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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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2015 Beiträge • Seite 77 von 135 • 1 ... 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Fr Mai 20, 2016 15:54

marius hat geschrieben:Auf Glyphos kann ein fachlich gut ausgebildeter Landwirt ohne Probleme verzichten. Von daher wäre ein Verbot kein Problem.

[...]Bei den anderen gängigen Herbiziden [...] bei Ampfer im GL wäre ein generelles Verbot schon deutlich schwieriger zu händeln. [...] Aber bei Glyphos ist ein Verbot überhaupt kein Problem.

"Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an." Prima Einstellung. :roll:

Mir wurde noch beigebracht, dass alle Landwirte, die nicht nachkommen damit, die Ampferpflanzen einzeln auszustechen, schlechte Landwirte seien. *duckundweg*
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon ratzmoeller » Fr Mai 20, 2016 16:22

Manfred hat geschrieben:https://v-partei.de/

Es wird langsam Zeit,daß Vegetarier und Veganer im Perso und der Krankenkassenkarte entsprechend gekennzeichnet werden,damit ihnen keine im Tierversuch erprobten Medikamente untergejubelt werden oder sie in den viehgemachten Grünland-Tourismusgegenden einen Nervenschaden erleiden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Renji » Fr Mai 20, 2016 16:40

Harald hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Auf Glyphos kann ein fachlich gut ausgebildeter Landwirt ohne Probleme verzichten. Von daher wäre ein Verbot kein Problem.

[...]Bei den anderen gängigen Herbiziden [...] bei Ampfer im GL wäre ein generelles Verbot schon deutlich schwieriger zu händeln. [...] Aber bei Glyphos ist ein Verbot überhaupt kein Problem.

"Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an." Prima Einstellung. :roll:

Mir wurde noch beigebracht, dass alle Landwirte, die nicht nachkommen damit, die Ampferpflanzen einzeln auszustechen, schlechte Landwirte seien. *duckundweg*


@marius
Auch wenn man ohne Glyphos auskommt sollte man bedenken das ein Verbot erst der Anfang wäre. Die Ökofachisten hätten gesiegt und würden ermuntert alle anstehenden Wiederzulassungen platt zu machen. Wir Landwirte sollten daher solidarisch sein.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Fr Mai 20, 2016 19:52

Ich gönne jedem, der Glyphosat verbieten lassen möchte, seine jährliche Dosis Quecken. Ehrlich. Er brauchts ja nicht, also muss er da auch durch.

Wenn Glyphosat verboten wurde, kann man sich schonmal langsam auf den Verkauf der Spritze einstellen. Eigentlich muss man sie dann schleunigst verkaufen, bevor die Nachfrage ins Bodenlose sinkt.

Manche haben kein Brett, sondern einen Baum vor dem Kopf. Es geht hier nicht um den Wirkstoff Glyphosat. Es geht um den Pflanzenschutz als solchen. Wenn Glyphosat fällt, fallen die anderen Wirkstoffe wie die Fliegen. Und zwar nicht erst nach Ablauf der Zulassung. Die challenge wird einen Tag nach dem Glyphosatverbot beginnen und die Grünen reiben sich bereits ihre Hände.

Ich weiß schon, wen ich hier im lt dafür verantwortlich machen werde. Das werde ich dann genießen. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Fr Mai 20, 2016 20:03

Auf Glyphos kann ein fachlich gut ausgebildeter Landwirt ohne Probleme verzichten.


ich weiss nicht, was so ein Schwachsinn soll.
Natürlich weiss ich, wie man Quecken ohne roundup bekämpft. Schön schälen die Stoppel und dann alle 14 Tage mit dem kultivator durch. Mindestens 3x . Und hoffen, dass es nicht zuviel regnet, damit das zeug auch wirklich vertrocknet und kaputt geht.
Alles durchexerziert in der guten , alten zeit. Das habe ich zum letzten mal gemacht, als ich einen nachbarsjungen auf dem Trecker gehabt habe , der für n Eis gearbeitet hat. Und nicht mal da hat es sich rentiert, wenn ich Diesel und Maschinenkosten zusammengerechnet und den - damals- noch 150 DM/ha Roundup-Einsatz gegenüber gestellt habe.

ich betrachte mich als "gut ausgebildet" weil ich mich bei der Wahl zwischen zwei Möglichkeiten für die bessere entscheiden kann.
Und das ist in diesem Fall ganz eindeutig und ohne Zweifel die roundup-Anwendung.

und ich krieg ehrlich gesagt plaque und Krätze dabei, dass man solche Grundschulüberlegungen nicht in einem Laien sondern einem Bauernforum darlegen muss.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Mai 20, 2016 20:22

Welfenprinz hat geschrieben:und ich krieg ehrlich gesagt plaque und Krätze dabei, dass man solche Grundschulüberlegungen nicht in einem Laien sondern einem Bauernforum darlegen muss.


Mit der Bildung ist es nicht immer weit her,
früher konnte man einen Splitterschienbeinbruch auch recht einfach und schnell beheben, man hat den Unterschenkel einfach abgesägt, ging auch.
Und nach dieser Methode von Opa wollen heute einige die Welt retten.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Glyphosat

Beitragvon Renji » Fr Mai 20, 2016 21:11

Mad hat geschrieben:
Manche haben kein Brett, sondern einen Baum vor dem Kopf. Es geht hier nicht um den Wirkstoff Glyphosat. Es geht um den Pflanzenschutz als solchen. Wenn Glyphosat fällt, fallen die anderen Wirkstoffe wie die Fliegen. Und zwar nicht erst nach Ablauf der Zulassung. Die challenge wird einen Tag nach dem Glyphosatverbot beginnen und die Grünen reiben sich bereits ihre Hände.



Genauso ist das, wir haben es ja mit Biscaya erlebt.

Und man sich auf die Politik verlässt ist man verlassen. Politiker haben kein Rückgrat mehr und denken nur an Wählerstimmen und ihre eigene Karriere.
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Fr Mai 20, 2016 21:29

In der Vor-Glyphosat-Zeit bis etwa 1990, hatten wir noch Atrazin im Maisanbau, da gings in Bezug auf Quecken auch ohne Klühphos ganz gut.

Wenn ich dann heute so auf dem Schlepper durch die Gemarkung fahre, dann hat der Meister mit Prädikat vom Hofgut, sowie Variotraktor und die Mitarbeiterin aus der Hauptverwaltung eines Agro-Bergbaukonzern, die interessantesten Flächen, dazwischen liegt so ein Trottel da steht das Getreide einfach nur so da und wächst vor sich hin. Glyphos braucht der keins, da kommt von rechts und links genug.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Atrazin und NaTa

Beitragvon adefrankl » Fr Mai 20, 2016 22:33

T5060 hat geschrieben:In der Vor-Glyphosat-Zeit bis etwa 1990, hatten wir noch Atrazin im Maisanbau, da gings in Bezug auf Quecken auch ohne Klühphos ganz gut.

Wenn ich dann heute so auf dem Schlepper durch die Gemarkung fahre, dann hat der Meister mit Prädikat vom Hofgut, sowie Variotraktor und die Mitarbeiterin aus der Hauptverwaltung eines Agro-Bergbaukonzern, die interessantesten Flächen, dazwischen liegt so ein Trottel da steht das Getreide einfach nur so da und wächst vor sich hin. Glyphos braucht der keins, da kommt von rechts und links genug.


Stimmt, da gab es zwar die Möglichkeit mit NaTa (30 - 50 kg/ha) (Natrumtrichloressigsäure) auf die Stoppel Quecken zu bekämpfen. Aber da es auch mit 6 - 8 l/ha Atrazin ging, wurde das bei uns in der gegend nicht angewandt.
Ansonsten könnte man in Raps natürlich die Quecken mit Targa oder Fusilade unterdrücken und das Jahr darauf mit Attribut etc. solange bis da die Resistenzen komplett sind.
Und in der DDR gab es auch Versuche, dass man die Krautabtötung bei Kartoffeln auch (umweltfreundlich) mit Schwefelsäure durchführen kann
(war in den 80ern mal ein Bericht in der DLZ).
Wenn man nur will kommt man auch ohne moderne Chemie aus, man kann ja auch die alten Sachen wieder hernehmen.
Kupfer, Schefelsäure, Schwarzbrache, .....
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Fr Mai 20, 2016 22:40

Die Quecke kriegst an heissen Tagen auch mit der Garegge raus - da lagen dann immer die Berge am Vorgewende, die wurden dann angezündet
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Re: Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Sa Mai 21, 2016 7:06

T5060 hat geschrieben:Die Quecke kriegst an heissen Tagen auch mit der Garegge raus - da lagen dann immer die Berge am Vorgewende, die wurden dann angezündet

1961 hatte mein vater zum ersten mal gepachtet,40 morgen,eine unvorstellbare grosse fläche für 750DM pacht.
die war parzelliert in 10-12 schläge und hatte quecken satt.
da gabs so eine sich drehende löffelegge,wo der grosse schlepper MF65 mit 54ps vorgespannt wurde.
der schaffte es nicht,die egge mit tempo übern acker zu ziehen und der MF35 wurde zusätzlich vorgespannt,keine chance,die quecke war stärker.
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Re: Glyphosat

Beitragvon xyxy » Sa Mai 21, 2016 8:11

Ackerfreund? https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 7-276-3016
damit geht das, so zweimal am Tag drüber, zuerst nur langsam, später wenn der Boden nach einigen Tagen ausgetrocknet war, konnte man schon flotter fahren. Wenn die Egge mit Quecke verstopft war, kurz anhalten und umkippen, ein paar meter weiter und wieder in Arbeitspostion legen. Mit einem grösseren trecker ging das auch mit kurz Vollgas, dann fiel die von selber um, aber ne lange Kette nehmen, sonst konnte die Egge den Schlepper auch mal einholen. Die Häufchen einfach per Hand auf einen Anhänger verladen und später verbrennen. Als die Federzinke herauskam, konnte man damit gut einsammeln und am Vorgewende verbrennen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mai 21, 2016 8:47

Ja, das sind die Methoden , die das Potential haben roundup zu verdrängen.

Früher war einfach alles besser.
Vor allem, wenn du Ende September dagestanden hast und hast deinen 82er Lehmboden nach der 5ten Bodenbearbeitung im herbstwind wegwehen sehen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » Sa Mai 21, 2016 8:50

xyxy hat geschrieben:Ackerfreund? https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 7-276-3016
damit geht das, so zweimal am Tag drüber, zuerst nur langsam, später wenn der Boden nach einigen Tagen ausgetrocknet war, konnte man schon flotter fahren. Wenn die Egge mit Quecke verstopft war, kurz anhalten und umkippen, ein paar meter weiter und wieder in Arbeitspostion legen. Mit einem grösseren trecker ging das auch mit kurz Vollgas, dann fiel die von selber um, aber ne lange Kette nehmen, sonst konnte die Egge den Schlepper auch mal einholen. Die Häufchen einfach per Hand auf einen Anhänger verladen und später verbrennen. Als die Federzinke herauskam, konnte man damit gut einsammeln und am Vorgewende verbrennen.


Die gute alte Rüttelegge....damit ist Opa tagelang kreuz und quer über den Acker gekurvt.......einmal ist er eingeschlafen auf dem 40er Kramer und die Waldböschung runter... :D
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Sa Mai 21, 2016 10:35

xyxy hat geschrieben:Ackerfreund?

das war ne runde löffelegge in einem rahmen,die sich drehte und die quecken seitlich ablegen sollte.
wir schaffen uns :mrgreen:
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