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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Sa Dez 12, 2015 16:24

Kommt sich immer drauf an, wo. In osteuropäischen Biobetrieben soll es gang und gebe sein, vor der Aussaat das Feld mit Glyphosat zu behandeln. Der Unkrautdruck im kontrollierten Anbaufenster soll dann wesentlich geringer sein. Und ukrainische Genfreisoja soll inzwischen ganz von selbst eine Roundup-Resistenz aufgebaut haben...
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Re: Glyphosat

Beitragvon Paule1 » Sa Dez 12, 2015 18:50

So die Biobetriebe zu verunglimpfen finde ich schon mutig :klug:
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Re: Glyphosat

Beitragvon wespe » Sa Dez 12, 2015 21:11

Und Konvi-Betriebe verunglimpfen ist ne Frechheit :klug:
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Sa Dez 12, 2015 22:20

wespe hat geschrieben:Und Konvi-Betriebe verunglimpfen ist ne Frechheit :klug:

Das geht in den meisten Fällen unter.

Stichwort "Italienbio" Durch den Umstand, dass missratene, minderwertige osteuropäische Konvi-Ware von heimischer Bioware nicht zu unterscheiden ist, ist Umdeklaration ein einladendes Geschäft. Die Fäden wurden und werden in Italien gezogen, wo über dies hinaus ein hoher Anteil an zertifizierten Biobetrieben zur Tarnung hilfreich ist. Die Italiener finden über dies auch Mittel und Wege, dass Biolandwirtschaft praktizierbar ist. Die Kontrolleure sollen immer dort unterwegs sein, wo sie grad am Wenigsten bei der Arbeit stören. Diese Rücksicht soll von den Italienern so sehr geschätzt werden, dass es den Prüfern auch privat an Nichts fehlt.
Hi und da kommt dennoch mal ne Kleinigkeit an die Öffentlichkeit, um die Glaubwürdigkeit der Kontrollen erhalten zu können: http://orf.at/stories/2093381/2093380/
Spielt aber keine Rolle. Biokonsumenten sind so saudumm, dass sie einfach betrogen werden müssen, bzw. eher wollen. Viele galuben schon, Bio-Qualität am Geschmack zu erkennen. Das mag unter den gegebenen Umständen nichtmal abwegig sein...
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Re: Glyphosat

Beitragvon Kyoho » So Dez 13, 2015 10:42

Sicher steckt da eine Portion Pychologie dahinter und keine Dummheit wie du schreibst. So wie Liebe blindmachen kann, kann auch ein Gutes Gewissen die Geschmacksnerven positiv beeinflussen und eine krumme und harte Möhre schmeckt dann zart und süß. Umgekehrt geht's natürlich genauso, ein eingefleischter Veganer ekelt sich halt vor Fleisch und schaltet seine Geschmacksknospen mental ab.
Was Italien betrifft: Überall wo Geschäfte florieren, spinnt auch die Mafia ihre Fäden. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie auch auf dem Sektor aktiv wurde.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Raider » So Dez 13, 2015 12:19

wespe hat geschrieben:Und Konvi-Betriebe verunglimpfen ist ne Frechheit :klug:



Verunglimpfung ist immer eine Frechheit!

Und wenn hier Aussagen wie "in osteuropäischen Biobetrieben ist der Glyphosateinsatz die Regel" fallen, dann sollte das auch entsprechend bewiesen werden. Sonst bewegt man sich auf dem Niveau der haltlosen Glyphosatkritik...
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » So Dez 13, 2015 12:55

Ich habe nie von einem "Ist" gesprochen, weil das Ganze lediglich von Insidern stammt, und somit für eine Beweislast ungeeignet ist. Wäre das Ganze heute schwarz auf weiß, würde es wohl weiter reichende Folgen nach sich ziehen. In diesem Sinne existiert auch genau so wenig ein Drogenhandel, weil eben, wenn der letzte Beweis ans Tageslicht kommt, die Behörden handeln müssen. Von den Marktbeteiligten selbst ist kaum Einsicht zu erwarten.

Aber was das Thema "Bio" angeht, ist ja der Konsument in jedem Fall sowieso immer der Betrogene, weil ja sämtliche Marktbeteiligen dem Konsumenten einen ökologischen, gesundheitlichen, oder ethischen Mehrwert vortäuschen. Von daher ist es auch egal, wenn ihnen ein wahrscheinlich besseres Produkt, als sie unter Einhaltung von Bio-Produktionsrichtlinien erwarten könnten, untergeschoben wird.
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Re: Glyphosat

Beitragvon wespe » So Dez 13, 2015 13:18

Habe einen interessanten Artikel gefunden.
Auszugsweise: ,,Auf Bio-Äckern werden zwar keine synthetischen, wohl aber als natürlich geltende Pestizide versprüht. Dazu zählen Kupfer, Eisenverbindungen und Schwefel sowie aus Bakterien oder Pflanzen gewonnene Substanzen. Ein Beispiel ist das Insektizid Azadirachtin, das aus den Samen des Niembaums gepresst wird. Es gilt als wenig giftig für Säugetiere (zu denen der Mensch zählt), bezeichnenderweise ist es jedoch toxischer als das derzeit unter Verdacht stehende synthetische Glyphosat. Gift ist Gift, ob natürlich oder künstlich."

http://www.tagesspiegel.de/wissen/oekol ... 46778.html
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » So Dez 13, 2015 17:59

Wenn ich hier so die Kommentare von Mad, Holmer 91, Welfenprinz, borger, Raider oder Todde lese, wundert mich nicht warum Firmen wie Bayer, Pioneer, BASF, Monsanto, K+S oder Syngenta sehr gute Geschäfte in Deutschland machen, aber gleichzeitig die landwirtschaftlichen Böden vom Humusgehalt her inzwischen Steppen gleichen.

Es gibt Filme und Filme. Man kann sich Hollywoodstreifen reinziehen oder Filme mit Leuten, die Ahnung von den Dingen haben, von denen sie reden.
Komisch dass niemand auf die Argumente des Bodenforschers Professor Günter Neumann eingegangen ist, dessen Aussage aus dem Film über Glyphosat ich zitiert habe. All die Leute, die doch als Praktiker bzw. echte Landwirte so viel mehr als wie ich Theoretiker vom Boden verstehen haben dazu nichts zu sagen. Aber wahrscheinlich reicht die Zeit einfach nicht, um sich mit so was lästigem wie Natur bzw. Biologie näher zu beschäfigen. Hauptsache man weiß wie man die verschiedenen Gifte und Kunstdünger handhaben kann.


Für alle, die mehr wissen wollen, ein sehr guter Film (leider nur auf Englisch wie so oft), auf den ich durch Manfred gestoßen bin, mit einem Vortrag eines amerikanischen Landwirt (2000 ha bewirtschaftete Fläche in Nord Dakota), der seit 1993 pfluglos arbeitet mit ständig steigendem Erfolg trotz anfänglicher großer Schwierigkeit aufgrund diverser sehr großer Schäden durch Wetterereignisse (Hagel und Dürre):

21 11 2014 gabe Brown
https://www.youtube.com/watch?v=J_L5n4VnEXo

Vielleicht kann der örtliche Landwirtschaftsberater bzw. der örtliche Vertreter eines Bauernverbandes bei der Übersetzung helfen, die sind ja schließlich dazu da für das Wohl und Wehe der Landwirte zu sorgen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » So Dez 13, 2015 19:01

StephanB hat geschrieben:aber gleichzeitig die landwirtschaftlichen Böden vom Humusgehalt her inzwischen Steppen gleichen.


Keine Sorge, junger Padawan. Ich versuche mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln, den Humusgehalt meiner Flächen zu erhöhen. Trotz Glyphosat.

Und die Sache mit dem ständigen Bewuchs der Flächen ist eine Tatsache, die mir auch ohne einen Professor bewusst ist. Nur leider fehlt mir bisher die nötige Technik. Aber irgendwann werde ich die Sache schon in Angriff nehmen. :wink:
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Re: Glyphosat

Beitragvon NobbyNobbs » So Dez 13, 2015 19:29

Dass ihr mit so einem immer noch diskutiert. Ich höre den Ideologen und Panikmachern gar nicht mehr zu.
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Re: Glyphosat

Beitragvon wespe » So Dez 13, 2015 19:30

Wenn bei uns Bodenproben genommen werden, stimmt immer der Humusgehald. Komisch dabei machen wir Konvi mit Clyphosat :shock:
Und nach Wüste sieht es noch net aus bei uns, ja ein Bio LW in der Nähe, der hat jetzt Schlammwüste, weil seine Rinder ganzjährig draussen sind :mrgreen: :prost:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » So Dez 13, 2015 19:31

NobbyNobbs hat geschrieben:Dass ihr mit so einem immer noch diskutiert. Ich höre den Ideologen und Panikmachern gar nicht mehr zu.


Es geht doch darum, dass er abseits der Youtubeuniversität noch was lernen kann. Vermutlich auch das Gegenteil von dem, was dort immer wieder behauptet wird, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass diverse Wissenschaftler von NGOs finanziert werden.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Raider » So Dez 13, 2015 19:40

StephanB hat geschrieben:Wenn ich hier so die Kommentare von Mad, Holmer 91, Welfenprinz, borger, Raider oder Todde lese, wundert mich nicht warum Firmen wie Bayer, Pioneer, BASF, Monsanto, K+S oder Syngenta sehr gute Geschäfte in Deutschland machen, aber gleichzeitig die landwirtschaftlichen Böden vom Humusgehalt her inzwischen Steppen gleichen.


Ich denke Du kannst mir sagen welche Aussagen von mir Du meinst! Aber allein der Zusammenhang den Du zwischen Pflanzenschutzmittelfirmen und Humusgehalt der Böden konstruierst disqualifizieren Dich für jede weitere Diskussion.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » So Dez 13, 2015 20:15

https://opus.uni-hohenheim.de/volltexte/2011/606/
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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