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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Feb 12, 2016 19:31

In der Natur trachtet allerdings auch eines nach dem Leben des anderen, vor allem, wenn es ums Gefressenwerden als Alternative geht. Giftstoffe sind in Pflanzen weit verbreitet – Pflanzen müssen sich stationär verteidigen, sie können ja nicht weglaufen. Verzichtet man auf Herbizide, die den allgegenwärtigen Giftmischern aus Mutter Natur den Garaus machen, vertauscht man eine Belastung gegen die andere;


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Re: Glyphosat

Beitragvon Kyoho » Di Feb 16, 2016 18:59

Es sind wieder Wahlkampfzeiten. https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Junge-Union-kontert-gruene-Panikmache-bei-Glyphosat-2745170.html
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Re: Glyphosat

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Feb 16, 2016 19:01

Süß, dabei ist die CDU ja selber zum Teil gegen Gentechnik. Und für die Bevölkerung ist das doch fast das gleiche.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Kyoho » Di Feb 16, 2016 19:12

Wer kontert mal die deutsche Panikmache gegen Gentechnik oder ist die im Grundgesetz verankert?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Feb 16, 2016 21:05

Südbaden Bauer hat geschrieben:Süß, dabei ist die CDU ja selber zum Teil gegen Gentechnik. Und für die Bevölkerung ist das doch fast das gleiche.


Im Gemüse gibt es ja eigentlich nur Ausnahmen, vielleicht widmen sich die Grünen und Greenpeace dem Thema zu, wenn die beim Glyphosat bloßgestellt werden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Feb 16, 2016 21:34

Lustig ist auch, wie der BUND sich grad wiedermal inszeniert. Es wurden ihm Informationen gegeben, nachdem es einen Freispruch erster Klasse gibt... :klug:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Di Feb 16, 2016 23:10

Der Kobi hat geschrieben:http://www.stallbesuch.de/bfr-studie-bestaetigt-kein-glyphosat-in-muttermilch-nachweisbar/

Womit geklärt wäre, dass die Grünen eine verlogene Partei sind.


Die Süddeutsche hat dazu recherchiert:
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/g ... -1.2865749
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Mo Feb 22, 2016 23:14

Bundesumweltbabs Hendricks (SPD) will Ausgleichsflächen für Glyphosat-Anwendungen und erzählt auch sonst recht abenteuerlichen Schmarrn [ich habe das mal ein wenig kommentiert]:

http://www.bmub.bund.de/presse/intervie ... -einlegen/
Antwortschreiben auf die Aktion des BUND "Deutschland muss Veto gegen Glyphosat-Wiederzulassung einlegen!"

Sehr geehrte Sympathisanten des BUND,

vielen Dank für Ihre Sorge um die Umwelt und Ihre kritische Position zu Pflanzenschutzmitteln!

Chemische Wirkstoffe sind seit Langem ein fester Bestandteil der industriellen Landwirtschaft. Art und Umfang ihres Einsatzes sind ein Problem. Insekten, Pflanzen, Vögel, die damit ungewollt in Kontakt kommen, können, je nach Art des Pflanzenschutzmittels, geschädigt werden und sterben. Auf diese Weise gefährden die Mittel nachweislich die biologische Vielfalt. Das ist auch bei Glyphosat der Fall. [Das Julius-Kühn-Institut sieht das anders: http://pub.jki.bund.de/index.php/JKA/issue/view/1137]

Unsere Position zur weiteren Zulassung des Wirkstoffes Glyphosat ist daher klar: Er darf in Deutschland nur dann weiter eingesetzt werden, wenn die Risiken Glyphosat-haltiger Pflanzenschutzmittel auf ein vertretbares Maß sinken. [Warum wird hier suggeriert, dass das derzeitige Risiko unvertretbar sei?] Falls Landwirte solche Mittel einsetzen möchten, dürfen sie das zum Beispiel nur bis zu einer bestimmten Menge tun. [Warum wird hier suggeriert, dass die Menge bisher unbegrenzt sei?] Sie wären verpflichtet, ausreichend Ausgleichsflächen zu schaffen, [Mal was neues...] um die biologische Vielfalt nicht zu gefährden und sie dürften die Mittel nur mit deutlichem Abstand zu Gewässern einsetzen. [Warum wird hier suggeriert, dass des derzeit keine Abstandsauflagen gäbe?] Ohne so ein klares Regelwerk lässt sich der Einsatz von Glyphosat aus unserer Sicht nicht mehr vertreten. [Warum wird hier suggeriert, dass es derzeit kein klares Regelwerk gäbe?]

Für den Schutz unser Flora und Fauna muss es generell darum gehen, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln so stark wie möglich zu minimieren und die Landwirtschaft insgesamt umweltverträglicher zu machen. Dafür setze ich mich ein, zum Beispiel mit der Naturschutzoffensive. Darin spreche ich mich für eine stärkere Förderung des Ökolandbaus aus, der weitgehend [Hoppla, doch lernfähig?] ohne chemische Pflanzenschutzmittel auskommt – damit sein Anteil endlich weiter wachsen kann.

Ihr kritischer Blick auf die negativen Effekte der industriellen Landwirtschaft kann dabei nur helfen! [Klar doch...]

Vielen Dank für Ihr Engagement!

Barbara Hendricks
Bundesumweltministerin
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Mo Feb 22, 2016 23:30

Auch interessant:

https://www.uni-hohenheim.de/uploads/tx ... atus_9.pdf
Universität Hohenheim erforscht Bedeutung und Nutzung von Unkrautbekämpfungsmitteln zur Wachstumssteigerung von Pflanzen / DFG fördert das Projekt mit rund 400.000 Euro
Die Dosis macht das Gift: Unkrautbekämpfungsmittel wie Glyphosat können in geringen Dosierungen wachstumsfördernde Nebenwirkungen auf Pflanzen haben. Dieser so genannte Hormesiseffekt könnte gezielt zur Ertragssteigerung von Kulturpflanzen wie Getreide oder Kopfsalat eingesetzt werden. Andererseits könnten gleichzeitig auch unerwünschte Nebenwirkungen auf Unkraut- oder Wildpflanzen auftreten, wenn diese ebenfalls verstärkt wachsen. Im Forschungsprojekt „Untersuchungen zur Hormesis bei Pflanzen verursacht durch herbizidwirksame Verbindungen – Mechanismen und praktische Konsequenzen“ untersuchen Agrarökologen der Universität Hohenheim im Team von PD Dr. Regina Belz die Wirkungen von Unkrautbekämpfungsmitteln in geringen Dosierungen auf Kulturpflanzen und ihre Begleitflora. Die Deutsche Forschungs-Gemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit rund 400.000 Euro. Damit zählt es zu den Schwergewichten der Forschung an der Universität Hohenheim.

Wenn das mal keinen grünen Shitstorm gegen die Uni Hohenheim gibt! Ich hole schonmal Popcorn...
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Glyphosat noch viel gefährlicher

Beitragvon adefrankl » Di Feb 23, 2016 0:28

Todde hat geschrieben:
In der Natur trachtet allerdings auch eines nach dem Leben des anderen, vor allem, wenn es ums Gefressenwerden als Alternative geht. Giftstoffe sind in Pflanzen weit verbreitet – Pflanzen müssen sich stationär verteidigen, sie können ja nicht weglaufen. Verzichtet man auf Herbizide, die den allgegenwärtigen Giftmischern aus Mutter Natur den Garaus machen, vertauscht man eine Belastung gegen die andere;


Neulich, im Bio-Markt
https://blog.psiram.com/2016/02/neulich ... ensluegen/

In der Signatur heißt es ja: borger:
Da kommen nur so tolle Erkenntnisse von Greenpeace-„Forschern“ die festgestellt haben, dass Ratten sterben wenn man ihnen ein 200 Ltr. Fass Glyphosat auf den Kopf fallen lässt.

Nun haben neue Erkenntnisse ergeben, dass die Ratten auch bei einem 50 l Fass sterben, wenn es diese direkt trifft (gefülltes Fass). Insofern muss Glyphosat mindestens 4x gefährlicher sein als bisher gedacht. (angeblich sollen davon sogar Malariaerreger sterben, bei höheren Konzentrationen)).
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon xyxy » Do Feb 25, 2016 6:25

http://www.topagrar.com/news/Acker-Agra ... 22747.html

http://www.n-tv.de/der_tag/Slipeinlagen ... 76771.html

in der Bio-Baumwolle
:roll:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Kyoho » Do Feb 25, 2016 9:39

Pflanzenschutzmittelrückstände im Bier gefunden

http://www.focus.de/finanzen/news/14-beliebte-marken-belastet-forscher-finden-pestizid-in-deutschem-bier_id_5312961.html
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Do Feb 25, 2016 9:50

Die schreiben nicht mal, welches Labor das Bier untersuchte.

Und wieder einmal wurde der umstrittene ELISA-Test verwendet. Von den Ergebnissen des Tests mit der LC-MS/MS-Methode liest man überhaupt nichts.

Man kann davon ausgehen, dass jetzt halbjährlich so ein Rotz rausgehauen wird. :roll:
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Feb 25, 2016 9:54

Das Institut hat "vergessen" die Studie zu veröffentlichen :roll:
Die haben mal wieder Phosphatverbindungen aus der Flaschenreinigung nachgewiesen...

Und die Rückstände sind so gravierend hoch, man müsste über einen längeren Zeitraum täglich 1000 Liter Jever trinken :prost:
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Re: Glyphosat

Beitragvon JueLue » Do Feb 25, 2016 10:59

... die Frage ist ja wirklich, wie kommt das ins Bier.

Im Braugerstenanbau ist in Deutschland die Sikkation vollständig verboten.
Im Hopfenanbau, wird es da überhaupt angewendet?

Also kommt das Getreide entweder nicht aus Deutschland (wie ist es mit Sikkation von Braugerste in der EU?), oder die LW verstoßen massenhaft gegen die Vorschriften, was wohl auszuschließen ist.

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