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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Mi Nov 01, 2017 16:02

Also unser betrieb würde mittelfristig vom Glyphos Verbot profitieren. In Grenzertragslagen wird das zum AUS für reine Getreidefruchtfolgen und Prämienabgreifer.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Glyphosat

Beitragvon Pumuckel » Mi Nov 01, 2017 17:03

In der Schweiz gibts wohl einige Bios, die Pfluglos arbeiten. Gibts Prämien für.
Mit eine Fräse kann man Flach und dennoch mit ganzflächigem Schnitt arbeiten. Für kreiseleggen gibts ja jetzt auch abgewinkelte Zinken.
Heko Ringschneider, netzscheibenegge usw...kann schon sein dass das taugt.
Bei passendem wetter zumindest. Was meint ihr ?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Pumuckel » Mi Nov 01, 2017 17:14

3887 tonnen Phosphonate kommen pro Jahr aus Waschmitteln. Nicht schlecht !
http://www.umweltbundesamt.de/themen/ch ... ungsmittel
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Mi Nov 01, 2017 17:16

Die Fräse zerstört das Bodengefüge total.
Istn absoluter Bodenvergewaltiger.

Deswegen wird bei Bios im Ackerbau auch viel der Schälpflug eingesetzt.
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Re: Glyphosat

Beitragvon stamo » Mi Nov 01, 2017 17:34

T5060 hat geschrieben:Also unser betrieb würde mittelfristig vom Glyphos Verbot profitieren.

Wieso das?
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Glyphosat

Beitragvon Südbaden Bauer » Mi Nov 01, 2017 18:03

T5060 hat geschrieben:Also unser betrieb würde mittelfristig vom Glyphos Verbot profitieren. In Grenzertragslagen wird das zum AUS für reine Getreidefruchtfolgen und Prämienabgreifer.

@ stamo hier schreibt er es doch, warum dies seiner Meinung nach so sein sollte.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Glyphosat

Beitragvon stamo » Mi Nov 01, 2017 18:06

Und siehst du da einen Zusammenhang? Als "Bio-Prämienabzocker" kann es einem doch egal sein, was sich im PSM-Bereich tut und wo ist das Problem, die Fruchtfolge zu ändern?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Frankenbauer » Mi Nov 01, 2017 20:38

stamo hat geschrieben:Und siehst du da einen Zusammenhang? Als "Bio-Prämienabzocker" kann es einem doch egal sein, was sich im PSM-Bereich tut und wo ist das Problem, die Fruchtfolge zu ändern?


Die stellen in fünf Jahren auf das nächste was Prämien bringt um, dann braucht man erst wieder den "sauberen Tisch".

Gruß

Werner
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mr.T. » Mi Nov 01, 2017 20:43

Ferengi hat geschrieben:
tröntken hat geschrieben:
Ich setzte das Mittel ohne bedenken ein. Auch wenn es mal mit dem Pflug gehen könnte (Grünlanderneuerung) ist mir das Zeug tausend mal lieber, da ich so den Boden nicht anfassen brauch usw.



Bei der Grünlanderneuerung gibts kaum echte Alternativen zum Glyphos.



Würde ich nicht sagen. Mein Feldnachbar hat vor kurzem sein mehrjähriges Feldfutter mit seinem neuen Lemken Pflug umgebrochen.
Da sah man nach dem Pflugeinsatz keinen einzigen Grashalm an der Oberfläche.
Da wäre ein Glyphosateinsatz reine Geldverschwendung gewesen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Mi Nov 01, 2017 20:52

Mr.T. hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:
tröntken hat geschrieben:
Ich setzte das Mittel ohne bedenken ein. Auch wenn es mal mit dem Pflug gehen könnte (Grünlanderneuerung) ist mir das Zeug tausend mal lieber, da ich so den Boden nicht anfassen brauch usw.



Bei der Grünlanderneuerung gibts kaum echte Alternativen zum Glyphos.



Würde ich nicht sagen. Mein Feldnachbar hat vor kurzem sein mehrjähriges Feldfutter mit seinem neuen Lemken Pflug umgebrochen.
Da sah man nach dem Pflugeinsatz keinen einzigen Grashalm an der Oberfläche.
Da wäre ein Glyphosateinsatz reine Geldverschwendung gewesen.


Wenn du vorher nicht fräst, hast du ne schöne Matte eingearbeitet, die Nährstoffe verbuddelt,
und bis der Boden nach der Saat wieder befahrbar ist dauerst auch lange (wenn man wieder Grünland von macht).

Nur weil man vom Gras nichts mehr sieht, heißt das noch lange nicht das die Arbeitsweise gut ist. ;)
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mi Nov 01, 2017 20:57

Mr.T. hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:
tröntken hat geschrieben:
Ich setzte das Mittel ohne bedenken ein. Auch wenn es mal mit dem Pflug gehen könnte (Grünlanderneuerung) ist mir das Zeug tausend mal lieber, da ich so den Boden nicht anfassen brauch usw.



Bei der Grünlanderneuerung gibts kaum echte Alternativen zum Glyphos.



Würde ich nicht sagen. Mein Feldnachbar hat vor kurzem sein mehrjähriges Feldfutter mit seinem neuen Lemken Pflug umgebrochen.
Da sah man nach dem Pflugeinsatz keinen einzigen Grashalm an der Oberfläche.
Da wäre ein Glyphosateinsatz reine Geldverschwendung gewesen.


:roll:
Allein der Diesel wird mindestens die doppelten Kosten verursacht haben,
den Verschleiß an Schlepper und Pflug rechnen wir mal nicht.
Das Gras sieht man vielleicht nicht mehr aber nach einem schönen Regenschauer würde ich die "Oberfläche" noch mal betrachten.
Und was da an CO² freigesetzt und Humus verbrannt wurde, das sieht man ja zum Glück nicht, ansonsten gäbe es solche Posts heute nicht mehr.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ecoboost » Mi Nov 01, 2017 21:05

Hallo,

ich habe es noch nicht komplett gesehen, dauert immerhin 90 Minuten.

Roundup, der Prozess
https://www.arte.tv/de/videos/069081-00 ... r-prozess/

Gruß

Ecoboost
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Re: Glyphosat

Beitragvon stamo » Mi Nov 01, 2017 21:07

Frankenbauer hat geschrieben:
stamo hat geschrieben:Und siehst du da einen Zusammenhang? Als "Bio-Prämienabzocker" kann es einem doch egal sein, was sich im PSM-Bereich tut und wo ist das Problem, die Fruchtfolge zu ändern?


Die stellen in fünf Jahren auf das nächste was Prämien bringt um, dann braucht man erst wieder den "sauberen Tisch".

Gruß

Werner


Optisch ist das natürlich schöner, aber doch nicht existenziell.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mi Nov 01, 2017 21:59

Ecoboost hat geschrieben:Roundup, der Prozess


Für einen Gebühren finanzierten Sender fehlt mir die neutrale Berichterstattung,
denn das eigentlich interessante, was hier in dem Thread verlinkt wurde, zum Prozess wird überhaupt nicht erwähnt, stattdessen kommen die alten Geschichten von Carrasco zur Sprache.
Wer Glyphosat in Froschlaich injiziert, der mag Spaß daran haben, hat früher vermutlich Frösche mit Strohhalmen aufgeblasen, bis diese platzen, aber wissenschaftliche Arbeit ist das nicht. Bei Kochsalz wäre die Todesrate glatt bei 100%, bei Kaffee irgendwo bei 90. Da muss man ja annehmen, Glyphosat wäre zum Kochen von Kartoffeln gesünder als Salz.
Arte ist der Gebührensender für Impfgegner und Aluhüte - leider - früher war das wirklich mal ein Sender mit substanshaltigen Dokumentationen.
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Nur im provaten Haushalt

Beitragvon adefrankl » Mi Nov 01, 2017 22:51

Pumuckel hat geschrieben:3887 tonnen Phosphonate kommen pro Jahr aus Waschmitteln. Nicht schlecht !
http://www.umweltbundesamt.de/themen/ch ... ungsmittel

Die angegebenen 3887 Tonnen Phosphonate ist aber nur die Menge die in den privaten Haushalten verwendet wird. Daneben werden diese aber unter anderen auch in der Papier und Textilindustrie eingesetzt sowie in Kühlwasserkreisläufen verwendet. Die in Deutschland eingesetzte Gesamtmenge dürfte daher weit größer sein als die angegebenen 3887 Tonnen. Wahrscheinlich dürfte diese damit über den Glyphosatverbrauch in Deutschland (~ 5300 Tonnen) liegen.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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