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Stoapfälzer hat geschrieben:Ja habs auch bekommen also da kannst Viecher damit verscheuchen evtl doch ein Insektizid
Michael Miersch
Unstatistik des Monats: Glyphosat im Urin
Die Unstatistik des Monats Januar ist der wiederholt behauptete Verdacht, dass das Pflanzenschutzmittel Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“ sei (Weltgesundheitsorganisation WHO) und „Grund zur Besorgnis“ bestünde (die Präsidentin des Umweltbundesamtes, zitiert in der Süddeutschen Zeitung vom 20. Januar). Internet-Plattformen überziehen die Republik seit Monaten mit Shitstorms und Aktivisten verstopfen Tausende von E-Mail-Accounts mit Alarmaufrufen: Glyphosat wurde im Urin von Menschen nachgewiesen!
Doch sogar das Umweltbundesamt selbst sagt, dass „der höchste gemessene Wert um den Faktor 1 000 niedriger“ liege als die EU-Lebensmittelbehörde für vertretbar hält. Es gibt auch keinen Nachweis der Krebsgefahr von Glyphosat. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat entsprechend klargestellt, dass Glyphosat kein unverantwortliches Risiko darstelle, eine Einschätzung, die alle anderen nationalen Institute in der EU teilen. Seither muss sich der Präsident des BfR jedoch harte Vorwürfe aus der Bio-Szene anhören: das BfR verharmlose, sei unverantwortlich und gekauft.
Die Schreckensmeldung, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend sei, wurde von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) der WHO in die Welt gesetzt. Diese hat auch Kaffee, Mate, Sonnenlicht und Schichtarbeit als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Und vor kurzem hat sie uns mit der Nachricht in Aufregung versetzt, dass Wurst und Schinken das Risiko einer Darmkrebs-Erkrankung erhöhten (siehe Unstatistik von Oktober 2015). Wenn es nach der IARC ginge, müssten wir uns bald vor allem fürchten. Dabei liegt die größte Gefahr bei uns selbst: 20 bis 30% aller Krebserkrankungen sind die Folge von Zigarettenrauchen. Also: rauchen Sie lieber nicht und genießen ansonsten Ihr Leben!
Mit der „Unstatistik des Monats“ hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer und RWI-Vizepräsident Thomas Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen. Alle „Unstatistiken“ finden Sie im Internet unter http://www.unstatistik.de .
bauer hans hat geschrieben:in LÖHNE hatten laut nw.de einige naturschützer ihren urin auf glyphosat untersuchen lassen und eine dame,die nur bio konsumiert,hat den höchsten wert
Besonders entsetzt sei eine Löhnerin gewesen, die sich seit Jahrzehnten von biologisch erzeugten Lebensmitteln ernährt. „In ihrem Urin wurde eine Belastung von 0,85 Milligramm pro Liter ermittelt", sagt Niehus. Ihr frustrierendes Fazit: Selbst die Bio-Ernährung schütze sie nicht vor dem Unkrautvernichter im Körper.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mad hat geschrieben:Es wird Zeit, dass endlich aufgeklärt wird, wie der Wirkstoff in den Körper gelangt.
Und es liegt allmählich auf der Hand, dass Lebensmittel ausgeschlossen werden können.

Ferengi hat geschrieben:Ich kann mir nur einen Weg vorstellen:
[...]
Mad hat geschrieben:http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/lo ... -Urin.html
Die EU gibt für Glyphosat im Trinkwasser einen strengen Grenzwert vor. Der liegt bei 0,1 Milligramm pro Liter.
Mad hat geschrieben:Es wird Zeit, dass endlich aufgeklärt wird, wie der Wirkstoff in den Körper gelangt. Und es liegt allmählich auf der Hand, dass Lebensmittel ausgeschlossen werden können.
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