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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 57 von 135 • 1 ... 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Do Feb 25, 2016 20:15

Eben im Agrarheute-Newsletter gelesen:
EU-Kommission schlägt vor, die Zulassung des Herbizid-Wirkstoffs Glyphosat bis 2031 zu verlängern. :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Glyphosat

Beitragvon ExLW » Do Feb 25, 2016 20:44

Das timing ist perfekt.
Noch 14 Tage bis zu drei Landtagswahlen.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
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Re: Glyphosat

Beitragvon George » Do Feb 25, 2016 21:28

Achtung nicht mehr als 1000l Bier pro Tag trinken sonst kann es gefährlich werden. :prost:
Gruß George
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Feb 25, 2016 22:46

Thomas Sch. hat geschrieben::prost: :prost: .....und wie kommt es ins Bier ? Ernteerleichterung ? Ist das nicht schon verboten? Glyphosat dein ständiger Wegbegleiter immer und überall


Die Braumeister pissen nach alter Tradion immer in den Kessel, zu dem wird Muttermilch reingekippt.
Da summieren sich die Glyphosatrückstände.

Ansonsten kann man die Fehlerhaftigkeit des Elisatest bei diesen geringen Mengen noch in Betracht ziehen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Feb 25, 2016 23:39

GRÜNE FORDERN GESÜNDEREN ALKOHOL!
http://ludgerwess.com/alkohol/

:prost:

„Bei krebserregenden und hormonwirksamen Stoffen gibt es keine Untergrenze, unter der sie sicher sind. Sie können selbst in kleinsten Mengen eine gesundheitsschädigende Wirkung entfalten.“


Bier enthält einen Stoff, der krebserregend ist: Alkohol. Pro Flasche finden sich ca. 12,7 g, also deutlich mehr als „kleinste Mengen“ (Fruchtsäfte enthalten bis zu 3 Gramm Alkohol pro Liter). Ca. drei Prozent aller Krebsfälle in Deutschland sind auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen. Dabei besteht eine eindeutige Dosis-Wirkungsbeziehung: je mehr Alkohol getrunken wird, desto höher das Erkrankungsrisiko. Experten vermuten, dass bei Männern etwa 90% und bei Frauen rund 50% der alkoholbedingten Krebserkrankungen und Krebstodesfälle vermieden werden könnten, wenn Alkohol in den empfohlenen Maßen getrunken würde: Bei Männern höchstens 20 g pro Tag, bei Frauen höchstens 10 g pro Tag. Nicht nur der Alkohol, auch sein Abbauprodukt, das Acetaldehyd, ist krebserregend. Die International Agency for Research on Cancer (IARC) stuft Alkohol und Acetaldehyd denn auch in die höchste Gefahrenklasse (krebserregend, class 1) ein.



Bier enthält darüber hinaus Phytohormone, die der Hopfen als natürlcihes Insektizid bildet. Sie stehen in Verdacht, beim Menschen östrogenartige Wirkung zu entfalten.


Die Warnungen des Ökoinstituts München sind also berechtigt – nur, es warnt nicht vor Alkohol oder Phytoöstrogenen, sondern vor Spuren eines Stoffs, der im letzten Jahr in Verdacht geraten ist, bei Menschen, die beruflichen Umgang mit ihm haben, das Risiko für eine bestimmte Form von Blutkrebs geringfügig zu erhöhen. Der Stoff steht überdies aufgrund von Zellkulturstudien in Verdacht, in hoher Konzentration eine hormonartige Wirkung zu entfalten. Diesen Stoff wollen die „Experten“ in Mikrogrammmengen (bis zu ca. 30 Mikrogramm/Liter) gefunden haben (zur Erinnerung: Der schon „in kleinsten Mengen“ krebserregende Stoff Alkohol findet sich in der 1,3millionenfachen Menge). Jetzt rufen sie nach dem Vorsorgeprinzip: Die Chemikalie soll verboten werden, denn schon der Verdacht, ein Stoff könnte Krebs erzeugen, sei Grund genug, ihn aus dem Verkehr zu ziehen – es sei denn, es handelt sich um Wurst, rotes Fleisch oder Alkohol (alle IARC Class 1 – krebserregend).


...
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Re: Glyphosat

Beitragvon JueLue » Fr Feb 26, 2016 7:32

Wohltuend sachlich: Spiegel online

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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Feb 26, 2016 8:18

Grünes Biergift-Theater
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... ml?GEPC=s2

:prost:

De Diskussion über das Pestizid Glyphosat nimmt Züge eines absurden Theaters an. Alle Wochen wieder öffnet sich der Vorhang der Medien für neue Gift-Warnungen.


Denn anders als etwa in der Klimapolitik, wirken sie hier wie eine Partei des Bauchgefühls und des Ressentiments, nicht wie eine der Wissenschaft. Viel schlimmer: Dieser Kampagnenstil trägt dazu bei, das Ansehen wissenschaftlicher Experten und Institutionen wie des BfR zu beschädigen. Dabei wurde dieses einst auf Betreiben der Grünen gegründet, um die Debatten über Lebensmittelsicherheit zu versachlichen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Raider » Fr Feb 26, 2016 10:00

Thomas Sch. hat geschrieben:....dumme Anmache gibts hier auch noch..... n8



Der, der ohne Schuld ist werfe den ersten Stein. Du kommst hier ins Forum, provozierst (bewusst) mit Übertreibungen und Falschbehauptungen und beschwerst Dich dann, wenn der Schuss nach hinten los geht. ...
Zuletzt geändert von Raider am Fr Feb 26, 2016 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 26, 2016 10:05

Welfenprinz hat geschrieben:Ich glaube mit der Parole "rettet das deutsche Reinheitsgebot" kann man des toitschen Seele mehr zum schwingen bringen als mit kinder schlagen, Omas ausrauben oder dem Hass auf Bayern München.

Die Wahl des Themas "Bier" war jetzt endlich der richtige taktische Ansatzpunkt um endlich ein Glyphosatverbot zu erreichen. :mrgreen:


Was hab ich gesagt?
heute nimmt sich die BLÖD auf einer halben Seite der wichtigen Frage an, wie "unser deutsches Bier" noch zu retten ist. :mrgreen:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Feb 26, 2016 10:39

Reihnheitsgebot
http://blogs.faz.net/bierblog/2016/02/2 ... -bier-179/


Roland Solecki: Ich beurteile die Untersuchung und ihre Schlussfolgerungen als Panikmache. Das ist ähnlich wie vor einem halben Jahr, als es hieß, Glyphosat befinde sich in der Muttermilch. Wir konnten anschließend mit sehr guter Analytik nachweisen: Glyphosat befindet sich nicht in der Muttermilch. Und beim Bier verhielte es sich, nimmt man die Werte des Umweltinstituts als Grundlage, unseren Berechnungen zufolge so, dass man täglich 1000 Liter Bier trinken müsste, um einen gesundheitsschädlichen Grenzwert zu erreichen.


Warum gilt für Trinkwasser ein viel niedrigerer Glyphosat-Wert als für Bier?

Hierbei handelt es sich um einen Grenzwert, der in der Trinkwasserverordnung von 2001 für alle Pflanzenschutzmittelwirkstoffe gesetzt worden ist, um die EU-Richtlinie zur Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch in nationales Recht umzusetzen. Es ist ein Vorsorgewert, der die Qualität des Trinkwassers sicherstellen soll und unabhängig von der Toxizität besteht. Diesen Wert hat man auf eine Grenze gesetzt, der so niedrig wie möglich ist, er hat nichts mit gesundheitlicher Bedenklichkeit zu tun.
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Fr Feb 26, 2016 13:43

@xyxy, @Mad, @Todde, @Lacy Laplante, @Rohana

Kindchen, Kindchen.....
Einfach mal die Packungsbeilage lesen:
Jetzt fehlt nur noch der Kopp-Verlag und das Bullshitbingo ist voll.
Bitte bestelle Dir dort erst mal ein paar Liter linksdrehendes Wasser, diese ganze Chemie hat Dich anscheinend etwas aus der Bahn geworfen.

Chemtrails dienen sehr gut als Vollpfostenmessgerät.


Da kann ich wieder mal nur sagen: Erst Googeln, dann rumnölen. Oder: Erst Gehirn einschalten, dann die Tastatur:

Dänische Wissenschaftler warnen vor Cocktail-Effekt krebserregender Stoffe
06. März 2015
Und es werden werden auch immer Grenzwerte festgesetzt, wieviel an hormonell wirksamen Verbindungen, dazu zählen bestimmte Pestizide oder auch Weichmacher in Kunststoffen, akzeptabel sind. Doch nun zeigen neue Untersuchungen an der Universität Roskilde, dass es oft sehr viel größere krebsauslösende Effekte gibt, wenn verschiedene bedenkliche Stoffe zusammen auf Organismen wirken. So komme es zu einem Cocktail-Effekt, wenn etwa Bestandteile von Pestiziden mit dem bei der Herstellung von Chips entstehenden Acrylamid in Organismen gelangen, berichtet Ing.dk unter Verweis auf einen Bericht in videnskab.dk.

http://www.nordschleswiger.dk/news.4460 ... der-Stoffe

Lebensmittelindustrie
Wie giftig ist mein Essen? - Teil 2
Wie funktioniert der Cocktail-Effekt?
13. Aug 2015
„Wir nennen das den Cocktail-Effekt“, erklärt Linda Birnbaum vom National Institute of Environmental Health Sciences in den USA, „denn verschiedene Pestizide vervielfachen ihre toxische Wirkung. Wie genau sie das tun, wissen wir nicht, denn es gibt kaum Studien. Dabei ist es unglaublich naiv von uns Wissenschaftlern, immer nur ein Pestizid auf seine Giftigkeit zu untersuchen. Denn in Wirklichkeit ist keiner von uns nur einer Substanz ausgesetzt – und so führt die Industrie ein gefährliches Experiment an der Bevölkerung durch.“

http://www.weltderwunder.de/artikel/det ... 2/page/10/

Und bevor hier jetzt wieder irgendwelche Schlaumeier bemerken wollen, dass diese Quelle "Welt der Wunder" lächerlich ist: Es wird hier die Aussage eine Wissenschaftlerin wiedergegeben. Wenn ihr mit dieser Aussage Probleme habt, könnt Ihr ja gerne Gegenstudien raussuchen.
Und nein ich werde nicht noch mehr Beispiele raussuchen. Vielleicht auch noch in Spanisch oder Englisch?

Meine Ignore-Liste hat sich deutlich vergrößert.

Und Vorsicht festhalten!

Es gibt in der EU zehntausende zugelassene Chemikalien! D.h. da können alle möglichen netten Nebeneffekkte auftreten. Die meisten Chemikalien weltweit werden übrigens nicht in der Agrarindustrie, sondern in der Textilindustrie (eventuell inklusive Lederindustrie) verbraucht.
Zuletzt geändert von StephanB am Fr Feb 26, 2016 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
"You can fix all the world’s problems, in a garden." Geoff Lawton
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Fr Feb 26, 2016 14:00

So und hier ist auch noch eine englische Seite zum Cocktail-Effekt vom Karolinska Institutet, einer nicht ganz unbekannten schwedischen Universität (Stichwort Nobelpreis):

Cocktail effect makes chemicals more toxic
16 Feb 2015
This may partly be due to different chemicals having either the same or the opposite effect, which then strengthens or weakens the other's effect, and partly due to a chemical being able to influence how another chemical is absorbed, spread or eliminated in the body. It may result in negative effects being added so that 1+1=2, but it can also be amplified even more so that 1+1=3 or greater.

Doses previously considered safe suddenly become unsafe. For example, it has been shown that mixtures of low levels of environmental toxins in fish can double the toxic effect on human cells compared with the effects of those chemicals separately, that is, 1+1=4.

http://ki.se/en/research/cocktail-effec ... more-toxic

Aber ich kann gerne auch noch was auf Spanisch raussuchen. Natürlich ohne Übersetzung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 26, 2016 14:01

Gut. Also der letzte Satz, mit den zehntausenden zugelassenen Chemikalien.

Wie gehen wir da jetzt vor um einen für uns alle erspriesslichen Umgang mit dieser Tatsache zu finden??

Also wenn es um zehntausende Stoffe und deren Wechselwirkungen untereinander geht, welchen Sinn macht es dann einen davon herauszupicken und den alle paar Monate mit einer Schrecken und Angst ansprechenden Veröffentlichung zu thematisieren?

also, das soll jetzt keine "Entlastung" von Glyphosat sein. Ersetz doch einfach Glyphosat durch irgendeinen dieser Stoffe aus der Textilindustrie (kenne ich aus dem Stand keinen namentlich) und stell das in denselben Gesamtzusammenhang.

Kommt da für dich dann was zielführendes bei raus?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Feb 26, 2016 14:09

Was ist mit den zugelassenen Chemikalen aus Pflanzen? Sind die für Dich per se gesund, weil es Natur ist?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Holmer 91 » Fr Feb 26, 2016 14:11

StephanB hat geschrieben:Erst Googeln, dann rumnölen. Oder: Erst Gehirn einschalten


Mich wundert immer wieder wie DU selbst, ersteres ohne zweiteres hinbekommst.
Aber egal, Einzeller verblüffen mich immer wieder aufs neue.

Ach ja, meine Ignore-liste hat sich auch gerade um 2 User vergrößert. Darunter einer von der youtube-uni.

Mfg, Holmer
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