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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Glyphosat

Beitragvon Einhorn64 » Fr Nov 03, 2017 13:36

[quote="Vinyard"Bei uns in der Gegend zum Beispiel ist Regen und Trockenheit der limitierende Faktor, da hilft es nix mehrmals einkürzen und zweimal gegen Fungizide vorzugehen.[/quote]
Glaube ich gerne das nichts hilft im Weizen GEGEN die Fungizide vorzugehn.
Keine Ahnung von der Materie, aber genau wissen wollen was andere zu machen haben. :regen:
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Glyphosat

Beitragvon Vinyard » Fr Nov 03, 2017 14:04

Jop.... hier nur Experten. Schon klar. Jeder ist der Beste hier! :roll:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Kyoho » Fr Nov 03, 2017 14:15

Jamaika will nun auch Glyphosat verbieten.

https://pbs.twimg.com/media/DM-yRC9WkAIc-6K.jpg:large
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Re: Glyphosat

Beitragvon Crazy Horse » Fr Nov 03, 2017 16:29

Vinyard hat geschrieben:Mir geht's auch nicht grundsätzlich um die Anzahl der Überfahrten. Aber ich glaube es kann doch jeder bestätigen, dass manche Kollegen über das Ziel hinausschießen und mit Sicherheit nicht jede Überfahrt wirtschaftlich ist. Bei uns in der Gegend zum Beispiel ist Regen und Trockenheit der limitierende Faktor, da hilft es nix mehrmals einkürzen und zweimal gegen Fungizide vorzugehen.

Und wenn ihr mir mit dem Thema: Wie ernähre ich die Welt ankommt, dann hängt das sicher nicht von der Produktionsmenge in der EU ab. Ob 70 oder 90 dt Weizen pro Hektar ist doch relativ, wenn der Großteil des Getreides wieder als Tierfutter landet um billiges Fleisch zu produzieren, wovon irgendwie die Hälfte trotzdem wieder im Müll landet. Stärker reglementieren, Lebensmittel somit verteuern und dann wird es auch wieder mehr geschätzt. So schauts aus.



Du machst auch hier einen entscheidenden Denkfehler!

Wenn man schon mehrere Hundert Euro für Pacht, Saatbettbereitung, Saatgut, Herbizide und Dünger ausgibt, dann verzichtet man doch nicht auf eine dringend notwendige Fungizidbehandlung (gegen Gelbrost, Septoria oder Fusarien) oder auf die ertrags- und qualitätsbetonte Spätdüngung. Sonst hab ich am Ende Ertragsverluste von 20,30,40% und wirklich nur billiges Futtergetreide, das im Trog landet.

Nein, wenn die Produktionsmengen zu hoch und der Preis dadurch zu schlecht ist, muss man Flächen aus der Produktion nehmen und aktiv begrünen, und darf nicht mit einer Low-Input-Strategie die Produktivität auf ein Minimum reduzieren, weil ganz einfach die Fixkosten im Ackerbau zu hoch sind, als dass man diese Ertrags- und Qualitätsausfälle so ohne Weiteres hinnehmen kann.

Hohe Subventionen für eine völlig unproduktive, ressourcenverschwendende Wirtschaftsweise, bei der man den Mehrwert für die Ökologie mit der Lupe suchen muss, sind auf jeden Fall der falsche Weg!
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Re: Glyphosat

Beitragvon Crazy Horse » Fr Nov 03, 2017 16:48

Kyoho hat geschrieben:Jamaika will nun auch Glyphosat verbieten.

https://pbs.twimg.com/media/DM-yRC9WkAIc-6K.jpg:large


Die Grünen sind mit Abstand das Dümmste, was die deutsche Politik zu bieten hat!

Und die Tatsache, dass sie lieber eine völlig unproduktive, ressourcenverschwendende Wirtschaftsweise fördern und Glyphosat verbieten wollen, zeigt nur, dass sie an der Reduzierung von Treibhausgasemissionen und am Erhalt der Bodenfruchtbarkeit nicht im geringsten interssiert sind.

Es geht ihnen ausschließlich um billigen Populismus.
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Fr Nov 03, 2017 17:38

Interessant ist, wenn ich in Ungarn in der Pampa bin mit tausenden Hektar Monokulturen aus Raps, Mais, Weizen oder Sonnenblumen und Glyphos als Megaherbizid,
da gibts weder Insektenmangel, noch Bienensterben oder zu wenig Vögel. Wenn die da ein paar hundert Hektar auf einem Schlag spritzen, suche selbst ich das Weite.

Schlußfolgerung aus der Beobachtungsthese :
Das Insektensterben bei uns ist nur behauptet oder gelogen.
Unsere Art der landwirtschaft ist zu sauber und / oder zu vielfältig
Die Ursache liegt zumindest überwiegend ausserhalb der Landwirtschaft
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Glyphosat

Beitragvon Freakshow » Fr Nov 03, 2017 19:06

Crazy Horse hat geschrieben:
Und die Tatsache, dass sie lieber eine völlig unproduktive, ressourcenverschwendende Wirtschaftsweise fördern und Glyphosat verbieten wollen, zeigt nur, dass sie an der Reduzierung von Treibhausgasemissionen und am Erhalt der Bodenfruchtbarkeit nicht im geringsten interssiert sind.

Es geht ihnen ausschließlich um billigen Populismus.


Ich kapiers auch nicht. Wenn ich so durch meine im Juli pfluglos bestellten, bald 2m hohen (und mit pöser Gülle gedüngten) Zwischenfruchtbestände schlappe blühts, summts, fleucht und kreucht es allenthalben auf mehreren Etagen. Und das um diese Jahreszeit. Durch die Zwischenfruchtandeutungen meiner Biokollegen kann man meist durchlaufen ohne eine Pflanze beleidigen zu müssen. Leben und sich austoben tut sich da so gut wie nix.

Aber ich bin ja kein Insektenexperte (so wie jeder Grüne) und vermutlich sind diese ganzen Untermieter glyphosatmutierte (obwohl die nie welches gesehen haben) Killerinsekten
aus Übersee :klug:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Fr Nov 03, 2017 19:18

Erstens ist das Unfug, und zweitens darf man ja nicht vergessen das die Konvis die Zwischenfrüchte auch nur wieder anbauen, weils sonst weniger Geld von der EU gibt.
Was war den bevor das Greening kam??? NIX! :roll: :roll:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Freakshow » Fr Nov 03, 2017 19:22

Das ist wiederum erstens Unfug, zweitens Unfug und drittens ebenfalls Unfug. Zumindest was mich betrifft. Bin zwar noch nicht alt, aber baue schon immer ZFs an. Und abgesehen davon ist wirtschaftliches Handeln kein Verbrechen...
...denn wir reden besser nicht davon wieviel Bios nur auf das Geld aus Brüssel und sonstigen Kanälen warten :roll:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Königstiger2 » Fr Nov 03, 2017 19:45

Ferengi hat geschrieben:Erstens ist das Unfug, und zweitens darf man ja nicht vergessen das die Konvis die Zwischenfrüchte auch nur wieder anbauen, weils sonst weniger Geld von der EU gibt.
Was war den bevor das Greening kam??? NIX! :roll: :roll:

Da sieht man mal wieder, du musst dein Sofa auch mal verlassen und ein bischen an die Luft gehen.
Für Konvis waren Zwischenfrüchte vor dem Greening auch schon wirtschaftlich. Allerdings konnte ich früher schön Phacelia (beste Bienenweide) in Alleinsaat
säen, ist im Winter zu 100% abgefrohren, im Frühjahr ein Arbeitsgang mit der Scheibenegge und fertig war der Maisacker.
Heute muss ich dank Greening und irgendwelcher Sesselfurzer teuere Saatgutmischungen kaufen, habe Gründünger, der je nach Winter, nicht ordentlich abfriert und somit im Frühjahr wesentlich höhere Maschinen und Dieselkosten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Crazy Horse » Fr Nov 03, 2017 19:55

Ferengi hat geschrieben:Erstens ist das Unfug, und zweitens darf man ja nicht vergessen das die Konvis die Zwischenfrüchte auch nur wieder anbauen, weils sonst weniger Geld von der EU gibt.
Was war den bevor das Greening kam??? NIX! :roll: :roll:


Mit dem Greening hat das alles nichts zu tun!
Wenn nach der Getreideernte noch genügend Feuchtigkeit im Boden ist, dann baue ich auch eine Sommerzwischenfrucht an, für die ich rein gar nichts bekomme, weil ich sie wegen der Weizenaussaat (Mitte Oktober) nicht bis zum 15. November stehen lassen kann.
Aber der Senf und die Phacelia verwerten den Reststickstoff sehr gut und schließen den Boden auf. Und die Glucosinolate haben einen phytosanitären Effekt, so dass es praktisch keine Probleme mit Schwarzbeinigkeit im Stoppelweizen gibt.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Freakshow » Fr Nov 03, 2017 20:05

... wenn ich grad so drüber Nachdenke: Vllt. ist doch das Glyphos schuld. Immerhin kann ich mir durch gezielten Glyphosateinsatz auf 95% meiner Flächen teure und weitaus bedenklichere Bodenmittel (Blattmittel -meist- soweiso) im Herbst sparen. Diflufenican und Co. können sich nämlich durchaus bis nach der Ernte in relevanten Mengen im Boden halten und die folgende Zwischenfrucht beeinträchtigen.
Ist mir grad nur so eingefallen, könnte mit ein Grund für die bombigen ZFs sein. Oder für den ein oder anderen eine Erklärung warum sich seine ZFs so schwer tun.

Da gibts aber dann auch nur eine logische Konsequenz: Einmal auf links drehen vor der ZF-Aussaat... :?

Und so schließt sich der Kreis.

n8
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Fr Nov 03, 2017 20:24

Königstiger2 hat geschrieben:
Für Konvis waren Zwischenfrüchte vor dem Greening auch schon wirtschaftlich.



Aha, und warum gabs sie dann Ewigkeiten nicht mehr!?` :roll: :roll:
Die einzige Zwischenfrucht die hier wirklich verbreitet war ist Grünroggen.
Selbst Senf war selten, und das obwohl bei uns nicht wenig Kartoffeln angebaut werden.

Ach, wenn vorher angeblich schon viel Zwischenfrüchte angebaut wurden,
warum ist dann durchs Greening aufmal das Saatgut dafür knapp geworden... :roll: :roll:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Crazy Horse » Fr Nov 03, 2017 20:26

Freakshow hat geschrieben:... wenn ich grad so drüber Nachdenke: Vllt. ist doch das Glyphos schuld. Immerhin kann ich mir durch gezielten Glyphosateinsatz auf 95% meiner Flächen teure und weitaus bedenklichere Bodenmittel (Blattmittel -meist- soweiso) im Herbst sparen. Diflufenican und Co. können sich nämlich durchaus bis nach der Ernte in relevanten Mengen im Boden halten und die folgende Zwischenfrucht beeinträchtigen.
Ist mir grad nur so eingefallen, könnte mit ein Grund für die bombigen ZFs sein. Oder für den ein oder anderen eine Erklärung warum sich seine ZFs so schwer tun.

Da gibts aber dann auch nur eine logische Konsequenz: Einmal auf links drehen vor der ZF-Aussaat... :?

Und so schließt sich der Kreis.

n8



Die Bodenmittel sind sicherlich ökologisch bedenklicher als ein vor der Saat ausgebrachtes Glyphosat, weil sie einfach deutlich länger wirken und die so notwendige Bestockung der Getreidebestände im Herbst stark einschränken.
Ich durfte erst neulich wieder mitansehen, wie stark die Wintergerste auf einem schweren Tonboden unter den verabreichten 0,6l Herold leidet. Da sind die Schäden durch die Wirkstoffe Flufenacet und Diflufenican deutlich größer als der geringe Ackerfuchsschwanzbesatz nach Pflugfurche.
Diesen stark ausgedünnten Bestand kann auch eine frohwüchsige, bestockungsfreudige Sorte wie KWS Meridian nicht kompensieren.
Bis zum Sommer sind diese Wirkstoffe allerdings abgebaut.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Königstiger2 » Fr Nov 03, 2017 20:33

Knapp gewordenes Saatgut?
Knapp war es höchstens mit den vorgeschriebenen Saatgutmischungen, kommt davon wenn alles übers Knie gebrochen wird.

Phacelia, Senf, Ölrettig, Sonnenblumen alles genug da.
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