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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 128 von 135 • 1 ... 125, 126, 127, 128, 129, 130, 131 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Bonifaz » Mi Dez 27, 2017 14:19

T5060 hat geschrieben:
Bonifaz hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ich habe detaillierte Daten über den ökologischen Zustand der Bahndämme und Gleisanlagen :mrgreen: :mrgreen:

Derzeit wird die Elektrifizierung der Bahnlinie Lindau -München, die durch unsere Flur verläuft, vorbereitet. Im Vorfeld fand man am Bahnkörper seltene Kröten und Eidechsen. Um für diese Tiere Rückzugsgebiete zu schaffen wurden entlang des Bahndamms landw. Flächen angepachtet, zum Bahndamm hin mit Zäunen aus Kunststoffbahnen abgegrenzt, mit Stein- und Reißighaufen ausgestaltet, um die Tiere während der Bauphase dorthin umzusiedeln.
Hoffentlich vermissen sie dann nicht die jährliche Glyphos-Dusche :lol:


Hat das die Bahn schön gemacht ?


Hier mal 2 Bilder dazu;
1-20171227_131223.jpg
1-20171227_131223.jpg (109.86 KiB) 1539-mal betrachtet
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » Mi Dez 27, 2017 15:06

Also ich finde die Zauneidechsen-Habitate rundumgelungen.
Die possierlichen Reptilien werden sich dort rundum wohlfühlen. :D
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Reicht nicht

Beitragvon adefrankl » Mi Dez 27, 2017 23:36

Grenzwächter hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:
Grenzwächter hat geschrieben:Viel einfacher wäre doch folgende Lösung. Glyphosat wird verboten und im selben Atemzug muss auch die Einfuhr von Produkten aus Ländern die Glyphos benutzen verboten werden. Dann schauen alle Blöd aus der Wäsche.

Und was nützt das Einfuhrverbot. Verschwinden dann die Errosionsprobleme und höheren Hochwasserpegel die sich dann durch den weitgehenden Wegfall von Mulch- und Direktsaat ergeben. Die Probleme wenn Quecken wieder mechanisch bekämpft werden müssen. Das führt zu verstärkten Humusabbau und Stickstoffmineralisation. Wenn dadurch die Nitrateinträge ins Grundwasser steigen dann hat das für die Gesundheit zwar genauso wenige Auswirkungen (wahrscheinlich sogar gesund!) wie eine Glyhosatanwendung. Aber für die Anhänger der weiterentwickelten Ökoheilslehre aus der Nazizeit ist das dann die nächste Katastrophe.


Ich könnte jetzt gemein sein und sagen. Der Poltik ist das egal also was kümmert es mich.

Nein, ich bin fest überzeugt das ein Landwirt der sein Handwerk versteht und eine vernünftige Fruchtfolge einhält ohne Glyphos auskommt. Ein mehr an Bodenbearbeitung denk ich wird nicht zwangsläufig von nöten sein.

Denk mal drüber nach.

Also ich Ende Mai wieder genügend Maisfelder mit nur leichten Gefälle gesehen, bei denen sich nach moderaten Gewitterniederschlägen bereits recht starke Errosionsspuren zeigten. Dort wurde kein Glyphosat angewandt. Aber gerade das war der Fehler. Weniger Bodenbearbeitung und dafür Glyphosat wären dort die eindeutig ökologischere Variante gewesen.
Und wie soll ohne Viehhaltung eine wirksame Queckenbekämpfung funktionieren ohne ein mehr an Bodenbearbeitung bei einem Glyphosatverzicht. Weizen mit Maximalmenge an Attribut behandeln und dann Raps in Herbst Maximalmenge an Targa Super drauf? Ist das ökologischer? Aber auf jeden Fall deutlich schlechter wirksam. Klar Quecken und Disteln gibt es nicht wenn man immer alles perfekt macht. Nur läuft halt manches mal nicht alles perfekt.
Klar früher ging es ja auch ohne Glyphosat. Da hat das auch über 200 DM/ha gekostet. Da hat man dann oft darauf verzichtet. Schließlich ging es ja auch mit Antrazin oder NATA. Aber diese Alternativen sind ja bekanntlich nicht mehr zugelassen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Dez 28, 2017 0:23

Thomas Sch. hat geschrieben:....und noch was ! Hier wird immer über BUND und andere NGOS ( ich persönlich hab die auch so gerne wie Bauchschmerzen) geflucht . Aber die wirklichen Totengräber der konvi LW sind ALDI und LIDEL. ALDI will in Zukunft den Glyphosatgehalt in seinen Produkten auf 20% des EU Grenzwertes drücken.


Kann Aldi gerne machen, es gibt bislang nur EU-Bio Produkte aus dem Ausland die überhaupt darüber kommen und eigentlich bei 0,0 mg liegen sollten.
Der Grenzwert wird eben nirgendswo überhaupt nur annähernd erreicht, außer bei illegalem Einsatz durch unfachkundige Betriebe aus dem EU-Bio-Segment.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Dez 28, 2017 0:30

AEgro hat geschrieben:@ Freakshow
Das mit dem Round-up-ready-Zeugs aus Übersee wäre wünschenswert.
Das läuft aber dann genauso wie in anderen Fällen.


Das "RR-Zeugs" hat genau welche Rückstandswerte?
RR bedeutet einen hohen Abbau von Glyphosat, da wird man eher Ampa finden.
Aber Du wirst sicher Deine Annahmen mal mit amtlichen Zahlen belegen können?
Oder bleiben wir beim Thema Glyphosat im mittelalterlichem Glauben?
Alle meckern, keiner möchte aber Zahlen nennen, die kann man aber finden.

Nur die deutsche Rohware wird untersucht, bei der aus dem Ausland läufts wie immer.

Ist das so?
Selbst exportierende Staaten nehmen Proben.


Ein Zertifikat reicht. Nur die deutschen Erzeuger sind Betrüger und Giftspritzer.


Bei EU-Bio gebe ich Dir da recht, denn zur Not kam die Bio-Ware von ganz wo anders her...
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Dez 28, 2017 0:32

Harald hat geschrieben:
Kalifornien

Immer wieder nett, dass Kalifornien als Vorreiter eines Glyphosatverbots genannt wird.

Proposition 65 :shock:

Bild


Hölle,
alle sitzen am PC, mit Wein und Kippe und hyperventilieren zum Thema Glyphosat.
:wink:
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Re: Errosion etc. werden aber trotzdem ein Problem

Beitragvon eifelrudi » Do Dez 28, 2017 8:33

Grenzwächter hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:
Grenzwächter hat geschrieben:Viel einfacher wäre doch folgende Lösung. Glyphosat wird verboten und im selben Atemzug muss auch die Einfuhr von Produkten aus Ländern die Glyphos benutzen verboten werden. Dann schauen alle Blöd aus der Wäsche.

Und was nützt das Einfuhrverbot. Verschwinden dann die Errosionsprobleme und höheren Hochwasserpegel die sich dann durch den weitgehenden Wegfall von Mulch- und Direktsaat ergeben. Die Probleme wenn Quecken wieder mechanisch bekämpft werden müssen. Das führt zu verstärkten Humusabbau und Stickstoffmineralisation. Wenn dadurch die Nitrateinträge ins Grundwasser steigen dann hat das für die Gesundheit zwar genauso wenige Auswirkungen (wahrscheinlich sogar gesund!) wie eine Glyhosatanwendung. Aber für die Anhänger der weiterentwickelten Ökoheilslehre aus der Nazizeit ist das dann die nächste Katastrophe.


Ich könnte jetzt gemein sein und sagen. Der Poltik ist das egal also was kümmert es mich.

Nein, ich bin fest überzeugt das ein Landwirt der sein Handwerk versteht und eine vernünftige Fruchtfolge einhält ohne Glyphos auskommt. Ein mehr an Bodenbearbeitung denk ich wird nicht zwangsläufig von nöten sein.

Denk mal drüber nach.

Ironie
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Re: Glyphosat

Beitragvon Lonar » Do Dez 28, 2017 9:17

Oberfranke91 hat geschrieben:Wie erwähnt wurde spielt in den Kanada Schwadraps (noch) eine große Rolle. Man muss dazu sagen, dass wir im Nordwesten-Kanadas wirtschaften und ein absoluter Grenzstandort für Ackerbau sind. Saisonbeginn ist im Mittel der Jahre nicht vor Anfang Mai (Beginn Aussaat) und Saisonende je nach Jahr mitte oder ende Oktober, in Ausnahmejahren kommt der Winter auch schon gegen Septemberende.
Dennoch macht die Züchtung Fortschritte. Während andere Farmen noch komplett auf Schwadraps setzen nutzen wir zu ca 70% Straightcut-Raps (also üblicher Direktdrusch). Auf Schwadraps sind wir nur noch auf unseren späten Böden angewiesen auf den man nicht vor mitte Mai zur Aussaat kommt. Da braucht man Sorten mit kurzer Vegetationszeit und da sind die Schwadsorten noch etwas im Vorteil.
Generell fährt man allerdings mit Straightcut ertraglich besser. Selbst vermeindlich schlechte Straightcut-Sorten entwickeln häufig bessere Erträge als Top-Schwadrapssorten. Das liegt einfach dran, dass der Straight-Cut länger am Halm steht und das genetische Ertragspotential besser ausnutzen kann. Der Schwadraps hingegen wird schon ca. mitte September auf Schwad gelegt und 2-4 Wochen später im Oktober gedroschen. Risikofaktor beim Direktdrusch ist für uns ganz klar der Winter. Zum einen haben wir häufig mit frühen Frösten umzugehen (im Schwad liegender Raps ist da nicht mehr so anfällig) und zum anderen kanns frühen Schneefall geben. Vom Schnee plattgedrückter Raps ist nicht so ein großer Spaß zum Dreschen. Die Schwaden hingegen bringt man nach der Schneeschmelze problemlos in den Drescher, oder kann wenns sein muss auch erst im kommenden Frühjahr dreschen. Das war in der Region dieses Jahr auch der Fall, dass viele im Mai noch einige hundert Hektar Mai liegen hatten und gleichzeitig Ernte 2016 und Aussaat 2017 laufen hatten. Anderer "Nachteil" vom Direktdrusch: Ohne Sikkation läuft definitiv nichts. Samenreife ist möglich, aber das Rapsstroh verbleibt relativ grün.

Unser bester Schwadraps brachte dieses Jahr 24,5 dt/ha unser bester direkt gedroschener hingegen lag bei 33,75 dt/ha, was sehr sehr gut ist. Der durchschnittliche Rapsertrag in der Region liegt bei 22,5 dt/ha.

Das passiert derzeit auf der anderen Seite des Teichs. Hoffentlich wird der Raps nach dem pressen Gvo-freies Futter :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Grenzwächter » Do Dez 28, 2017 19:44

@ Aderfrankel.

Das mit der Erosion ist so eine Sache für sich. Wenn ich den Acker pulverisiere egal womit, geht er beim ersten starken Regen ab. Wenn ich es im Herbst schaffe eine starke ZF zu erzeugen die alle Unkräuter unterdrückt und abfriert, hab ich schon die halbe Miete. Im Frühjahr hab ich dann 2 Varianten. 1)Gülle drauf einarbeiten und säen oder 2) Unterfuß beim säen in Direktsaat. Dann ist das Thema Erosion fast komplett ausgeschaltet. Zu dem Thema hohe Aufwandmengen Gramazid im Raps. Warum??? Wenn ich nach Gerste 2 mal mit dem Grubber drüber gehe bleibt alles wie immer. Putze dann mit Agil den Acker einmal sauber und den rest macht dann das Kerb.

Zum Humus verbrennen durch vieleicht öfftere überfahrt enthalt ich mich da selbst Fachleute nicht genau wissen was wann und wieviel verloren geht.

Eine Variante besagt das eine mehrmalige flache Überfahrt nicht ins Gewicht fällt. Tiefe Bearbeitungen dagegen kritisch sein könnten.

Im großen ganzen steht und fällt aber alles mit dem Boden Gleichgewicht und das lässt auf vielen Äckern zu wünschen übrig. PH Wert, freier Kalk, Humus gehalt, Zustand des Ton Humuskomplexes...
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Re: Glyphosat

Beitragvon adefrankl » Do Dez 28, 2017 22:19

Grenzwächter hat geschrieben:@ Aderfrankel.

Das mit der Erosion ist so eine Sache für sich. Wenn ich den Acker pulverisiere egal womit, geht er beim ersten starken Regen ab. Wenn ich es im Herbst schaffe eine starke ZF zu erzeugen die alle Unkräuter unterdrückt und abfriert, hab ich schon die halbe Miete. Im Frühjahr hab ich dann 2 Varianten. 1)Gülle drauf einarbeiten und säen oder 2) Unterfuß beim säen in Direktsaat. Dann ist das Thema Erosion fast komplett ausgeschaltet. Zu dem Thema hohe Aufwandmengen Gramazid im Raps. Warum??? Wenn ich nach Gerste 2 mal mit dem Grubber drüber gehe bleibt alles wie immer. Putze dann mit Agil den Acker einmal sauber und den rest macht dann das Kerb.

Zum Humus verbrennen durch vieleicht öfftere überfahrt enthalt ich mich da selbst Fachleute nicht genau wissen was wann und wieviel verloren geht.

Eine Variante besagt das eine mehrmalige flache Überfahrt nicht ins Gewicht fällt. Tiefe Bearbeitungen dagegen kritisch sein könnten.

Im großen ganzen steht und fällt aber alles mit dem Boden Gleichgewicht und das lässt auf vielen Äckern zu wünschen übrig. PH Wert, freier Kalk, Humus gehalt, Zustand des Ton Humuskomplexes...

Zu 1. Wenn es im Herbst mit der Zwischenfrucht klappt und diese anfriert wird es meist so funktionieren. Es gab aber schon Jahre in dem im Herbst es nichts wurde mit guter Unkrautunterdrückung aufgrund von Wassermangel. Manchmal war der Winter auch für das Abfrieren nicht kalt genug.
Auch haben überwinternde Zwischenfrüchte bzgl. Nitrat Vorteile. Dafür braucht man dann ahlt Flug oder Glyphosat. Mn kann halt nicht alles haben.
Was die hohen Aufwandmengen an Grmmazid angeht, das wäre bei einer Queckenbekämpfung halt notwendig. Aber da halte ich ja Glyphosat für die bessere Wahl. Und Kerb habe ich noch nie benötigt. Kerb ist zwar eigentlich nicht problematisch (toxikologisch) . Aber hat doch einen deutlich höheren Dampfdruck und eine höhere Lebensdauer im Boden als Glyphosat. Insofern ist da Glyphosat unproblematischer.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Caramba » Do Dez 28, 2017 23:20

Glyfosad is die Droche dä modäne Landwirdschafd !
Glyphosat ist die Droge der modernen Landwirtschaft!
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Re: Glyphosat

Beitragvon Holmer 91 » Fr Dez 29, 2017 10:03

Caramba hat geschrieben:Glyfosad is die Droche dä modäne Landwirdschafd !
Glyphosat ist die Droge der modernen Landwirtschaft!


Ja, und alles Unheil in der Welt wird von Monsanto verursacht :roll:

Mal ernsthaft, aus welchem Fachblatt kommt die Aussage?

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Glyphosat

Beitragvon wespe » Fr Dez 29, 2017 13:35

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Droge


Das Wort Droge bezeichnet in der deutschen Umgangssprache heute oft rauscherzeugende Substanzen (Rauschdrogen, Rauschmittel oder Rauschgifte). Dabei handelt es sich um psychotrope Stoffe und ihre Zubereitungen, die im zentralen Nervensystem eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung hervorrufen können.


Genau das hat Glyphosat in den Köpfen der Menschen gemacht.
Zuletzt geändert von wespe am Fr Dez 29, 2017 14:33, insgesamt 1-mal geändert.
Mit freundlichen Stachel
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Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Fachblatt

Beitragvon adefrankl » Fr Dez 29, 2017 14:08

Holmer 91 hat geschrieben:
Caramba hat geschrieben:Glyfosad is die Droche dä modäne Landwirdschafd !
Glyphosat ist die Droge der modernen Landwirtschaft!


Ja, und alles Unheil in der Welt wird von Monsanto verursacht :roll:

Mal ernsthaft, aus welchem Fachblatt kommt die Aussage?

mfg, Holmer

Ist doch offensichtlich. Irgendwo in der Ökoausgabe von "Der Stürmer" aufgeschnappt (eventuell auch aus Sekundärquellen die von dort abgeschrieben haben).
Die Ökoausgabe von "DEr Stürmer" wird von der ESIPP herausgegeben (Hinweis: E Steht jetzt für Europäisch (Früher war es in N; I steht für International (früher war es ein D für Deutscher) und P steht für Proletarier (früher stand da ein A)). Tochterorganisationsen sind da die Grünen , Greenpeace, BUND, Antifa, .....
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Re: Glyphosat

Beitragvon Crazy Horse » Fr Dez 29, 2017 18:41

adefrankl hat geschrieben:Zu 1. Wenn es im Herbst mit der Zwischenfrucht klappt und diese anfriert wird es meist so funktionieren. Es gab aber schon Jahre in dem im Herbst es nichts wurde mit guter Unkrautunterdrückung aufgrund von Wassermangel. Manchmal war der Winter auch für das Abfrieren nicht kalt genug.
Auch haben überwinternde Zwischenfrüchte bzgl. Nitrat Vorteile. Dafür braucht man dann ahlt Flug oder Glyphosat. Mn kann halt nicht alles haben.
Was die hohen Aufwandmengen an Grmmazid angeht, das wäre bei einer Queckenbekämpfung halt notwendig. Aber da halte ich ja Glyphosat für die bessere Wahl. Und Kerb habe ich noch nie benötigt. Kerb ist zwar eigentlich nicht problematisch (toxikologisch) . Aber hat doch einen deutlich höheren Dampfdruck und eine höhere Lebensdauer im Boden als Glyphosat. Insofern ist da Glyphosat unproblematischer.



Wenn Du fast nur Winterungen in der Fruchtfolge hast, weil die die Winterfeuchte besser ausnutzen und mit der Frühjahrstrockenheit besser zurecht kommen, dann brauchst Du eben Kerb, um bei pflugloser Bewirtschaftung den Acker ungrasfrei zu bekommen - insb. bei Trespen und fob-resistentem Ackerfuchsschwanz.
Dass es als Bodenherbizid etwas persistenter ist als Glyphosat, versteht sich von selbst.
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