Und dann bleibt ja noch das, was Todde sagt.
Der ELISA-Test ist gänzlich ungeeignet, weil er bei allen Phosphatverbindungen anschlägt.
Aktuelle Zeit: Fr Feb 13, 2026 2:07

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
JueLue hat geschrieben:... die Frage ist ja wirklich, wie kommt das ins Bier.
Im Braugerstenanbau ist in Deutschland die Sikkation vollständig verboten.
Im Hopfenanbau, wird es da überhaupt angewendet?
Also kommt das Getreide entweder nicht aus Deutschland (wie ist es mit Sikkation von Braugerste in der EU?), oder die LW verstoßen massenhaft gegen die Vorschriften, was wohl auszuschließen ist.
JueLue
LUV hat geschrieben:Die Frage hab ich mir auch gestellt....Ich glaube auch, dass man das Bier jetzt so herausstellt, weil man den männlichen "Normalbürger" als Unterstützer benötigt. Es reicht nicht mehr in der Ökofascho- Szene zu werben, man benötigt neue Unterstützer.
Evtl. kommt das Glyphosat aus dem Trinkwasser?

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Todde hat geschrieben:Stellungnahme Glyphosat im Bier:
Vorläufige Einschätzung zu Gehalten von Glyphosat in Bier
Aktualisierte Mitteilung Nr. 005/2016 des BfR vom 25. Februar 2016
Laut Medienberichten wurden in einer Studie Bierproben auf Glyphosatrückstände untersucht.
Dem BfR liegen weder die Originalstudie noch ausreichende methodische Informationen
zu den Analysenmethoden und der Probennahme vor. Glyphosatrückstände in Bier sind
aus wissenschaftlicher Sicht plausibel und grundsätzlich erwartbar, da Glyphosat ein zugelassener
Pflanzenschutzmittelwirkstoff in Getreide ist, wobei Rückstände in Bier maximal in
Höhe der für Getreide unter Berücksichtigung eines Verarbeitungsfaktors festgesetzten
Rückstandshöchstgehalte in Bier vorkommen dürfen. In Deutschland gilt allerdings für die zu
Rückständen führenden zugelassenen Spätanwendungen von Glyphosat in Getreide, dass
Braugetreide in der Regel von der Anwendung ausgenommen ist.
Unabhängig davon wären selbst die höchsten aus den Medien bekannten Gehalte (30
Mikrogramm pro Liter) so niedrig, dass die hieraus rechnerisch resultierende Aufnahmemenge
bei einem Erwachsenen (60 kg Körpergewicht) mehr als 1000-fach niedriger liegen würde
als die derzeit als unbedenklich geltende lebenslänglich duldbare (ADI) oder einmalig duldbare
(ARfD) tägliche Aufnahmemenge. Um gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat
aufzunehmen, müsste ein Erwachsener an einem Tag rund 1000 Liter Bier trinken.
Glyphosatgehalte von 30 Mikrogramm pro Liter Bier stellen nach dem derzeitigen Stand des
Wissens kein gesundheitliches Risiko dar.
Weitere Informationen auf der BfR-Website zum Thema „Glyphosat“:
Veröffentlichte Dokumente des BfR zu Glyphosat
http://www.bfr.bund.de/de/a-z_index/gly ... 26638.html
JueLue hat geschrieben:... die Frage ist ja wirklich, wie kommt das ins Bier.
Im Braugerstenanbau ist in Deutschland die Sikkation vollständig verboten.
Im Hopfenanbau, wird es da überhaupt angewendet?
Also kommt das Getreide entweder nicht aus Deutschland (wie ist es mit Sikkation von Braugerste in der EU?), oder die LW verstoßen massenhaft gegen die Vorschriften, was wohl auszuschließen ist.
JueLue
Welfenprinz hat geschrieben:"Umweltinstitut München" -:))
Muss man denn da wirklich seine Zeit mit verschwenden?
Solche Vereine sind mittlerweile "glaubwürdiger" , als die von Renate eingeführte Institution des Bundes. Das hat alles System, glaub mir.
Todde hat geschrieben:Es gäbe ein Verfahren, um eventuell Glyphosat im Bier nachzuweisen, das hat das Umwelthysterie Unternehmen aber nicht anwenden lassen
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24200782
Man wollte wohl irgendwas nachweisen...
Die drei Biersorten, in denen wir die höchsten Rückstände gefunden haben, ließen wir mit der weitaus weniger sensiblen LC-MS/MS-Methode quertesten. Auf diese Methode greift auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zurück. Im Quertest konnten die Ergebnisse der ELISA-Methode verifiziert werden.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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