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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Nov 30, 2017 11:15

Neo-LW hat geschrieben:
Alles kein Problem.

..
Alles nur eine Frage des Preises.

...
Dann soll der Verbraucher es bezahlen.


Olli


Die Ökonazis meinen aber dann wird Bio billiger als Konvi jetzt.
Denn die wollen alle nur billig fressen!
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Re: Glyphosat

Beitragvon Family Guy » Do Nov 30, 2017 11:32

MF 5465 hat geschrieben:Ich habe mir die Frage gestellt: Wie kommt der wirkstoff in die Mutter? :)
Auch wenn es nur geringe Mengen sind. Liegt es an falscher Anwendung, wälzt man alles auf Sikkation ab, oder ist es ganz normal, dass Glypho in unseren Nahrungskreislauf aufgenommen wird?

:prost:
Sepp


AMPA. Einfach mal Wikipedia bemühen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aminometh ... s%C3%A4ure

In den Medien steht immer Glyphosat, gesucht und gefunden wird AMPA und leider steht die Herkunft nicht drauf. Es könnte aus Glyphosat stammen aber eben aucg aus zig anderen natürlichen und zivilisatorischen Quellen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Vinyard » Do Nov 30, 2017 17:58

Wir brauchen generell eine andere Landwirtschaft. Glyphosat hin oder her. Hier brauchen wir auch keine Preisdiskussion führen, denn die niedrigen Preise sind ja wohl begründet in Zuviel Produktion. Insofern kann ich manchmal die Argumentation die gegen Bio geführt hier nicht verstehen, dass der Verbraucher nicht mehr bezahlen will. Aber wenn es weniger gibt wird er mehr bezahlen müssen, ganz einfach.

Was im Grunde jeder will und auch nicht verkehrt ist:

- Bioprodukte bzw. deutliche Reduzierung von Chemie aller Art
- Mehr Tierwohl
- Familenbetriebe statt Argrarbetriebe

Dies ließe sich über die Agrarförderung leicht bewerkstelligen.

- Deutlich höhere Förderung für Biobetriebe
- Zuschüsse für Landwirte welche auf die 3. Düngung (gibt's in manchen Wasserbezirken sogar schon) verzichten und ggf. unter einer bestimmten Quote bei den Pestiziden/Fugiziden sind (ggf. Grenze pro Hektar)
- Stärkere Förderung von Freilandtieren

Erhöhung der Prämien für die ersten Hektar und Kappung bei 50 Hektar. Aus die Maus. Aber die Agrarindustrie und Billiglobby hat natürlich andere Interessen. Wie immer..... wie bei der Kohle.... bei Dieselgate.... wie überall. Immer zu Lasten der Allgemeinheit.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Nov 30, 2017 18:07

Vinyard hat geschrieben:
Was im Grunde jeder will und auch nicht verkehrt ist:

- Bioprodukte bzw. deutliche Reduzierung von Chemie aller Art
- Mehr Tierwohl
- Familenbetriebe statt Argrarbetriebe

Dies ließe sich über die Agrarförderung leicht bewerkstelligen.




Nein, denn die Leuten kaufens Bio einfach nicht! :roll: :roll:
Es bringt nichts mehr Bio zu erzeugen wenns keiner haben will!
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Re: Glyphosat

Beitragvon Vinyard » Do Nov 30, 2017 18:47

Käse..... kaufen Sie sehr wohl..... ich komme wirklich aus keiner Gegend wo Grüne "in" sind; aber hier wird sehr wohl Bio gekauft. Natürlich gibt es auch hier die Sorte Mensch die lieber Zigaretten und Red Bull kaufen 2x billigen AI Urlaub machen und teure Reifen für Motorrad und Autos kaufen statt hochwertige Lebensmittel. Aber shit happens. Wenn ihr Masse und billig produzieren wollt und weiterhin mit Weltmarktpreisen konkurrieren wollte. Gerne.

Abgesehen davon, soll der Staat trotzdem in die Richtung bio subventionieren. Mit dem Weltmarkt sind wir in vielen Produkten eh nicht marktfähig, deswegen sind die Preise ja so im Keller. Wenn du weiter konventionell anbieten willst, weil Geiz geil ist, dann darfst du das.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Nov 30, 2017 18:56

Vinyard hat geschrieben:Käse..... kaufen Sie sehr wohl..... .



Aha, na dann erkläre mal den Marktanteil von Biofleisch! :roll: :roll:

Wenn du weiter konventionell anbieten willst, weil Geiz geil ist, dann darfst du das.


Ich bin schon seit Jahren Biobauer.
Und genau deswegen kann ich die Schönrederei nicht mehr ertragen! :x :x

Fernab der Direktvermarktung in den Speckgürteln der Großstädte, mit hohem Anteil an Reichen, gibt es keinen Markt für Biofleisch.

Läppische 19.800 Tonnen Bio-Schweinefleisch wurden 2016 in Deutschland verkauft.
Das ist weeeeeit unter 1% Marktanteil!
Zuletzt geändert von Ferengi am Do Nov 30, 2017 19:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » Do Nov 30, 2017 18:56

Die Welt exportiert aber billiger Bio nach Deutschland, als Deutschland produzieren kann......da wiederholt sich alles wieder. Der Bürger muss so oder so Geld in die Hand nehmen. Man sollte ihm schon überlassen, wofür er das möchte. Alles andere ist Bevormundung oder mind. nugging.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Nov 30, 2017 19:04

LUV hat geschrieben:Die Welt exportiert aber billiger Bio nach Deutschland, als Deutschland produzieren kann.......


So sieht das aus.
Bio-Kartoffeln kommen z.B. meist aus dem mittleren Osten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » Do Nov 30, 2017 19:08

Noch mal zu Merkel und Schmid zurück .Der hätte auch wenn es um Plutonium oder Zuckerwasser gegangen wäre so abgestimmt ,die Demontage der Kanzlerin war und ist das erklärte Ziel der CSU ........
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Re: Glyphosat

Beitragvon Vinyard » Do Nov 30, 2017 19:14

Bei uns in Deutschland sind generell die Lebensmittel zu billig. Dieses System haben wir teilweise kräftig mit selbst unterstützt. Natürlich ist es schwer da wieder rauszukommen. Aber es gibt definitiv ein Umdenken, nicht bei allen aber bei vielen. Und wenn es politisch gewollt wäre, könnte man viel mehr in diese Richtung machen. Beim E-Auto geht's komischerweise jetzt auch. Ich bin definitiv kein Freund von Subventionen, aber wenn dann sollte es doch ökologisch und sinnvoll sein, statt einem 1000 Hektar Betrieb auch noch für den 900sten Hektar die Subvention in den Arsch zu schieben, damit er Schweineställe in der Größenordnung 20000+ in die Landschaft stellt. Nein danke.

Und die CSU wird auch in Bayern auch in ländlichen Bereichen weiter abgewascht werden. Hier will man eigentlich noch weiter die klassischen Strukturen mit Familienbetrieben als Anderswo. Allerdings wird die Politik viel zu wenig in diese Richtung gemacht.

PS: Und die CSU schaufelt sich eh ihr eigenes Grad.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Nov 30, 2017 19:17

Lass mal deine Phrasen stecken und komme zu den Fakten!

... erkläre mal den Marktanteil von Biofleisch!
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » Do Nov 30, 2017 19:19

Vinyard hat geschrieben:Bei uns in Deutschland sind generell die Lebensmittel zu billig. Dieses System haben wir teilweise kräftig mit selbst unterstützt. Natürlich ist es schwer da wieder rauszukommen. Aber es gibt definitiv ein Umdenken, nicht bei allen aber bei vielen. Und wenn es politisch gewollt wäre, könnte man viel mehr in diese Richtung machen. Beim E-Auto geht's komischerweise jetzt auch. Ich bin definitiv kein Freund von Subventionen, aber wenn dann sollte es doch ökologisch und sinnvoll sein, statt einem 1000 Hektar Betrieb auch noch für den 900sten Hektar die Subvention in den Arsch zu schieben, damit er Schweineställe in der Größenordnung 20000+ in die Landschaft stellt. Nein danke.

Und die CSU wird auch in Bayern auch in ländlichen Bereichen weiter abgewascht werden. Hier will man eigentlich noch weiter die klassischen Strukturen mit Familienbetrieben als Anderswo. Allerdings wird die Politik viel zu wenig in diese Richtung gemacht.

PS: Und die CSU schaufelt sich eh ihr eigenes Grad.


Was sinnvoll ist oder nicht, das wird erst in Jahrzehnten erkennbar. Im hier und jetzt ist das nur Glaskugelgucken.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Glyphosat

Beitragvon Vinyard » Do Nov 30, 2017 19:21

Ich glaube aber nicht, dass es sich nicht verkaufen lässt, sondern einfach zu wenig produziert wird. Aber du hast recht, Biofleischbetriebe gibt es im Vergleich zu Ackerbaubetrieben noch weniger. Ein Grund mehr für konkrete Förderung - zumindest für mich und wir produzieren konventionell.
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » Do Nov 30, 2017 19:22

Wie hoch soll denn die Förderung für dich sein?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Nov 30, 2017 19:25

Vinyard hat geschrieben:Ich glaube aber nicht, dass es sich nicht verkaufen lässt, sondern einfach zu wenig produziert wird...


Nein, es gibt keine weil kein Bedarf dafür ist.
Ich kenne viele die die Schweinehaltung aufgeben mußten.
Gerne getan hab ich das auch nicht.
Vor Allem die Ferkelerzeugung fand ich immer toll.
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