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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 40 von 135 • 1 ... 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Di Dez 08, 2015 8:59

Paule1 hat geschrieben:Wer kein Bio Fleisch ißt pinkelt Glyphosat sagt die Frau der ARD Sendung an Schluß des Berichtes

Und wo diese Frau hin pinkelt wächst kein Gras mehr, wie kommt das?
borger
 
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Re: Glyphosat

Beitragvon julius » Di Dez 08, 2015 10:30

Da gabs gestern nach hart aber fair nochmal eine Bashersendung.
Gestern auf RTL2 im Vice Report wurde kräftig auf Glyphosat draufgeschlagen wie gefährlich und giftig das denn sei.
julius
 
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Di Dez 08, 2015 14:46

Todde hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Rede keinen Stuß, alle reden von Glyphosat in der Nahrung und im Urin, auch der Bericht brachte es, mit Soja kommt es rein.

Deutsches Soja?
Das aus Übersee weist nach offiziellen Daten keine Rückstände auf, wird ja auch Monate vor der Ernte eingesetzt.


Also in Rotterdam wird von den Behörden gar nicht mehr geprüft, ob Glyphosat im Soja drin ist, weil es in den letzten Jahren immer unter dem zulässigen Grenzwert von 20mg/kg lag (Aussage von Hans Muilerman von PAN = Pesticide Action Network, s. " Gift im Acker, Glyphosat- die unterschätze Gefahr, „WDR - Die Story“" (42min51s), https://www.youtube.com/watch?v=tWZspPPB85U, ab 23:25 ).


Zum Thema Toxine in Biolebensmittel habe ich hier einen Kommentar vom Biolandwirt Felix Prinz zu Löwenstein, der promovierter Agrarwissenschaftler ist:

Veröffentlicht am 28. Mai 2015
Fragen an Felix zu Löwenstein
...
Schweinebauer Piet, 30. Mai 2015
Sehr geehrter Herr Löwenstein, wie sieht es in der Bio-Landwirtschaft mit Mykotoxinen im Getreideanbau aus?
Im Studium hat ein Dozent der Phytopatologie sogar gesagt, dass er eine schwangere Frau niemals empfehlen würde zum Bio-Bäcker zu gehen. Wie stehen Sie dazu?
Felix Löwenstein, 30. Mai 2015
Lieber Schweinebauer Piet,
Ihre Frage beleuchtet auf erschütternde Weise die Überbelastung des landwirtschaftlichen Lehrkörpers.
Ich zitiere der Einfachheit halber meinen Kollegen Stefan Palme, der die Studien vor ein paar Monaten als Reaktion auf eine entsprechende Pressemeldung zusammengestellt hat:

    •vom Brandenburger Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) aus dem Jahre 2010 (http://www.mil.brandenburg.de/media_fas ... ne_web.pdf ). Unter Punkt 5.5 (Seiten 46-49) wurden die Mykotoxinbelastungen von ökologisch und konventionell erzeugtem Getreide aus den Ernten 2000-2008 verglichen. Es wurde folgendes festgestellt: „Die Belastung von ökologisch angebautem Weizen und Roggen war in allen Jahren geringer als die der Proben aus konventionellem Anbau“.
    •Thüringen (S. 12, http://www.tll.de/ainfo/pdf/olbt1013.pdf ) und
    •Baden-Württemberg (S. 15, http://www.untersuchungsaemter-bw.de/pd ... ng2013.pdf ).
    •Die umfassendste Literaturstudie zu diesem Thema wurde von Charles Benbrook verfasst: „Breaking the mold – impacts of organic and conventional farming systems on mycotoxins in food and livestock feed” ( http://www.organic-center.org/reportfil ... Report.pdf ). Darin wurden vergleichende Erhebungen über die Häufigkeit und die Menge von Mykotoxinen in konventionellen und ökologischen Lebensmitteln durchgeführt (Biffi et al., 2004b; Birzele et al., 2000; Birzele et al., 2002; Brandt et al., 2005; Cirillo et al., 2003; Doll et al., 2002; Jestoi et al., 2004; Leblanc et al., 2002; Schollenberger et al., 1999; Schollenberger et al., 2002; Schollenberger et al., 2005; Skaug et al., 1998; Skaug 1999a). Die Ergebnisse sind auch hier: Im Mittel von 24 publizierten Studien, welche konventionelle und ökologische Lebensmittel verglichen, wurden in konventionellen Lebensmitteln 50 Prozent häufiger Mykotoxine gefunden als in biologischen.

http://www.bauerwilli.com/fragen-an-fel ... ewenstein/

Für die Diskussion lohnt es sich mal wieder diesen Film von der französischen Filmemacherin Marie-Monique Robin aus dem Jahr 2008 anzuschauen:

Monsanto, Mit Gift und Genen (1h49min)
https://www.youtube.com/watch?v=gf71ylEbqUk

Interessant sind vor allem die Aussagen von, auch ehemaligen, Monsanto-Beschäftigten bzw. von Leuten, die direkt oder indirekt von Monsanto bezahlt wurden.
"You can fix all the world’s problems, in a garden." Geoff Lawton
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Re: Glyphosat

Beitragvon meiradioishin » Di Dez 08, 2015 18:02

Glyphosat und Neonicotinoide sind eben schon schwer angepatzt.
Das ist so ähnlich wie z.Bsp. Nitrat im Wasser, da muss man auch 200 Liter pro Tag trinken um so eine Schädigung zu erfahren wie wenn man eine Zigarette raucht.
Nichts desto trotz, wer die Wahl hat will Produkte ohne Rückstände, ist doch klar.

Ich verstehe Landwirte nicht die den Konzernen aus dem Mund sprechen und für diese auch noch Glyphosat verteidigen.
Sind wir Landwirte oder Anwender und Abhängige von anderen?
Erst wenn es Verbote gibt, fangen viele nachzudenken wie es anders gehen könnte.
Da braucht es doch niemanden zu wundern, wenn unser Berufsstand kritisiert wird.

Ich bewirtschafte meinen Betrieb ökologisch, produziere Getreide, Kartoffel, Mais u. Gemüseerbsen.
Ich arbeite sehr viel pfluglos, auch nach Mais.
Glyphosat geht mir in keinster Weise ab.
Mein Getreide lasse ich auf Pilze untersuchen, da gab´s noch nie ein Problem!
Ich kann das auch als Saatgut verwenden, warum wird konv. automatisch gebeizt, weil es die Bauern ohnehin zahlen.
PSM Berater sind eigentlich nur Verkäufer, und Landwirte verlernen im Einklang mit der Natur zu produzieren.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Dez 08, 2015 20:45

StephanB hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Rede keinen Stuß, alle reden von Glyphosat in der Nahrung und im Urin, auch der Bericht brachte es, mit Soja kommt es rein.

Deutsches Soja?
Das aus Übersee weist nach offiziellen Daten keine Rückstände auf, wird ja auch Monate vor der Ernte eingesetzt.


Also in Rotterdam wird von den Behörden gar nicht mehr geprüft, ob Glyphosat im Soja drin ist, weil es in den letzten Jahren immer unter dem zulässigen Grenzwert von 20mg/kg lag (Aussage von Hans Muilerman von PAN = Pesticide Action Network, s. " Gift im Acker, Glyphosat- die unterschätze Gefahr, „WDR - Die Story“" (42min51s), https://www.youtube.com/watch?v=tWZspPPB85U, ab 23:25 ).




Das PANische Netzwerk gegen Pestizide...
Die haben Millionen Tonnen überprüft und keine Rückstände gefunden, sollen die Milliarden Tonnen "durchwühlen", bis man minimalste Rückstände findet?
Ich denken da haben die Behörden wichtigeres zu tun, immerhin mussten erst Chargen Biowein wegen gesundheitsschädlichem aber natürlichem Kupfer aus dem Handel, es bestanden reale Gesundheitsgefahren...


Zum Thema Toxine in Biolebensmittel habe ich hier einen Kommentar vom Biolandwirt Felix Prinz zu Löwenstein, der promovierter Agrarwissenschaftler ist:


Immerhin weisen >80% der mit Kupfersulfat behandelten und untersuchten Produkte Rückstände auf, die werden vom Körper nicht abgebaut, im Urin kann man davon nur wenig nachweisen, der Pathologe kann das dann später an der Leber erkennen.



Veröffentlicht am 28. Mai 2015
Fragen an Felix zu Löwenstein
...
Schweinebauer Piet, 30. Mai 2015
Sehr geehrter Herr Löwenstein, wie sieht es in der Bio-Landwirtschaft mit Mykotoxinen im Getreideanbau aus?


Sicher, wenn 2 Ähren je Quadratmeter stehen, dann sind Fusarien begrenzt, man sollte dann das Gesamte betrachten, der Felix unterschlägt Alkaloide und Aflatoxine, zweiteres ist bis heute das größte Problem in den Lebensmitteln.


Interessant sind vor allem die Aussagen von, auch ehemaligen, Monsanto-Beschäftigten bzw. von Leuten, die direkt oder indirekt von Monsanto bezahlt wurden.


Der Weltkonzern Monsanto, der alles und jeden kauft... Jahresumsatz von Aldi-Süd aber kauft die Welt :roll:
Exxon Mobil mit 10 mal so viel Gewinn(!), wie Monsanto Umsatz, konnte das Thema Klima nicht "kaufen" aber Monsanto kann alles...
Man muss schon sehr beschränkt denken, um so einen Mist zu glauben - meine Meinung!
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Dez 08, 2015 20:58

meiradioishin hat geschrieben:Ich verstehe Landwirte nicht die den Konzernen aus dem Mund sprechen und für diese auch noch Glyphosat verteidigen.


Glyphosat ist für den Landwirt sicher eine der günstigsten Varianten der Unkrautbeseitigung und zu dem die umweltfreundlichste.
Mich würde mal interessieren, welche chinesischen "Konzerne" Du uns hier nennen kannst, denn die produzieren >50% der weltweit verkauften Glyphosat.

Sind wir Landwirte oder Anwender und Abhängige von anderen?


Wenn ich den Boden vergewaltige und pflüge, dann bin ich abhängig von der Klimazerstörenden, krebserregenden Erdölindustrie, gibt nicht so viele Unternehmen von denen.

Erst wenn es Verbote gibt, fangen viele nachzudenken wie es anders gehen könnte.

Das mag Deine Einstellung zu Deinem Handeln sein, bedauerlich, leben wir doch in einer "Informationsgesellschaft".
Vielleicht solltest Du Dein Handeln öfters und vermehr hinterfragen.

Da braucht es doch niemanden zu wundern, wenn unser Berufsstand kritisiert wird.

Richtig, wenn "vermeintlich" Sachkundige solchen Unsinn von sich geben, dann fragt sich der Laie schon.
Würden Ärzte so agieren, dann würde in Deutschland nicht mehr operiert werden.

Ich bewirtschafte meinen Betrieb ökologisch, produziere Getreide, Kartoffel, Mais u. Gemüseerbsen.
Ich arbeite sehr viel pfluglos, auch nach Mais.
Glyphosat geht mir in keinster Weise ab.
Mein Getreide lasse ich auf Pilze untersuchen, da gab´s noch nie ein Problem!

Ok, damit hast Du Dich als Nicht-Landwirt geoutet.

Ich kann das auch als Saatgut verwenden, warum wird konv. automatisch gebeizt, weil es die Bauern ohnehin zahlen.
PSM Berater sind eigentlich nur Verkäufer, und Landwirte verlernen im Einklang mit der Natur zu produzieren.


Wenn Du Biobauer gewesen wärst, dann dürfte Dir klar sein, dass Biobauern konventionelles Saatgut ebenso oft nutzen wie bio.
Unglaublich was hier die "Öko-Heiligen" ablassen. Der IS sucht noch "kluge" Köpfe, denen geht der Weizen aus.
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Re: Glyphosat

Beitragvon H.B. » Di Dez 08, 2015 21:15

Der IS verfügt über ein Budget von angeblich mehr als 30 Mrd. Dollar, und steht damit wahrscheinlich an oberster Stelle aller NGOs. Wenn man das so bedenkt, wundert man sich nicht, wenn sich Greenpeace und BUND radikalisieren.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Dez 08, 2015 21:22

H.B. hat geschrieben:Der IS verfügt über ein Budget von angeblich mehr als 30 Mrd. Dollar, und steht damit wahrscheinlich an oberster Stelle aller NGOs. Wenn man das so bedenkt, wundert man sich nicht, wenn sich Greenpeace und BUND radikalisieren.


An den Wochenende sieht man entweder Salafisten mit dem Koran oder Salatfisten mit dem Umweltpamphlet in den Fussgängerzonen.
Kommt halt darauf an, wer schneller seine Lämmer einfängt.

Der IS macht traditionell in Erdöl, Greenpeace macht in Windenergie in der Nordsee.
Beide haben ihren Anteil an der Umweltzerstörung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Di Dez 08, 2015 23:38

Todde hat geschrieben:
StephanB hat geschrieben:Also in Rotterdam wird von den Behörden gar nicht mehr geprüft, ob Glyphosat im Soja drin ist, weil es in den letzten Jahren immer unter dem zulässigen Grenzwert von 20mg/kg lag (Aussage von Hans Muilerman von PAN = Pesticide Action Network, s. " Gift im Acker, Glyphosat- die unterschätze Gefahr, „WDR - Die Story“" (42min51s), https://www.youtube.com/watch?v=tWZspPPB85U, ab 23:25 ).




Das PANische Netzwerk gegen Pestizide...
Die haben Millionen Tonnen überprüft und keine Rückstände gefunden, sollen die Milliarden Tonnen "durchwühlen", bis man minimalste Rückstände findet?


Nicht PAN überprüft(e) die Sojaanlieferungen im Rotterdamer Hafen, sondern die zuständigen Rotterdamer Behörden. Und die haben nicht NICHTS gefunden, sondern immer nur weniger als den ziemlich hohen Grenzwert, der im übrigen noch 1999 bei nur 0,1 mg/kg lag, also beim 200stel.

Ab sofort gentechnikfrei füttern in Triesdorf
(Triesdorf 05. Juli 2011)
...
Nachtrag von Birgit Raab:
..
Die Ergebnisse der Futtermittelproben liegen inzwischen vor: das Kuhkorn hatte 0,2 mg Glyphosat je kg und der Soja-Schrot 2 mg Glyphosat je kg. Das liegt zwar unter dem derzeitigen Grenzwert von 20 mg/kg für Sojaschrot, doch vor 1999 betrug der Grenzwert 0,1 mg Glyphosat je kg Sojaschrot. Auf Betreiben von der Firma Monsanto hatte die EU damals den Grenzwert drastisch erhöht, wie Benny Härlin in einem taz-blog schreibt. Und weiter: „Dagegen gilt ein Höchstwert von 0,05 mg pro Kilo in Fleisch, Milch und Eiern, mit Ausnahmen bis zu 2 mg Leber und Nieren.”

http://www.birgit-raab.de/edit/glyphosat.html

Ich denken da haben die Behörden wichtigeres zu tun, immerhin mussten erst Chargen Biowein wegen gesundheitsschädlichem aber natürlichem Kupfer aus dem Handel, es bestanden reale Gesundheitsgefahren...


Das BVL, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Deutschland, hatte mindestens bis 2011 eine Durchwinkquote von 100% für Anträge von Versuchen mit gentechnisch veränderten Pflanzen. D.h. dieses Amt war so wirkungsvoll als gäbe es dieses gar nicht (Zitat Jörg Bergstedt). Behörden haben teilweise irgendwie seltsame Vorstellungen über die Wichtigkeit der Gesundheit von uns Verbrauchern.

Bei Behörden sollte es nicht um wichtig gehen, sondern in erster Linie um die Lebensmittelsicherheit.

Todde hat geschrieben:
Zum Thema Toxine in Biolebensmittel habe ich hier einen Kommentar vom Biolandwirt Felix Prinz zu Löwenstein, der promovierter Agrarwissenschaftler ist:


Immerhin weisen >80% der mit Kupfersulfat behandelten und untersuchten Produkte Rückstände auf, die werden vom Körper nicht abgebaut, im Urin kann man davon nur wenig nachweisen, der Pathologe kann das dann später an der Leber erkennen.


Selbst wenn Produkte Kupfersulfat-Rückstände aufweisen sollten, ist das nicht schlimm, denn es gibt ja schließlich auch dafür Grenzwerte:

Landesbetrieb Hessisches Landeslabor
Info-Blatt: KUPFERSULFAT
Bei Kupfergehalten über 1 mg/l ist eine nachfolgende Blauschönung erforderlich, um den Kupfergehalt unter die gesetzl. Höchstmenge von 1 mg/l abzusenken. Bei Kupfersulfatdosagen unter 0,4 g/hl kann da von ausgegangen werden, dass der Kupfergehalt im Wein unter 1 mg/l liegt. Dies trifft jedoch nur zu, wenn der Ausgangswein keine Kupfermengen enthält, was bei Weinen mit einem Böchser zu erwarten ist.

http://www.brw-eltville.de/weinrecht/pd ... sulfat.pdf


Todde hat geschrieben:Sicher, wenn 2 Ähren je Quadratmeter stehen, dann sind Fusarien begrenzt, man sollte dann das Gesamte betrachten, der Felix unterschlägt Alkaloide und Aflatoxine, zweiteres ist bis heute das größte Problem in den Lebensmitteln.


Wo genau hat Herr von Löwenstein in seinen Antworten oder Kommentaren Alkaloide oder Aflatoxine unterschlagen?


Todde hat geschrieben:
Interessant sind vor allem die Aussagen von, auch ehemaligen, Monsanto-Beschäftigten bzw. von Leuten, die direkt oder indirekt von Monsanto bezahlt wurden.


Der Weltkonzern Monsanto, der alles und jeden kauft... Jahresumsatz von Aldi-Süd aber kauft die Welt :roll:


Aldi mit Monsanto zu vergleichen ist ungefähr so sinnvoll wie der Vergleich von Thyssen-Krupp mit Kässbohrer.
Kässbohrer und Aldi nehmen es eher nicht in Kauf die Gesundheit ihrer Kunden zu schädigen. Das wäre ja ziemlich geschäftsschädigend.
Im übrigen arbeitet Monsanto ziemlich gut mit der US-Regierung zusammen. Das öffnet jede Menge Türen, die für Normal-Firmen verschlossen bleiben.
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Re: Glyphosat

Beitragvon heico » Mi Dez 09, 2015 6:49

Todde hat geschrieben:
Ich bewirtschafte meinen Betrieb ökologisch, produziere Getreide, Kartoffel, Mais u. Gemüseerbsen.
Ich arbeite sehr viel pfluglos, auch nach Mais.
Glyphosat geht mir in keinster Weise ab.
Mein Getreide lasse ich auf Pilze untersuchen, da gab´s noch nie ein Problem!

Ok, damit hast Du Dich als Nicht-Landwirt geoutet.

Ich kann das auch als Saatgut verwenden, warum wird konv. automatisch gebeizt, weil es die Bauern ohnehin zahlen.
PSM Berater sind eigentlich nur Verkäufer, und Landwirte verlernen im Einklang mit der Natur zu produzieren.


Wenn Du Biobauer gewesen wärst, dann dürfte Dir klar sein, dass Biobauern konventionelles Saatgut ebenso oft nutzen wie bio.
Unglaublich was hier die "Öko-Heiligen" ablassen. Der IS sucht noch "kluge" Köpfe, denen geht der Weizen aus.


Nein @ Todde, mit dem letzten Satz hast du dich als Ahnungsloser geoutet. Warum musst du dich so oft rechtfertigen und dann noch die Diskussion auf den IS ablenken.
Warum sind denn in Bionahrungsmittel kleine Mengen Substanzen wie:
Plendimethalin
Flufenacet
Prosulfocarb
Terbuthylazin
Fenpropimorph ?

Weil sie der Biobauer gespritzt hat? Und gehören sie da hinein?
Es gibt eine Bioverordnung, eine Diätverordnung und eine Verordnung für Kleinkinder, die diese Substanzen kritisch sehen oder verbieten.
Oft ist es so, dass Glyphosat gar nicht untersucht wird um nicht noch mehr Probleme aufzuzeigen.
Die Diskussion fällt in sich zusammen, wenn die wahren Probleme ans Licht kommen.
und auch Verbraucher die diesen Thread und ähnliche Threads lesen, schütteln nur den Kopf und werden sich eine entsprechende Meinung bilden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Mi Dez 09, 2015 8:24

heico hat geschrieben:Warum sind denn in Bionahrungsmittel kleine Mengen Substanzen wie:
Plendimethalin
Flufenacet
Prosulfocarb
Terbuthylazin
Fenpropimorph ?


Warum fordern dann Biobauern und Öko-Lobby kein Verbot dieser Substanzen sondern von Glyphosat?
Was die nicht untersuchten Stoffe angeht: da Glyphosat nicht im Verdacht steht, über weite Strecken verweht zu werden, wären ständige Untersuchungen in der Tat sinnlos. Ganz anders bei vielen anderen Schadstoffen wie Schwermetalle und radioaktiven Substanzen aus Verkehrs- und Kraftwerksabgasen. Auch hier fordern Biobauern und Öko-Lobby nicht einmal eine Untersuchung und schon gar kein Verbot dieser Substanzen, obwohl die doch in Bionahrung ganz bestimmt nichts zu suchen haben. Also wirklich schlüssig ist dieses eigenartige Verhalten nicht.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mi Dez 09, 2015 9:23

StephanB hat geschrieben:
Das BVL, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Deutschland, hatte mindestens bis 2011 eine Durchwinkquote von 100% für Anträge von Versuchen mit gentechnisch veränderten Pflanzen. D.h. dieses Amt war so wirkungsvoll als gäbe es dieses gar nicht (Zitat Jörg Bergstedt). Behörden haben teilweise irgendwie seltsame Vorstellungen über die Wichtigkeit der Gesundheit von uns Verbrauchern.


Wo ist der Beweis, dass GMO gesundheitsschädlich sind? Ich hätte gerne mal medizinische Belege dafür. :roll:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon heico » Mi Dez 09, 2015 9:30

borger hat geschrieben:
heico hat geschrieben:Warum sind denn in Bionahrungsmittel kleine Mengen Substanzen wie:
Plendimethalin
Flufenacet
Prosulfocarb
Terbuthylazin
Fenpropimorph ?


Warum fordern dann Biobauern und Öko-Lobby kein Verbot dieser Substanzen sondern von Glyphosat?
Was die nicht untersuchten Stoffe angeht: da Glyphosat nicht im Verdacht steht, über weite Strecken verweht zu werden, wären ständige Untersuchungen in der Tat sinnlos. Ganz anders bei vielen anderen Schadstoffen wie Schwermetalle und radioaktiven Substanzen aus Verkehrs- und Kraftwerksabgasen. Auch hier fordern Biobauern und Öko-Lobby nicht einmal eine Untersuchung und schon gar kein Verbot dieser Substanzen, obwohl die doch in Bionahrung ganz bestimmt nichts zu suchen haben. Also wirklich schlüssig ist dieses eigenartige Verhalten nicht.


Biobauern fordern keine Verbote, sondern dass es keine Einträge in ihre Ware gibt. Wenn das nur durch Verbote sicherzustellen ist........
Wie gesagt, das gilt nicht nur für Bioware sondern auch für Babynahrung und Diätnahrung.
Die meisten die hier darüber diskutieren, haben noch nie die hier geforderden Analysen von ihren Erzeugnissen machen lassen
und die Diskussionen laufen über angelesenes Wissen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon angusy » Mi Dez 09, 2015 9:37

Die HEILIGEN Biobauer........
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Mi Dez 09, 2015 9:57

angusy hat geschrieben:Die HEILIGEN Biobauer........


:mrgreen:

mehr fällt dir nicht dazu ein ?


---------------------------------------------------------------------------

Um noch einmal auf die Meldung von 2013
Glyphosat im Urin
zurück zu kommen, der BUND stellte damals folgende Forderung auf:
Der BUND-Vorsitzende Weiger forderte die jetzige und die künftige Bundesregierung auf, langfristig angelegte Monitoring-Programme für Glyphosat in Lebensmitteln und in der Umwelt zu starten. Dabei müssten auch Importfuttermittel und gentechnisch verändertes Soja erfasst werden.


eine meiner Meinung nach sinnvolle Forderung, denn nur wenn ich weiß wie ein Stoff in Lebensmittel kommt kann ich wirklich Sinnvolle Maßnahmen ergreifen diesen Eintrag zu minimieren oder gar zu unterbinden.
Von einem Verbot von Glyphosat war keine Rede.
-----------------------------------------
marius hat geschrieben:Es gibt schon mehrere Studien die behaupten Glyphos wäre schädlich für den Menschen, andere widerlegen das.
Fakt ist das im Urin doch einiges an Glyphos Rückständen gefunden wurde.

http://rtlnext.rtl.de/cms/glyphosat-im- ... 36310.html

Es gibt auch Studien die von den Herstellern in Auftrag gegeben werden. :mrgreen:
Denen würde ich keine Beachtung schenken.


:mrgreen:

die gute Damen heißt meines Wissens nach Moldenhauer und nicht wie im RTL Bericht geschrieben Moldhauer.
Zuletzt geändert von Ulikum am Mi Dez 09, 2015 10:03, insgesamt 1-mal geändert.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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