038Magnum hat geschrieben:Werte auf dem Papier sind das Eine, der subjektive Eindruck das Andere.
Ich werde mal schauen, ob ich mal einen 211er (gibts da eigentlich noch größere?) unter den Hintern bekommen kann.
Ja, der subjektive Eindruck ist schon wichtig. "Leider" wird ein beachtlicher Teil dieses Eindrucks vom Sound bestimmt und da sind die älteren Maschinen fast immer im Vorteil.
Der 211er ist der größte 200er.
AP_70 hat geschrieben:Sind PS = PS![]()
MMn NEIN!
nach welcher Norm wurde gemessen?
DIN, ECE R 120, etc.
In einem ältere Fred zum Thema Leistungsangabe wird geschrieben, dass zwischen der alten DIN-Leistung zu ECE einige % Unterschied liegen![]()
Es kann also an vielen liegen
Absolut richtig. Die alten Normen waren noch großzügiger. Allerdings würde ich einfach mal behaupten, dass die Unterschiede durch die üblichen Schwankungen ähnlich groß sind. Es gab schon Tests, wo baugleiche Schlepper 10% leistungsunterschied am Stummel hatten. Es ist halt keiner perfekt auf die Prospektleistung eingestellt, egal welche Norm. Beim Vergleich der Prospektleistungen muss man die unterschiedlichen Normen natürlich beachten, das ist richtig und wichtig. Mittlerweile geben fast alle nach ece r120 bzw 97/68EG an, weil das für die Zulassung in Europa entscheidend ist... und weil dabei die optisch höchsten Werte möglich sind
Und gerade weil die Normen nicht immer klar mit angegeben werden und niemand abschätzen kann, wie gut der Schlepper darauf auch eingestellt ist, vergleiche ich mittlerweile fast ausschließlich den spezifischen Verbrauch, der ist nämlich unabhängig von der Leistung und lässt trotzdem sehr gut Rückschlüsse auf den Wirkungsgrad zu. Tatsächlich werden Wirkungsgrade sehr oft über den spezifischen Verbrauch bestimmt, weil sich an einem eingebauten Motor sehr schlecht die Leistung direkt messen lässt und ausgebaute Motoren durch zb die andere Kühlung bzw kraftstofftemperatur eine andere Leistung als im eingebauten Zustand haben. Der spezifische Verbrauch ist also wesentlich aussagekräftiger, vor allem weil das kraftstoffvolumen und damit die kraftstofftemperatur egal ist. Die Einspritzung erfolgt nämlich nach Volumen, die chemische Energie hängt aber von der Masse ab.
Der 312 Vario s4 erreicht bei maximaler Zugleistung einen spezifischen Verbrauch von 262g/kWh. Da kommen nur wenige dieser Klasse drunter, andere stufenlose garnicht durch höhere lastunabhängige Verluste wegen aufwändigerem Aufbau- dem Grund, warum Fendt lange Zeit als einziger Hersteller schmalspurtraktoren mit stufenlosem Getriebe bieten konnte. Zumal die stufenlose Konkurrenz in dem Segment, wie der thread ja ursprünglich auch thematisiert war, dünn ist. Und bei den Schaltern muss man halt bedenken, dass es zwar in einem bestimmten Gang recht gut aussehen kann (da kommen auch manche Hirsche unter 100PS unter 260g/kWh), einen Gang oder eine lastschaltstufe weiter aber nicht mehr. Dann noch die drehzahlabhängigkeit... SEHR viele Faktoren. Beim Vario ist das Ergebnis recht eindeutig, da die Motordrehzahl konstant gehalten werden kann und der Wirkungsgrad sehr gleichmäßig ist. Speziell beim 312er hat Profi sogar die Zugleistung und den spezifischen Verbrauch über einen relativ großen Geschwindigkeitsbereich bei maximalleistungsdrehzahl angegeben. Im Hauptarbeitabereich kommt der nicht über 265g/kWh, bei ca 7-10kmh sogar unter 260g/kWh.
Das ist verdammt gut in der Leistungsklasse.
Die Frage, ob man sich einen stufenlosen zulegt oder nicht, würde ich vor allem von den Kosten und dem Einsatzprofil abhängig machen und weniger vom angeblichen oder tatsächlichen Wirkungsgrad... da gibt es wichtigeres als ein halbes Prozent Verbrauch oder ein halbes kmh mit dem Hänger am Berg.
@Obelix
Du meinst offenbar mich, obwohl ich nicht das Thema Wirkungsgrad auf den Tisch gebracht habe. Wo ich schreibe und wo nicht, lasse ich mir von dir auch nicht sagen. Und bis du angekommen bist, hatte ich echt gute Laune. Wenn du was zum Thema beitragen kannst, dann tu das, ich werde dann darauf reagieren. Bis jetzt hast du zum threadthema auch noch absolut nichts geschrieben.

