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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Feb 12, 2016 7:50

Glyphosat: Wiederzulassung steht im März bevor

http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 42611.html


Wiederzulassung ohne Auflagen möglich
Vieles spricht dafür, dass die Mitgliedstaaten der Empfehlung der Efsa für eine Widerzulassung folgen werden. Laut dem Europaparlamentarier von den Grünen, Martin Häusling, plant die EU-Kommission die Anwendung des Herbizids ohne Auflagen zu genehmigen. So soll sogar der in der Bundesrepublik untersagte Einsatz als Reifebeschleuniger von Getreide (Sikkation) erlaubt sein. Auch soll es laut Häusling keine Mengenbeschränkung geben. Zudem wolle die Kommission den Verkauf an Laien für den Gebrauch im Garten und auf Gehwegen weiter zulassen.


Sieht alles nach einem Sieg der Vernunft aus.
Es wird noch mal ein Theater der der Spendenindustrie mit angehängten Grünen geben und dann ist hoffentlich erst mal Ruhe zu dem Thema
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Re: Glyphosat

Beitragvon Der Kobi » Fr Feb 12, 2016 8:06

Die Zulassung für Privatverbraucher finde ich kacke. Was da über die Gehwege in der Kläranlage und in Gewässern landet, wird UNS angelastet.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Feb 12, 2016 8:11

Sikkation für Brotgetreide könnte meiner Meinung nach auch raus, dann würde man dem Verbraucher entgegen kommen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Fr Feb 12, 2016 8:25

Todde hat geschrieben:
Sieht alles nach einem Sieg der Vernunft aus.
Es wird noch mal ein Theater der der Spendenindustrie mit angehängten Grünen geben und dann ist hoffentlich erst mal Ruhe zu dem Thema


nö,ruhe wirds nicht geben,weils einfach so schön "schrecklich" ist :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon wespe » Fr Feb 12, 2016 9:30

Todde hat geschrieben:Sikkation für Brotgetreide könnte meiner Meinung nach auch raus, dann würde man dem Verbraucher entgegen kommen.

Was man kann, muss man ja nicht machen und das müsste man dem Verbraucher vermitteln um ihn entgegen zukommen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Fr Feb 12, 2016 9:42

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sta ... -1.2854519
Mario M., im Tutzinger Bauhof zuständig für alle Gartenarbeiten, erklärte, Glyphosat werde seit zwei Jahren nicht mehr auf öffentlichen Flächen am Ort eingesetzt. Das Mittel, das die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation im vergangenen März als "wahrscheinlich krebserregend bei Menschen" eingestuft hat, habe sowieso nur drei Wochen lang gewirkt. Jetzt setzt man auf heißes Wasser, um Unkraut zu bekämpfen. Vier Mal im Jahr werden Löwenzähne und Co. überbrüht. So sterben die Wurzeln ab. "Und mit der Zeit wird's weniger", so M.s Erfahrung, Weil das bisherige Heißwassergerät für große Flächen nicht ausreiche, soll nach [Bürgermeister] Krugs Worten für 40 000 bis 50 000 Euro ein größeres angeschafft werden.


Naja, am Starnberger See hat man's ja.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Fr Feb 12, 2016 9:45

wespe hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Sikkation für Brotgetreide könnte meiner Meinung nach auch raus, dann würde man dem Verbraucher entgegen kommen.

Was man kann, muss man ja nicht machen und das müsste man dem Verbraucher vermitteln um ihn entgegen zukommen.


das kann man dem verbraucher nicht vermitteln,auch kann man ihm nicht entgegen kommen :!:
der kauft preisgünstig,weil er die möglichkeit dazu hat,schimpft aber los,wenn er emotional gepackt worden ist.
es hilft nur,wenn das angebot geringer wird und dadurch die preise anziehen,dann schimpft der verbraucher auch,kauft aber.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Fr Feb 12, 2016 10:07

Harald hat geschrieben:http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/tutzinggilching-glyphosat-im-visier-1.2854519
Mario M., im Tutzinger Bauhof zuständig für alle Gartenarbeiten, erklärte, Glyphosat werde seit zwei Jahren nicht mehr auf öffentlichen Flächen am Ort eingesetzt. Das Mittel, das die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation im vergangenen März als "wahrscheinlich krebserregend bei Menschen" eingestuft hat, habe sowieso nur drei Wochen lang gewirkt. Jetzt setzt man auf heißes Wasser, um Unkraut zu bekämpfen. Vier Mal im Jahr werden Löwenzähne und Co. überbrüht. So sterben die Wurzeln ab. "Und mit der Zeit wird's weniger", so M.s Erfahrung, Weil das bisherige Heißwassergerät für große Flächen nicht ausreiche, soll nach [Bürgermeister] Krugs Worten für 40 000 bis 50 000 Euro ein größeres angeschafft werden.


Naja, am Starnberger See hat man's ja.


Und was sagt uns das?

Dort hat man alle 3 Wochen eine Ladung Glyphosat ausgebracht.

Gute fachliche Praxis. :roll:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Fr Feb 12, 2016 10:16

Aus dem niedersächsischen Landtag:

Kleine Anfrage (16.10.2015) der Abgeordneten Hermann Grupe und Dr. Stefan Birkner (FDP) zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort (28.01.2016) der Landesregierung Niedersachsen
- Drucksache 17/4449 -
Ist die Landesregierung in ihrer Haltung zu Glyphosat voreingenommen?
Am 23. September 2015 hat das Umweltministerium einen Workshop mit dem Titel „Der Pflanzenwirkstoff Glyphosat - Gefahr für Mensch und Umwelt?“ durchgeführt. In seinen einleitenden Worten führte Minister Wenzel sinngemäß aus, jeder deutsche Acker werde mittlerweile einmal im Jahr mit Glyphosat behandelt. Ein Vertreter des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) berichtete anschließend über den Stand und Ablauf des europäischen Zulassungsverfahrens für Glyphosat. Daraufhin haben drei Referentinnen ihre vorwiegend kritische Bewertung des Herbizids dargestellt. Frau Professor Dr. Monika Krüger von der Universität Leipzig brachte Glyphosat in Zusammenhang mit dem nicht eindeutig definierten Krankheitsbild „chronischer Botulismus“ bei Rindern. Margit Salzmann vom niedersächsischen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim hat sich zum WHO-Verdacht der krebserzeugenden Wirkung von Glyphosat geäußert. Schließlich hat Heike Moldenhauer vom BUND die Diskussion aus Sicht der Umweltverbände dargestellt.

1. Ist die einleitende Bemerkung des Ministers Wenzel beim Workshop des Umweltministeriums am 23. September 2015, jeder deutsche Acker werde mittlerweile einmal im Jahr mit Glyphosat behandelt, nach Auffassung der Landesregierung zutreffend?
[...]
Herr Minister Wenzel hat mit seiner vergleichenden Darstellung auf diese großen Mengen hingewiesen; eine parzellenscharfe Darstellung für alle 11,9 Millionen ha Ackerflächen in Deutschland ist nicht möglich und war auch nicht beabsichtigt.

4. Warum wurden nach Auffassung der Landesregierung keine Referenten zur Veranstaltung eingeladen, die eine weitere Verwendungsmöglichkeit von Glyphosat in der Landwirtschaft befürworten?
Die Landesregierung stimmt mit der Einschätzung der EU-Kommission überein, dass im Gesundheits- und Umweltbereich das Vorsorgeprinzip höchste Priorität hat. Angesichts der gravierenden Verdachtsmomente gegen Glyphosat wäre es daher unverantwortlich gewesen, neben dem BVL-Vertreter ergänzend noch einen zusätzlichen Referenten für eine weitere Verwendungsmöglichkeit von Glyphosat einzuladen, insbesondere da die Prüfung des Krebsverdachts gegen Glyphosat seitens der EU-Kommission noch nicht abgeschlossen ist.
Angesichts des Verdachts der kanzerogenen Wirkung von Glyphosat war es der Landesregierung wichtig, im Rahmen des Workshops die Gefahren für Mensch und Umwelt im Expertenkreis zu diskutieren.

Alles andere als EIN BVL-Vertreter gegen DREI Glyphosatkritiker ist also "unverantwortlich". Soso.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Fr Feb 12, 2016 10:22

Harald hat geschrieben:Alles andere als EIN BVL-Vertreter gegen DREI Glyphosatkritiker ist also "unverantwortlich". Soso.


Eigentlich beweist das ja, wie unhaltbar ihre Ideologie ist, wenn sie schon im Verhältnis 3 zu 1 debattieren müssen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon xyxy » Fr Feb 12, 2016 11:14

Nun sollte man meinen, nachdem Glyphos mit dem Krankheitsbild des Zika virus in verbindung gebracht wurde (Greenpeace und co), jetzt nachAusrufen des globalen Notstandes Glyphos aus der Schusslinie ist. Mitnichten, jetzt gehts erst richtig los.
Wenn man auf Google mit "Glyphosat Mikroephalie" sucht kommt einiges zu Tage. Von pseudo- medizinischen Mutmaßungen in Ärzteblattkommentaren bishin zu wilden Verschwörungstheorien.
Den Vogel schiessen aber wieder mal die netzfrauen ab:
https://netzfrauen.org/2016/01/28/zika- ... -pandemie/ :shock:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Fr Feb 12, 2016 11:23

xyxy hat geschrieben:Den Vogel schiessen aber wieder mal die netzfrauen ab

Passt doch. Schließlich hat Netzoberfrauin und #Mutter Doro Schreier den ZIKA-Virus erst aufgedeckt.

Ebola übrigens auch.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Holmer 91 » Fr Feb 12, 2016 12:22

Wenn die gen-mücke mit dem gen-soja ... :lol: :lol: :lol:
Und dann spritzt da vllt noch jemand glypho sat oben drauf ... ououou xD

Mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Feb 12, 2016 14:21

wespe hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Sikkation für Brotgetreide könnte meiner Meinung nach auch raus, dann würde man dem Verbraucher entgegen kommen.

Was man kann, muss man ja nicht machen und das müsste man dem Verbraucher vermitteln um ihn entgegen zukommen.


Das erzähl dann mal Feiffer Consult
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Feb 12, 2016 14:24

Harald hat geschrieben:http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/tutzinggilching-glyphosat-im-visier-1.2854519
Mario M., im Tutzinger Bauhof zuständig für alle Gartenarbeiten, erklärte, Glyphosat werde seit zwei Jahren nicht mehr auf öffentlichen Flächen am Ort eingesetzt. Das Mittel, das die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation im vergangenen März als "wahrscheinlich krebserregend bei Menschen" eingestuft hat, habe sowieso nur drei Wochen lang gewirkt. Jetzt setzt man auf heißes Wasser, um Unkraut zu bekämpfen. Vier Mal im Jahr werden Löwenzähne und Co. überbrüht. So sterben die Wurzeln ab. "Und mit der Zeit wird's weniger", so M.s Erfahrung, Weil das bisherige Heißwassergerät für große Flächen nicht ausreiche, soll nach [Bürgermeister] Krugs Worten für 40 000 bis 50 000 Euro ein größeres angeschafft werden.


Naja, am Starnberger See hat man's ja.



Das Glyphosat gerade wegen der Wurzelleistung genutzt wird scheint dem Experten vom Bauhof unbekannt, besser wenn die es nicht einsetzen und mit heiß Wasser die bayrische Welt retten.
Mal sehen wie viele Verbrennungsopfer der Standort in wenigen Jahren vorzuweisen hat.
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