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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 58 von 135 • 1 ... 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61 ... 135

Re: Coktail Effekt

Beitragvon StephanB » Fr Feb 26, 2016 14:21

adefrankl hat geschrieben:Wenn man die Kriterien für Pflanzenschutzmittel zur Risikovorbeugung auch nur minimal ernst nimmt, müsste man daher Grapefruits eigentlich verbieten. Die sind, ebenso wie viele Zitrusfrüchte auch allein keineswegs harmlos.


Das mit den PSMs gilt genauso z.B. für Orangen oder Bananen. Zumindestens wenn man nach dem Geruch geht. Der ist nämlich teilweise schon ziemlich streng wenn man an ungeöffneten Orangen oder Bananen riecht. Bei Bananen kann man es direkt auch an der Schale sehen. Wenn dort keine vielen schwarzen Pünktchen bei frischen Bananen zu sehen sind, bedeutet dies dass die Bananen mehr oder weniger intensiv mit einem Insektizid in Kontakt gekommen sind. Das wird nämlich versprüht, damit bestimmte, harmlose Insekten nicht ihren Rüssel in die Schale bohren.
Also wenn Bio-Bananen und keine Pünktchen auf der Schale, dann ist das glatter Betrug.
Ich selber esse normalerweise auch höchstens eine Grapefruit pro Tag. Mehr schmeckt mir einfach nicht, genauso wie ich auch nur vielleicht zwei oder drei Kiwis pro Tag esse.

adefrankl hat geschrieben:Ähnliches gibt es auch für andere Nahrungsmittel. So sind möglicherweise gerade "gesunde" Nahrungsmittel die Ursache für die stark erhöhte Herzinfarktrate an Feiertagen (vgl. http://www.deutschlandradiokultur.de/st ... _id=342540).


Oder zuviel Stress? Zu wenig Bewegung? Zu wenig gesundes Essen, Stichwort Antioxidantien? Etc. etc. etc.

adefrankl hat geschrieben:Im Vergleich zu den Spuren von Pflanzenmitteln dürfte gerade der Coktail-Effekt bzgl. der natürlichen Giftstoffen in Pflanzen weit stärker von Bedeutung sein Insbesondere weil diese gerade in Bioprodukten (sind Abwehrstoffe gehen Pilze und Schädlinge) oft in höherer Konzentration enthalten sind.


Ich selber halte die Hysterie bezüglich etwa Acrylamid für absolut überzogen. Der Mensch hat schließlich jede Menge Abwehr- und Warnmechanismen in seinem Körper eingebaut (Geschmack, Magensensorik, Darmsensorik), um viele Giftstoffe von vorneherein an ihrer schädlichen Wirkung zu hindern. Das Problem sind allerdings geringe Dosen (Stichwort Arsen). Der Mensch lebt seit Jahrmillionen mit den Giftstoffen in Pflanzen zusammen bzw. der menschliche Körper hat sich in der Evolution darauf eingestellt. Aber mit den künstlichen Stoffen gibt es da ganz andere Probleme. Wer weiß vielleicht wird unser Körper in ein ein paar tausend Jahren Aspartam oder auch PSMs zu sich nehmen können ohne Problem zu bekommen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Feb 26, 2016 14:24

Wenn Pflanzenschutz fehlt:
Die Natur ist keine Blumenwiese, wie hier anscheinend jemand meint.
Da hat man dann mit NICHT zugelassenen Dingen zu kämpfen.

Fungal toxins are poisoning Africa’s children, says new report

http://www.sciencemag.org/news/2016/02/ ... new-report
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Fr Feb 26, 2016 14:39

Welfenprinz hat geschrieben:Gut. Also der letzte Satz, mit den zehntausenden zugelassenen Chemikalien.

Wie gehen wir da jetzt vor um einen für uns alle erspriesslichen Umgang mit dieser Tatsache zu finden??


Indem jeder von uns mit gutem Beispiel voran geht und versucht möglichst wenig Chemikalien zu benutzen bzw. zu kaufen?
Es gibt etwa in der Landwirtschaft inzwischen genügend Vorreiter oder Experten die zeig(t)en, dass man ohne auskommen kann (Sepp Braun, Friedrich Wenz, Felix zu Löwenstein, Dr. Elaine Ingham, Dr. Ines Fritz, Gabe Brown, Paul Kaiser, Maarten Stapper, Sepp Holzer, Vandana Shiva, Raoul Francé, Annie Francé-Harrar, Hans Jenny etc.) - und dies sogar zu geringeren Kosten! Die Natur für sich arbeiten lassen - in Partnerschaft mit der Natur!
Warum werden all diese Experten nicht wahrgenommen. Ich verstehe es einfach nicht.

Welfenprinz hat geschrieben:Also wenn es um zehntausende Stoffe und deren Wechselwirkungen untereinander geht, welchen Sinn macht es dann einen davon herauszupicken und den alle paar Monate mit einer Schrecken und Angst ansprechenden Veröffentlichung zu thematisieren?


Speziell bei Glyphosat denke ich, und ich weiß dass es wesentlich giftiger Stoffe gibt, aber gleichzeitig ist ja nicht nur Glyphosat ein Problem sondern die Zusatzstoffe in den Mischungen, geht es vor allem auch um die Firma Monsanto und seine Marktmacht im Saatgutmarkt (Stichwort Percy Schmeisser).

Welfenprinz hat geschrieben:also, das soll jetzt keine "Entlastung" von Glyphosat sein. Ersetz doch einfach Glyphosat durch irgendeinen dieser Stoffe aus der Textilindustrie (kenne ich aus dem Stand keinen namentlich) und stell das in denselben Gesamtzusammenhang.


Definitiv sind hier die Maßstäbe wohl etwas verschoben, aber es geht wohl nicht nur um das Thema Glyphosat - s. vorige Antwort. Es gab aber auch schon mal einen Fernsehbericht über eine Frau, die an einer Art Creuzfeld-Jakob-Krankheit, d.h. einer Nervenerkrankung, litt, und die jahrelang in einer Boutique (mit Billig-Klamotten?) gearbeitet hatte. Da war die Frage natürlich auch warum nur diese Frau. Aber sind die Reporter dieser Frage nachgegangen? Ist überhaupt mal jemand dieser Frage nachgegangen?
Ich selber bin der Meinung, dass das Thema Gifte bei vielen Erkrankungen hierzulande viel zu gering beachtet wird, auch wenn es inzwischen anerkannte Krankeitsbilder wie die "vielfache Chemikalienunverträglichkeit" gibt. Der menschliche Körper kann, je nach Person, viel ab, aber irgendwann kann auch da bei jedem wohl eine Schwelle überschritten werden - deswegen diese ungefähren(!) Grenzwerte ETD bzw. MRL.
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Fr Feb 26, 2016 14:40

Holmer 91 -> Ignore-Liste
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 26, 2016 14:43

Acrylamid ist krebserregend. Also nicht so wie Akohol oder Glyphosat sondern richtig wirklcih. so wie verbranntes Stak und die Kippe danach.

Das gefährliche an pflanzlichen Substanzen ist nicht ihre -evtl. toxische- Wirkung an sich sondern die wechselnden Konzentrationen und deren Unberechenbarkeit.
Sysnthetische Mittel kann man standardisieren und handlebar machen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Acrylamid - sicher krebserregend?

Beitragvon adefrankl » Fr Feb 26, 2016 16:17

Welfenprinz hat geschrieben:Acrylamid ist krebserregend. Also nicht so wie Akohol oder Glyphosat sondern richtig wirklcih. so wie verbranntes Stak und die Kippe danach.

Das gefährliche an pflanzlichen Substanzen ist nicht ihre -evtl. toxische- Wirkung an sich sondern die wechselnden Konzentrationen und deren Unberechenbarkeit.
Sysnthetische Mittel kann man standardisieren und handlebar machen.

Also nachgewiesen ist, dass Acrylamid bei Ratten krebserregend ist. Bei Menschen liefern dagegen Studien keinen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen Arylamidaufnahme und Krebs.
Bei Ratten wird auch Acrylamid in großen Maße in giftiges und krebserregendes Glycidamid umgewandelt. Das ist beim Menschen kaum der Fall. Insofern ist es ehr fraglich, ob Acrylamid beim Menschen wirklich krebserregend ist. (Außer in hohen Dosen. Aber da sind ziemlich viele Stoffe Krebserregend. Aber auf Basis des Ames Tests sind auch etwa 40% der natürlichen Inhaltsstoffe eines Apfels oder von Kaffee krebserregend)
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 26, 2016 16:36

Mir egal :mrgreen: ,hier wird grundsätzlich nichts über 170° erhitzt,schon seit 20 jahren nicht.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Fr Feb 26, 2016 16:47

Welfenprinz hat geschrieben:Mir egal :mrgreen: ,hier wird grundsätzlich nichts über 170° erhitzt,schon seit 20 jahren nicht.


Sack Pflanzkartoffeln aus der USA bestellt und dann kannst Du wieder heiß kochen :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Fr Feb 26, 2016 17:30

StephanB hat geschrieben:Holmer 91 -> Ignore-Liste


Das wird ihm sicher das Herz brechen. :lol: :lol: :lol:
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Fr Feb 26, 2016 17:52

StephanB hat geschrieben:Warum werden all diese Experten nicht wahrgenommen. Ich verstehe es einfach nicht.

Werden sie doch, weltweit werden ihre außerordentlichen Fähigkeiten bewundert – auf dem Gebiet der Vermarktung. Die können wirklich Scheiße als Gold verkaufen und haben nicht die geringsten Skrupel, es auch zu machen.
Nur für alle, die nicht über deren Skrupellosigkeit und Verkaufstalent verfügen, ist der gesamte faule Zauber wertlos. Die müssen einfach weiter sehen, wie sie von ihren landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu realen Marktpreisen leben. Wenn etwas dafür nützlich ist, dann setzt es sich von allein durch. Wenn diese Wunder-Gurus irgendetwas Nützliches zu bieten hätten, dann wäre das schon zig tausendfach nachgeahmt. Aber da findet sich nix.


StephanB hat geschrieben:Ich selber bin der Meinung, dass das Thema Gifte bei vielen Erkrankungen hierzulande viel zu gering beachtet wird, auch wenn es inzwischen anerkannte Krankeitsbilder wie die "vielfache Chemikalienunverträglichkeit" gibt.

Du bist ein Musterexemplar der gelenkten Öffentlichkeit. Jährlich über 8 Mio. Tote durch Folgen der Luftverschmutzung lassen Dich völlig kalt. Aber eine krebserkrankte Verkäuferin aus einem Billigladen, das kann einfach nur an Chemikalien liegen, auch wenn tausende andere Menschen unter vergleichbaren Bedingungen nicht an Krebs erkranken.

Für alle, die so denken, gibt es doch eine Alternative – Bio. Es wird viel drüber geredet, aber kaum gekauft. Und den eifrigsten Bio-Predigern glaube ich den eigenen Bio-Konsum am wenigsten.
Für Bio-Konsumenten wäre doch die eigene Lebensmittelsicherheit wichtig. Nur die werden von den einschlägig bekannten Tarnorganisationen der Grünen nie untersucht, man konzentriert sich bei den Untersuchungen voll auf Lebensmittel, die doch schon aus ideologischen Gründen strikt abgelehnt werden.
Also wenn ich Bio-Konsument wäre, dann wäre ich mehr an der Untersuchung von Bio-Lebensmitteln interessiert. Aber bei wackeren Glaubenskriegern, die es mit der eigenen Ernährung nicht so ernst nehmen, sieht das wohl anders aus.
Und nicht nur das, die Bio-Lobby selbst verweigert auch strenge Höchstgrenzen für Bioprodukte. Den deutschen Bioerzeugern schadet das nur, aber raffgierige Händler machen beste Geschäfte mit ausländischen Erzeugnissen dubioser Herkunft. Da liegen die Rückstandswerte oft über denen konventioneller Produkte und niemanden aus der Bio-Lobby stört das. So ist das Platzen der Bio-Blase nur eine Frage der Zeit. Die ganze Hurra-Propaganda in Endlosschleife läuft immer mehr ins Leere. Einfach mal die Kommentare zum Thema lesen, einmal sind es deutlich weniger als noch vor einigen Jahren und dann sind sie nicht mehr durchgängig pro Bio. Das Interesse sinkt und die Glaubwürdigkeit ist dahin – und das war nicht Monsanto, das hat die Bio-Lobby ganz allein geschafft.
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Re: Glyphosat

Beitragvon julius » Fr Feb 26, 2016 18:05

Was ist denn mit der Zulassung ? Ist schon was bekannt ?
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Re: Glyphosat

Beitragvon angusy » Fr Feb 26, 2016 18:17

borger hat geschrieben:Für alle, die so denken, gibt es doch eine Alternative – Bio. Es wird viel drüber geredet, aber kaum gekauft. Und den eifrigsten Bio-Predigern glaube ich den eigenen Bio-Konsum am wenigsten.
Für Bio-Konsumenten wäre doch die eigene Lebensmittelsicherheit wichtig. Nur die werden von den einschlägig bekannten Tarnorganisationen der Grünen nie untersucht, man konzentriert sich bei den Untersuchungen voll auf Lebensmittel, die doch schon aus ideologischen Gründen strikt abgelehnt werden.
Also wenn ich Bio-Konsument wäre, dann wäre ich mehr an der Untersuchung von Bio-Lebensmitteln interessiert. Aber bei wackeren Glaubenskriegern, die es mit der eigenen Ernährung nicht so ernst nehmen, sieht das wohl anders aus.
Und nicht nur das, die Bio-Lobby selbst verweigert auch strenge Höchstgrenzen für Bioprodukte. Den deutschen Bioerzeugern schadet das nur, aber raffgierige Händler machen beste Geschäfte mit ausländischen Erzeugnissen dubioser Herkunft. Da liegen die Rückstandswerte oft über denen konventioneller Produkte und niemanden aus der Bio-Lobby stört das. So ist das Platzen der Bio-Blase nur eine Frage der Zeit. Die ganze Hurra-Propaganda in Endlosschleife läuft immer mehr ins Leere. Einfach mal die Kommentare zum Thema lesen, einmal sind es deutlich weniger als noch vor einigen Jahren und dann sind sie nicht mehr durchgängig pro Bio. Das Interesse sinkt und die Glaubwürdigkeit ist dahin – und das war nicht Monsanto, das hat die Bio-Lobby ganz allein geschafft.


Ganz meiner Meinung!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 26, 2016 18:40

Todde hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Mir egal :mrgreen: ,hier wird grundsätzlich nichts über 170° erhitzt,schon seit 20 jahren nicht.


Sack Pflanzkartoffeln aus der USA bestellt und dann kannst Du wieder heiß kochen :mrgreen:


Hat sich wie ein Scherz gelesen, war aber gar nicht so gemeint. :)
Erstens ist das hier im haus wirklich so. Über 150° iss nich. Aus genau dem besagten Grunde.

Zum anderen , und das ist hier das wichtige, spiegelt es einen wichtigen Aspekt in diesem Kompex "10000de Chemikalien und was tun wir ?" wider........... nämlich die Subjektivität.

Also für mich stehen Chemikalien im Vordergrund mit denen ich tagtäglich und in -fast - unmittelbarem Kontakt zu tun habe.
Farbe, Oberflächen, PET-Flaschen ( :mrgreen: mein Lieblingsthema, machen Titten), Beschichtung von konservendosen(kommt mir aus Überzeugung nicht ins Haus)......................
Pflanzenschutzmittel, sprich ein Stoff, der mit ein paar 100 g im Juni auf später 10 to Weizen gespritzt wird,einem Abbauprozess unterliegt, dann irgendwann nach zig Verarbeitungsstufen und Zumischungen anderer Komponenten in einer Konzentration von irgendwelchen Trilliardstel zu mir kommt, stehen in diesem ranking irgendwo............. keine Ahnung , hinterm schwarzen Loch.

Aber das ist die Subjektivität, der eine so , der andere so.
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Fr Feb 26, 2016 18:59

@adefrankl

Nochmal zum Thema Missbildungen bei Ferkeln. Ich habe jetzt einen ausführlichen Bericht über die Wirkung von Mykotoxinen auf das Erbgut gelesen (http://www.vis.bayern.de/ernaehrung/leb ... toxine.htm). Das klingt natürlich einleuchtend, aber Toxine kann der Körper, u.a. im Darm, auch selber aus zugeführter Nahrung bilden (Stichwort Aspartam oder eben Glyphosat).
D.h. die aufgetretenen Missbildungen beim Schweinezüchter Pedersen können genauso gut aufgrund von unverpilztem aber irgendwelche schlechten Stoffe enthaltendem Futter entstanden sein.

Das Stichwort dazu ist der Shikimate-Weg und alle Organismen, die diese biologisch-chemische Reaktion beinhalten (Hefen, Bakterien, Prokaryoten, viele Eukaroyten - außer Säugetieren, Pilze):

THE SHIKIMATE PATHWAY, THE MICROBIOME, AND DISEASE: HEALTH EFFECTS OF GMOS ON HUMANS
The Shikimate Pathway is found in all of the three biological domains of life: Bacteria, Archaea, and Eukarya.
Bacteria include Enterococcus, Firmicutes, Bifidobacteria and others found in the human gut.
Archaea are the most ancient life forms known, one-celled organisms which thrive in extreme environments.
Eukaryotes include algae, yeasts, plants, fungi; all animals including insects, crustaceans, birds, reptiles, amphibians, and fish and all mammals.

The life forms on planet Earth which possess the SHIKIMATE pathway:

all Prokaryotes—essentially every single-celled organism on earth including bacteria and archaea
all Eukaryotes except mammals (rodents, bats, moles, primates, cats, dogs, bears, seals, etc.)
every other life form on the planet is directly harmed and altered biochemically through damage to the ancient Shikimate molecular chain.

http://www.americanherbalistsguild.com/ ... _and_0.pdf

Vor kurzem gab es einen Artikel bei Spiegel.de oder Spektrum.de wo gesagt wurde, dass die Wissenschaft noch viel zu wenig über die Darmflora weiß.
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Re: Glyphosat

Beitragvon StephanB » Fr Feb 26, 2016 19:04

Welfenprinz hat geschrieben:Also für mich stehen Chemikalien im Vordergrund mit denen ich tagtäglich und in -fast - unmittelbarem Kontakt zu tun habe.
Farbe, Oberflächen, PET-Flaschen ( :mrgreen: mein Lieblingsthema, machen Titten), Beschichtung von konservendosen(kommt mir aus Überzeugung nicht ins Haus)......................


Empfehlung dazu: Ein Vortrag des Chemie-Fans Professor Braungart ("Cradle to cradle") bei der IHK Dillenburg:

"Wir sind nicht zu viele - Wir sind nur zu blöd!" Vortrag von Prof. Braungart 2014, Dillenburg (1h09)
https://www.youtube.com/watch?v=SlNG8A7fUfE
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