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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
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Re: Glyphosat

Beitragvon Fadinger » Do Nov 30, 2017 22:17

Hallo!
LUV hat geschrieben:Evtl. kann man den Rohstoff ja weiter verarbeiten, um die Wertschöpfung zu steigern? Oder es mit einer Geschichte versehen (DEMETER u.a.) ?

Glyphosfrei ... :mrgreen:

http://orf.at/stories/2416976/

Gruß F
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Re: Glyphosat

Beitragvon Qtreiber » Do Nov 30, 2017 22:20

Nuffield hat geschrieben:Und DEMETER? Nein, wirklich. Ich lehne für mich alles ab, was mit irgendeiner, wie auch immer gearteten, Ideologie begründet wird. DEMETER ist mir sowas von fremd. Im allgemeinen und auch im speziellen. So verbiegen könnte ich mich gar nicht, daß mir irgendjemand abnehmen würde, ich wäre Anthroposoph.

War ja nur ein Beispiel. Du sollst DEIN Produkt mit DEINER Geschichte versehen. Oder es über eine schon bestehende Geschichte vermarkten, die dir zusagt.
Qtreiber
 
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Re: Glyphosat

Beitragvon Nuffield » Do Nov 30, 2017 22:31

Qtreiber hat geschrieben:War ja nur ein Beispiel. Du sollst DEIN Produkt mit DEINER Geschichte versehen.


Eine Geschichte interessiert unsere Handelspartner nur nicht die Bohne. Das ist ein knallhartes Geschäft. Da geht es um Centbeträge, nicht um Geschichten.
"Jesus war ein Moslem das weiß jeder. Wenn er keiner war dann erklär mir bitte mal warum er einen Vollbart hatte? Und das er 5 mal am Tag gebetet hat. Zu wem hat er wohl gebetet?" Kommentar eines Moslem bei Youtube
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Re: Glyphosat

Beitragvon Qtreiber » Do Nov 30, 2017 22:43

Nuffield hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:War ja nur ein Beispiel. Du sollst DEIN Produkt mit DEINER Geschichte versehen.


Eine Geschichte interessiert unsere Handelspartner nur nicht die Bohne. Das ist ein knallhartes Geschäft. Da geht es um Centbeträge, nicht um Geschichten.

Deshalb war der zweite Teil meiner Antwort, den du weggelassen hast, mindestens genauso wichtig.
Qtreiber
 
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Re: Glyphosat

Beitragvon Nuffield » Do Nov 30, 2017 22:46

Qtreiber hat geschrieben:
Nuffield hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:War ja nur ein Beispiel. Du sollst DEIN Produkt mit DEINER Geschichte versehen.


Eine Geschichte interessiert unsere Handelspartner nur nicht die Bohne. Das ist ein knallhartes Geschäft. Da geht es um Centbeträge, nicht um Geschichten.

Deshalb war der zweite Teil meiner Antwort, den du weggelassen hast, mindestens genauso wichtig.


Die vermarkten selbst aber auch keine Geschichte! Insofern hilft uns das nicht wirklich weiter.
"Jesus war ein Moslem das weiß jeder. Wenn er keiner war dann erklär mir bitte mal warum er einen Vollbart hatte? Und das er 5 mal am Tag gebetet hat. Zu wem hat er wohl gebetet?" Kommentar eines Moslem bei Youtube
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Re: Glyphosat

Beitragvon King Kong » Fr Dez 01, 2017 11:54

Welfenprinz hat geschrieben:
Vinyard hat geschrieben:Wie gesagt, ist vielleicht auch eine Mentalitätsfrage und eine Frage der Region. Diesbezüglich können wir uns schon noch zum Neureichen Speckgürtel um Ingolstadt/München zählen. Trotzdem dem Verbrauer muss bewusst werden, dass hochwertige Lebensmittel und Restautrantbesuche Geld kosten. Ist in anderen Ländern (England, Skandinavien, etc.) auch so. rn.

*phrasenmodus an* der Deutsche verwendet sein Einkommen für das neue Auto und den dritten Fernurlaub im Jahr ,der Franzose fährt ne verbeulte alte Karre und kauft sein Lieblingskäse oder Fleisch nicht nach Preis sondern Geschmack* phrasenmodus aus*

Das ist so. Wir haben es bei Verzehrsgewohnheiten mit unterschiedlichen Verbraucherverhalten in verschiedenen Ländern und Kulturen zu tun.

Was ich nicht verstehe in dem Zusammenhang sind die immer wieder geäusserten Bewertungen von deutschem Verbraucher und Handel.
Warum zum Teufel ist das Wort“Export“negativ konnotiert? Wenn man in Schweden für Kartoffeln oder Erdbeeren mehr Geld bekommt,dann geht die Ware da verdammt noch mal auch hin. Wer hat als Produzent denn irgendwas zu verschenken. Der deutsche Verbraucher soll halt Kokosschrot und Papageienscheisse fressen,wenn er nix bezahlen will. Interessiert mich doch nicht.

Und:wir -als Produzenten-sollten uns nicht auf die nationalen Unterschiede der Verbraucher konzentrieren(und versuchen den deutschen ****** umzuerziehen) sondern die Unterschiede zu anderen Produzenten genau beobachten. Meint denn irgendjemand eine holländische Vejling würde darauf achten,ob der Rubel aus Stockholm,Teheran oder Timbuktu rollt?oder das Seelenheil darin bestünde den holländischen Verbraucher zu beglücken?
Verkauft wird dahin wo es am meisten Geld dafür gibt. Feddisch.
Dass das wegen eines bescheuerten Strichs auf der Landkarte dann Export heisst,ist doch so wichtig wie ein Furunkel am Arsch.

Das ist genau das was ich schon vor Jahren gesagt habe, der Deutsche hat keine Essenskultur und essen den letzten scheiß. Im Hamburger Freihafen der Chefeinkäufer hatte sich vor Jahren schon zu dem Thema geäußert, das die gute 1A Ware weiter geht und die 1B Ware hier im Land verteilt wird, auch das eben extra für die Deutschen minderwertige Lebensmittel im Ausland angebaut werden.

Hier mal ein link zu unserem Bullenfleisch, wie der Verbraucher verarscht wird, genauso sieht es mit Bio aus.
https://grillinstructor.net/qualitaetsm ... industrie/

Hauptsache es steht Bio drauf, das Stück Biofleisch kann wie eine alte Schuhsohle schmecken aber egal, dem Verbraucher wird suggeriert, das Fleisch ist gut und er glaubt es weil, eben der Deutsche keine Essenskultur besitzt.


Normalerweise, sollte man bei dem Deutschen Verbraucher ganz von vorne anfangen und ihnen Ersteinmal eine Essenskultur beibringen.

Achso, auch mit dem Kaffee sieht es nicht anders aus, es gibt extra Container in den Lagerhäusern, in Lateinamerika, wo der Abfall für Deutschland reinkommt. Und unsere Deutsche Kaffeerösterei kauft den Dreck für den Deutschen Konsumenten.
King Kong
 
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Fr Dez 01, 2017 12:38

King Kong hat geschrieben:

Normalerweise, sollte man bei dem Deutschen Verbraucher ganz von vorne anfangen und ihnen Ersteinmal eine Essenskultur beibringen.



Dann würde Konvi-Schweinefleisch aber auch keiner mehr kaufen!
Denn grade da, besonders beim Fett, schmeckt man einen großen Unterscheid zum Bio.

Seit dem ich mir die Schweine zum Essen selber halte, find ich ich das Fett von Konvifleisch einfach nur noch ekelig! :x :x

Das Blöde ist halt ein ohne Soja gemästetes Schweine ist VIEL teurer.
Und wenn mans dann auf ne gescheite Größt, und nicht nur auf diese "100 KG-Ferkel", mästet dauerts mindestens 1 Jahr.
Früher wars übrigens ganz normal das ein Schwein einmal Geburtstag hat.
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Re: Glyphosat

Beitragvon germane » Fr Dez 01, 2017 13:30

Qtreiber hat geschrieben:War ja nur ein Beispiel. Du sollst DEIN Produkt mit DEINER Geschichte versehen. Oder es über eine schon bestehende Geschichte vermarkten, die dir zusagt.


Aber nur wenn er eine gute Geschichte hat.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Glyphosat

Beitragvon Königstiger2 » Fr Dez 01, 2017 14:02

Ferengi hat geschrieben:
King Kong hat geschrieben:

Normalerweise, sollte man bei dem Deutschen Verbraucher ganz von vorne anfangen und ihnen Ersteinmal eine Essenskultur beibringen.



Dann würde Konvi-Schweinefleisch aber auch keiner mehr kaufen!
Denn grade da, besonders beim Fett, schmeckt man einen großen Unterscheid zum Bio.

Seit dem ich mir die Schweine zum Essen selber halte, find ich ich das Fett von Konvifleisch einfach nur noch ekelig! :x :x

Das Blöde ist halt ein ohne Soja gemästetes Schweine ist VIEL teurer.
Und wenn mans dann auf ne gescheite Größt, und nicht nur auf diese "100 KG-Ferkel", mästet dauerts mindestens 1 Jahr.
Früher wars übrigens ganz normal das ein Schwein einmal Geburtstag hat.


Als die Hausschlachtung noch praktiziert wurde, haben wir immer Sauen dafür gemäßtet, die ein oder zwei mal geferkelt hatten und aus irgendeinen Grund
weg mussten. Unsere Sauen hatten Weidegang.
Das Fleisch war schön durchwachsen uns auch nicht so labberig.
Aber wer braucht noch Hausschlachtung für einen 3 Personen Haushalt.
Und mit jemanden teilen? nee ich habe den Dreck zuhause und das was das halbe Schwein kosten müsste, gibt auch niemand.

Hat aber mit Glyphosat nichts zu tun.
Meinetwegen ganz abschaffen, aber dann Weltweit.
Immer diese Alleingänge, zum k....n
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Re: Glyphosat

Beitragvon langholzbauer » Fr Dez 01, 2017 14:18

Jetzt sind wir hier weit ab vom Titel.
Aber die letzten Beiträge kommen dem Desaster der einheimischen Landwirtschaft auf den Grund.
LUV hat geschrieben:Evtl. kann man den Rohstoff ja weiter verarbeiten, um die Wertschöpfung zu steigern? Oder es mit einer Geschichte versehen (DEMETER u.a.) ?

Ein durchaus richtiger Ansatz.
Das hatte Raiffeisen damals schon begriffen und war auch der Grundgedanke bei der Gründung von Molkerei -u. Schlachthofgenossenschaften.
Viele Landwirte würden,trotz ausreichend Arbeit mit der Erzeugung, gerne direkt an Verbraucher vermarkten, die noch wissen, was z.B. ein gutes Fleisch ist.
Aber auf Grund etlicher (fadenscheinig mit Verbraucherschutz begründeten) Gesetzesänderungen der letzten 20 Jahre ist es heute ein größeres Verbrechen, "das vielleicht besste Fleisch der Welt" ohne zertifizierten Schlachtbetrieb in Verkehr zu bringen,als im Suff mehrere Menschen tot zu fahren. :klug: :oops:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » Fr Dez 01, 2017 14:22

Steht doch jedem offen das "beste" Fleisch der Welt zu erzeugen und dafür Kunden zu suchen.....diese ganze Schuldsuche hilft nichts. Der Verbraucher zahlt doch auch 3,50€ für 0,5L Mineralwasser. Es muss eine Geschichte hinter dem Produkt sein, die der Kunde glaubt und die ihm zusagt, dann kauft er alles. Also auf auf und frisch ans Werk! :prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Glyphosat

Beitragvon Paule1 » Fr Dez 01, 2017 22:24

Streit um Glyphosat-Zulassung geht national weiter

von Norbert Lehmann, agrarheute, am Freitag, 01.12.2017 - 14:54 Uhr

Mit der EU-Wirkstoffgenehmigung für Glyphosat ist die Kuh noch nicht vom Eis. Jetzt müssen die Hersteller in Deutschland die Zulassung glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel neu beantragen.

Der EU-Berufungsausschuss hat am 27. November den Vorschlag der Europäischen Kommission angenommen, die Genehmigung für Glyphosat als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln für fünf Jahre zu erneuern.

Nach dieser Entscheidung müssen nun die Mitgliedstaaten die Zulassungen der glyphosathaltigen Pflanzenschutzmittel überprüfen. In Deutschland sind nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) aktuell 37 Pflanzenschutzmittel von 12 Firmen mit Glyphosat zugelassen, die unter 105 Handelsnamen vermarktet werden.
Antragsfrist von drei Monaten

Die meisten Genehmigungen sind bis Dezember 2018 befristet. Hersteller, die mit ihren Produkten auf dem Markt bleiben wollen, müssen nun innerhalb von drei Monaten eine Erneuerung der Zulassung beantragen.

Über die Anträge entscheidet in Deutschland das BVL. Dabei hat die Behörde Zeit bis Dezember 2018.

https://www.agrarheute.com/pflanze/streit-um-glyphosat-zulassung-geht-national-540799
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Glyphosat

Beitragvon Paule1 » Sa Dez 02, 2017 18:14

Glyphosat :?:

Wir könnten die ganze öffentliche Diskussion umgehen wenn wir in Zukunft nur noch Roundup einsetzten würden :klug:

Denn die Diskussion um Glyphospat ist vergiftet und das ist gefährlicher wie der Wirkstoff selbst :klug:
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Sa Dez 02, 2017 19:07

Ersetze Glyphosat durch Jude und euch wird deutlich wie der Judenmord im III.Reich möglich wurde.
Zumal die Glyphosat-Gegner ohne dies die Nachfahren der schlimmsten Naz-ies sind.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Sa Dez 02, 2017 19:11

Wenn man sich die Kommentare zum Thema im Net durchließt muss man leider klar sagen daß du recht hast. :roll: :roll:
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