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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
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Re: Glyphosat

Beitragvon Raider » Mi Dez 02, 2015 16:49

Wenn Medien, Gesellschaft, Populisten und Spendsammelorganisationen die Faktenlage seriös studieren würden, wäre klar, dass hier lediglich eine Sau durch Dorf getrieben wird. Leider sind wir aktuell in einer Lage, in der FAKTEN nichts mehr Zählen. Es geht darum ÄNGSTE zu schüren und RISIKOFREIHEIT zu propagieren. Von daher müssen wir wohl oder übel die Situation annehmen. Aus meiner Sicht wäre das Zugeständnis aus dem Berufsstand, dass man mit einem absoluten verbot der Vorerntebehandlung leben könnte ein Zeichen. Und dieses Zeichen würde uns auch nicht sonderlich weh tun. Ein komplettes Verbot wäre um einiges problematischer. Ich sag nur Resistenzen, Anbausysteme und Kosten für andere Mittel.
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Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon adefrankl » Mi Dez 02, 2015 22:30

Also wenn man die Giftigkeit von Glyphosat beschreiben soll wäre eigentlich EDTA ein guter Vergleich. Weil ETDA ist ebenso ein Komplexbilder wie Glyphosat
(z.B. in Waschmitteln verwendet um Kalk zu binden) und Glyphosat wurde ursprünglich zu dem gleichen Zweck entwickelt.
Nicht überraschend liegt die Giftigkeit von ETDA (Ethylendiamintetraessigsäure) mit LD50 4500 mg/kg im gleichen Bereich wie Glyphosat LD50 4320 bis > 5000 mg/kg (LD50, Ratte, oral).
EDTA ist in vielen Wasch und Reinigungsmitteln enthalten. Des weiteren wird es als Medikamentenzusatz gegen Schwermetallvergiftungen, Herz-Kreislaufbeschwerden, Rheuma und Arthritis verabreicht. Weitere mögliche medizinische Einsatzgebiete sind Arteriosklerose und Durchblutungsstörungen.(Quelle: Wikipedia). Es ist sogar als Lebensmittelzusatzstoff E385 zugelassen.
Aufgrund der Wirkung als Kompexbilder ist zu erwarten, dass Glyphosat sich höchstwahrscheinlich ähnlich für diese Anwendungen eignen würde (Die Herbizidwirkung beruht auf die Hemmung eines Enzyms, dass bei höheren Lebewesen nicht vorkommt). Es ist gut möglich, dass eine genauere Untersuchung sogar zeigen würde, dass Glyphosat insgesamt gesund ist (bindet z.B. Schwermetalle)
Wenn man aber Glyphosat verbieten will, dann sollte man auch alle Waschmittel etc. mit ähnlich giftigen Komplexbildnern verbieten. Denn diese gelangen praktisch direkt ins Wasser!
Was Krebs durch Lebensmittel betrifft so müsste man nach neueren Erkenntnissen u.a. Orangensaft, Grapefruit oder Sellerie deutlich das Hautkrebsrisiko.
vgl. http://www.deutschlandradiokultur.de/ha ... _id=328297
http://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4903879
z.B. ein Glas Orangensaft pro Tag erhöht das Risiko um 25%. Ein derartiges Ergebnis für Nahrung die mit Glyphosat behandelt wurde hätte schon längst ein Verbot zur Folge gehabt.
Beim bösen Nitrat wurde ja inzwischen sogar gezeigt, dass eine höhere Nitrataufnahme die Lebenserwartung erhöht. Aber das ist ein anderes Thema (und nicht von der Allgeminheit akzeptiert)
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon Raider » Do Dez 03, 2015 8:04

adefrankl hat geschrieben:Also wenn man die Giftigkeit von Glyphosat beschreiben soll wäre eigentlich EDTA ein guter Vergleich. Weil ETDA ist ebenso ein Komplexbilder wie Glyphosat
(z.B. in Waschmitteln verwendet um Kalk zu binden) und Glyphosat wurde ursprünglich zu dem gleichen Zweck entwickelt.
Nicht überraschend liegt die Giftigkeit von ETDA (Ethylendiamintetraessigsäure) mit LD50 4500 mg/kg im gleichen Bereich wie Glyphosat LD50 4320 bis > 5000 mg/kg (LD50, Ratte, oral).
EDTA ist in vielen Wasch und Reinigungsmitteln enthalten. Des weiteren wird es als Medikamentenzusatz gegen Schwermetallvergiftungen, Herz-Kreislaufbeschwerden, Rheuma und Arthritis verabreicht. Weitere mögliche medizinische Einsatzgebiete sind Arteriosklerose und Durchblutungsstörungen.(Quelle: Wikipedia). Es ist sogar als Lebensmittelzusatzstoff E385 zugelassen.
Aufgrund der Wirkung als Kompexbilder ist zu erwarten, dass Glyphosat sich höchstwahrscheinlich ähnlich für diese Anwendungen eignen würde (Die Herbizidwirkung beruht auf die Hemmung eines Enzyms, dass bei höheren Lebewesen nicht vorkommt). Es ist gut möglich, dass eine genauere Untersuchung sogar zeigen würde, dass Glyphosat insgesamt gesund ist (bindet z.B. Schwermetalle)
Wenn man aber Glyphosat verbieten will, dann sollte man auch alle Waschmittel etc. mit ähnlich giftigen Komplexbildnern verbieten. Denn diese gelangen praktisch direkt ins Wasser!
Was Krebs durch Lebensmittel betrifft so müsste man nach neueren Erkenntnissen u.a. Orangensaft, Grapefruit oder Sellerie deutlich das Hautkrebsrisiko.
vgl. http://www.deutschlandradiokultur.de/ha ... _id=328297
http://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4903879
z.B. ein Glas Orangensaft pro Tag erhöht das Risiko um 25%. Ein derartiges Ergebnis für Nahrung die mit Glyphosat behandelt wurde hätte schon längst ein Verbot zur Folge gehabt.
Beim bösen Nitrat wurde ja inzwischen sogar gezeigt, dass eine höhere Nitrataufnahme die Lebenserwartung erhöht. Aber das ist ein anderes Thema (und nicht von der Allgeminheit akzeptiert)


Es geht bei der aktuellen Diskussion nicht um Giftigkeit, sondern um die Einstufung als "wahrscheinlich krebserregend" oder "wahrscheinlich nicht krebserregend".
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Dez 03, 2015 9:29

Raider hat geschrieben:Es geht bei der aktuellen Diskussion nicht um Giftigkeit, sondern um die Einstufung als "wahrscheinlich spendengenerierend" oder "spendengenerierend".


FYP

:mrgreen:
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon Raider » Do Dez 03, 2015 10:45

Todde hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:Es geht bei der aktuellen Diskussion nicht um Giftigkeit, sondern um die Einstufung als "wahrscheinlich spendengenerierend" oder "spendengenerierend".


FYP

:mrgreen:


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Re: Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Fr Dez 04, 2015 11:26

NobbyNobbs hat geschrieben:Also falls es im Sommer zu einer erneuten Zulassung kommen sollte, schmeiße ich ein große Party.
...................
...................


:mrgreen:
Wirklich?

Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit, Efsa, hat mitgeteilt:
"Es ist unwahrscheinlich, dass Glyphosat eine krebserregende Gefahr für den Menschen darstellt."

Aus diesem Grunde schlägt die Behörde vor, einen neuen Grenzwert für die akute Aufnahmemenge von Glyphosat, etwa während einer einzigen Mahlzeit, einzuführen und die Höchstgrenze auf 0,5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht zu setzen.

Der bisher bestehende Grenzwert für die regelmäßige tägliche Aufnahme soll hingegen von 0,3 auf 0,5 Milligramm erhöht werden. Die Efsa begründet die vorgeschlagene Erhöhung damit, dass sich die Rechtsgrundlage verändert habe. Bisher habe die tägliche Aufnahme keinerlei Effekt im Körper bewirken dürfen, weder negativ noch positiv.
Neuerdings dürfe die Aufnahme lediglich keinen gesundheitsschädlichen Effekt bewirken.


Armes Deutschland, da wird dir geholfen.
Das eine Erhöhung des Grenzwertes (aufgrund einer veränderten Rechtsgrundlage :lol: :lol: :lol: ) das Thema nicht entspannen wird sollte jedem halbwegs normal denkenden Menschen klar sein.
Statt über ein gesundheitsschädlich oder nicht zu diskutieren sollte sich die Politik Gedanken machen wie man den Eintrag in Nahrungsmittel verhindern oder minimieren kann. Dazu müsste man aber mal analysieren bei welchen Produkten die größte Kontaminierung vorliegt und wie sie entstanden ist.

Ein Verbot für Deutschland oder gar Europa lässt bei den aktuellen Warenströmen für den Verbraucher keine wesentliche Reduzierung von Glyphosatrückstände erwarten. (Meine Meinung)

Eines sollten wir uns immer vor Augen führen, Glyphosat ist ein Wirkstoff aus dem Bereich Pflanzenschutz und kein Nahrungsmittel.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon adefrankl » Fr Dez 04, 2015 12:21

Raider hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:Also wenn man die Giftigkeit von Glyphosat beschreiben soll wäre eigentlich EDTA ein guter Vergleich. Weil ETDA ist ebenso ein Komplexbilder wie Glyphosat
(z.B. in Waschmitteln verwendet um Kalk zu binden) und Glyphosat wurde ursprünglich zu dem gleichen Zweck entwickelt. .......

Wenn man aber Glyphosat verbieten will, dann sollte man auch alle Waschmittel etc. mit ähnlich giftigen Komplexbildnern verbieten. Denn diese gelangen praktisch direkt ins Wasser!
Was Krebs durch Lebensmittel betrifft so müsste man nach neueren Erkenntnissen u.a. Orangensaft, Grapefruit oder Sellerie deutlich das Hautkrebsrisiko.
vgl. http://www.deutschlandradiokultur.de/ha ... _id=328297
http://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4903879
z.B. ein Glas Orangensaft pro Tag erhöht das Risiko um 25%. Ein derartiges Ergebnis für Nahrung die mit Glyphosat behandelt wurde hätte schon längst ein Verbot zur Folge gehabt.
Beim bösen Nitrat wurde ja inzwischen sogar gezeigt, dass eine höhere Nitrataufnahme die Lebenserwartung erhöht. Aber das ist ein anderes Thema (und nicht von der Allgeminheit akzeptiert)


Es geht bei der aktuellen Diskussion nicht um Giftigkeit, sondern um die Einstufung als "wahrscheinlich krebserregend" oder "wahrscheinlich nicht krebserregend".

Der Einwand ist teilweise berechtigt. Allerdings ist die Giftigkeit in gewisser Hinsicht schon ein Hinweis auf das Krebsrisiko. Wenn etwas Giftig ist muss es noch lange nicht krebserregend sein.
Wenn etwas aber krebserregend ist, dann muss es irgendwie die Zellen, DNA angreifen oder irgendwelche Regelvorgänge stören ... Und dann hat der Stoff auch eine nennenswerte Giftigkeit. Es dürfte nicht viele Stoffe geben die "ungiftig" (LD50) und zugleich nennenswert krebserregend sind.
Die für die Herbizidwirkung relevante Enzymhemmung tritt ja bei Menschen und Säugetieren nicht auf. Insofern wirkt dann Glyphosat als Komplexbildner und ist damit in den Auswirkungen sehr wohl mit Komplexbildnern aus Waschmitteln zu vergleichen wie z.B. EDTA. Und gerade bei Komplexbildnern ist ein gewisser Schwellenwert bei der biologischen Wirkung zu erwarten. Vereinfacht ausgedrückt, wenn so wenig Glyphosat etc. in der Zelle ist, dass die dadurch gebundene Ca-Menge (und andere Stoffe) klein ist gegenüber der natürlichen Konzentration (bzw. den natürlichen Konzentrationsschwankungen), dann ist keine Wirkung zu erwarten. Wird dagegen ein großer Teil der Mineralien gebunden, dann hat das natürlich auch Auswirkungen.
Man könnte natürlich auch einwenden, vielleicht gibt es ja noch unbekannte Wirkungen auf irgendwelche Enzyme. Solange man keine konkreteren Belege dafür hat gilt der Einwand für andere Stoffe die zum Beispiel in Waschmitteln (oder gar als Lebensmittelzusatz) verwendet werden, genauso. Diesbezüglich ist dann auch keine Unterscheidung bei der Risikobewertung, für Stoffe die als Pflanzenschutzmittel oder als Reinigungsmittel verwendet werden, gerechtfertigt.
Bei dem Beispiel mit dem Orangensaft ging es übriges auch darum, dass dieser offensichtlich krebserregend wirkt.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Glyphosat - Heilmittel?

Beitragvon adefrankl » Fr Dez 04, 2015 12:44

Ulikum hat geschrieben:.......
Statt über ein gesundheitsschädlich oder nicht zu diskutieren sollte sich die Politik Gedanken machen wie man den Eintrag in Nahrungsmittel verhindern oder minimieren kann. Dazu müsste man aber mal analysieren bei welchen Produkten die größte Kontaminierung vorliegt und wie sie entstanden ist.

Ein Verbot für Deutschland oder gar Europa lässt bei den aktuellen Warenströmen für den Verbraucher keine wesentliche Reduzierung von Glyphosatrückstände erwarten. (Meine Meinung)

Eines sollten wir uns immer vor Augen führen, Glyphosat ist ein Wirkstoff aus dem Bereich Pflanzenschutz und kein Nahrungsmittel.

Das Enzym EPSPS, dass durch Glyphosat gehemmt wird, kommt auch bei einigen Krankheitserregern vor z.B. beim Malariaerreger.
Es gibt daher Hinweise, dass Glyphosat sich zur Behandlung von Malaria eignet. Dies wird auch für Toxoplasmose, Amöbenruhr und Tuberkulose vermutet.
vgl. z.B. http://www.deutschlandradiokultur.de/gl ... _id=336758
(dort sind auch weitere Quellen angegeben)
Möglicherweise ist also Glyphosat nicht nur ein Pflanzenschutzmittel sondern auch ein Arzneimittel. Allerdings dürfte es zu billig sein, als dass sich diesbezügliche Forschungen noch lohnen würden.
Vielleicht steht ja bald in so mancher Urwaldklinik bald ein Glyphosatkansister zur Malariabehandlung (bei Pflanzenschutzmitteln dürften aber die Formulierungsstoffe ehr stören).
Das wäre natürlich ganz schlimm für die Grünen. Man könnte dann bei Glyposat im Urin nicht mehr wissen ob das vom Pflanzenschutz oder vorherigen Medikamentengaben kommt.
(Nebenbei: Es dürfte auch bei einer Schwermetallvergiftung helfen ähnlich wie EDTA)
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Fr Dez 04, 2015 12:58

adefrankl hat geschrieben:......................
Solange man keine konkreteren Belege dafür hat gilt der Einwand für andere Stoffe die zum Beispiel in Waschmitteln (oder gar als Lebensmittelzusatz) verwendet werden, genauso.
Diesbezüglich ist dann auch keine Unterscheidung bei der Risikobewertung, für Stoffe die als Pflanzenschutzmittel oder als Reinigungsmittel verwendet werden, gerechtfertigt.
............


:mrgreen:
Nur würde man Waschmittel oder ähnliches in einem Lebensmittel finden würde dieses sofort aus dem Markt genommen und vernichtet.

Aber es soll ja auch Genießer geben die den Reiz exotischer Inhaltsstoffe in ihrer Nahrung benötigen bzw glauben durch einen Cocktail selbiger und unkontrollierter Aufnahme Krankheiten vorbeugen bzw heilen zu können.

Hatten wir dieses Thema nicht schon einmal ? Ich sage da Antibiotika.
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Dez 04, 2015 13:59

Ulikum hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:......................
Solange man keine konkreteren Belege dafür hat gilt der Einwand für andere Stoffe die zum Beispiel in Waschmitteln (oder gar als Lebensmittelzusatz) verwendet werden, genauso.
Diesbezüglich ist dann auch keine Unterscheidung bei der Risikobewertung, für Stoffe die als Pflanzenschutzmittel oder als Reinigungsmittel verwendet werden, gerechtfertigt.
............


:mrgreen:
Nur würde man Waschmittel oder ähnliches in einem Lebensmittel finden würde dieses sofort aus dem Markt genommen und vernichtet.


Man kann die aber im Körper nachweisen, daher vermutlich auch die Verwechselung in der Babymilch.
Die Grünen haben vermutlich Waschmittel nachgewiesen, das ist dann alles halb so wild :roll:
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon adefrankl » Fr Dez 04, 2015 15:18

Ulikum hat geschrieben:....

Aber es soll ja auch Genießer geben die den Reiz exotischer Inhaltsstoffe in ihrer Nahrung benötigen bzw glauben durch einen Cocktail selbiger und unkontrollierter Aufnahme Krankheiten vorbeugen bzw heilen zu können.

Hatten wir dieses Thema nicht schon einmal ? Ich sage da Antibiotika.


Warum muss ich bei der Formulierung "Reiz exotischer Inhaltsstoffe in ihrer Nahrung" nur an irgendwelche "Heilpflanzenmischung"; "Gesundheitstees" etc. welche gerade in alternativen Kreisen hoch im Kurs stehen, denken.
Am Besten kommt das Zeug auch noch aus China oder Indien. Da weiß auch keiner welche Giftstoffe in welcher Konzentration in den einzelnen Chargen enthalten sind. Aber nachdem das alternativ ist will man es da auch gar nicht so genau wissen. Solange es natürlich, biologisch am besten auch noch biologisch dynamisch oder sonstwie irgendwie ökomagisch ist, spielt irgendwelche Giftigkeit kaum eine Rolle.
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Fr Dez 04, 2015 19:52

adefrankl hat geschrieben:
..........................
Warum muss ich bei der Formulierung "Reiz exotischer Inhaltsstoffe in ihrer Nahrung" nur an irgendwelche "Heilpflanzenmischung"; "Gesundheitstees" etc. welche gerade in alternativen Kreisen hoch im Kurs stehen, denken.

Am Besten kommt das Zeug auch noch aus China oder Indien. Da weiß auch keiner welche Giftstoffe in welcher Konzentration in den einzelnen Chargen enthalten sind. Aber nachdem das alternativ ist will man es da auch gar nicht so genau wissen. Solange es natürlich, biologisch am besten auch noch biologisch dynamisch oder sonstwie irgendwie ökomagisch ist, spielt irgendwelche Giftigkeit kaum eine Rolle.


:mrgreen:
das liegt an deiner Interpretation des Wortes "exotisch" 8)

Ansonsten wäre es schön wenn du beim Thema bleiben würdest,
denn was andere machen und ob "Bio" Nahrung gesünder oder toxisch ist spielt "bezüglich Glyphosat Rückstände in Nahrungsmitteln" überhaupt keine Rolle.
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon adefrankl » Fr Dez 04, 2015 23:09

Ulikum hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:
..........................
Warum muss ich bei der Formulierung "Reiz exotischer Inhaltsstoffe in ihrer Nahrung" nur an irgendwelche "Heilpflanzenmischung"; "Gesundheitstees" etc. welche gerade in alternativen Kreisen hoch im Kurs stehen, denken.

Am Besten kommt das Zeug auch noch aus China oder Indien. Da weiß auch keiner welche Giftstoffe in welcher Konzentration in den einzelnen Chargen enthalten sind. Aber nachdem das alternativ ist will man es da auch gar nicht so genau wissen. Solange es natürlich, biologisch am besten auch noch biologisch dynamisch oder sonstwie irgendwie ökomagisch ist, spielt irgendwelche Giftigkeit kaum eine Rolle.


:mrgreen:
das liegt an deiner Interpretation des Wortes "exotisch" 8)

Ansonsten wäre es schön wenn du beim Thema bleiben würdest,
denn was andere machen und ob "Bio" Nahrung gesünder oder toxisch ist spielt "bezüglich Glyphosat Rückstände in Nahrungsmitteln" überhaupt keine Rolle.

Nun fern von Thema ist es nicht wenn man einerseits selbst ein sehr kleines mögliches Risiko bei einem Herbizid als Grund für ein Verbot betrachtet, andererseits aber selbst starke biologische Gifte die teilweise durch Unkräuter in die Nahrung gelangen wenn man auf Herbizide verzichtet, weitestgehend ignoriert. Ähnliches gilt für Biorapsöl, dass durch den meist stärkeren Fremdbesatz des Erntegutes oft weit schneller ranzig wird. Der höhere Fremdbesatz ist wiederum auf den Herbizidverzicht zurückzuführen. Man kann immerhin einwenden, dass bei der Vermeidung von Giftplanzen und Fremdbesatz weitgehend andere Herbizide eine Rolle spielen.
Zum anderen spielen diese Vergleiche schon eine Rolle wenn es um die Bewertung von Giftigkeit und krebserregende Wirkung geht. Nachdem es dafür durchaus objektive Kriterien gebt (Messunsicherheiten etc. sind ein extra Thema) macht da eine zusätzliche Unterscheidung nach biologischen und synthetischen Ursprung keinen Sinn. Und ich kritisiere, dass da eben z.B. im Fall von Glyphosat extrem unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden.
Es geht darum die Gefahren insgesamt zu reduzieren. Dagegen macht es keine Sinn eine minimale Gefahr auszuschalten, wenn man dadurch weit größeren Risiken und Belastungen ausgesetzt ist.
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Sa Dez 05, 2015 14:47

adefrankl hat geschrieben:......................
Nun fern von Thema ist es nicht wenn man einerseits selbst ein sehr kleines mögliches Risiko bei einem Herbizid als Grund für ein Verbot betrachtet, andererseits aber selbst starke biologische Gifte die teilweise durch Unkräuter in die Nahrung gelangen wenn man auf Herbizide verzichtet, weitestgehend ignoriert. Ähnliches gilt für Biorapsöl, dass durch den meist stärkeren Fremdbesatz des Erntegutes oft weit schneller ranzig wird. Der höhere Fremdbesatz ist wiederum auf den Herbizidverzicht zurückzuführen. Man kann immerhin einwenden, dass bei der Vermeidung von Giftplanzen und Fremdbesatz weitgehend andere Herbizide eine Rolle spielen.
Zum anderen spielen diese Vergleiche schon eine Rolle wenn es um die Bewertung von Giftigkeit und krebserregende Wirkung geht. Nachdem es dafür durchaus objektive Kriterien gebt (Messunsicherheiten etc. sind ein extra Thema) macht da eine zusätzliche Unterscheidung nach biologischen und synthetischen Ursprung keinen Sinn. Und ich kritisiere, dass da eben z.B. im Fall von Glyphosat extrem unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden.
Es geht darum die Gefahren insgesamt zu reduzieren. Dagegen macht es keine Sinn eine minimale Gefahr auszuschalten, wenn man dadurch weit größeren Risiken und Belastungen ausgesetzt ist.


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Glaubst du wirklich es geht beim Thema Glyphosat um Risiken und Belastungen für den Verbraucher ?
Ja wenn die Politik nicht mit im Spiel wäre, aber so !
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Re: Vergleich zu Glyphosat

Beitragvon H.B. » Sa Dez 05, 2015 15:23

Ulikum hat geschrieben:Glaubst du wirklich es geht beim Thema Glyphosat um Risiken und Belastungen für den Verbraucher ?

Nein, natürlich glaubt das niemand. Dann hätte es nie zu einer Diskussion um den Wirkstoff geführt, und RR-Saat würde mit Ökoprämien gestützt.
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