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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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2015 Beiträge • Seite 28 von 135 • 1 ... 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Holmer 91 » Sa Okt 31, 2015 10:14

adefrankl hat geschrieben: ... ob sich die Politik(!) um die Sachlage noch kümmert.


hat sie das denn schon jemals?

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Sa Okt 31, 2015 12:54

Holmer 91 hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben: ... ob sich die Politik(!) um die Sachlage noch kümmert.


hat sie das denn schon jemals?


Ja, allerdings anders als man denkt – und anders als man sich es wünscht.
Glyphosat ist seit 40 Jahren erprobt – es sind in dieser Zeit exakt NULL Schadensfälle durch Glyphosat aufgetreten. Eigentlich wäre eine Verlängerung der Zulassung da doch eine reine Formsache.
Nur aufgrund der permanenten Medienhetze und des politischen Unterlassens, dieser im Rahmen der Möglichkeiten entgegenzuwirken, wird das BfR quasi zu einer aufwendigen Prüfung gezwungen. Ist wohl nur eine Frage der Zeit, dann wird das BfR durch Austausch der Führung dem pseudowissenschaftlichem Stand des UBA angepasst.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Sa Okt 31, 2015 18:22

borger hat geschrieben:Ist wohl nur eine Frage der Zeit, dann wird das BfR durch Austausch der Führung dem pseudowissenschaftlichem Stand des UBA angepasst.


Dann ist die Wissenschaft in Deutschland quasi gestorben. Weil das entspräche dem worst case Szenario. Von allen Seiten der Wissenschaft wird das BfR gelobt. Hauptsächlich aus dem Ausland und hier im Inland betreibt man förmlich einen Krieg gegen die Wissenschaft.

Ich sehe das Problem darin, dass Deutschland eine enorme Zahl an gebildeten Menschen verliert. Einerseits, weil sie wirklich abhauen und andererseits, weil immer weniger nachkommen.

Was übrig bleibt sind dann diese Kevins und Tschakkelines. Die werden dann grüne Parteimitglieder, Journalisten oder beides. Demnach kann die Wissenschaft nur verlieren.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon xyz » So Nov 01, 2015 12:06

http://www.bvl.bund.de/DE/08_PresseInfo ... hosat.html
http://bfr.bund.de/cm/343/bfr-einschaet ... bracht.pdf
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Re: Glyphosat

Beitragvon wespe » So Nov 01, 2015 17:52

02.11.2015 WDR 22.00 Uhr. die story (Reportage) "Gift im Acker- Glyphosat, die unterschätzte Gefahr?"
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » So Nov 01, 2015 18:47

wespe hat geschrieben:02.11.2015 WDR 22.00 Uhr. die story (Reportage) "Gift im Acker- Glyphosat, die unterschätzte Gefahr?"


Eine ehemalige Affenforscherin macht den Affen und bringt alte Kamellen, die lange widerlegt sind, in einem vermutlich neu zusammengeschnittenen Beitrag...
Das dafür Gebühren verpulvert werden ist einfach lächerlich, Experten und Studien vom BUND :roll:
Lächerlicher kann es kaum noch werden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » So Nov 01, 2015 18:49

Todde hat geschrieben:
wespe hat geschrieben:02.11.2015 WDR 22.00 Uhr. die story (Reportage) "Gift im Acker- Glyphosat, die unterschätzte Gefahr?"


Eine ehemalige Affenforscherin macht den Affen und bringt alte Kamellen, die lange widerlegt sind, in einem vermutlich neu zusammengeschnittenen Beitrag...
Das dafür Gebühren verpulvert werden ist einfach lächerlich, Experten und Studien vom BUND :roll:
Lächerlicher kann es kaum noch werden.


Hab heute ne PN mit dem Hinweis auf die Doku per pn bei FB erhalten. Von einer, mit der ich gestern kurz diskutiert habe. Sie erhofft sich durch die Doku eine erneute Bestätigung für ihre Netzfrauenargumente.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » So Nov 01, 2015 18:55

Mad hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
wespe hat geschrieben:02.11.2015 WDR 22.00 Uhr. die story (Reportage) "Gift im Acker- Glyphosat, die unterschätzte Gefahr?"


Eine ehemalige Affenforscherin macht den Affen und bringt alte Kamellen, die lange widerlegt sind, in einem vermutlich neu zusammengeschnittenen Beitrag...
Das dafür Gebühren verpulvert werden ist einfach lächerlich, Experten und Studien vom BUND :roll:
Lächerlicher kann es kaum noch werden.


Hab heute ne PN mit dem Hinweis auf die Doku per pn bei FB erhalten. Von einer, mit der ich gestern kurz diskutiert habe. Sie erhofft sich durch die Doku eine erneute Bestätigung für ihre Netzfrauenargumente.


Kommt nix neues, die alten Behauptungen werden mal wieder mit "gefühlt" untermauert...
Es wird auch immer noch wissentlich verschwiegen, dass in Argentinien Wirkstoffe wie Endosulfan verantwortlich sein können.
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Mo Nov 02, 2015 8:24

Glyphosat ist weltweit der meistverwendete Unkrautvernichter auf unseren Äckern, aber auch in unseren Gärten. Sechs Millionen Kilogramm wurden alleine 2012 in Deutschland auf die Böden gebracht.
Langfristig Gefahr für Landwirtschaft? Glyphosat fördert die „schlechten“ und hemmt die „guten Bakterien“ die den Boden auf natürliche Weise fruchtbar machen.
Glyphosat ist billig und in jedem Gartengroßhandel zu kaufen. Angeblich völlig gefahrlos, sagen die einen, mit großen Gesundheitsgefahren für Mensch und Tier, sagen die anderen. Großflächige Studien dazu gibt es nur von der Industrie selbst. Sie wären für die einzelnen Ämter viel zu teuer.
Schiffsladungen Glyphosat angereicherten Sojas aus Nord- und Südamerika werden ohne regelmässige Kontrolle zu Futter- und Nahrungsmitteln in Europa weiterverarbeitet
Aber Glyphosat hat bislang nur eine begrenzte Genehmigung in Europa, und in diesem Jahr ist das Bundesamt für Risikobewertung in Deutschland zuständig für die Verlängerung. Da platzte die WHO Meldung, ein generelles Verbot für Glyphosat zu fordern, mitten in die Entscheidungsfindung. Eine Arbeitsgruppe für Krebsforschung der WHO hält das Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto, Syngenta und BASF für absolut toxisch und wahrscheinlich krebserregend. Immer mehr Menschen und Tiere, die der Substanz ausgesetzt sind, erkranken - und es gibt eine große Zahl ungeklärter Fehlgeburten und Missbildungen, vor allem in Südamerika auch an Menschen, dort wo Glyphosat auf großen Monokulturen eingesetzt wird.
In Kuh und Schweineställen stieg die Unfruchtbarkeit parallel zu Restmengen im Futter. Bei Menschen lässt sich kein Zusammenhang nicht messen, da Glyphosat in menschlicher Nahrung nicht gekennzeichnet wird. (Fotostrecke 1)
Kritische Wissenschaftler warnen seit vielen Jahren vor Langzeitschäden. Ihre Untersuchungen wurden aber von den Behörden nicht anerkannt. die story fragt nach, wie es sein kann, dass dieses Mittel seit 1974 ohne eine geprüfte Zulassung in Deutschland im Testbetrieb verlängert wird, obwohl es seit 10 Jahren Hinweise auf die Gefährlichkeit gibt? Sie begibt sich auf die Suche nach kranken Tieren und Menschen und fragt, wie die WHO nun zu den neuen Erkenntnissen kommt und wie das Bundesamt für Risikobewertung damit umgeht.

http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentat ... t-100.html
Also nichts Neues, nur bösartige Volksverhetzung der übelsten Sorte von der zwangsgebührenfinanzierten ARD, Glyphosat ist gefährlich und das BfR in Hand von gefährlichen Industrie-Lobbyisten.
Vorsätzliche Lügen, arglistige Täuschung und böswilliges Unterschlagen von Fakten, so wird „Meinung“ gemacht. Und die Politik bleibt ganz ruhig, wir haben ja „unabhängige Sender“ und „Meinungsfreiheit“, gleiche Machart aber anderes Thema und sie würden auch ganz anders reagieren.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Mo Nov 02, 2015 10:37

borger hat geschrieben:
die WHO Meldung, ein generelles Verbot für Glyphosat zu fordern

Die WHO fordert ein Verbot? Seit wann dies? :?
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Südbaden Bauer » Mo Nov 02, 2015 12:36

Langfristig Gefahr für Landwirtschaft? Glyphosat fördert die „schlechten“ und hemmt die „guten Bakterien“ die den Boden auf natürliche Weise fruchtbar machen.
Glyphosat ist billig und in jedem Gartengroßhandel zu kaufen. Angeblich völlig gefahrlos, sagen die einen, mit großen Gesundheitsgefahren für Mensch und Tier, sagen die anderen. Großflächige Studien dazu gibt es nur von der Industrie selbst. Sie wären für die einzelnen Ämter viel zu teuer.
Schiffsladungen Glyphosat angereicherten Sojas aus Nord- und Südamerika werden ohne regelmässige Kontrolle zu Futter- und Nahrungsmitteln in Europa weiterverarbeitet


Hä, ich habe gedacht das Zeugs reichert sich wenn schon im Boden an.
Und seit wann wirkt es Bakteriell. :klug: n8
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mo Nov 02, 2015 14:06

Es fördert die bösen Bakterien, in der rechtsesoterischen Ökoszene, aus der der Autor anscheinend seine Informationen bezogen hat, hat man dem das komplette Programm eingehämmert, die Scientologen erblassen vor Neid.
Den BUND wird es freuen, alte Kamellen wieder aufgewärmt und mal wieder ein paar Spenden mehr.
Da muss man ja langsam echt gezieltes Schmieren von Redakteuren vermuten, mit Dummheit alleine kann man so einen Beitrag nicht zusammenschustern.

Der Text zur Sendung ist voller Fehler und glänzt mit esoterischen Vermutungen, ein Hoch auf den Staatsauftrag zur Förderung von Dummheit.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mo Nov 02, 2015 15:16

Weil die Aussage "wahrscheinlich Krebserregend" nicht ausreicht, um ordentlich bashen zu können, wurde direkt noch "absolut toxisch" hinzugefügt.

So viel Abfall habe ich selten in einem Text gelesen. Die Netzfotzen sind bestimmt eine der Quellen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Thomas Sch. » Mo Nov 02, 2015 19:45

....Auch wenn ihr Recht habt,das Glyphosat unbedenklich ist,sind viele mit ihrem Wortschatz hier Untersteschublade und auf keinen Fall ernst zu nehmen.Spiegelt das die LW wieder??? Dann seh ich schwarz.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mo Nov 02, 2015 20:28

Thomas Sch. hat geschrieben:....Auch wenn ihr Recht habt,das Glyphosat unbedenklich ist,sind viele mit ihrem Wortschatz hier Untersteschublade und auf keinen Fall ernst zu nehmen.Spiegelt das die LW wieder??? Dann seh ich schwarz.


Was soll man zu den Texten der öffentlich Rechtlichen da noch sagen?



Gift im Acker:
Glyphosat, die unterschätzte Gefahr?

Ein Film von Volker Barth

http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentat ... t-100.html


"Großflächige Studien dazu gibt es nur von der Industrie selbst. "

Hat diese Person sich mit dem Thema nicht beschäftigt?
Ein kurzer Blick bei Google schmeißt in 0,04 Sekunden 1770 Ergebnisse aus, die Masse der Studien der Industrie liegen den Behörden vor und sind nicht öffentlich also nicht dabei.
https://scholar.google.de/scholar?q=gly ... _sdt=0%2C5


"Aber Glyphosat hat bislang nur eine begrenzte Genehmigung in Europa, und in diesem Jahr ist das Bundesamt für Risikobewertung in Deutschland zuständig für die Verlängerung."

Jeder Wirkstoff hat nur eine Zulassung für 10 Jahre, bei Glyphosat ist es nun die 4. (?) Verländerung, die beantragt ist.
Es gibt Wirkstoffe, die schon mehr Verlängerungen hinter sich haben, denn unbegrenzt bekommt man keine.
Ein kurzer Blick beim BVL hätte Aufklärung gebracht
http://www.bvl.bund.de/DE/04_Pflanzensc ... _node.html
Anträge auf Erneuerung von Wirkstoffgenehmigungen (AIR-Programm)

Im Allgemeinen müssen für alle genehmigten Wirkstoffe nach 10 Jahren neue Anträge gestellt werden, um die Genehmigung im Hinblick auf den jeweils aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu überprüfen. Das Verfahren ist beschrieben in den Durchführungsverordnungen (EU) Nr. 1141/2010 und (EU) Nr. 844/2012 der Kommission vom 18. September 2012 zur Festlegung der notwendigen Bestimmungen für das Erneuerungsverfahren für Wirkstoffe.



"und in diesem Jahr ist das Bundesamt für Risikobewertung in Deutschland zuständig für die Verlängerung."

Wieder falsch, das BfR ist nicht zuständig für die Zulassung, das BfR ist zuständig für das, was im Namen steckt. Die Zulassung erteilen die nicht.
Das BfR gibt eine Risikobewertung ab, nicht mehr und nicht weniger.


"Da platzte die WHO Meldung, ein generelles Verbot für Glyphosat zu fordern, mitten in die Entscheidungsfindung."

Das fordert die WHO bitte wo?
Ich konnte dazu nichts finden. Anscheinend eine weiter Falschbehauptung, wie bislang in jedem Satz.

"Eine Arbeitsgruppe für Krebsforschung der WHO hält das Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto, Syngenta und BASF für absolut toxisch"


Agenturen der WHO für Krebsklassifizierungen urteilen jetzt auch über Toxizität? Was für ein Aufstieg der IARC, ich dachte das macht sonst beispielsweise die JMPR der WHO...
Und was soll absolut bedeutet? Hatte der Autor gerade Wodka mit dem Namen oder wie kommt der auf solch einen Begriff?
Arsen ist tödlich aber trotzdem nicht "absolut"

" Immer mehr Menschen und Tiere, die der Substanz ausgesetzt sind, erkranken - und es gibt eine große Zahl ungeklärter Fehlgeburten und Missbildungen, vor allem in Südamerika auch an Menschen, dort wo Glyphosat auf großen Monokulturen eingesetzt wird."

Und das möchte der Autor bitte wie begründen? Hier sind wir jetzt komplett im esoterischen Geschwafel verschwunden, denn das gibt keine Studie wieder.
Vor allem nicht, weil in Südamerika Glyphosat sicher nicht das Problem ist, Endosulfan wird dort ebenso angewandt, das steht in der Tat im Verdacht Missbildungen hervor zu rufen. https://de.wikipedia.org/wiki/Endosulfan In Europa ist dieser Wirkstoff seit Jahrzehnten verboten.
Dieser Wirkstoff passt leider nur nicht in die Spendenindustrie Kampagnen, denn für diese Insektizide gibt es wirkungsvolle Alternativen, unter anderem Intacta bei Soja.

Auf diese Studie
Congenital Malformations Associated with Toxic Agricultural Chemicals
http://scielo.iics.una.py/pdf/ped/v34n2/v34n2a02.pdf
beziehen sich ja die Medien gerne, wenn jemand darin Glyphosat findet, dann bekommt er einen Lolli.


"Die story fragt nach, wie es sein kann, dass dieses Mittel seit 1974 ohne eine geprüfte Zulassung in Deutschland im Testbetrieb verlängert wird,"

Glyphosat ist seit 40 Jahren offiziell zugelassen, wie jedes andere Pflanzenschutzmittel auch es gibt keinen "Testbetrieb", was immer auch das sein soll.


"Kritische Wissenschaftler warnen seit vielen Jahren vor Langzeitschäden. Ihre Untersuchungen wurden aber von den Behörden nicht anerkannt."

Seralini, Carrasco sind keine kritischen Wissenschaftler, die haben nur Schrott produziert, weil auf dem üblichen Wege nichts kritisches zu finden ist.

Dann die Quellen:
BUND Urin, 8 vollkommen unbekannte Großstädter aus Deutschland... Könnten alle bei der Deutsch Bahn im Stellwerk arbeiten...

Vergifteter Urin
Unstatistik vom 21.06.2013
http://www.rwi-essen.de/unstatistik/20/

Die lächerliche Studie der Grünen mit der Muttermilch, mit einem Verfahren, dass nicht akkreditiert ist, da sind verwechselungen mit Phosphatverbindungen aus Waschmitteln nicht ausgeschlossen.
In der USA gab es letztes Jahr auch so eine Studie, daraufhin haben die Behörden ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Glyphosat in der Muttermilch nachweisen lässt, 500 stillende Frauen haben Milch abgegeben, Ergebnis? Nicht eine Probe hatte einen positiven Befund.


Was soll man aus "Der Story" mitnehmen?
Der Text zur Sendung offenbart schon wo die Reise hingeht:
Falschbehauptungen, Mutmaßungen, klare Falschaussagen.

Das ist eher ein billiger Klatschbericht für "BUND-Berlin Tag und Nacht" aber keineswegs ein geeigneter Beitrag zum Thema Glyphosat.
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