Stuttgarter Ärztekongress
Die Bakterien im Darm geben immer noch Rätsel auf
Von Tanja Volz 31. Januar 2016
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 3d652.html
Aktuelle Zeit: Fr Feb 13, 2026 5:14
Stuttgarter Ärztekongress
Die Bakterien im Darm geben immer noch Rätsel auf
Von Tanja Volz 31. Januar 2016
StephanB hat geschrieben:
Empfehlung dazu: Ein Vortrag des Chemie-Fans Professor Braungart ("Cradle to cradle") bei der IHK Dillenburg:
"Wir sind nicht zu viele - Wir sind nur zu blöd!" Vortrag von Prof. Braungart 2014, Dillenburg (1h09)
https://www.youtube.com/watch?v=SlNG8A7fUfE
Welfenprinz hat geschrieben:
Das muss in den Nachhaltigkeitsstrang
Hat da einer von Euch eine Idee ?

Wini hat geschrieben:Hat da einer von Euch eine Idee ?

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Wini hat geschrieben:Hat da einer von Euch eine Idee ?
OCT 30 1991
Memorandum
Subject: Second Peer Review of Glyphosate
From:William Dykstra Ph.D.
To:
Toxicology Branch I (IRS)
Health Effects Division (H7509C)Robert Taylor, PM 25
and
Fungicide-Herbicide Branch
Registration Division (H7505C)
Lois Rossi, Chief
Reregistration Branch
Special Review and Reregistration Division (H7508W)
The Healt Effects Division Carcinogenity Peer Review Committee convened on June 26, 1991, to discuss and evaluate the weight of the evidence on Glyphosate with particular emphasis on its carcinogenic potential. The Committee concluded that Glyphosate should be classified as a Group E (evidence of non-carcinogenicity for humans), based upon lack of convincing carcinogenicity evidence in adequate studies in two animal species.
It should be emphasized however, that designation of an agent in Group E is based on the available evidence at the time of evaluation and should not be interpreted as a definitive conclusion that the agent will not be carcinogen under any circumstances.
...
B. Background Information
On February 11, 1985, the carcinogenic potential of glyphosate was first considered by a panel (then called the Toxicology Branch Ad Hoc Committee [quasi das Schnellbeschließungskomitee für giftige Stoffe]) comprised of members of the Toxicology Branch of the Hazard Evaluation Division. The Committee, in a consensus review dated March 4, 1985, classified glyphosate as a Group C carcinogen based on an increased incidence of renal tubular adenomas [Nierendrüsengeschwulst] in male mice. According to the consensus review, the tumor is rare, it ocurred in a dose-related manner, and the incidence was outside the reported historical control range. The Committee also concluded that dose levels tested in a 26-month rat feeding study were not adequate for the assessment of glyphosate's carcinogenic potential in this species.
...
D. Evaluation of Carcinogenicity Data
1. a. Experimental Design
The lifetime feeding study in Sprague-Dawley rats at 50/sex/dose was conducted at dietary concentrations of glyphosate of 0,30,100, and 300 ppm. These concentrations were adjusted during the course of the study so that actual doses 0,3,10, and 31 mg/kg/day in males an 0,3,11, and 34 mg/kg/day in females rats were maintained.
20 March 2015
IARC Monographs Volume 112: evaluation of five organophosphate insecticides and herbicides
Welfenprinz hat geschrieben:Todde hat geschrieben:Welfenprinz hat geschrieben:Mir egal,hier wird grundsätzlich nichts über 170° erhitzt,schon seit 20 jahren nicht.
Sack Pflanzkartoffeln aus der USA bestellt und dann kannst Du wieder heiß kochen
Hat sich wie ein Scherz gelesen, war aber gar nicht so gemeint.![]()
StephanB hat geschrieben:@adefrankl
Stichwort Aspartam
StephanB hat geschrieben:Link zu einem Dokument (Diskussion) der EPA (Environmental Protection Agency), aus dem Jahr 1991, über die Karzinogenität von Glyphosat basierend auf einer Langzeituntersuchung (26 Monate) von Ratten:
.........
Man kann also festhalten: Diese wackeren Wissenschaftler die Seralini Pfusch vorwerfen, weil er angeblich eine zu Krebserkrankungen neigende Nagerart, genauer Rattenart verwendet hätte, wußten anscheinend nicht, dass Monsanto mit genau der gleichen Rattenart (Sprague-Dawley) die Zulassungsversuche von Glyphosat in den USA durchgeführt hat.
Den Link zu diesem Dokument, nach dem ich gesucht hatte, weil ich wußte, dass Monsanto selber schon einmal eine Langzeitstudie mit Nagern gemacht hatte, hatte ich von hier:20 March 2015
IARC Monographs Volume 112: evaluation of five organophosphate insecticides and herbicides
https://www.iarc.fr/en/media-centre/iar ... ume112.pdf
Wini hat geschrieben:Hat da einer von Euch eine Idee ?
StephanB hat geschrieben:adefrankl hat geschrieben:Wenn man die Kriterien für Pflanzenschutzmittel zur Risikovorbeugung auch nur minimal ernst nimmt, müsste man daher Grapefruits eigentlich verbieten. Die sind, ebenso wie viele Zitrusfrüchte auch allein keineswegs harmlos.
Das mit den PSMs gilt genauso z.B. für Orangen oder Bananen. Zumindestens wenn man nach dem Geruch geht. Der ist nämlich teilweise schon ziemlich streng wenn man an ungeöffneten Orangen oder Bananen riecht. Bei Bananen kann man es direkt auch an der Schale sehen. Wenn dort keine vielen schwarzen Pünktchen bei frischen Bananen zu sehen sind, bedeutet dies dass die Bananen mehr oder weniger intensiv mit einem Insektizid in Kontakt gekommen sind. Das wird nämlich versprüht, damit bestimmte, harmlose Insekten nicht ihren Rüssel in die Schale bohren.
Also wenn Bio-Bananen und keine Pünktchen auf der Schale, dann ist das glatter Betrug.
Ich selber esse normalerweise auch höchstens eine Grapefruit pro Tag. Mehr schmeckt mir einfach nicht, genauso wie ich auch nur vielleicht zwei oder drei Kiwis pro Tag esse.
StephanB hat geschrieben:adefrankl hat geschrieben:Ähnliches gibt es auch für andere Nahrungsmittel. So sind möglicherweise gerade "gesunde" Nahrungsmittel die Ursache für die stark erhöhte Herzinfarktrate an Feiertagen (vgl. http://www.deutschlandradiokultur.de/st ... _id=342540).
Oder zuviel Stress? Zu wenig Bewegung? Zu wenig gesundes Essen, Stichwort Antioxidantien? Etc. etc. etc.adefrankl hat geschrieben:Im Vergleich zu den Spuren von Pflanzenmitteln dürfte gerade der Coktail-Effekt bzgl. der natürlichen Giftstoffen in Pflanzen weit stärker von Bedeutung sein Insbesondere weil diese gerade in Bioprodukten (sind Abwehrstoffe gehen Pilze und Schädlinge) oft in höherer Konzentration enthalten sind.
Ich selber halte die Hysterie bezüglich etwa Acrylamid für absolut überzogen. Der Mensch hat schließlich jede Menge Abwehr- und Warnmechanismen in seinem Körper eingebaut (Geschmack, Magensensorik, Darmsensorik), um viele Giftstoffe von vorneherein an ihrer schädlichen Wirkung zu hindern. Das Problem sind allerdings geringe Dosen (Stichwort Arsen). Der Mensch lebt seit Jahrmillionen mit den Giftstoffen in Pflanzen zusammen bzw. der menschliche Körper hat sich in der Evolution darauf eingestellt. Aber mit den künstlichen Stoffen gibt es da ganz andere Probleme. Wer weiß vielleicht wird unser Körper in ein ein paar tausend Jahren Aspartam oder auch PSMs zu sich nehmen können ohne Problem zu bekommen.
adefrankl hat geschrieben:bitteres Gemüse ist ungesund (wusste ich schon immer )
StephanB hat geschrieben:@adefrankl
Nochmal zum Thema Missbildungen bei Ferkeln. Ich habe jetzt einen ausführlichen Bericht über die Wirkung von Mykotoxinen auf das Erbgut gelesen (http://www.vis.bayern.de/ernaehrung/leb ... toxine.htm). Das klingt natürlich einleuchtend, aber Toxine kann der Körper, u.a. im Darm, auch selber aus zugeführter Nahrung bilden (Stichwort Aspartam oder eben Glyphosat).
D.h. die aufgetretenen Missbildungen beim Schweinezüchter Pedersen können genauso gut aufgrund von unverpilztem aber irgendwelche schlechten Stoffe enthaltendem Futter entstanden sein.
Das Stichwort dazu ist der Shikimate-Weg und alle Organismen, die diese biologisch-chemische Reaktion beinhalten (Hefen, Bakterien, Prokaryoten, viele Eukaroyten - außer Säugetieren, Pilze):THE SHIKIMATE PATHWAY, THE MICROBIOME, AND DISEASE: HEALTH EFFECTS OF GMOS ON HUMANS
The Shikimate Pathway is found in all of the three biological domains of life: Bacteria, Archaea, and Eukarya.
Bacteria include Enterococcus, Firmicutes, Bifidobacteria and others found in the human gut.
Archaea are the most ancient life forms known, one-celled organisms which thrive in extreme environments.
Eukaryotes include algae, yeasts, plants, fungi; all animals including insects, crustaceans, birds, reptiles, amphibians, and fish and all mammals.
The life forms on planet Earth which possess the SHIKIMATE pathway:
all Prokaryotes—essentially every single-celled organism on earth including bacteria and archaea
all Eukaryotes except mammals (rodents, bats, moles, primates, cats, dogs, bears, seals, etc.)
every other life form on the planet is directly harmed and altered biochemically through damage to the ancient Shikimate molecular chain.
http://www.americanherbalistsguild.com/ ... _and_0.pdf
Vor kurzem gab es einen Artikel bei Spiegel.de oder Spektrum.de wo gesagt wurde, dass die Wissenschaft noch viel zu wenig über die Darmflora weiß.
Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot]