StephanB hat geschrieben:In den Filmen, die ich gesehen habe und in denen Frau Krüger auftaucht, wurde bezüglich ihrer Ernährung nichts erwähnt. D.h. ich weiß nicht einmal ob sie erst nach diesem Erkenntnis mit dem Glyphosat bei sich und den Mitarbeitern gemessen hat oder schon voher und wie sie und ihre Mitarbeiter darauf reagiert haben.
Du hast das im Fernsehen gesehen und glaubst es, dass ist Glauben. Wenn sich das eigene Gehirn anschaltet und die Plausibilität des Gesehenen hinterfragt, sollten eigentlich erste Zweifel an diesem Glauben kommen. Warum so viele Missbildungen in einem einzigen Betrieb wegen des Futters, wenn sie in tausenden Betrieben rundum mit gleichem Futter nicht vorkommen? Dafür kann auch die Sendung keine schlüssige Erklärung liefern also verschweigt sie diesen Umstand einfach.
In Dänemark hat eine Studie im staatlichen Auftrag für die Bio-Ferkelerzeuger Ferkelverluste von über 30% festgestellt. Also jedes dritte Bio-Ferkel verreckt schon bevor es einen Mastplatz zu Gesicht bekommt. „Glyphosat-Futter“ bekommen die bestimmt nicht und jeder Massenschweinehalter wäre mit solch hohen Tierverlusten sofort pleite. Geizige Verbraucher bezahlen diese vielen toten Ferkel nicht an der Kasse mit, so etwas machen nur Bio-Kunden.
Da „Glyphosat-Futter“ in Dänemark wie auch bei uns Standard bei den Massenschweinehaltern ist, ihre Tierverluste aber sehr sehr weit unter Bio-Niveau liegen, könnte man daraus bestenfalls ableiten, Glyphosat im Futter wäre gesund für Schweine. Aber auch das wird sich vermutlich nicht belegen lassen, weil Glyphosat im Futter schlicht und einfach egal ist.
Das mit der Urinuntersuchung von sich und ihren Mitarbeitern hatte Frau Krüger in einer Sendung über angeblich an Glyphosat verreckten Kühen zum Besten gegeben. Auch da hatte sie keine Erklärung, warum die Kühe nur auf einem Hof an Glyphosat verrecken sollten während sie sich auf allen anderen Höfen trotz Glyphosat pudelwohl fühlen.
Als Wissenschaftlerin, die sie zweifellos ist, sollte sie eigentlich dafür zuerst eine Erklärung suchen. Sie macht es aber nicht und wird schon wissen warum, denn damit ließen sie ihre Behauptungen nicht bestätigen sondern wären eindeutig widerlegt.



