Paule1 hat geschrieben:Wer kein Bio Fleisch ißt pinkelt Glyphosat sagt die Frau der ARD Sendung an Schluß des Berichtes
Und wo diese Frau hin pinkelt wächst kein Gras mehr, wie kommt das?
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Paule1 hat geschrieben:Wer kein Bio Fleisch ißt pinkelt Glyphosat sagt die Frau der ARD Sendung an Schluß des Berichtes
Todde hat geschrieben:Paule1 hat geschrieben:Rede keinen Stuß, alle reden von Glyphosat in der Nahrung und im Urin, auch der Bericht brachte es, mit Soja kommt es rein.
Deutsches Soja?
Das aus Übersee weist nach offiziellen Daten keine Rückstände auf, wird ja auch Monate vor der Ernte eingesetzt.
Veröffentlicht am 28. Mai 2015
Fragen an Felix zu Löwenstein
...
Schweinebauer Piet, 30. Mai 2015
Sehr geehrter Herr Löwenstein, wie sieht es in der Bio-Landwirtschaft mit Mykotoxinen im Getreideanbau aus?
Im Studium hat ein Dozent der Phytopatologie sogar gesagt, dass er eine schwangere Frau niemals empfehlen würde zum Bio-Bäcker zu gehen. Wie stehen Sie dazu?
Felix Löwenstein, 30. Mai 2015
Lieber Schweinebauer Piet,
Ihre Frage beleuchtet auf erschütternde Weise die Überbelastung des landwirtschaftlichen Lehrkörpers.
Ich zitiere der Einfachheit halber meinen Kollegen Stefan Palme, der die Studien vor ein paar Monaten als Reaktion auf eine entsprechende Pressemeldung zusammengestellt hat:•vom Brandenburger Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) aus dem Jahre 2010 (http://www.mil.brandenburg.de/media_fas ... ne_web.pdf ). Unter Punkt 5.5 (Seiten 46-49) wurden die Mykotoxinbelastungen von ökologisch und konventionell erzeugtem Getreide aus den Ernten 2000-2008 verglichen. Es wurde folgendes festgestellt: „Die Belastung von ökologisch angebautem Weizen und Roggen war in allen Jahren geringer als die der Proben aus konventionellem Anbau“.
•Thüringen (S. 12, http://www.tll.de/ainfo/pdf/olbt1013.pdf ) und
•Baden-Württemberg (S. 15, http://www.untersuchungsaemter-bw.de/pd ... ng2013.pdf ).
•Die umfassendste Literaturstudie zu diesem Thema wurde von Charles Benbrook verfasst: „Breaking the mold – impacts of organic and conventional farming systems on mycotoxins in food and livestock feed” ( http://www.organic-center.org/reportfil ... Report.pdf ). Darin wurden vergleichende Erhebungen über die Häufigkeit und die Menge von Mykotoxinen in konventionellen und ökologischen Lebensmitteln durchgeführt (Biffi et al., 2004b; Birzele et al., 2000; Birzele et al., 2002; Brandt et al., 2005; Cirillo et al., 2003; Doll et al., 2002; Jestoi et al., 2004; Leblanc et al., 2002; Schollenberger et al., 1999; Schollenberger et al., 2002; Schollenberger et al., 2005; Skaug et al., 1998; Skaug 1999a). Die Ergebnisse sind auch hier: Im Mittel von 24 publizierten Studien, welche konventionelle und ökologische Lebensmittel verglichen, wurden in konventionellen Lebensmitteln 50 Prozent häufiger Mykotoxine gefunden als in biologischen.
StephanB hat geschrieben:Todde hat geschrieben:Paule1 hat geschrieben:Rede keinen Stuß, alle reden von Glyphosat in der Nahrung und im Urin, auch der Bericht brachte es, mit Soja kommt es rein.
Deutsches Soja?
Das aus Übersee weist nach offiziellen Daten keine Rückstände auf, wird ja auch Monate vor der Ernte eingesetzt.
Also in Rotterdam wird von den Behörden gar nicht mehr geprüft, ob Glyphosat im Soja drin ist, weil es in den letzten Jahren immer unter dem zulässigen Grenzwert von 20mg/kg lag (Aussage von Hans Muilerman von PAN = Pesticide Action Network, s. " Gift im Acker, Glyphosat- die unterschätze Gefahr, „WDR - Die Story“" (42min51s), https://www.youtube.com/watch?v=tWZspPPB85U, ab 23:25 ).
Zum Thema Toxine in Biolebensmittel habe ich hier einen Kommentar vom Biolandwirt Felix Prinz zu Löwenstein, der promovierter Agrarwissenschaftler ist:
Veröffentlicht am 28. Mai 2015
Fragen an Felix zu Löwenstein
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Schweinebauer Piet, 30. Mai 2015
Sehr geehrter Herr Löwenstein, wie sieht es in der Bio-Landwirtschaft mit Mykotoxinen im Getreideanbau aus?
Interessant sind vor allem die Aussagen von, auch ehemaligen, Monsanto-Beschäftigten bzw. von Leuten, die direkt oder indirekt von Monsanto bezahlt wurden.
meiradioishin hat geschrieben:Ich verstehe Landwirte nicht die den Konzernen aus dem Mund sprechen und für diese auch noch Glyphosat verteidigen.
Sind wir Landwirte oder Anwender und Abhängige von anderen?
Erst wenn es Verbote gibt, fangen viele nachzudenken wie es anders gehen könnte.
Da braucht es doch niemanden zu wundern, wenn unser Berufsstand kritisiert wird.
Ich bewirtschafte meinen Betrieb ökologisch, produziere Getreide, Kartoffel, Mais u. Gemüseerbsen.
Ich arbeite sehr viel pfluglos, auch nach Mais.
Glyphosat geht mir in keinster Weise ab.
Mein Getreide lasse ich auf Pilze untersuchen, da gab´s noch nie ein Problem!
Ich kann das auch als Saatgut verwenden, warum wird konv. automatisch gebeizt, weil es die Bauern ohnehin zahlen.
PSM Berater sind eigentlich nur Verkäufer, und Landwirte verlernen im Einklang mit der Natur zu produzieren.
H.B. hat geschrieben:Der IS verfügt über ein Budget von angeblich mehr als 30 Mrd. Dollar, und steht damit wahrscheinlich an oberster Stelle aller NGOs. Wenn man das so bedenkt, wundert man sich nicht, wenn sich Greenpeace und BUND radikalisieren.
Todde hat geschrieben:StephanB hat geschrieben:Also in Rotterdam wird von den Behörden gar nicht mehr geprüft, ob Glyphosat im Soja drin ist, weil es in den letzten Jahren immer unter dem zulässigen Grenzwert von 20mg/kg lag (Aussage von Hans Muilerman von PAN = Pesticide Action Network, s. " Gift im Acker, Glyphosat- die unterschätze Gefahr, „WDR - Die Story“" (42min51s), https://www.youtube.com/watch?v=tWZspPPB85U, ab 23:25 ).
Das PANische Netzwerk gegen Pestizide...
Die haben Millionen Tonnen überprüft und keine Rückstände gefunden, sollen die Milliarden Tonnen "durchwühlen", bis man minimalste Rückstände findet?
Ab sofort gentechnikfrei füttern in Triesdorf
(Triesdorf 05. Juli 2011)
...
Nachtrag von Birgit Raab:
..
Die Ergebnisse der Futtermittelproben liegen inzwischen vor: das Kuhkorn hatte 0,2 mg Glyphosat je kg und der Soja-Schrot 2 mg Glyphosat je kg. Das liegt zwar unter dem derzeitigen Grenzwert von 20 mg/kg für Sojaschrot, doch vor 1999 betrug der Grenzwert 0,1 mg Glyphosat je kg Sojaschrot. Auf Betreiben von der Firma Monsanto hatte die EU damals den Grenzwert drastisch erhöht, wie Benny Härlin in einem taz-blog schreibt. Und weiter: „Dagegen gilt ein Höchstwert von 0,05 mg pro Kilo in Fleisch, Milch und Eiern, mit Ausnahmen bis zu 2 mg Leber und Nieren.”
Ich denken da haben die Behörden wichtigeres zu tun, immerhin mussten erst Chargen Biowein wegen gesundheitsschädlichem aber natürlichem Kupfer aus dem Handel, es bestanden reale Gesundheitsgefahren...
Todde hat geschrieben:Zum Thema Toxine in Biolebensmittel habe ich hier einen Kommentar vom Biolandwirt Felix Prinz zu Löwenstein, der promovierter Agrarwissenschaftler ist:
Immerhin weisen >80% der mit Kupfersulfat behandelten und untersuchten Produkte Rückstände auf, die werden vom Körper nicht abgebaut, im Urin kann man davon nur wenig nachweisen, der Pathologe kann das dann später an der Leber erkennen.
Landesbetrieb Hessisches Landeslabor
Info-Blatt: KUPFERSULFAT
Bei Kupfergehalten über 1 mg/l ist eine nachfolgende Blauschönung erforderlich, um den Kupfergehalt unter die gesetzl. Höchstmenge von 1 mg/l abzusenken. Bei Kupfersulfatdosagen unter 0,4 g/hl kann da von ausgegangen werden, dass der Kupfergehalt im Wein unter 1 mg/l liegt. Dies trifft jedoch nur zu, wenn der Ausgangswein keine Kupfermengen enthält, was bei Weinen mit einem Böchser zu erwarten ist.
Todde hat geschrieben:Sicher, wenn 2 Ähren je Quadratmeter stehen, dann sind Fusarien begrenzt, man sollte dann das Gesamte betrachten, der Felix unterschlägt Alkaloide und Aflatoxine, zweiteres ist bis heute das größte Problem in den Lebensmitteln.
Todde hat geschrieben:Interessant sind vor allem die Aussagen von, auch ehemaligen, Monsanto-Beschäftigten bzw. von Leuten, die direkt oder indirekt von Monsanto bezahlt wurden.
Der Weltkonzern Monsanto, der alles und jeden kauft... Jahresumsatz von Aldi-Süd aber kauft die Welt![]()
Todde hat geschrieben:Ich bewirtschafte meinen Betrieb ökologisch, produziere Getreide, Kartoffel, Mais u. Gemüseerbsen.
Ich arbeite sehr viel pfluglos, auch nach Mais.
Glyphosat geht mir in keinster Weise ab.
Mein Getreide lasse ich auf Pilze untersuchen, da gab´s noch nie ein Problem!
Ok, damit hast Du Dich als Nicht-Landwirt geoutet.Ich kann das auch als Saatgut verwenden, warum wird konv. automatisch gebeizt, weil es die Bauern ohnehin zahlen.
PSM Berater sind eigentlich nur Verkäufer, und Landwirte verlernen im Einklang mit der Natur zu produzieren.
Wenn Du Biobauer gewesen wärst, dann dürfte Dir klar sein, dass Biobauern konventionelles Saatgut ebenso oft nutzen wie bio.
Unglaublich was hier die "Öko-Heiligen" ablassen. Der IS sucht noch "kluge" Köpfe, denen geht der Weizen aus.
heico hat geschrieben:Warum sind denn in Bionahrungsmittel kleine Mengen Substanzen wie:
Plendimethalin
Flufenacet
Prosulfocarb
Terbuthylazin
Fenpropimorph ?
StephanB hat geschrieben:
Das BVL, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Deutschland, hatte mindestens bis 2011 eine Durchwinkquote von 100% für Anträge von Versuchen mit gentechnisch veränderten Pflanzen. D.h. dieses Amt war so wirkungsvoll als gäbe es dieses gar nicht (Zitat Jörg Bergstedt). Behörden haben teilweise irgendwie seltsame Vorstellungen über die Wichtigkeit der Gesundheit von uns Verbrauchern.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
borger hat geschrieben:heico hat geschrieben:Warum sind denn in Bionahrungsmittel kleine Mengen Substanzen wie:
Plendimethalin
Flufenacet
Prosulfocarb
Terbuthylazin
Fenpropimorph ?
Warum fordern dann Biobauern und Öko-Lobby kein Verbot dieser Substanzen sondern von Glyphosat?
Was die nicht untersuchten Stoffe angeht: da Glyphosat nicht im Verdacht steht, über weite Strecken verweht zu werden, wären ständige Untersuchungen in der Tat sinnlos. Ganz anders bei vielen anderen Schadstoffen wie Schwermetalle und radioaktiven Substanzen aus Verkehrs- und Kraftwerksabgasen. Auch hier fordern Biobauern und Öko-Lobby nicht einmal eine Untersuchung und schon gar kein Verbot dieser Substanzen, obwohl die doch in Bionahrung ganz bestimmt nichts zu suchen haben. Also wirklich schlüssig ist dieses eigenartige Verhalten nicht.
Welfenprinz hat geschrieben:Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?
ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
angusy hat geschrieben:Die HEILIGEN Biobauer........
zurück zu kommen, der BUND stellte damals folgende Forderung auf:Glyphosat im Urin
Der BUND-Vorsitzende Weiger forderte die jetzige und die künftige Bundesregierung auf, langfristig angelegte Monitoring-Programme für Glyphosat in Lebensmitteln und in der Umwelt zu starten. Dabei müssten auch Importfuttermittel und gentechnisch verändertes Soja erfasst werden.
marius hat geschrieben:Es gibt schon mehrere Studien die behaupten Glyphos wäre schädlich für den Menschen, andere widerlegen das.
Fakt ist das im Urin doch einiges an Glyphos Rückständen gefunden wurde.
http://rtlnext.rtl.de/cms/glyphosat-im- ... 36310.html
Es gibt auch Studien die von den Herstellern in Auftrag gegeben werden.![]()
Denen würde ich keine Beachtung schenken.
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