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Giraffe Kopenhagen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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119 Beiträge • Seite 5 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Qtreiber » Di Feb 11, 2014 20:15

kaltblutreiter hat geschrieben:Aber die hochgepushten, emotional wer-weiß-wo angesiedelten Reaktionen auf diese Geschichte zeigen ja mal mehr, wie schizophren und ausgefüttert ein Großteil der Gesellschaft inzwischen geworden ist.


Einer der Gründe, weshalb ich mein Geld lieber in den Rhein schmeissen würde als auch nur irgendeiner Tierschutzorganisation zu spenden. Die sind nämlich da mit Schuld dran. Und wegen denen müssen dann zukünftig MastEber in völlig nicht artgerechter Gruppenhaltung dahinvegetieren statt durch einen kleinen Schnitt im Babyalter für eine Gruppehaltung geeignet gemacht zu werden.
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Piet » Di Feb 11, 2014 20:30

Qtreiber hat geschrieben:
kaltblutreiter hat geschrieben:Aber die hochgepushten, emotional wer-weiß-wo angesiedelten Reaktionen auf diese Geschichte zeigen ja mal mehr, wie schizophren und ausgefüttert ein Großteil der Gesellschaft inzwischen geworden ist.


Einer der Gründe, weshalb ich mein Geld lieber in den Rhein schmeissen würde als auch nur irgendeiner Tierschutzorganisation zu spenden. Die sind nämlich da mit Schuld dran. Und wegen denen müssen dann zukünftig MastEber in völlig nicht artgerechter Gruppenhaltung dahinvegetieren statt durch einen kleinen Schnitt im Babyalter für eine Gruppehaltung geeignet gemacht zu werden.


Verwende dein Geld um gegen diese Organisationen zu arbeiten, sonst ist es verloren :klug:
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon -V- » Di Feb 11, 2014 20:52

Carsten hat geschrieben:Hallo,
das einzigste schlimme daran finde ich, ist das diese Giraffe nur auf die Welt gekommen ist um Zoo Besucher anzulocken. "Ach gucke mal, die haben ein Giraffenbaby, da fahren wir hin" (Ala Knut). Wenn Inzuchtgefahr bestünde, gäbe es auch die Möglichkeit der Kastration.


Wenn es ein Weichen geworden wäre, hätte der Zoo vlt. einen Abnehmer gefunden. Es ist wie überall in der Tierhaltung, an Mänchen herscht immer Überangebot.
Taktlosigkeit ist der Entschluss, etwas zu sagen, das alle anderen denken.
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon -V- » Di Feb 11, 2014 20:54

-V- hat geschrieben:
Carsten hat geschrieben:Hallo,
das einzigste schlimme daran finde ich, ist das diese Giraffe nur auf die Welt gekommen ist um Zoo Besucher anzulocken. "Ach gucke mal, die haben ein Giraffenbaby, da fahren wir hin" (Ala Knut). Wenn Inzuchtgefahr bestünde, gäbe es auch die Möglichkeit der Kastration.


Wenn es ein Weichen geworden wäre, hätte der Zoo vlt. einen Abnehmer gefunden. Konnte nur vorher keine wissen. Es ist wie überall in der Tierhaltung, an Mänchen herscht immer Überangebot.
Taktlosigkeit ist der Entschluss, etwas zu sagen, das alle anderen denken.
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Kraxlhuber » Di Feb 11, 2014 21:25

Hat mir grade jemand per Facebook geschickt :
http://www.der-postillon.com/2014/02/herzlos-bauer-will-muhende-kurzhals.html
Die Mittelmosel, die Toskana Deutschlands.
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Kaninchen » Di Feb 11, 2014 23:38

Ich hab hier bisher gar nicht rein geschaut, weil es doch eigentlich längst bekannt ist, dass Zoos nen Teil ihres Fleischfutters selbst heran züchten.
Alle Gäste wollen Babies sehen im Frühjahr. Wo die dann am Ende alle bleiben, interessiert kein Mensch. :roll:

Fast jeder Zoo hat auch so ne Kuschelecke mit Kleintieren. Wen hat es schon interessiert, wo die kleinen Kaninchen bleiben? :roll:
Grüßle,
Birgit
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon anderson » Mi Feb 12, 2014 0:34

Hallo,
aus Sicht des Tierhalters ist es sicher sinnvoll, dass die Tiere regelmäßig tragend werden. Zum einen sind brünstige Tiere in der Haltung problematisch und zum anderen züchten die ja (was ja auch ständig erwähnt wird).
Der Zoo tritt hier als das auf, was er in Wirklichkeit auch ist, nämlich ein Nutztierhalter. Ob der Nutzen groß oder klein ist, ist egal. Was machen Nutztierhalter? Sie selektieren nach brauch ich zur Zucht oder eben nicht. Hier hat die Giraffe das "eben nicht" Hölzchen gezogen und wurde einer sinnvollen Verwertung zugeführt.
Was das mit kastrieren und behalten auf sich hat, verschließt sich mir völlig. Wenn ein Rind zur Zucht nicht geeignet ist, behalt ichs ja auch nicht bis es mit 25 Jahren tot umfällt.
mfg
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Cairon » Mi Feb 12, 2014 3:40

Mensch hat geschrieben:
Ich vermute Sie haben mich nicht verstanden, denn sonst würden Sie so Etwas hier nicht schreiben und Sie merken es nicht einmal.

Der Gang der Dinge wäre dann auch und das wäre nach Ihnen ja zu akzeptieren, wenn Vergewaltiger X Frau Y vergewaltigt, ist halt so, so what, ist zu akzeptieren wie es läuft, Mann Mann Mann.

Denken Sie bitte nochmal GANZ genau über "...den Gang der Dinge..." nach, sonst geben Sie noch mehr solcher Räuberpistolen vom Schlage eines Satzes wie diesen hier:
"Der Gang der Dinge ist, dass man Dinge akzeptiert so wie sie ablaufen." ab.


Offensichtlich wollen Sie mich nicht verstehen, sonst würden Sie die Giraffe nicht auf einer Stufe mit einer vergewaltigten Frau sehen. Natürlich ist in unserem Rechtssystem und auch nach meinem Empfinden Vergewaltigung nicht in Ordnung. Das hängt aber immer davon ab, welche moralischen Ansichten man vertritt. Es ist gar nicht so lange her, da war in unserem Land die Vergewaltigung in der Ehe nicht strafbar. Inzwischen hat sich das glücklicherweise geändert. Es geht bei der ganzen Sache schlicht und einfach um Moralvorstellungen. Sie scheinen die Giraffe auf einer Stufe mit Menschen zusehen, ich tue das nicht. Die Tötung der Giraffe war durch die geltenden Gesetze gedeckt, eine Vergewaltigung ist es nicht. Ist eben wie mit den Veganern, die Fleischesser als Mörder verunglimpfen. Wenn man Mensch und Tier auf eine Stufe stellt, so kommt man halt zu etwas "individuellen" Ansichten. Für Sie ist der "der Gang der Dinge" offensichtlich der Ablauf unausweichlicher Tatsachen, für mich sind es im allgemeinen akzeptierte Vorgehensweisen, die vom Gesetz gedeckt werden. Es gibt kaum Dinge die man nicht ändern kann, wie schon erwähnt ist es nur eine Frage des Aufwandes. Und so hart wie es ist, in anderen Kulturkreisen würde die Vergewaltigung einer Frau sogar akzeptiert, wäre dort also der Gang der Dinge, was nicht heißt, dass man den Gang der Dinge nicht ändern könnte. Es ist halt immer eine Frage der eigenen Moral wie man zu bestimmt Vorgängen steht.

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2 ... lich-wird/
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon kaltblutreiter » Mi Feb 12, 2014 11:41

Hallo Mensch, Deine Ausführungen in allen Ehren und sie mögen auch wissenschaftlich sein, aber ist es Aufgabe eines Forums, alles mögliche zu zerpflücken? Es ist doch etwas mühsam, seine Kommentare immer darauf zu prüfen, ob sie nun mit allen wissenschaftl. Definitionen konform gehen. Im Prinzip magst Du recht haben, aber solche Prinzipienreiterei wirkt ermüdend und geht ja oft am eigentlichen Thema vorbei.

Mir stößt z. B. die grauenvolle Rechtschreibung/Grammatik einiger User hier auch auf, aber muß man denn immer die anderen zurechtweisen?
:klug:
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Todde » Mi Feb 12, 2014 12:57

forenkobold hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
An Nicht-EAZA-Mitglieder dürfen Zuchtbuch-Tiere hingegen nicht abgegeben werden. Diese Regel ist zwar umstritten, soll aber sicherstellen, dass nicht irgendwann Exemplare ungeklärter genetischer Abstammung auftauchen. Das erklärt, warum das Angebot eines Privathalters und zweier Nicht-EAZA-Zoos, Marius zu übernehmen, abgelehnt wurde.

Quelle:
http://m.taz.de/!132755;m/


Ich fass es nicht..
der beste Artikel zum Thema in der deutschen Medienlandschaft kommt ausgerechnet von der TAZ :shock: :shock: :shock:


Geht noch besser,
in Dänemark ist es vollkommen normal, dass Menschen bei der Sezierung von Tieren dabei sind, nicht nur im Zoo.
Dort bildet man sich noch außerhalb des Internets und Peta-Propaganda.

Tatsächlich sind in Dänemark auch öffentliche Obduktionen von Tieren nicht ungewöhnlich. Im Naturhistorischen Museum in Aarhus etwa können Kinder regelmäßig dabei zusehen, wie Tierkörper obduziert werden. Auf dem Winterferien-Programm, das nach Museumsangaben jedes Jahr bis zu 8000 Menschen anzieht, stehen in dieser Woche etwa die Obduktion einer Antilope, eines Waschbärs und eines Wolfs. "Das ist immer ein Publikumshit", sagte Lars Bøgh vom Museum der Zeitung "Politiken".

Quelle:
http://www.spiegel.de/panorama/giraffe- ... 52723.html
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Cairon » Mi Feb 12, 2014 14:54

Mensch hat geschrieben:An Cairon:

Ich wandt nur Ihre Begriffsbestimmung zum "...Gang der Dinge..." an, wenn Sie mit dem Ergebnis, meiner richtigen Anwendung, nicht einverstanden sind, dann liegt das schlicht an Ihrem Fehler bei der Begriffsbestimmung, vergessen zu haben die Einschränkungen zu benennen.

Sie haben es als Rechtpositivist einfacher, Sie schauen einfach nur ins Gesetz, um zu wissen was "richtig" ist, ich denke da lieber selber und will mir das Denken auch nicht von einem Gesetzbuch abnehmen lassen, das morgen sagt, das das Gestriege falsch sei und übermorgen das Vorgestriege wieder zum Richtigen erhebt, da mögen Sie zwar auf der sicheren, gleichwohl der unfreien Seite sein.
Das sich eigenes Denken und Gesetz oftmals decken, liegt nicht an der Weisheit des Gesetzgebers, sondern an schlichten logischen Notwendigkeiten und da wo sie sich nicht decken, mangelt es beim Gesetzgeber oftmals am Mut zum logischen Schluß. Und nicht zuletzt, ist der Irrtum unser aller Begleiter.


Ist schon fast amüsant, was Sie da so von sich geben. Sie haben meine Aussage so verdreht, dass Sie in Ihr Weltbild passt. Ist schon beeindruckend, auf welch hohem Ross Sie meinen zu sitzen. Da ich das geltende Recht, als fundamentalen Maßstab für das menschliche Zusammenleben ansehen, unterstellen Sie mir ich würde nicht denken bzw. man könnte es aus zu auslegen, dass Sie der Meinung sind ich wäre dazu nicht fähig. Das in unserem Staat gültige Rechtssystem wurde von den gewählten Volksvertretern erstellt und gepflegt, daher stellt es für mich die Grundlage da. Wenn Sie sagen, für Sie wären Ihre eigenen Überlegungen wichtiger, als die geltenden Gesetze, so sind Sie also der Meinung, dass persönliche Ansichten wichtiger sind als geltende Gesetze? Sind damit Stalleinbrüche bzw. das Anzünden von Stallanlagen aus "ethischen" Gründen für Sie in Ordnung? Sie schreiben ja selber, dass es immer wieder Irrtümer gibt, was ist aber wenn sich in Ihre Gedanken ein Irrtum einschleicht?
Natürlich denke ich nach, aber alle meine Handlungen unterliegen erst mal den geltenden Gesetzen, ob ich diese dann bis zum letzten ausschöpfe ist eine andere Sache. Es hat aber jeder das Recht diese Gesetze auszuschöpfen, so lange bis sie entsprechend geändert werden.

Aber zurück zum Thema: Für die Giraffe gab es keinen Platz mehr im Zoo, eine Vermittlung war laut Medien nicht möglich, ein separates Gehege und lebenslange Versorgung hätte massive Kosten verursacht, die Finanzmittel hätten an anderer Stelle gefehlt, eine Tötung und Verfütterung war rechtlich zulässig, warum also nicht?

Welche realistisch umsetzbare Alternative sehen Sie denn? Was meinen Sie, wenn Sie die Leute die sich jetzt aufregen gefragt hätten, ob sie bereit gewesen wären, jeden Monat 2 € zu Spenden, über die komplette Lebenszeit der Giraffe und so eine Verantwortung für das Tier übernommen hätten, wie hoch wäre die Beteiligung gewesen? Gibt es triftige Gründe die Giraffe am Leben zu lassen, abgesehen von moralischen Einwenden? Klären Sie mich doch bitte detailliert über die Alternativen auf, die Sie persönlich für die Giraffe gesehen hätten.
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Wuschelino » Mi Feb 12, 2014 15:52

Bei uns zuhause hat dieses Thema nun dazu geführt, dass mein Sohn auch einmal *dabei sein* möchte, wenn ein Tier zerlegt wird.
Tja, jetzt wird mein Vater dieser Tage mal den Schlachter unseres Vertrauens (in Niedersachsen) fragen, ob der Kleine mal dabei sein darf wenn wir wieder oben sind...
Oder hat sonst noch jemand ne Idee wo er die Zerlegung eines größeren Tieres (Schaf/Ziege/Schwein/Rind) mal live sehen könnte???
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Todde » Mi Feb 12, 2014 16:02

Wuschelino hat geschrieben:...Oder hat sonst noch jemand ne Idee wo er die Zerlegung eines größeren Tieres (Schaf/Ziege/Schwein/Rind) mal live sehen könnte???

In den nordischen Ländern über Deutschland.
Urlaub in der Türkei machen, da kann man dann gleich mal das komplette Programm anschauen, wie früher geschlachtet wurde, bevor es diese bösen Schlachthöfe gab.
Ich wüsste einen Schlachter, der noch schlachtet, ansonsten nur noch die Schlachthöfe.
Einen Jäger könntest Du auch fragen oder eben im Zoo.
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Cairon » Mi Feb 12, 2014 16:14

@Mensch

Schöne Umgehungstaktik. Ihre Ansichten, Gedanken, Ethik stellen Sie über die Gesetze. Dann schreiben Sie, dass Ihre Ethik meist den Gesetzen entspricht und bügeln das Thema damit ab. Was ist aber in den Fällen, in denen Ihre Ethik nicht den Gesetzen entspricht, wie handeln Sie dann? So lange alles im Einklang ist, so lange gibt es keinen Konflikt. Wenn sich aber Ihre Ethik nicht mit der Gesetzeslage deckt, handeln Sie dann entsprechend Ihrer Ethik gegen die Gesetze? Das müsste ich aus Ihren Aussagen schließen, oder habe ich Sie da falsch verstanden?


Mensch hat geschrieben:
Stoapfälzer hat geschrieben:Der Giraffenjunge wurde zu groß und um Inzucht vorzubeugen musste er weg. Ich finds nicht richtig wenn man schon als Zoo Tiere hält dann muss man auch Verantwortung dafür übernehmen.
Den hätte man doch bestimmt irgendwo hin vermitteln können, notfalls nach Afrika ausfliegen in ein betreutes Reservat.


Das dürfte einer der wundesten Punkte in der Tiergartenbegründung sein, der Artenschutz.
Wieviele Tiere werden denn tatsächlich wieder in ihre ursprünglichen Vorkommensgebiete ausgewildert oder ist Artenschutz schon Genüge getan, wenn die Tierart im Tiergarten "überlebt"?


Mensch hat geschrieben:
Einen "Bedarf" zu leben, das heißt ja wohl "...erhalten zu werden...", dürfte JEDES Tier haben. Darum geht es ja garnicht, das was das Tier wollen könnte, das wissen wir ja nicht, sondern mutmaßen dies nur, sondern es geht darum, was Mensch XY für erhaltenswert hält, Riesenunterschied.

Mir fällt, jetzt auf die Schnelle, keine Tierart ein, die erfolgreich aus der Erhaltungszucht in Tiergärten heraus ausgewildert wurde und deren Bestand daraus sich ergebend, als gesichert anzusehen wäre.

Als Daseinberechtigung wird aber von Seiten der Tiergärtenbefürworter zuvorderst und damit als Hauptgrund, Artenschutz und Bildung genannt und dabei als Nebenwirkung auch Unterhaltung.

Gesellschaft wird nicht dümmer oder "bekloppter", sondern jeder Einzelne ist zum Denken berufen und jeder tut dies mehr oder weniger tief.


Ich habe eben noch einmal alles Ihre Beiträge zum Thema Giraffe hier intensiv gelesen. Sie nehmen eigentlich keine genau Position zum Thema ein. Sie hinterfragen den Artenschutz durch Erhaltungszüchtung in den Tiergärten und fragen, ob überhaupt schon Tierarten von Auswilderungsprojekten profitiert haben. Unterschwellig könnte man eine generelle Ablehnung gegen Zoos u.ä. in Ihre Aussagen hinein interpretieren. Ihre Aussagen sind wie Gummi, man kann Sie in jede Richtung interpretieren. Daher möchte ich Sie hier an dieser Stelle ganz klar fragen, wie stehen Sie zu Zoos und Tierparks im allgemeinen und zur Tötung der Giraffe im speziellen? Einfach nur ein Aufruf zum Denken bringt relativ wenig, da jedes Gedanke in verschiedene Richtungen gedacht werden kann. Ich würde eine klare Aussage von Ihnen als wünschenswert ansehen.
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Re: Giraffe Kopenhagen

Beitragvon Favorit » Mi Feb 12, 2014 16:48

Hi,

wie eigentlich alle Zoos (in Europa und Amerika) heute ist auch der von Kopenhagen mit Maßnahmen der Arterhaltung für gefährdete Tierarten beschäftigt. In Gefahr sind diese durch die Globalisierung ja im Prinzip Alle...
Wenn man den gesamten Genpool einer Art innerhalb einer ausgewählten Gruppe erhalten möchte, muß man verdammt aufpassen...
Das Junge war den Anderen genetisch zu ähnlich!
Anfragen weltweit brachten übrigens nur Interesse aus England.
Im Medinzin-Check ergab sich allerdings, daß das Junge auch den dortigen Tieren genetisch zu nahe war...
Die Regeln zur Arterhaltung unter künstlichen Bed. sind hart - anders funktioniert das Geschäft nicht.

Schlachtungen vor allen Besucher-Augen haben im Zoo von Koopenhagen übrigens Tradition - die Leute in Dänemark sind nicht so neurotisch wie die Deutschen - die können da normalerwiese sachlich bleiben...
Warum das diesmal so einen Hype ausgelöst hat, kann sich der Direktor selber nicht erklären - er hat alleine in den ersten 24h 1500 Hassmails, teils mit Todesdrohungen erhalten.
Ich vermute, daß es dt. Besucher waren, natürlich mit der unverzichtbaren Handykamera und es dann halt die berüchtigte Runde in sozialen Medien gemacht hat...
Der Zoo erwägt nun, die Schlachtungen nicht mehr öffentlich aufzuführen.

Ein Löwe braucht ganz schön was an Stoff. Zwar sind es soziale Tiere, wo sich ein Männchen einen Haarem hält und die Weiber die ganze Arbeit machen(...), aber nach der Jagd holen die Weiber ihn und den Nachwuchs ab und die Jungen dürfen dann auch zuerst fressen - am Bauch (wo das Fett ist) und halt die Innereien. Dann ist er dran und nur, wenn er fertig ist, gibt´s für die Weiber die Reste.
Gemäß den Bed. seiner Umwelt ist der Löwe seltenfresser, der kann also Fleich für z.B. eine ganze Woche bunkern.
Der Mann ist bei den Löwen der Chef, allerdings geht es ihm im Alter recht dreckig - 5 Tage bis er selber gefressen wird...
Löwen sind in ihrem Biotop der Top-Prädator, allerdings fürchten sie sich vor Elefanten.
Löwen meiden das Wasser, sondern schleichen wie alle Katzen drum rum, auch wenn´s ganz flach ist, und sind langsam, wenn sie frustriert dennoch hineinstapfen.
Daher ist für die Löwen die Regenzeit in manchen Gebieten saure-Gurken-Zeit.
Löwen klettern nicht auf Bäume - es sei denn es sind Elefanten in der unmittelbaren Nähe.
Löwen gehen nicht auf Berge (zu wenig Deckung, keine Beute...), werden aber von dem disziplinlosen Gebelfer der Hyänen angelockt - um diesen die Beute abzujagen...
Gzimek hat nachgewiesen, daß Löwen auf Berge gehen, wenn sie von Hyänengebell angelockt werden - G. hatte Lautsprecher in den Bäume angebracht!
Löwen gab es auch in Europa, zu Homers Zeiten waren sie noch dessen Zeitgenossen. Allerdings werden sie vom Menschen leicht verdrängt, ihr Raum ist die offene Savanne in den unendlichen Weiten, die es bis ca. 1960/70 in Ostafrika noch gab. Schon Gzimek konnte aber nur noch im Serengeti-Nationalpark und im Krater eines erloschenen rießigen Vilkans forschen.
Den Elefanten geht es auch nicht gut -zuviel asiatischer Männlichkeitskult bei Homo. :roll:
Fuck the EU
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