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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 43 von 135 • 1 ... 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Mi Dez 09, 2015 21:40

heico hat geschrieben: ...Nützliches zu der Diskussion beitragen kannst?

Fakt ist, dass wenn ganz normale konventionelle Rohstoffe verwendet würden, die Gefahr weitaus geringer wäre. Das wird wohl niemand bestreiten, oder?
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Mi Dez 09, 2015 21:44

Todde hat geschrieben:
StephanB hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Und da drückt man bei der Bio-Lobby beide Augen zu.


Studien? Links?


Wer würde zur Aufklärung da Gelder für Studien bekommen?
Es reicht ein Blick in die Lebensmitteldatenbanken.


Du erhebst Vorwürfe, also bitte Butter bei die Fische: Stichwort, Thema irgendwas, aber nicht so ein allgemeiner Hinweis auf Lebensmitteldatenbanken.


Todde hat geschrieben:
Glyphosat in der Muttermilch? Glyphosat im Urin?


In der Muttermilch? Anscheinend lebst Du in einer Scheinwelt.
Es gibt eine einzige Studie mit einem akkreditierten Verfahren bei 500 stillenden Müttern und genau 0% hatten Glyphosat in der Muttermilch.
Das die Grünen Waschmittel nachgewiesen haben und als Glyphosat ausgeben, ist deren Problem.


Ich hatte mich auf die Netzfrauen verlassen. Das war ein Fehler von mir. Es gibt anscheinend wirklich ein Problem mit dem Nachweis von Glyphosat im Milch, zumindestens mit den üblichen Tests.

Todde hat geschrieben:
Das Zeug hat in unserem Körper nichts zu suchen! Egal wie es dahin kam und wie lange das gedauert hat!

Daher wir es über den Urin ausgeschieden, tolle Sache der Körper.


Dazu ein Auszug aus einem Buch:

Glyphosat – eine Spurensuche
Erschienen in Ausgabe 10/2014 von Schrot & Korn
...
Im Urin des kranken Bauern Kuder stellte die Leipziger Professorin Monika Krüger 2,29 Mikrogramm
Glyphosat pro Liter fest. Das ist weitaus mehr als der Trinkwasser-Grenzwert für das Agrogift, der 0,1
Mikrogramm pro Liter beträgt. Wie viel Gift der Landwirt im Körper hat, darüber sagt der Wert indes
nicht viel aus, denn mit Trinken lässt er sich „verdünnen“. Zudem scheiden erkrankte Menschen oder Tiere
weniger Gift aus, wenn ihre Nieren bereits geschädigt sind.

http://schrotundkorn.de/lebenumwelt/les ... suche.html

Dieser ehemalige Rohrreiniger (übrigens das "Medikament" AZT war mal ein Krebsmittel ist jetzt ein AIDS-"Medikament", aber nach dem Beipackzettel eher als Rohrreiniger geeignet) ist trotz allem ein Scheisszeug. Es gibt inzwischen genügend wissenschaftliche Bestätigungen dazu, u.a. auch von der Uni Hohenheim. Dazu morgen mehr, vor allen Dingen ist es völlig überflüssig, schadet dem Boden, den Pflanzen, den Tieren, den Mikroorganismen, dem Menschen und es kostet genau wie andere "Hilfsmittelchen" immer mehr.

Todde hat geschrieben:
Was haben Untersuchungen von deutschen Weinen auf Kupfersulfatrückstände mit Südamerika zu tun?


Was haben Rückstandsüberschreitungen mit Kupfersulfat im Wein zu suchen?


Die Sache mit dem Kupfer und dem Wein kam von Dir:

Todde hat geschrieben:Ich denken da haben die Behörden wichtigeres zu tun, immerhin mussten erst Chargen Biowein wegen gesundheitsschädlichem aber natürlichem Kupfer aus dem Handel, es bestanden reale Gesundheitsgefahren...



Wenn Deine Bildung aus der Youtube-Universität kommt, dann wundern mich Deine Beiträge jetzt nicht mehr.


Ja weißt Du ich kuck mir den ganzen Tag Filme mit den beiden an:

Bild Bild

und ansonsten alles halbe Jahr mal einen wissenschaftlichen Film, da kann das schon mal passieren.

Was hat Gentechnik mit Glyphosat zu tun?
Nichts, sind 2 paar Schuhe.


Siehe meine Antwort an Südbaden Bauer.
Du weißt so gut Bescheid über all die Gentechnik-Sorten. Wie wäre es wenn Du Dich in Deiner Freizeit mal lieber mit Biolandwirtschaft beschäftigen würdest? Da kann man Geld, Zeit und Energie sparen und hat dann auch noch gesündere Produkte hinterher.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Mi Dez 09, 2015 21:59

Das mit den Netzfrauen hättest du wohl besser nicht zugeben sollen. :(
Dass es Sinn macht zwischen Glyphosat und Gentechnik endlich mal sauber zu trennen, dürfte ja wohl jedem halbwegs ernsthaft interessierten klar sein.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mi Dez 09, 2015 22:15

StephanB hat geschrieben:
Ich hatte mich auf die Netzfrauen verlassen. Das war ein Fehler von mir. Es gibt anscheinend wirklich ein Problem mit dem Nachweis von Glyphosat im Milch, zumindestens mit den üblichen Tests.


Ist ein Admin zugegen, der dieses Individuum umgehend sperrt? :roll:
Das ist ja unfassbar, jetzt auch schon in einem landwirtschaftlichen Forum mit Netzfrauenhetze belästigt zu werden!
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Mi Dez 09, 2015 22:42

Welfenprinz hat geschrieben: Netzfrauen

schrotundkorn ist auch nicht besser
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Mi Dez 09, 2015 23:07

Naja,das ist immerhin noch so wie Tante Irene in der HörZu oder Dr. Sommer.

Netzfrauen ist eher wie Stürmer
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Dez 10, 2015 7:31

StephanB hat geschrieben:Du erhebst Vorwürfe, also bitte Butter bei die Fische: Stichwort, Thema irgendwas, aber nicht so ein allgemeiner Hinweis auf Lebensmitteldatenbanken.


Vom BVL
http://www.lebensmittelwarnung.de/bvl-l ... _warnungen

Ich hatte mich auf die Netzfrauen verlassen. Das war ein Fehler von mir.


Auwei :mrgreen:
http://www.frankshalbwissen.de/2015/03/ ... etzfrauen/



Todde hat geschrieben:
Das Zeug hat in unserem Körper nichts zu suchen! Egal wie es dahin kam und wie lange das gedauert hat!

Daher wir es über den Urin ausgeschieden, tolle Sache der Körper.

Dazu ein Auszug aus einem Buch:

Glyphosat – eine Spurensuche
Erschienen in Ausgabe 10/2014 von Schrot & Korn
...
Im Urin des kranken Bauern Kuder stellte die Leipziger Professorin Monika Krüger


Ich denke bei dem Namen können wir aufhören, die steht nun wirklich allein mit ihrer Meinung da,
außer vielleicht mich Schweinebauer Yps und Doku-Soapler Rummel.

Vielleicht fängst Du einfach mal an, zu verstehen was in Deinem Urin ist.

schadet dem Boden, den Pflanzen, den Tieren, den Mikroorganismen, dem Menschen und es kostet genau wie andere "Hilfsmittelchen" immer mehr.


Soll eigentlich auf jeder dieser Seiten alles wiederholt werden?
Etwas unhöflich nun schon wieder mit dem Mist um die Ecke zu kommen.


Du weißt so gut Bescheid über all die Gentechnik-Sorten. Wie wäre es wenn Du Dich in Deiner Freizeit mal lieber mit Biolandwirtschaft beschäftigen würdest?


Meine Gedanke zur Biolandwirtchaft hab ich mir vor 20 Jahren gemacht und zu dem Schluss gekommen, nix für mich, bin kein altertümlicher Krauter und habe keinen esoterischen Hang.

Was sind Gentechnik Sorten? Wo gibts sowas?
Ich dachte immer das sind Traits.
Und Gentechnik ist die Zukunft, vielleicht werde ich damit ja mal ein echte Bio-Bauer auf ökologisch-biologische Art.

Da kann man Geld, Zeit und Energie sparen und hat dann auch noch gesündere Produkte hinterher.
[/quote]

Landwirtschaft kennst Du von Youtube her?
- Geld sparen, weil man nichts verdient? Interessante Ansicht.
- Zeit sparen, weil man nicht mehr produziert?
- Energiesparen, weil man Brache hat?
- gesündere Produkte, halte ich für das größte Gerücht. Bienenbüttel sollte jedem eine Lehre sein.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Do Dez 10, 2015 10:32

Mad hat geschrieben:Wo ist der Beweis, dass GMO gesundheitsschädlich sind? Ich hätte gerne mal medizinische Belege dafür. :roll:


Es kommt darauf an was man glauben will. Man kann den Leuten glauben, die sagen, dass Glyphosat schädigend, gesundheitsschädlich bzw. tödlich für Mikroorganismen, den Boden, die Tiere und Insekten oder auch für den Menschen ist. Oder man glaubt den Lobbyisten, die sagen, dass Glyphosat, wenn man es vorschriftsgemäß anwendet, völlig harmlos ist. Diese Lobbyisten bekommen garantiert kein Geld dafür, dass sie Glyphosat harmlos machen, gell?

Ich persönlich glaube einem Schweinezüchter, der mehrere tausend Schweine hält, dass dieser abschätzen kann, bei eigenen Versuchen, ob und wie seine Schweine durch Futter vergiftet werden. Aber vielleicht ist das ja wirklich so, dass Landwirte nur vom Trekker fahren und vom Melken wirklich Ahnung haben. :roll:

@H.B., mad, Welfenprinz

Jeder kann mal Fehler machen. Und im übrigen gibt es immer mehr Länder in aller Welt, die Monsanto nicht mehr in ihrem Land haben wollen. Nicht umsonst benötigt Monsanto die US-Armee, um noch irgendwo Fuss fassen zu können (Irak und Ukraine).

Ich werde in Zukunft nur noch offizielle Wissenschaftsseiten verlinken und dann auch möglichst englische Artikel, damit ihr mal was Richtiges zu lesen habt.

todde hat geschrieben:Ich denke bei dem Namen können wir aufhören, die steht nun wirklich allein mit ihrer Meinung da,
außer vielleicht mich Schweinebauer Yps und Doku-Soapler Rummel.


Genau, alle Wissenschaftler, die einem nicht nach dem Mund reden, sind doof. Genauso funktioniert Wissenschaft und wird auch in Zukunft noch hervorragend funktionieren.
Sind das eigentlich die gleichen Wissenschaftler, die TTIP toll finden?
Zuletzt geändert von StephanB am Do Dez 10, 2015 10:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Do Dez 10, 2015 10:41

Noch ein kurzer Hinweis zum Thema biologische Landwirtschaft.
Ein Argument von Sepp Braun, das mich ziemlich überzeugt hat:

Die seit Jahrhunderten übliche Praxis mit den Getreidefeldern, die reif sind bis Juni, Juli dann abgeerntet und neu gesät werden, entspricht dem Abschalten einer PV-Anlage, quasi von Mitte Juni bis Mitte August, mehr oder weniger zum Zeitpunkt der höchsten Sonneinstrahlung.
Bei PV-Anlagen ist niemand so doof das zu machen, aber in der Landwirtschaft ist das gute fachliche Praxis.
Wesentlich effektiver ist es rechtzeitig eine Untersaat einzusäen, so dass diese die Sonnenenergie im Hochsommer ernten können, aber Landwirte sind halt nicht so, die wollen lieber kein Geld sparen, oder todde?

Ganz super sind auch im Winter die brachliegenden bzw. nackten Felder. So nackten Boden kenne ich sonst eigentlich nur von Wüstengebieten. Aber vielleicht hat das ja irgendeinen tieferen Sinn, den ich nicht verstehe, so als Nicht-Landwirt, der sich mit Youtube weiterbildet.

Und jetzt dann wieder weiter im Text mit dem netten Mittelchen Glyphosat.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Do Dez 10, 2015 10:57

StephanB hat geschrieben:
Es kommt darauf an was man glauben will. Man kann den Leuten glauben, die sagen, dass Glyphosat schädigend, gesundheitsschädlich bzw. tödlich für Mikroorganismen, den Boden, die Tiere und Insekten oder auch für den Menschen ist. Oder man glaubt den Lobbyisten, die sagen, dass Glyphosat, wenn man es vorschriftsgemäß anwendet, völlig harmlos ist. Diese Lobbyisten bekommen garantiert kein Geld dafür, dass sie Glyphosat harmlos machen, gell?


Ich bekomme kein Geld dafür und sehe dennoch, dass Glyphosat nicht schädlich ist. Die besten Vertreter für den Nachweis sind immer noch die Regenwürmer auf meinen Flächen. Die juckt es nämlich nicht, dass jemand Glyphosat ausgebracht hat, sonst wären nicht so viele vorhanden. Und wenn ich von vielen rede, dann meine ich damit sehr viel mehr als bei den pflügenden Landwirten. Und wäre mein Boden dadurch tot, gäbs einen Stillstand beim Abbau von organischen Pflanzenmaterialien, was auch nicht der Fall ist.
Wesentlich schädlicher ist und bleibt der Pflug in Kombination mit einer humuszehrenden Fruchtfolge.

Und hier sehen wir das Problem. Es wird in "unabhängigen" Studien vorgegaukelt, dass etwas schädlich ist, was in der Realität nicht nachvollziehbar ist. Siehe: österreichischer Blumenkübelversuch bezüglich der schädlichen Wirkung von Glyphosat auf die Regenwürmer. Betrachtet man den Versuchsaufbau, wird man feststellen, dass das nicht passen kann. Und dann bleibt einem am Ende nur der Schluss, dass diese Studie keinesfalls unabhängig war.

Und jetzt nochmal: Was hat Glyphosat mit GMO zu tun, dass du eine Frage nach der medizinisch belegten schädlichen Wirkung durch GVO-Konsum mit Glyphosat beantwortest?

Um es mal zu verdeutlichen: mit GMO kann man viel mehr erreichen als nur irgendwas Glyphosatresistent zu machen. Ich persönlich hatte die Hoffnung, dass es irgendwann mal einen trockenresistenten Weizen geben wird. Durch die grüne Verbotshysterie wurde mir diese Hoffnung genommen, wodurch ich damit leben muss, dem Weizen auf meinen Trockenstandorten beim verrecken zuschauen zu müssen. - Mein Dank gilt dafür auf ewig sämlichen NGOs und den Grünen. :roll:
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Re: Glyphosat

Beitragvon wespe » Do Dez 10, 2015 11:02

Weil hir erwähnt. Dieser Bauer Kuder, wer Gülle auf Grünland fährt und dieses 5 Tage später einsiliert muss sich nicht wundern wenn so einer C-Buttolismus hat. Stall und Feldhygiene null.
Mit freundlichen Stachel
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Do Dez 10, 2015 11:28

Glyphosat – eine Spurensuche
Erschienen in Ausgabe 10/2014 von Schrot & Korn
...
Im Urin des kranken Bauern Kuder stellte die Leipziger Professorin Monika Krüger 2,29 Mikrogramm
Glyphosat pro Liter fest. Das ist weitaus mehr als der Trinkwasser-Grenzwert für das Agrogift, der 0,1
Mikrogramm pro Liter beträgt.


Diese Frau Prof. Krüger hat selbstpersönlich im Fernsehen verkündet, auch bei sich selbst und ihren Mitarbeitern Glyphosat im Urin gefunden zu haben. Warum?
Diese Menschen sind zweifellos vom Fach und können Gefahren einschätzen, das ist ihr Job. Die „Gefahr“ Glyphosat wäre durch konsequente Aufnahme von Bio-Nahrung (verlässlicher Herkunft) leicht zu vermeiden und so unterbezahlt, dass diese Leute es sich einfach nicht leisten können, werden sie kaum sein. Also entweder erfolgte die „Glyphosat-Warnung“ nur als Auftragsarbeit gegen Bezahlung oder diese Fachleute halten Bio für die größere Gefahr und nehmen deshalb Glyphosat als kleineres Übel in Kauf. Egal wie, ehrlich sind sie dabei nie.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Lacy Laplante » Do Dez 10, 2015 11:54

StephanB hat geschrieben:Die seit Jahrhunderten übliche Praxis mit den Getreidefeldern, die reif sind bis Juni, Juli dann abgeerntet und neu gesät werden, entspricht dem Abschalten einer PV-Anlage, quasi von Mitte Juni bis Mitte August, mehr oder weniger zum Zeitpunkt der höchsten Sonneinstrahlung.
Bei PV-Anlagen ist niemand so doof das zu machen, aber in der Landwirtschaft ist das gute fachliche Praxis.
.

OMG...... :roll:
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Rohana » Do Dez 10, 2015 11:58

StephanB hat geschrieben:Ich persönlich glaube einem Schweinezüchter, der mehrere tausend Schweine hält, dass dieser abschätzen kann, bei eigenen Versuchen, ob und wie seine Schweine durch Futter vergiftet werden. Aber vielleicht ist das ja wirklich so, dass Landwirte nur vom Trekker fahren und vom Melken wirklich Ahnung haben. :roll:

So ein Schweinezüchter wie der der meint dass er mehr Missbildungen bei Ferkeln hat weil er GVO-Soja füttert, aber dabei sämtliche wahrscheinlichen und RELEVANTEN Faktoren wie Genetik und ähnliches ausser Acht lässt? Wenn bei deinem Schweinebauer relevante Vergiftung seiner Schweine nachweisbar wäre, wärs schon längst publik. GMOs und Glyphosat gibt es nicht erst seit gestern.

Du kannst gern glauben was du willst und dein Schweinebauer auch, Beweise sind solche die wissenschaftlich haltbar sind und Glaube gehört da nicht zu. Ausserdem wärs schön wenn manche Leute mal den Unterschied zwischen Korrelation (A und B treten gleichzeitig auf) und kausaler Beziehung (A beeinflusst B) kapieren. Nicht alles, was korreliert, ist kausal verknüpft!! :gewitter:

Hab ich mich eigentlich schon über diese Gutmenschensprache aus dem zitierten Artikel und bei StephanB aufgeregt? (Ich hasse das Wort Gutmenschen, dient hier rein der Verdeutlichung) Jedes Mal, dass Glyphosat als "Gift" bezeichnet wird, wird es im Kopf des Lesers negativ konnotiert. Agrogift, Bodengift, Pestizid (das gibts im Deutschen nicht, ist eine Entlehnung aus dem Englischen, korrekt wäre Pflanzenschutzmittel oder Herbizid)... wie wärs wenn wir von Medikamenten als "Menschengift" sprechen? Eine 100 Mal gehörte Lüge wird eher geglaubt als die einmalige Wahrheit.
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » Do Dez 10, 2015 12:09

Rohana hat geschrieben:
StephanB hat geschrieben:Ich persönlich glaube einem Schweinezüchter, der mehrere tausend Schweine hält, dass dieser abschätzen kann, bei eigenen Versuchen, ob und wie seine Schweine durch Futter vergiftet werden. Aber vielleicht ist das ja wirklich so, dass Landwirte nur vom Trekker fahren und vom Melken wirklich Ahnung haben. :roll:

So ein Schweinezüchter wie der der meint dass er mehr Missbildungen bei Ferkeln hat weil er GVO-Soja füttert, aber dabei sämtliche wahrscheinlichen und RELEVANTEN Faktoren wie Genetik und ähnliches ausser Acht lässt? Wenn bei deinem Schweinebauer relevante Vergiftung seiner Schweine nachweisbar wäre, wärs schon längst publik. GMOs und Glyphosat gibt es nicht erst seit gestern.

Du kannst gern glauben was du willst und dein Schweinebauer auch, Beweise sind solche die wissenschaftlich haltbar sind und Glaube gehört da nicht zu. Ausserdem wärs schön wenn manche Leute mal den Unterschied zwischen Korrelation (A und B treten gleichzeitig auf) und kausaler Beziehung (A beeinflusst B) kapieren. Nicht alles, was korreliert, ist kausal verknüpft!! :gewitter:

Hab ich mich eigentlich schon über diese Gutmenschensprache aus dem zitierten Artikel und bei StephanB aufgeregt? (Ich hasse das Wort Gutmenschen, dient hier rein der Verdeutlichung) Jedes Mal, dass Glyphosat als "Gift" bezeichnet wird, wird es im Kopf des Lesers negativ konnotiert. Agrogift, Bodengift, Pestizid (das gibts im Deutschen nicht, ist eine Entlehnung aus dem Englischen, korrekt wäre Pflanzenschutzmittel oder Herbizid)... wie wärs wenn wir von Medikamenten als "Menschengift" sprechen? Eine 100 Mal gehörte Lüge wird eher geglaubt als die einmalige Wahrheit.



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