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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 44 von 135 • 1 ... 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon bauer hans » Do Dez 10, 2015 12:12

StephanB hat geschrieben:Noch ein kurzer Hinweis zum Thema biologische Landwirtschaft.
Ein Argument von Sepp Braun, das mich ziemlich überzeugt hat:

Die seit Jahrhunderten übliche Praxis mit den Getreidefeldern, die reif sind bis Juni, Juli dann abgeerntet und neu gesät werden, entspricht dem Abschalten einer PV-Anlage, quasi von Mitte Juni bis Mitte August, mehr oder weniger zum Zeitpunkt der höchsten Sonneinstrahlung.
Bei PV-Anlagen ist niemand so doof das zu machen, aber in der Landwirtschaft ist das gute fachliche Praxis.
Wesentlich effektiver ist es rechtzeitig eine Untersaat einzusäen, so dass diese die Sonnenenergie im Hochsommer ernten können...

Ganz super sind auch im Winter die brachliegenden bzw. nackten Felder. So nackten Boden kenne ich sonst eigentlich nur von Wüstengebieten. Aber vielleicht hat das ja irgendeinen tieferen Sinn, den ich nicht verstehe, so als Nicht-Landwirt, der sich mit Youtube weiterbildet.

man,wir sind nach CC verpflichtet,dem REGENWURM,unserem wichtigsten mitarbeiter, mindestens 4 monate im jahr den freien zugang zur SONNE zu ermöglichen,weil der ja sonst immer unter der erde arbeitet,wos ziemlich kalt und dunkel ist....
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Kyoho » Do Dez 10, 2015 12:35

Glyphosathasser Harald Ebner meldet sich zu Wort https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Ebner-fordert-von-Schmidt-ein-NEIN-zu-Glyphosat-2631269.html
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Do Dez 10, 2015 14:16

StephanB hat geschrieben:Ich werde in Zukunft nur noch offizielle Wissenschaftsseiten verlinken und dann auch möglichst englische Artikel, damit ihr mal was Richtiges zu lesen hab


Vielen Dank für das Angebot. :) Für meinen Teil zumindest möchte ich dir aber gerne diese Mühe ersparen und verzichte darauf.

tödlich für Mikroorganismen, den Boden, die Tiere und Insekten



. Nicht umsonst benötigt Monsanto die US-Armee, um noch irgendwo Fuss fassen zu können (Irak und Ukraine).





Sind das eigentlich die gleichen Wissenschaftler, die TTIP toll finden?


reicht
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Do Dez 10, 2015 14:21

Mad hat geschrieben:Um es mal zu verdeutlichen: mit GMO kann man viel mehr erreichen als nur irgendwas Glyphosatresistent zu machen. Ich persönlich hatte die Hoffnung, dass es irgendwann mal einen trockenresistenten Weizen geben wird. Durch die grüne Verbotshysterie wurde mir diese Hoffnung genommen, wodurch ich damit leben muss, dem Weizen auf meinen Trockenstandorten beim verrecken zuschauen zu müssen. - Mein Dank gilt dafür auf ewig sämlichen NGOs und den Grünen. :roll:


Die nächste Stufe der Entwicklung wird sein, dass Genorte gezielt in der Pflanze verändert werden.

Dass ist dann weder biologisch noch rechtlich ein "gen veränderter Organismus"(Gene einer anderen Art eingeschleust) sondern einfach nur durch eine Mutation entstandene neue Sorte der etablierten Art(wie es in der Natur jederzeit auch vorkommen kann, oder gestern vielleicht auch schon vorgekommen ist). Sprich nach heutiger Gesetzes und Zulassungslage müssten derartige Sorten dann im normalen Zulassungsverfahren ohne Berücksichtigung der gVO -Bestimmungen zugelassen werden.

Es wird höchst spannend was dann passiert. :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Do Dez 10, 2015 17:40

Mad hat geschrieben:Ich bekomme kein Geld dafür und sehe dennoch, dass Glyphosat nicht schädlich ist.


Wie genau "siehst" Du denn das? Stehen die meisten Halme auf Deiner Wiese aufrecht? Geben die Maulwürfe Abends Konzerte auf Deinen Feldern? Oder gibt es morgens Karawanen von Insekten, die sich auf den Weg zu Deinen Feldern machen, weil es sich dort besser leben lässt?
Lass uns an Deinem Wissen teilhaben!

Aus diesem Film:
Infos aus Gift im Acker, Glyphosat- die unterschätze Gefahr, „WDR - Die Story“"
https://www.youtube.com/watch?v=tWZspPPB85U

diese Infos - also aus Forschermunde schädliche Wirkung von Glyphosat auf die Fruchtbarkeit von Böden, aber der Forscher soll ja jetzt im Herbst schon wieder alles relativiert haben:

Ab 08:45: Agrar-Uni Hohenheim: Der Pflanzenphysiologe Günter Neumann ist seit über 20 Jahren auf Wurzelprobleme und deren Nährstoffaufnahme spezialisiert. Das Institut untersucht Wechselwirkungen auf das Wurzelwachstum, sowohl im Labor als auch auf dem Acker.
Ab 09:30: Unterschiede im Bewuchs direkt(!) benachbarter Felder bei Tübingen - Anwendung von 2 Jahre Glyphosat sowie 11 Jahre Glyphosat. Die Felder mit 11 Jahren Behandlung weisen deutliche Wachstumsprobleme auf. Auf den langzeitbearbeiteten Feldern hat man ein stark eingeschränktes Wurzelwachstum und sehr viel weniger Feinwurzeln. Die Felder, d.h. deren Boden wurden auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Die Rückstände an Glyphosat auf den langzeitbehandelten Flächen waren zum Teil so hoch wie man sie normalerweise nur direkt nach dem Spritzen feststellen würde. Auf dem 2 Jahre behandelten Feld waren alle Rückstände unterhalb der Nachweisgrenze.


Mad hat geschrieben:Die besten Vertreter für den Nachweis sind immer noch die Regenwürmer auf meinen Flächen. Die juckt es nämlich nicht, dass jemand Glyphosat ausgebracht hat, sonst wären nicht so viele vorhanden. Und wenn ich von vielen rede, dann meine ich damit sehr viel mehr als bei den pflügenden Landwirten. Und wäre mein Boden dadurch tot, gäbs einen Stillstand beim Abbau von organischen Pflanzenmaterialien, was auch nicht der Fall ist. Wesentlich schädlicher ist und bleibt der Pflug in Kombination mit einer humuszehrenden Fruchtfolge.


Die PSMs schädigen das Bodenleben - Studien folgen noch (eine Wissenschaftlerin, die das verkündet ist z.B. Dr. Elaine Ingham, seit über 40 Jahren Bodenforscherin).
Du weißt sicherlich dass auch Regenwürmer Stickstoff liefern. Heißt das dass Du keinen Kunstdünger mehr verwenden musst?
Ein gesunder Boden mit gesunden Pflanzen führt dazu, dass die eigenen Abwehrkräfte der Pflanzen stark genug sind (s. z.B. die Filme von Volker Arzt, oder die Vorträge der schweizer Forscher Florianne Koechlin und Andres Wiemken auf dem Symposium "Farbe der Forschung" im März 2014 in Berlin bei Youtube).

Mad hat geschrieben: Siehe: österreichischer Blumenkübelversuch bezüglich der schädlichen Wirkung von Glyphosat auf die Regenwürmer. Betrachtet man den Versuchsaufbau, wird man feststellen, dass das nicht passen kann. Und dann bleibt einem am Ende nur der Schluss, dass diese Studie keinesfalls unabhängig war.


Diese Studie kenne ich noch nicht, muss ich mir erst anschauen, aber das dauert ein paar Wochen, weil ich jetzt mit Lesestoff eingedeckt bin die nächste Zeit.

Mad hat geschrieben:Und jetzt nochmal: Was hat Glyphosat mit GMO zu tun, dass du eine Frage nach der medizinisch belegten schädlichen Wirkung durch GVO-Konsum mit Glyphosat beantwortest?


Nochmal: Ich hatte Dir oben erklärt, dass es Leute gibt, die sagen, dass Glyphosat schädlich ist, auch für den Menschen und es gibt Menschen, die sagen, dass Glyphosat bei vorschriftsmäßiger Anwendung harmlos sei. Wem Du glaubst musst Du selber herausfinden, dazu muss man sich möglichst alle Argumente der Befürworter und Gegner anschauen. Da Du von Glyphosat überzeugt bist, empfehle ich Dir Dich mit den Arbeiten von Gilles Seralini und Frau Hilbeck von der ETH Zürich näher zu beschäftigen.

EDIT: Die oben erwähnten Felder bei Tübingen, die merkwürdige Unterschiede im Bewuchs erkennen ließen, liegen direkt nebeneinander!
Zuletzt geändert von StephanB am Do Dez 10, 2015 17:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Do Dez 10, 2015 17:45

borger hat geschrieben:Diese Frau Prof. Krüger hat selbstpersönlich im Fernsehen verkündet, auch bei sich selbst und ihren Mitarbeitern Glyphosat im Urin gefunden zu haben. Warum?
Diese Menschen sind zweifellos vom Fach und können Gefahren einschätzen, das ist ihr Job. Die „Gefahr“ Glyphosat wäre durch konsequente Aufnahme von Bio-Nahrung (verlässlicher Herkunft) leicht zu vermeiden und so unterbezahlt, dass diese Leute es sich einfach nicht leisten können, werden sie kaum sein.


In den Filmen, die ich gesehen habe und in denen Frau Krüger auftaucht, wurde bezüglich ihrer Ernährung nichts erwähnt. D.h. ich weiß nicht einmal ob sie erst nach diesem Erkenntnis mit dem Glyphosat bei sich und den Mitarbeitern gemessen hat oder schon voher und wie sie und ihre Mitarbeiter darauf reagiert haben.

Geld, um Biolebensmittel zu kaufen wird sie sicher genügend haben. Auch die Mitarbeiter, wenn sie wenigstens eine halbe Stelle haben müssten es sich eigentlich leisten können (Stichwort SolaWi).
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Do Dez 10, 2015 17:50

Rohana hat geschrieben:
StephanB hat geschrieben:
Du kannst gern glauben was du willst und dein Schweinebauer auch, Beweise sind solche die wissenschaftlich haltbar sind und Glaube gehört da nicht zu. Ausserdem wärs schön wenn manche Leute mal den Unterschied zwischen Korrelation (A und B treten gleichzeitig auf) und kausaler Beziehung (A beeinflusst B) kapieren. Nicht alles, was korreliert, ist kausal verknüpft!! .


Dieser einfältige Schweinezüchter aus Dänemark ließ ab einem bestimmten Zeitpunkt sein Futter auf Glyphosat testen (genauer Zeitpunkt wird in einem Film erwähnt). Er stellte u.a. Missbildugen bei seinen Ferkeln fest. Und zwar eine Korrelation zwischen Glyphosatmenge im Futter und Zahl der Missbildungen bei Ferkeln - wohlgemerkt er hat 3000 Schweine. Dann besorgte er glyphosatfreies oder annähernd glyphosatfreies Futter und fütterte damit seine Schweine. Keine Probleme mehr. Dann fütterte er noch einmal glyphosathaltiges Futter und wieder traten Missbildungen auf.

Für mich sieht das nach einer ziemlich starken Korrelation aus (von Kausalität haben weder ich noch die Wissenschaftler was erzählt. Man nennt das Strohmannargument verdreschen. Eine beliebte Ablenkungstechnologie von Desinformanten).
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Do Dez 10, 2015 17:52

Lacy Laplante hat geschrieben:OMG...... :roll:



Lacy Laplante hat geschrieben: :klee: :prost: :klug:


Sonst noch irgendwelchen sinnvollen Argumente?
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Do Dez 10, 2015 18:01

. Nicht umsonst benötigt Monsanto die US-Armee, um noch irgendwo Fuss fassen zu können (Irak und Ukraine).


Wettlauf um die ukrainische Schwarzerde
Die Felder der Ukraine sind kostbar und begehrt; das Interesse westlicher Agrarkonzerne und Russlands enorm. Was hat das mit dem Krieg im Osten des Landes zu tun?
Von Alexandra Endres
16. März 2015
Die Berichte belegen, wie große US-Agrarfirmen seit Jahren Geschäfte in der Ukraine machen. Unter ihnen ist der wegen seines Geschäfts mit gentechnisch verändertem Saatgut umstrittene Konzern Monsanto, das Agrarunternehmen Cargill und der Chemiekonzern DuPont. Zuletzt hätten die Firmen ihre Investitionen erheblich erhöht, sagt Mousseau – so sehr, dass es einer "Übernahme der ukrainischen Landwirtschaft durch westliche Konzerne" gleichkomme.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-03/u ... ettansicht

Die interessante Frage zu dem Artikel wäre: Wann genau war "zuletzt"?


USA veranlassen Gesetz zur Kontrolle von Saatgut und Ernte im Irak
Patente statt Bomben
Wetten wir, dass im Irak innerhalb eines Jahres GVO angebaut werden?“
(John Vidal, The Guardian, 2.7.2003)
...
Anordnung der Sieger
Nach den Plänen von US-Regierung und Agro-Industrie sollen jedoch traditionelle Sorten, freier Saatguttausch und Sortenvielfalt im Irak schon bald der Vergangenheit angehören. Ein Erlass des ehemaligen Zivilverwalters für den Irak, Paul Bremer, könnte die (Ernährungs)Souveränität des Landes so nachhaltig beeinträchtigen wie keine andere politische Intervention aus Washington. Denn dieses Gesetz, von der Besatzungsmacht erlassen und Anfang März vom irakischen Parlament ratifiziert, erklärt die seit Jahrtausenden gepflegte Tradition von Nachbau und Saatguttausch de facto für illegal und forciert das Eindringen der Saatgutkonzerne in den Irak. Als Bremer Ende Juni 2004 Bagdad verließ, hinterließ er der irakischen Übergangsregierung eine Reihe neuer Verordnungen und Gesetzesentwürfe. Unter diesen Gesetzen befindet sich der Erlass 81, der das irakische Patentrecht von 1970 ersetzt.1 Dieser Erlass über „Patente, Industriemuster, unveröffentlichte Informationen, integrierte Schaltkreise und Pflanzensorten“ stellt gültiges und bindendes Recht dar.

http://www.umweltinstitut.org/archiv/ar ... tente.html

Nicht nur Halliburton oder die US-Erdölkonzerne machen Geschäfte in eroberten Ländern.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Do Dez 10, 2015 18:11

StephanB hat geschrieben:Da Du von Glyphosat überzeugt bist, empfehle ich Dir Dich mit den Arbeiten von Gilles Seralini und Frau Hilbeck von der ETH Zürich näher zu beschäftigen.


Ach du Scheiße. Du argumentierst mit Seralini? Verschwinde aus dem Landtreff, du bist hier vollkommen falsch!

Troll dich weg in deine grünen Esoterikforen. :roll:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon wespe » Do Dez 10, 2015 18:18

hallo,
http://www.wiwo.de/who-efsa-und-monsant ... 80302.html
Mit freundlichen Stachel
~wespe~ Bild

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Do Dez 10, 2015 18:28

Da ich ja den ganzen Tag auf dem Trecker sitze und melke, komme ich ja einfach nciht dazu landwirtschaftliche Fachpublikationen wie netzfrauen.org und DieZeit zu lesen. Geschweige denn zu verstehen und zu erfassen.

Da bin ich doch recht arg dankbar dafür, dass er als der weisse Ritter des Wissens und der Aufklärung seine wertvolle Zeit hier dafür opfert mir Erleuchtung zu bringen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Do Dez 10, 2015 18:35

Welfenprinz hat geschrieben:Da ich ja den ganzen Tag auf dem Trecker sitze und melke, komme ich ja einfach nciht dazu landwirtschaftliche Fachpublikationen wie netzfrauen.org und DieZeit zu lesen. Geschweige denn zu verstehen und zu erfassen.

Da bin ich doch recht arg dankbar dafür, dass er als der weisse Ritter des Wissens und der Aufklärung seine wertvolle Zeit hier dafür opfert mir Erleuchtung zu bringen.


Ich bin bei den Netzfrauen auf Facebook blockiert, weil sie es nicht so gerne haben, dass man in den Kommentaren mit der wissenschaftlichen Widerlegung ihrer wirren Thesen kommt.

Die möchten gerne, dass ihre Behauptungen weiterhin als uneingeschränkte Wahrheit dasteht. Dadurch kann ich aber wiederum verstehen, dass Menschen wie Stephan glauben, was die so an Hetze verbreiten.

@Stephan: Macht Monsanto eigentlich auch Chemtrails?
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Do Dez 10, 2015 19:01

StephanB hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Ich bekomme kein Geld dafür und sehe dennoch, dass Glyphosat nicht schädlich ist.


Wie genau "siehst" Du denn das? Stehen die meisten Halme auf Deiner Wiese aufrecht? Geben die Maulwürfe Abends Konzerte auf Deinen Feldern? Oder gibt es morgens Karawanen von Insekten, die sich auf den Weg zu Deinen Feldern machen, weil es sich dort besser leben lässt?
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Am Boden befinden sich unzählige Laufkäferarten, ja. Durch den Pflugverzicht hat auch die Zahl der Maulwürfe zugenommen, denn auf gepflügten Flächen findet man nahezu keine Maulwurfshaufen. Bei mir scheinen sie sich allerdings wohl zu fühlen, was mir allmählich Sorgen bereitet. Zum Regenwurm habe ich genug gesagt.

Ich kann verstehen, wenn das ein Netzfrauenanhänger wie du nicht glauben will und wohl eher vom Gegenteil ausgeht. In der Hinsicht muss ich ihnen ja schon zugestehen, dass sie erreichen was sie wollen. Die komplette Verblödung.

Wir Praktiker sehen aber was los ist und darum können wir auch beurteilen, dass es ausnahmslos Schwachsinn ist, was die immer wieder verbreiten.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Holmer 91 » Do Dez 10, 2015 19:29

Hallo,

also ich lese nur:

StephanB hat geschrieben: wird in einem Film erwähnt

StephanB hat geschrieben:Aus diesem Film:

StephanB hat geschrieben:s. z.B. die Filme von

StephanB hat geschrieben:In den Filmen, die ich gesehen habe un


Geh mal zur Schule oder zur Uni, wer Zeit hat so viel Müll zu sichten, der kann sich auch gleich ordentlich informieren.
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mfg, Holmer
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