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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Glyphosat

Beitragvon Einhorn64 » Mo Dez 25, 2017 19:36

Auf diese Idee ist Aldi natürlich von ganz allein gekommen,
das jahrelange rumgeplärre der NGOs haben die selbstverständlich nicht beachtet.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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20% vom Grenzwert wären praktikabel

Beitragvon adefrankl » Mo Dez 25, 2017 21:51

Thomas Sch. hat geschrieben:....und noch was ! Hier wird immer über BUND und andere NGOS ( ich persönlich hab die auch so gerne wie Bauchschmerzen) geflucht . Aber die wirklichen Totengräber der konvi LW sind ALDI und LIDEL. ALDI will in Zukunft den Glyphosatgehalt in seinen Produkten auf 20% des EU Grenzwertes drücken.


Also ich denke, dass die hier üblichen Anwendungen zum größten Teil diesbezüglich keine Probleme machen. Bei einer Vorsaatanwendung oder einer Stoppelbehandlung dürfte man den 20% Grenzwert doch problemlos einhalten können. Lediglich die Sikkation oder der Aufwuchs beim Abspritzen zur Grünlanderneuerung sollten ein Problem sein. Das könnte die Landwirtschaft verkraften auch wenn es sachlich keinen Grund für einen verschärften Grenzwert gibt.
Sollten sich damit die Gemüter beruhigen lassen dann könnte man damit gut leben.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Freakshow » Di Dez 26, 2017 9:01

Solange sie nach Glyphosat und nicht nach AMPA suchen :? .
Ansonsten seh ich bei dem verschärften Grenzwert keine "Probleme", im Gegenteil, kommt schon weniger Roundup-ready Zeugs aus Übersee in die Fertigprodukte.
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
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Re: Glyphosat

Beitragvon AEgro » Di Dez 26, 2017 10:43

@ Freakshow
Das mit dem Round-up-ready-Zeugs aus Übersee wäre wünschenswert.
Das läuft aber dann genauso wie in anderen Fällen.
Nur die deutsche Rohware wird untersucht, bei der aus dem Ausland läufts wie immer.
Ein Zertifikat reicht. Nur die deutschen Erzeuger sind Betrüger und Giftspritzer.
Beispiele wie so was läuft gibts genug.
Siehe Bioware aus Afrika/Asien.
Oder BSE-frei aus Südamerika.
Wenns so kommt wie Aldi will, gibts auf alle Fälle wieder noch mehr Dokumantation für die Erfasser und Landwirte mit entspr.Kontrollen und Zusatzkosten.
Und die trägt nicht der Verbraucher, der Einzelhandel oder der Erfasser, sondern die Zusatzkosten trägt allein der Erzeuger.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Di Dez 26, 2017 14:08

Kalifornien

Immer wieder nett, dass Kalifornien als Vorreiter eines Glyphosatverbots genannt wird.

Proposition 65 :shock:

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Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Nur noch reiner Zucker erlaubt

Beitragvon adefrankl » Di Dez 26, 2017 16:59

Harald hat geschrieben:
Kalifornien

Immer wieder nett, dass Kalifornien als Vorreiter eines Glyphosatverbots genannt wird.

Proposition 65 :shock:

Bild

Gute Beispiele. Also ich denke, man sollte die aktuelle Ökospinnerei nicht bekämpfen, sondern durch konsequente Umsetzung deren Irrsinn aufzeigen.
Angefangen bei Zitrusfrüchte. Diese erhöhen nachweislich wesentlich das Hautkrebsrisiko. Warum nicht die Handelsketten verklagen (von Hautkrebsgeschädigten) weil diese ohne Warnung verkauft wurden. vgl. http://www.deutschlandfunkkultur.de/har ... _id=328297
dort sind einige Primärquellen zu finden.
Wi wäre es mit dem Verbot von allen Phosponaten deren Risiken schlechter als von Glyphosat untersucht sind. Da der Stoffwechselweg der in Pflanzen durch Glyphosat gehemmt wird bei Tieren und Menschen nicht vorkommt, können Risiken nur durch andere Eigenschaften dieses Stoffes sich ergeben. Und damit sind diese bei anderen Phosphonaten mindestens in gleichen Ausmaß zu erwarten (mindestens, da schlechter untersucht). Daher gehören diese zunächst einmal verboten. Soll doch die Textil- und Papierindustrie etc. halt schauen wie sie ohne auskommt ( damit dürften dann auch die AMPA Spuren verschwinden). Da Phosphonate aber Komplexbildner sind, kommen ja die Risiken vielleicht auch von dieser Eigenschaft. Daher auch zunächst ein Anwendungsverbot für alle Komplexbilder bis diese genauso gut untersucht sind wie Glyphosat und nachgewiesen ist, dass diese keine größeren Risiken verursachen. In der Zwischenzeit muss man halt auf Waschmittel verzichten.
Auf Alokoholhaltige Produkte gehört sowieso der Aufkleber Krebserregend dran. Ebenso an jede Tür nach außen, dass Sonnenstrahlung krebserregend ist. Eigentlich auf alle Produkte die Stoffe enthalten die laut Ames Test krebserregend sind. Also praktisch auch alle Nahrungsmittel. Vielleicht bleibt ja reiner Zucker noch übrig. Der ist immerhin Genfrei und Allergenfrei.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Grenzwächter » Di Dez 26, 2017 20:30

Viel einfacher wäre doch folgende Lösung. Glyphosat wird verboten und im selben Atemzug muss auch die Einfuhr von Produkten aus Ländern die Glyphos benutzen verboten werden. Dann schauen alle Blöd aus der Wäsche.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Königstiger2 » Di Dez 26, 2017 20:38

Wäre beim Ausstieg das einzig richtige. Bin sofort dafür :D

Wird aber niemals passieren.
Dann dürften wir Eier und viele anderen Lebensmittel auch nicht in Deutschland einführen.
Wenn die Tierproduktion im Ausland nicht unserem Vergleich bezüglich Haltung, Fütterung und Medikamenteneinsatz entspricht, muss an der Grenze eben
mal Schluss sein.
Wunschdenken.
Zuletzt geändert von Königstiger2 am Di Dez 26, 2017 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glyphosat

Beitragvon HL1937 » Di Dez 26, 2017 20:42

Solange ein Landwirt mit freilaufenden Hühnern und Mobilstall im Landkreis Starnberg eine "Sonderabgabe" in Höhe von fast 3500 Euro zahlen muß, weil so einem Heini in der Verwaltung der Stall in der Landschaft nicht gefällt, können auch die billig fettgefressenen Verbraucher auch Käfigeier fressen.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Di Dez 26, 2017 20:48

HL1937 hat geschrieben:Solange ein Landwirt mit freilaufenden Hühnern und Mobilstall im Landkreis Starnberg eine "Sonderabgabe" in Höhe von fast 3500 Euro zahlen muß, weil so einem Heini in der Verwaltung der Stall in der Landschaft nicht gefällt, können auch die billig fettgefressenen Verbraucher auch Käfigeier fressen.


Also da hat der Hühnermobil Hersteller wohl auf der ganzen Länge gepennt.
In Hessen und Ufr. haben wir das geregelt bekommen mit den Baugenehmigungen, den Baugenehmigungsgebühren und dem Ausgleich nach BNatSchG.
Ich will eine bestimmte Organisation nicht schon wieder anpissen, weil die noch langsamer denkt wie die Behörden.
Woher weis denn ein Beamter was ein fahrbarer Hühnerstall ist, das muss man dem erklären.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Grenzwächter » Di Dez 26, 2017 21:03

Königstiger2 hat geschrieben:Wäre beim Ausstieg das einzig richtige. Bin sofort dafür :D

Wird aber niemals passieren.
Dann dürften wir Eier und viele anderen Lebensmittel auch nicht in Deutschland einführen.
Wenn die Tierproduktion im Ausland nicht unserem Vergleich bezüglich Haltung, Fütterung und Medikamenteneinsatz entspricht, muss an der Grenze eben
mal Schluss sein.
Wunschdenken.


Wenn die Ahnungslosen in Berlin Konsequent wären müsste sie so handeln. Leider sind das nur Marionetten und haben alle samt Angst Verantwortung zu übernehmen.
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Errosion etc. werden aber trotzdem ein Problem

Beitragvon adefrankl » Di Dez 26, 2017 23:08

Grenzwächter hat geschrieben:Viel einfacher wäre doch folgende Lösung. Glyphosat wird verboten und im selben Atemzug muss auch die Einfuhr von Produkten aus Ländern die Glyphos benutzen verboten werden. Dann schauen alle Blöd aus der Wäsche.

Und was nützt das Einfuhrverbot. Verschwinden dann die Errosionsprobleme und höheren Hochwasserpegel die sich dann durch den weitgehenden Wegfall von Mulch- und Direktsaat ergeben. Die Probleme wenn Quecken wieder mechanisch bekämpft werden müssen. Das führt zu verstärkten Humusabbau und Stickstoffmineralisation. Wenn dadurch die Nitrateinträge ins Grundwasser steigen dann hat das für die Gesundheit zwar genauso wenige Auswirkungen (wahrscheinlich sogar gesund!) wie eine Glyhosatanwendung. Aber für die Anhänger der weiterentwickelten Ökoheilslehre aus der Nazizeit ist das dann die nächste Katastrophe.
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Ungespritzte Kartoffeln verbieten

Beitragvon adefrankl » Di Dez 26, 2017 23:22

Harald hat geschrieben:
Kalifornien

Immer wieder nett, dass Kalifornien als Vorreiter eines Glyphosatverbots genannt wird.
.....



Bei Pollmer bin ich darauf gestoßen (Udo Pollmer, Andrea Fock, Ulrike Gonder, Karin Haug; Prost Mahlzeit ! Krank durch gesunde Ernährung; S142) bin ich darauf gestoßen, dass mit steigenden Solaningehalt in den Kartoffeln das Risiko für Missbildungen wie offene Rückenwirbel (Spina bifida) steigt. Und je stärker z.B. Krautfäule auftritt desto mehr Solanin bilden die Kartoffeln (Umgekehrt steigt auch mit niedrigeren Solaningehalt einer Sorte die Krankheitsanfälligkeit). Daher führt der Verzicht auf eine konsequente Krautfäulebekämpfung zu mehr Solanin in den Kartoffeln und damit zu mehr Säuglingsmissbildung.
Aus Vorsorgegründen wäre es daher umgehend angebracht, den Verkauf von Kartoffeln die nicht ausreichend chemisch vor Krautfäulebefall geschützt wurden ist daher umgehend zu untersagen! Aber da ist die Ökolobby skrupellos und nimmt für ihren Feldzug gegen den Pflanzenschutz auch missgebildete Kinder bereitwillig in Kauf!
Ähnliches gilt nicht nur für Kartoffeln sondern auch bei anderen Lebensmitteln. Fehlender Pflanzenschutz führt zu schädlichen Auswirkungen beim Menschen. Dazu gehören leider eben insbesondere auch Krebs und Missbildungen!
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Di Dez 26, 2017 23:39

Harald hat geschrieben:
Kalifornien

Immer wieder nett, dass Kalifornien als Vorreiter eines Glyphosatverbots genannt wird.

Proposition 65 :shock:

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Kalifornien braucht kein Glyphosat-Verbot, die müssen nur die Bewässerung einstellen :mrgreen:
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Re: Errosion etc. werden aber trotzdem ein Problem

Beitragvon Grenzwächter » Mi Dez 27, 2017 11:28

adefrankl hat geschrieben:
Grenzwächter hat geschrieben:Viel einfacher wäre doch folgende Lösung. Glyphosat wird verboten und im selben Atemzug muss auch die Einfuhr von Produkten aus Ländern die Glyphos benutzen verboten werden. Dann schauen alle Blöd aus der Wäsche.

Und was nützt das Einfuhrverbot. Verschwinden dann die Errosionsprobleme und höheren Hochwasserpegel die sich dann durch den weitgehenden Wegfall von Mulch- und Direktsaat ergeben. Die Probleme wenn Quecken wieder mechanisch bekämpft werden müssen. Das führt zu verstärkten Humusabbau und Stickstoffmineralisation. Wenn dadurch die Nitrateinträge ins Grundwasser steigen dann hat das für die Gesundheit zwar genauso wenige Auswirkungen (wahrscheinlich sogar gesund!) wie eine Glyhosatanwendung. Aber für die Anhänger der weiterentwickelten Ökoheilslehre aus der Nazizeit ist das dann die nächste Katastrophe.


Ich könnte jetzt gemein sein und sagen. Der Poltik ist das egal also was kümmert es mich.

Nein, ich bin fest überzeugt das ein Landwirt der sein Handwerk versteht und eine vernünftige Fruchtfolge einhält ohne Glyphos auskommt. Ein mehr an Bodenbearbeitung denk ich wird nicht zwangsläufig von nöten sein.

Denk mal drüber nach.
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