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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
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Re: Glyphosat

Beitragvon Morgenwurm » Di Mai 17, 2016 17:23

Crazy Horse hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Das Theater wird nicht enden, wen interessiert das noch?
Mit wissenschaftlichen Arbeiten braucht man den religiösen Fanatikern des ÖS doch ebenso wenig kommen wie denen des IS.



Das Problem ist einfach, dass wir Landwirte schlecht organisiert sind und keine große Lobby haben. Was willst Du mit 280.000 Landwirten in Deutschland, von denen nur ein paar Tausend bereit sind, aktiv zu streiken, gegen Millionen fanatisierter Menschen machen, denen in sämtlichen Medien und Internetforen eingeredet wird, wie schädlich doch dieses böse "Monsanto-Gift" für die Umwelt ist?

Und wo ist das Problem sich einfach anzupassen?

Wenn jemand überhaupt keine Ahnung von Ackerbau und Bodenkunde hat und auch nicht weiß, wie diese PSM "funktionieren", ist es extrem schwierig, diesen Menschen vom Gegenteil zu überzeugen, zumal auch sehr klar strukturiert denkende Leute anfällig für diese Propaganda sind.

Hast du ein Labor Zuhause um Studien durch zuführen?

Wenn jetzt, kurz vor der Wiederzulassung dieses Wirkstoffs, die WHO ein neues Gutachten auf den Markt bringt, wonach Glyphosat wohl doch nicht krebserregend sei, dann sehen viele darin einen Zusammenhang. Wahrscheinlich hat der finanziell angeschlagene Monsanto-Konzern ein solches Gefälligkeitsgutachten in Auftrag gegeben und dabei einige Wissenschaftler gekauft!
Auf die Idee, dass Glyphosat wohl doch nicht so gefährlich ist, wie uns die Propagandisten weismachen wollen, kommt man schon gar nicht mehr, weil man so in seinem Verschwörungswahn verankert ist.

Ja alles Propaganda

http://www.deutschlandfunk.de/risikobew ... _id=327136

Chemiekonzern Syngenta setzte Wissenschaftler unter Druck
Nach dem Interview gehe ich in ein Café und recherchiere im Internet etwas über das Pflanzenschutzmittel Atrazin: 33 Millionen Kilogramm wurden 2013 in der industrialisierten Landwirtschaft in den USA verwendet, die Hälfte des Maises und 90 Prozent des Zuckerrohrs damit besprüht. Atrazin wird nur sehr langsam abgebaut und reichert sich im Grundwasser an. Seit über zehn Jahren darf es in der EU nicht mehr angewendet werden, weil befürchtet wird, dass es Fauna und Flora gefährdet. Auch eine schädliche Wirkung auf Menschen kann nicht ausgeschlossen werden. - Wie kamen die Regulierungsbehörden auf beiden Seiten des Atlantiks zu so unterschiedlichen Einschätzungen, frage ich mich.
Ich spreche mit Tyrone Hayes. Der Biologe forscht seit 15 Jahren an einer öffentlichen Universität in Kalifornien:
"Ich untersuchte in Berkeley die Wirkungen von Hormonen und chemischen Verbindungen auf Amphibien, als der Hersteller von Atrazin auf mich zukam, um die Wirkung von Atrazin auf Frösche zu erforschen."
Professor Tyrone Hayes erklärt, dass er Drittmittel der Industrie angenommen habe, dafür habe er einen hohen Preis gezahlt:
"Bei diesen Studien habe ich herausgefunden, dass das Pflanzengift Atrazin die Entwicklung bei männlichen Fröschen so stark stört, dass sie sich zu weiblichen Fröschen entwickeln. Die männlichen Frösche entwickelten sogar plötzlich Laich - also Froscheier."
Ein Ergebnis, mit dem niemand gerechnet hat - auch nicht Syngenta, der Hersteller von Atrazin:
"Die Firma hinderte mich daran, diese Arbeit zu veröffentlichen. Dann baten sie mich, meine Daten extra zu manipulieren und zu verändern. Und schließlich verboten sie mir komplett, über meine Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit zu reden. Ich weigerte mich."
Der Chemiekonzern Syngenta versuchte, durch eine Art PR-Gegenkampagne seine Ergebnisse zu widerlegen, ihn zu demontieren, lächerlich zu machen. Und nicht nur das:
Tyrone Hayes erzählt von einem Lieblingsfeind, Tim Pastoor, Wisssenschafler von Syngenta, der ihn bei einer Veranstaltung mit wüsten Bedrohungen provoziert habe, Teil einer Einschüchterungskampagne.
Ich habe bei der Basler Konzernzentrale von Syngenta schriftlich angefragt wie sie denn zu diesen schweren Vorwürfen von Tyrone Hayes stehen? Die Presseabteilung antwortete via E-Mail:
"Die Forschungsergebnisse von Hayes sind nicht reproduzierbar. Unsere Kommunikationmaßnahmen waren stets darauf ausgerichtet, die wissenschaftlichen Fakten klarzustellen. Und: Das Verbot in der EU, Atrazin nicht mehr zu registrieren, war rein "politisch" motiviert."
In den USA gilt das Nachsorgeprinzip: Man muss eine Gefährdung nachweisen
Das ganze klingt eher nach einem Hollywood-Thriller, als nach dem Alltag eines Wissenschaftlers, der mit Fröschen forscht, denke ich. War der junge Professor vielleicht paranoid geworden? Vor einigen Monaten wurden interne Memos im Rahmen eines Prozesses veröffentlicht, die das Vorgehen des Unternehmens genauestens dokumentieren: Diese Syngenta-Unterlagen zeigen, dass Detektiv-Agenturen beauftragt wurden, um den Wissenschaftler zu überwachen, sein Telefon wurde abgehört und seine E-Mails wurden gelesen, um ein psychologisches Profil von Tyrone Hayes herzustellen. Die freigegebenen Gerichtsdokumente zeigen umfassende interne Firmenkommunikation und Memos. Hier stellt sich mir die Frage, ob sich ein einzelner Wissenschaftler oder eine öffentliche Universität gegen solche Attacken und Methoden überhaupt wehren könnte.
"Jede unabhängige Studie fand ähnliche Probleme. Wir haben gerade weitere Studien veröffentlicht, bei denen 22 Wissenschaftler aus 12 Ländern mitarbeiten: Atrazin führt zu Problemen in Sexualorganen bei Säugetieren, Fischen und Vögeln."
Doch die EPA ließ dieses Pestizid weiter auf dem Markt. Die wissenschaftliche Beweislage war für das Prüfpersonal nicht eindeutig genug. Denn in den USA gilt das Nachsorgeprinzip: man muss die Gefährdung nachweisen, den sogenannten "Proof of Harm". Die Industrie kann bei diesem System die Entscheidungshoheit leicht erringen. Forschungsergebnisse können behindert, manipuliert, gekauft und unterwandert werden, wie das Beispiel Tyrone Hayes deutlich belegt. Außerdem sind Risiken nicht immer eindeutig beweisbar. Manchmal gibt es nur Verdachtsmomente, erste Hinweise, die man mit mehr Studien und Zeit untersuchen müsste. Gründe, warum das Zulassungsverfahren in Europa viel abwägender ist - schließlich gilt hier das Vorsorgeprinzip. Die EU ging in einem ganz ähnlichen Fall jüngst anders vor: im Fall der Neonicotinoide. Befürchtungen waren laut geworden, dass dieses Pestizid Bienen beeinträchtigt, zum Beispiel indem es ihr Lernvermögen und ihren Orientierungssinn stört. Anlass für ein Moratorium, das am 1. Dezember 2013 in Kraft trat und den Forschern Gelegenheit gab, dem Verdacht nachzugehen. Ich reise zurück nach Europa und frage mich, ob dieses Prinzip tatsächlich durch TTIP ausgehöhlt werden könnte, wie Kritiker warnen?
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » Di Mai 17, 2016 17:45

Morgenwurm, jetzt weiß ich auch, worauf das Drehbuch für den gestrigen Tatort basiert......Ein Märchen ist die Grundlage für das andere? :mrgreen:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Di Mai 17, 2016 17:45

Ferengi hat geschrieben:Vermutlich ist Glyphos bei Weitem nicht so gefährlich wie die Ökofaschos es behaupten.
Vermutlich ist es aber auch bei Weitem nicht so ungefährlich wie die Chemielobby es behauptet.
Die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen.

Und was ist mit den furzenden Rindern, die das Klima töten? Einigen wir uns da auch auf eine „Wahrheit“ in der Mitte oder sollte man solchen Unsinn nicht besser strikt zurückweisen?
Ich denke nicht, dass man mit diesen „gütlichen Einigungen“ irgendetwas Positives erreichen kann. Im Gegenteil, es wird immer schlimmer.
Was Glyphosat angeht, welches Mittel wäre da unbedenklicher? Mir fällt da nichts ein, nicht einmal eine umweltfreundlichere Unkrautbekämpfung und auch die Glyphosatgegner können da nichts liefern. Sie haben nur Anti im Programm, aber keinen besseren Ersatz.
Deshalb frage ich mich, was diese Glyphosatgegner in ihrem fanatischen Kampf antreibt? Die Sorge um die eigene Gesundheit wäre nachvollziehbar, kann es aber nicht sein. Wenn es nur um Glyphosatrückstände im eigenen Essen geht, die ließen sich mit dem Kauf von Bio leicht verhindern. Nur, der Bioanteil an Lebensmitteln liegt gerade mal bei 3% und da rührt sich auch nicht viel. Bei den Discountern ist der Bio-Absatz schon wieder abgesunken. Also durch tatsächlichen Kauf abgestimmt haben wir 97% für Glyphosat, davon merkt man allerdings in der öffentlichen Diskussion nicht viel. Es ist offensichtlich, da hetzen viele gegen Glyphosat obwohl sie sich selbst ohne Not mit „glyphosatgetränkten“ Lebensmitteln vollstopfen.
Solche Leute sind unglaubwürdig. Da sind einige Vorbeter, die ganz andere Motive haben und eine große Horde dummer Schafe, die laut brüllend hinterher läuft ohne zu wissen, wohin es überhaupt geht.
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Re: Glyphosat

Beitragvon KarlGustav » Di Mai 17, 2016 18:32

borger hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Vermutlich ist Glyphos bei Weitem nicht so gefährlich wie die Ökofaschos es behaupten.
Vermutlich ist es aber auch bei Weitem nicht so ungefährlich wie die Chemielobby es behauptet.
Die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen.

Und was ist mit den furzenden Rindern, die das Klima töten? Einigen wir uns da auch auf eine „Wahrheit“ in der Mitte oder sollte man solchen Unsinn nicht besser strikt zurückweisen?
Ich denke nicht, dass man mit diesen „gütlichen Einigungen“ irgendetwas Positives erreichen kann. Im Gegenteil, es wird immer schlimmer.
Was Glyphosat angeht, welches Mittel wäre da unbedenklicher? Mir fällt da nichts ein, nicht einmal eine umweltfreundlichere Unkrautbekämpfung und auch die Glyphosatgegner können da nichts liefern. Sie haben nur Anti im Programm, aber keinen besseren Ersatz.
Deshalb frage ich mich, was diese Glyphosatgegner in ihrem fanatischen Kampf antreibt? Die Sorge um die eigene Gesundheit wäre nachvollziehbar, kann es aber nicht sein. Wenn es nur um Glyphosatrückstände im eigenen Essen geht, die ließen sich mit dem Kauf von Bio leicht verhindern. Nur, der Bioanteil an Lebensmitteln liegt gerade mal bei 3% und da rührt sich auch nicht viel. Bei den Discountern ist der Bio-Absatz schon wieder abgesunken. Also durch tatsächlichen Kauf abgestimmt haben wir 97% für Glyphosat, davon merkt man allerdings in der öffentlichen Diskussion nicht viel. Es ist offensichtlich, da hetzen viele gegen Glyphosat obwohl sie sich selbst ohne Not mit „glyphosatgetränkten“ Lebensmitteln vollstopfen.
Solche Leute sind unglaubwürdig. Da sind einige Vorbeter, die ganz andere Motive haben und eine große Horde dummer Schafe, die laut brüllend hinterher läuft ohne zu wissen, wohin es überhaupt geht.


Wohin es überhaupt geht?

Und Du meinst die Richtung zu wissen?

Nur weil großproduzierende Faulenzer keine Hacke mehr in die Hand um das Unkraut zu bekämpfen? Weil die alte fachliche Praxis der Fruchtfolge nix mehr zählt?

Na, dankeschön!
Karl
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Di Mai 17, 2016 19:18

Mein werter Herr Vater -Jahrgang 1911 und die erste PS-Spritze 1970 angeschafft- würde dir jetzt aber mit dem hackenstiel ganz gehörig den Hintern versohlen.

So n Schwachsinn hab ich ja noch nie gehört, was ham se dir denn in den Tee getan.

Bitteschön. :mrgreen:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Di Mai 17, 2016 19:19

KarlGustav hat geschrieben:Wohin es überhaupt geht?

Und Du meinst die Richtung zu wissen?

Nur weil großproduzierende Faulenzer keine Hacke mehr in die Hand um das Unkraut zu bekämpfen? Weil die alte fachliche Praxis der Fruchtfolge nix mehr zählt?

Na, dankeschön!


Die Hacke wurde nie verboten, es dürfen auch immer noch 3000 Liter Kühe und 100 Eier Hühner gehalten werden. Es macht nur kaum einer, auch in Bio nicht. Weil es wirtschaftlich keinen Sinn macht. Ich wäre auch strikt dagegen, irgendetwas davon zu verbieten und eine Anwendungspflicht für Glyphosat zu erlassen. Jedes ungerechtfertigte Verbot ist eine stille Enteignung und die nehmen so langsam bedrohliche Ausmaße an.
Bei einem Glyphosatverbot in der EU gerät die EU-Landwirtschaft gegenüber anderen Ländern ohne Verbot ins Hintertreffen und genau das scheint mir von den Glyphosatgegnern auch beabsichtigt zu sein. Einfach nur Wirtschaftsschädigung.
Es könnte mehr Bio erzeugt werden. Nur, wer soll das kaufen? Die, die es jetzt schon nicht kaufen werden es auch künftig nicht tun. Wenn es keine deutschen Hähnchen mehr gibt, dann schmecken denen plötzlich auch die US-Chlor-Hähnchen bevor sie den Bio-Preis zahlen.
Es kommt da eines zum anderen, diese Wirtschaftsschädigung, die „Energiewende“, die „Flüchtlingswelle“ usw. alles nur Belastungen und alles vorsätzlich angerichtet.
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Re: Glyphosat

Beitragvon KarlGustav » Di Mai 17, 2016 19:35

Welfenprinz hat geschrieben:Mein werter Herr Vater -Jahrgang 1911 und die erste PS-Spritze 1970 angeschafft- würde dir jetzt aber mit dem hackenstiel ganz gehörig den Hintern versohlen.

So n Schwachsinn hab ich ja noch nie gehört, was ham se dir denn in den Tee getan.

Bitteschön. :mrgreen:


Das ist kein Schwachsinn, das ist eine Überzeichnung.

Dass Dein Altvorderer überhaupt noch einen Hackenstiel übrig hat, nach der Erfahrung mit Deinem windigen Rücken, möchte ich mal bezweifeln.

Ansonsten noch viel Spass mit Deinem nächsten Tee.

Achsoja ... und lass die anderen Sachen aus der Tasse.
Karl
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Re: Glyphosat

Beitragvon KarlGustav » Di Mai 17, 2016 19:40

borger hat geschrieben:
KarlGustav hat geschrieben:Wohin es überhaupt geht?

Und Du meinst die Richtung zu wissen?

Nur weil großproduzierende Faulenzer keine Hacke mehr in die Hand um das Unkraut zu bekämpfen? Weil die alte fachliche Praxis der Fruchtfolge nix mehr zählt?

Na, dankeschön!


Die Hacke wurde nie verboten, es dürfen auch immer noch 3000 Liter Kühe und 100 Eier Hühner gehalten werden. Es macht nur kaum einer, auch in Bio nicht. Weil es wirtschaftlich keinen Sinn macht. Ich wäre auch strikt dagegen, irgendetwas davon zu verbieten und eine Anwendungspflicht für Glyphosat zu erlassen. Jedes ungerechtfertigte Verbot ist eine stille Enteignung und die nehmen so langsam bedrohliche Ausmaße an.
Bei einem Glyphosatverbot in der EU gerät die EU-Landwirtschaft gegenüber anderen Ländern ohne Verbot ins Hintertreffen und genau das scheint mir von den Glyphosatgegnern auch beabsichtigt zu sein. Einfach nur Wirtschaftsschädigung.
Es könnte mehr Bio erzeugt werden. Nur, wer soll das kaufen? Die, die es jetzt schon nicht kaufen werden es auch künftig nicht tun. Wenn es keine deutschen Hähnchen mehr gibt, dann schmecken denen plötzlich auch die US-Chlor-Hähnchen bevor sie den Bio-Preis zahlen.
Es kommt da eines zum anderen, diese Wirtschaftsschädigung, die „Energiewende“, die „Flüchtlingswelle“ usw. alles nur Belastungen und alles vorsätzlich angerichtet.


Das regt zum Nachdenken an.
Karl
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Di Mai 17, 2016 19:44

Ja, die Welt von heute ist scheisse und früher war alles besser.
Geh sterben, Mann.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » Di Mai 17, 2016 19:49

Bin kein Chemiefan aber ich glaube Borger hat Recht....wenn es sein muß dem laufenden Rad in die Speichen greifen hat mal ein gescheiter Mann gesagt...
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Di Mai 17, 2016 20:31

Also wir brauchen nur dort Glyphos am Rand, wo ne Sau neben uns ist, bei dem Glyphos flächendeckend Standardanwendung ist. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Mai 17, 2016 21:54

Ferengi hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Wenn Du Dich mit dem Thema beschäftigt hättest, dann dürfte Deine Einschätzung nicht von der des JMPR abweichen, denn die bewertet das reale Risiko durch den Pflanzenschutzmittel Einsatz, die möglichen Rückstandswerte und nicht wie die Aktivisten des IARC eine dauerhafte Überdosis beim Füttern von Mäusen.



Und wenn du ehrlich wärst, würdest du zugeben das es inzwischen soviele Studien und Gegenstudien gibt,
das es praktisch unmöglich ist die Wahrheit heraus zu filtern.


Blödsinn.
Wenn man Mäusen täglich eine Dosis verabreicht, die weit über dem für den Menschen akzeptablen Wert liegt, dann darf man davon ausgehen, dass die Tiere das gesundheitlich nicht weit bringen.
Das hat weder Relevanz für den Anwender noch für den Verbraucher.
Eigentlich gibt es keine seriösen Studien, die etwas negatives Aussagen.
Wenn man natürlich meint, Ratten 200 Literfässer auf den Kopf fallen zu lassen, dann darf man davon ausgehen, dass diese 200 Liter Glyphosatfässer für diese Tiere eine Gefahr darstellen.

Ein Glyphosat Verbot für Privatleute würde jedenfalls nicht schaden!
Zumal es dort sicher überproportional viele Leute gibt, die es völlig unsachgemäß anwenden.


Dann werden Wirkstoffe eingesetzt, die wesentlich problematischer sind.
Allein in Deutschland werden jährlich dutzende Brände gelegt von verirrten, die die Unkräuter abflammen. Das hat weder was mit Natur-, noch mit Umweltschutz zu tun, das ist ganz einfach umweltschädigend.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Mai 17, 2016 21:56

adefrankl hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Glyphos sollte eigentlich auch im Biobetrieb erlaubt sein...

Bei Bio Baumwolle wird es ja auch schon erfolgreich angewendet.
vgl. http://www.codecheck.info/news/Glyphosa ... den-134260


Bio-Linsen sind auch ganz oben auf der Skala,
anscheinend wird im Bio-Bereich damit die Ernte schon mal gerettet, damit die vor lauter Unkraut überhaupt gelingen kann.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Di Mai 17, 2016 23:03

Mein Mund steht immer noch offen.

Aufklärung in der SZ. Sogar auf Argentinien wird auf Seite 2 eingegangen. Und zwar mit Fakten!

http://www.sueddeutsche.de/wissen/unkra ... -1.2996480
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Mi Mai 18, 2016 7:08

Jepp, die Berichterstattung zu Glyphosat wird aktuell von auffallend neutral formulierten Schlagzeilen dominiert. Das hatten wir lange nicht mehr. Den Journalisten wird doch nicht etwa dämmern, dass sie von den NGOs seit Jahren an der Nase herumgeführt werden?

Erstbeste Google-News-Treffer der letzten 24 Stunden:
Abstimmung über Glyphosat: Vergiftete Stimmung
tagesschau.de-vor 3 Stunden

Warum sich Experten über Glyphosat streiten
WDR Nachrichten-vor 17 Stunden

Die SPD ignoriert die Glyphosat-Studie
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung-vor 17 Stunden

Glyphosat: Die wichtigsten Fragen zur Neuzulassung
SPIEGEL ONLINE-vor 19 Stunden

Glyphosat spaltet Bundesregierung
Meinung-Deutsche Welle-vor 17 Stunden

Unkrautvernichter: Glyphosat vergiftet auch das Koalitionsklima
Tagesspiegel-vor 10 Stunden

Glyphosat - krebserregend oder nicht?
tagesschau.de-vor 18 Stunden

Glyphosat"Ich nehme die Krebsgefahr sehr ernst"
Deutschlandfunk-vor 41 Minuten

Trotz UN-Bericht: Glyphosat-Gegner bleiben beim Nein
n-tv.de NACHRICHTEN-vor 18 Stunden

Glyphosat - Glyphosat hat die große Koalition vergiftet
Süddeutsche.de-vor 22 Stunden

Landwirtschaft der Zukunft: Blumenstreifen, Glyphosat und ...
Tagesspiegel-vor 13 Stunden

Streit über Glyphosat - Der Verbraucher bleibt ratlos zurück
Deutschlandfunk-vor 11 Stunden

Glyphosat - wirklich nicht gefährlich?
WDR Nachrichten-vor 18 Stunden

EU-Staaten beraten über Neuzulassung von Glyphosat
Lausitzer Rundschau-vor 2 Stunden

Gabriel will keine Neuzulassung
Volksstimme-vor 7 Stunden

Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat bleibt umstritten
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung-vor 13 Stunden

usw.

Kein "Ackergift", kein "Pestizid". :)
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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