verbraucher mit all seinem "Wollen".
Hier könnte sich der Verbraucher doch mal voll einbringen und dem deutschen Landwirt die Hand reichen.


Meine Vorschläge für die nächsten Punkte wären:
11. Die deutschen Verbraucher verpflichten sich in erster Line nur regionale Produkte und in zweiter Linie deutsche Produkte einzukaufen.
12. Sollte ein Lebensmittelhändler länger als eine Woche keine regionalen Waren oder danach übergeordnet keine entsprechenden deutschen Erzeugnisse im Sortiment haben, darf der Verbraucher auf Produkte gleicher Sorte (z.B. Nudeln) anderer Herkunft zurückgreifen (dazu benötigt der Verbraucher die schriftliche Einlassung aller Lebensmittelhändler in der Region zu Gunsten dieser Erstehung fremder Produkte [in dreifacher Ausfertigung].
Die schriftliche Auslassung eines kleinen Tante Emma Ladens reicht hierfür nicht aus, Vollsortimenter mit mindestens 8oom² Verkaufsfläche).
13. Der Verbraucher verpflichtet sich alle Kassenbons über den Lebensmitteleinkauf der letzten fünf Jahre zu katalogisieren und aufzubewahren.
Alle getätigten Einkäufe sind in einem Haushaltsbuch einzutragen und die Warenbezeichnungen mit den Beträgen des Kassenbons linear aufzulisten.
Bei einer "vor Ort" Kontrolle sind diese Belege auf verlangen dem Kontrolleur zur Überprüfung vorzulegen (Hierzu müsste eine vorhandene Behörde aufgebläht werden oder eine neue geschaffen werden).
14. Der Preis eines regionalen oder deutschen Produktes ist bis zu einer Höhe von 8o% über den von Produkten anderer Herkunft darf kein Kriterium eines Fremdeinkaufs sein (entsprechende Bewerbungsprospekte dieser billigeren Produkte müssen nach dem Einkauf mit dem Kassenbon fünf Jahre aufbewahrt werden).
15. Stichprobenartige Überprüfung der Kühlschrankinhalte, sowie anderer Lagerräume werden vom Verbraucher toleriert und finden seine ausdrückliche Zustimmung. (Kontrolle siehe 13.)
16. Sanktionen: Franz, hier fällt dir doch bestimmt was ein.
17. Der deutsche Verbraucher verpflichtet sich nicht die Polizei zu rufen, wenn zur Durchsetzung dieser Verpflichtung sein Eigentum zertrampelt wird und keine Anzeige dagegen zu erstatten.
18. Zuzulassen, dass der Verdacht Gentechnischbelastete Lebensmittel erworben zu haben, allein schon ausreicht ihn an den Pranger zu stellen.
19. Achtung, ist das Ironie?

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Hoschscheck

( http://www.landtreff.de/viewtopic.php?t ... &start=210 )

Manfred, Franz,

es müsste doch für den Verbraucher kein Problem sein sich an die heimische Landwirtschaft zu seinem eigenen geforderten Vorteil zu binden.
Die deutsche Landwirtschaft wäre hierbei kein Verlierer.

Hoschscheck
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Beitragvon Hoschscheck » So Mär 30, 2008 13:05

schimmel hat geschrieben:Hoscheck, ich sehe, du hast Fantasie und Fantasien! :lol:
Gute Idee, aber kaum umsetzbar. Deshalb müssen wir wohl oder übel mit der ständigen Diskussion und den Anfeindungen leben. Es sei denn, der Bürger verspürt wirklich einmal richtigen Hunger.
Reini


Hallo Reini,

ich hätte nichts gegen diesen Vertrag auf Gegenseitigkeit.
Fällt dir den nichts mehr dazu ein?
Was würdest du den noch vom deutschen Verbraucher fordern, wenn er dir seine Idelogie aufzwingt?

All unsere Auflagen (Bau, Umwelt, CC, etc.) kennst du ja, das dient doch alles der Absicherung des gedankenlosen Verbrauches des Verbrauchers.
Und nun soll ich nicht auch mal ein bisschen Unterpfand vom Verbraucher für seine mir auferlegte Unbesorgtheit einfordern dürfen?

Die Gentechnikgegener zitieren und beschwören den Verbraucher mit seiner Werteeinstellung stark, als Kampfgenosse, für einen herbei geredeten Sieg über die grüne Gentechnik.

Kauft er dann aber ein, wird er in den aller meisten Fällen zum Deserteur, zum Überläufer. :roll:
Ohne schlechtes Gewissen, weil: "…, eh is mir egal, das hier ist billiger!!! Und ich hab nichts zu verschenken. :twisted: :twisted: "

schimmel hat geschrieben:DAS INTERESSIERT KEINE SAU! Die kaufen und fressen was ihnen billig vorgesetzt wird. Hauptsache das Auto ist cool und der Urlaub kann zweimal im Jahr erfolgen.Reini

Aber steht es den tatsächlich so schlecht um den deutschen Verbraucher?

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Beitragvon Hoschscheck » So Mär 30, 2008 13:34

Hallo Reini,

noch was zum Verbraucher.

"Neuseeländische Forscher haben nun in ihrem Heimatland sowie fünf europäischen Ländern (Schweden, Frankreich, Belgien, Grossbritannien,
Deutschland) die Probe aufs Exempel gemacht. An Marktständen am Strassenrand wurden identische (konventionelle) Früchte angeboten, die als "Bio", "konventionell" oder "GVO, ungespritzt" gekennzeichnet waren. Insgesamt 2736 Kunden suchten die Verkaufsstände auf, sie wurden nach ihrem Kaufentscheid, aber vor dem Bezahlen darüber informiert dass es sich nur um ein Experiment handelte. War der Preis für die drei Kategorien identisch, wählte knapp die Hälfte der Käufer die "Bio"-Ware, etwa ein Drittel das konventionelle Angebot und um 20% die "ungespritzten GVO", wobei es in den einzelnen Ländern leichte Abweichungen gab. Wurde eine realistische Preisabstufung vorgenommen – "Bio 15% teurer als konventionell, "GVO ungespritzt" 15% billiger – wandelte sich das Bild. Nur die Belgier bevorzugten weiterhin die "Bio"-Ware, in den anderen Ländern sank deren Marktanteil auf ein Drittel oder weniger. Dafür nahm das Interesse an den (angeblichen) Gentech-Früchten deutlich zu, in Neuseeland (60%), Schweden (43%) und Deutschland (36%) übernahmen sie gar die Führungsposition bei den Marktanteilen. Die neuseeländischen Wissenschaftler schliessen, dass die tatsächliche Marktakzeptanz für gentechnisch veränderte Lebensmittel vermutlich deutlich höher ist als verbreitet angenommen wird, vorausgesetzt die Konsumenten werden klar über die Produkt- Eigenschaften informiert.

Quelle: John G Knight et al. 2007, "Acceptance of GM food—an experiment in six countries", Nature Biotechnology 25:507-508
http://dx.doi.org/doi:10.1038/nbt0507-507


Dieses Ergebnis kann natürlich nicht im Sinne von Spenden abzockenden Verbraucher- und Umweltvereinigungen sein. Schließlich wollen die doch nur als erste sein Bestes.

Der viel beschworene Verbraucherwille, dieser Feind aller Gentechnik in seinem Essen, -ein gar flüchtiges Gut?

Er wurde nicht mal "Richtig" aufgeklärt über die grüne Gentechnik, es ging nur um sein Geld.

Hoschscheck

PS: Schorschie1oo den einkopierten Text nicht zu schnell lesen, mach das ruhig drei- oder vier mal, nicht dass dir der Sinn wieder abhanden kommt. :wink:
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Beitragvon Hoschscheck » So Mär 30, 2008 17:32

Hallo Reini,

bevor wieder zum nächsten Detail des übernächsten Aspektes der grünen Gentechnik gewechselt wird, vielleicht noch dies:
In Großbritannien gibt es sie schon: die kundenfreundliche Nährwertkennzeichnung in Form einer Ampel. Die Farben Rot ("nur ab und zu essen"), Gelb und Grün ("eine gesunde Wahl") ermöglichen den Verbrauchern beim Einkauf einen schnellen Vergleich der Gehalte an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz. Die Pläne von EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer sehen stattdessen vor, auf den Verpackungen verwirrende Zahlenangaben ohne Vergleichsmöglichkeiten abzudrucken. Damit stehen sie ganz im Dienste der Lebensmittelindustrie, die so die tatsächlichen Gehalte der Nährstoffe verschleiern will.
(Einkopierter Text weil manchmal die Quelle verschwindet) http://foodwatch.de/kampagnen__themen/a ... x_ger.html

Wie wäre es mit einem schwarzen Kreis für Achtung Gentechnik in der Packung ?
So könnte jeder dieser "90% - Gegen - Gentechnik - Verbraucher" sofort erkennen was er da in den Wagen lädt.
Franz, Schorschie175, usw. könnten schon auf dem Parkplatz die Verbraucher ansprechen und sie wieder zurück in den Laden schicken.
"Kauft was Anständiges." wäre ihre Parole. "Ihr habt uns doch immer gesagt ihr wollt das Zeug doch nicht."
"Seid ihr nicht ganz dicht, und so in den Rücken zu fallen?"


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Beitragvon Hoschscheck » So Mär 30, 2008 17:42

Ist den hier kein Verbraucher, der widerspricht?

Der Thred ist aktuell bei 17434 Aufrufen, da scheint doch Interesse da zu sein.

Franz, vielleicht hat Harry ja noch ein "Großen Bruder", der ihm helfen könnte?


Hoschscheck

PS. Harry sende doch wenigstens "ein" Ping.
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Beitragvon hans g » So Mär 30, 2008 19:28

na gut,der verbraucher will alles---ABER BILLIG :!:
soll keine arbeit machen,soll gut schmecken ,soll gesund sein(will ja schliesslich 100 jahre alt werden)und öfter urlaub muss auch sein(zum saufen nach mallorca)
wenn ich bedenke,welche hirnrissigen fernsehsendungen der verbraucher anschaut,kann ich mir nicht vorstellen,das er die tragweite(in welche richtung auch immer)der gvo`s begreift :!:
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Beitragvon Terragatorfahrer » So Mär 30, 2008 20:57

Das die Menschen "perfekte" Nahrung wollen ist ja eigentlich kein wirklicher Diskussionspunkt über Gentechnik. Das wichtigste ist doch in erster Linie die Frage nach dem Nutzen für Landwirte. Und dabei schneidet die Gentechnik leider nicht besonders gut ab, im Gegenteil die Gentechnik bedroht viele Existenzen in der Landwirtschaft, womöglich ist auch die Gesundheit der Natur (zu der Auch wir Menschen gehören) bedroht. Dies ist aber ein anderer Punkt. Was ich eigentlich sagen wollte ist folgendes: Sämtliche Saatgutfirmen welche Gentechnisch verändertes Saatgut herstellen haben ein Patent auf ihren Pflanzen. Der Bauer muss also Lizenzen zahlen. Nur was passiert wenn ein Jahr später auf einem Feld ein paar hundert Pflanzen wieder wachsen weil der Samen in der Erde überwintert hat ? Der Bauer muss Wegen Klauseln im Vertrag pro Pflanze 15.000 $ zahlen, wie es in den USA schon vorgekomen ist !
Was, frage ich mich dabei, hat dies für einen Nutzen für die Landwirtschaft ? Ach ja genau: KEINEN
Also lieber die guten alt bewährten Pflanzen verwenden anstatt der Natur ins Handwerk zu pfuschen und das älteste Handwerk der Erde in Konzerne umwandeln.
Handle immer nach dem Kategorischen Imperativ !!!
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Beitragvon columella » Mo Mär 31, 2008 5:26

Terragatorfahrer hat geschrieben:Was, frage ich mich dabei, hat dies für einen Nutzen für die Landwirtschaft ? Ach ja genau: KEINEN

ENDLICH bringts jemand auf den Punkt. Seit 30 Seiten warte ich gespannt auf den Moment.
Marx hat geschrieben:Schade finde ich mal wieder, wie der Kommunismus (den es nie gab, nur auf dem Papier) und der Nationalsozialismus (den es sehr wohl gab) miteinander verknüpft und in einen Zusammenhang gebracht werden, zum xten mal.
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Beitragvon euro » Mo Mär 31, 2008 12:47

columella hat geschrieben:
Terragatorfahrer hat geschrieben:Was, frage ich mich dabei, hat dies für einen Nutzen für die Landwirtschaft ? Ach ja genau: KEINEN

ENDLICH bringts jemand auf den Punkt. Seit 30 Seiten warte ich gespannt auf den Moment.


Falsche Fragestellung, richtig wäre
" Wer entschädigt Die, welche nicht darauf zurückgreifen dürfen, für ihren Wettbewerbsnachteil ? "

Man kann natürlich, blauäugig und feige, argumentieren " es gibt keinen".
:roll:
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Beitragvon Franz Henneken » Mo Mär 31, 2008 14:02

@ Terragatorfahrer, Du bist ein Lichtblick!

Aber bei so manchem Diskutanten hat es keinen Zweck, darauf hinzuweisen. Denn es gibt hier ein paar Leute, die meinen, die Gentechnik MUSS einfach kommen, es DARF keinen Weg drum herum geben - fertig. Es gibt doch tatsächlich Leute, die meinen, kurzzeitig davon profitieren zu können. Aber sie werden sich gefährlich täuschen, denn die, die feste absahnen, sind nur die Hersteller von diesen Teufelszeug. Denn auch, daran denkt auch kaum jemand, ist die Landwirtschaft ein Teil der Natur und nicht der Technik.

Deshalb - gehe einmal meine Beiträge durch, es wimmelt darin nur so von Gefahren für Natur, Tier und Mensch, aber von Nutzen keine Spur.

@ Hans g: Wer ist "der Verbraucher"? Sicherlich genau so eine fiktive Gestalt wie "der Wähler" oder "der Konsument". Ich finde es sehr kurzsichtig, alle Menschen über einen Kamm zu scheren, so kommt man oft zu falschen Schlüssen.

@ Hoschscheck: Danke für Deine ironische Unterhaltung, die eigentlich wohl niemand wollte. Zu Punkt 16, Sanktionen, die ich durchführen darf: Oja, da fällt mir was lustiges ein: bei Verstößen gegen Bio wird unverzüglich die Guilluttine wieder eingeführt!

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon schorschie0815 » Mo Mär 31, 2008 14:12

Ja Franz, manche kapieren es nie. Dazu gehört neben Gerd wohl auch Euro. Sie mal was am Wochende in Wien los war , ich veröffentliche eine Mail aus Östrreich an mich. Die sind sehr viel weiter:
" Jetzt wo wir die große Demo in Wien hinter uns haben, kann ich endlich die Post erledigen.
Herzlichen Dank für Deine Mühe und Deinen Kampf gegen diese Unvernunft!
Ich sehe Du schießt ja noch aus allen Rohren, was mir natürlich sehr gefällt!
Die Frau Sommer hat ja leider in der ganzen Zeit nichts dazu gelernt!
Ist aber bei den unsrigen leider auch nichts anders!
Deshalb müssen wir den Wehrwillen noch ein wenig steigern!
Am Samstag bei der großen Demo in Wien hatten wir weit über 10 000 Menschen da.
Die Bevölkerung ist jetzt schon sehr aufgebracht! Das haben wir gespürt.
Es muss aber immer einer da sein, der die Sache in die Hand nimmt!
Du bist ja einer davon, wofür ich Dich ja sehr schätze!
Wir sind im Moment sehr bemüht, dass gegen die EFSA etwas weiter geht, denn Dr. P....sehe ich doch etwas träge an, der seinen finanziellen Vorteil vor der Sache stellt!
Deshalb arbeiten wir auch parallel dazu sehr eifrig!
Ich hoffe, dass wir es bis zum Sommer schaffen könnten!
Lieber Freund, herzlichen Dank auch für Deinen Kommentar in unserer Homepage und Dein Telefonat, leider war ich damals gerade bei den Vorbereitungen für die Demo in Wien.
Ich hoffe, dass ich Dich bald irgendwo am selben Gleis heuer noch treffe!

Bis dahin die herzlichsten Grüße an Dich vom Karawankenbär (Er ist heuer schon erwacht)! Heuer ist alles viel früher! Auch schon die Hasen schlüpfen schon. Servus Richard Leopold Tomasch, Tel.: 00434235/2347;

rileto@proleben.at "
schorschie0815
 
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