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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 66 von 135 • 1 ... 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » So Mär 27, 2016 23:50

Todde hat geschrieben:Es gab Zeiten, da wurde Quecke auf dem Stoppel noch mit Feuer bekämpft und man hat das Stoppelfeld einfach angezündet...


Daran möchte ich besonders erinnern! Früher wurden die Flächen bei massiver Verunkrautung flächendeckend abgefackelt.

Dass das mittlerweile verboten ist, vergessen die Ökofaschisten dabei.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Grenzwächter » Mo Mär 28, 2016 8:26

Langholz hat doch wunderbar erklärt wie er es gemeint hat, ich versteh die Aufregung nicht. Für mich wäre es nicht das Problem wenn es kein Glypho mehr gibt für die die sich mal schlau machen es gibt eben bürtige Mittel von Mitbewerbern am Markt.

Das Problem ist eher ich will nach meinem System arbeiten auf biegen und brechen aber nicht meine Fruchtfolge anpassen und ab diesem Moment geht ohne Glyohos nix mehr.

Es gibt Mittel und Wege ohne Glyphos zu wirtschaften aber die sind zumeist nicht Finanziell lukrativ oder man muss seine Ideologie mal überdenken oder über Board werfen.

MfG

Schöne Ostern noch.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Einhorn64 » Mo Mär 28, 2016 8:47

Manche wollen es nicht begreifen:
Den NGOs geht Glyphosat komplett am Allerwertesten vorbei,
das Ziel lautet die Abschaffung des gesamten chem. Pflanzenschutzes.
Dazu greift man das am wenigsten toxische, aber auch am ehesten entbehrliche Mittel an, und versucht alles mögliche und unmögliche um diese "Bastion" zu Fall zu bringen.
Manch blauäugige Kollegen denken ja tatsächlich:" Dann lass uns mal Glyphosat verbieten, es geht auch ohne, andere Mittel wären schlimmer, - dann haben wir unsere Ruhe."

Falsch!
Die nächsten Wirkstoffgruppen stehen schon im Fadenkreuz, und wenn Glyphos erstmal gefallen ist wird der Rest erst Stück für Stück und dann wie eine Lawine wegfallen.

Wehret den Anfängen!
Bisher sind Wirkstoffe nur aufgrund wissenschaftl. Erkenntnisse nicht mehr in Gebrauch, wenn aber allein die Hetze der Ökofaschos bereits ausreicht, dann ist alles zu spät.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Mo Mär 28, 2016 9:56

Einhorn64 hat geschrieben:Wehret den Anfängen!
Bisher sind Wirkstoffe nur aufgrund wissenschaftl. Erkenntnisse nicht mehr in Gebrauch, wenn aber allein die Hetze der Ökofaschos bereits ausreicht, dann ist alles zu spät.


Richtig! Und dafür müssen die Verbraucher begreifen, dass sie selbst was zu verlieren haben. Die Wahlfreiheit zwischen günstigen Lebensmittelpreisen und PSM-frei. Wer das unbedingt so will, der kann schon heute Bio kaufen und entsprechend mehr bezahlen. Der Bio-Anteil an Lebensmitteln liegt allerdings gerade mal bei 3%. Ganz offensichtlich ist die große Masse mit den Erzeugnissen moderner Landwirtschaft sehr zufrieden.
Wer weiterhin die Wahlfreiheit will, darf kein Glypho-Verbot unterstützen, denn damit kommt nur Zwangsbio.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Raider » Mo Mär 28, 2016 10:38

Grenzwächter hat geschrieben:Langholz hat doch wunderbar erklärt wie er es gemeint hat, ich versteh die Aufregung nicht. Für mich wäre es nicht das Problem wenn es kein Glypho mehr gibt für die die sich mal schlau machen es gibt eben bürtige Mittel von Mitbewerbern am Markt.

Das Problem ist eher ich will nach meinem System arbeiten auf biegen und brechen aber nicht meine Fruchtfolge anpassen und ab diesem Moment geht ohne Glyohos nix mehr.

Es gibt Mittel und Wege ohne Glyphos zu wirtschaften aber die sind zumeist nicht Finanziell lukrativ oder man muss seine Ideologie mal überdenken oder über Board werfen.

MfG

Schöne Ostern noch.


Es geht nicht darum ob Du, ich oder sonstwer nicht ohne Glyphosat arbeiten können oder nicht. Es geht darum, dass hier ohne Not ein Wirkstoff verboten werden soll. Heute Glyphosat, morgen ein anderes Mittel. Dass Ackerbau auch ohne Glyphosat geht sollte keiner ernsthaft bestreiten wollen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Grenzwächter » Mo Mär 28, 2016 12:28

Warten wir es mal ab was geschieht ob Verbot hin oder her soviel kann garnicht verboten werden. Glaubt ihr allen Ernstes das sich die großen Konzerne BASF Bayer Syngenta Monsanto ... die Butter von der Politik vom Brot nehmen lassen? Im Leben nicht, in der Politik bekommt immer der mit dem größten Einfluss (Arbeitsplätze) recht und nicht der der am lautesten schreit.

Wenn es um Statistiken geht muss auch Weizen verboten werden der ist laut einigen Wissenschaftlern Krebserregend war neulich Abend im Fehrnsehen. Habe mir den Bericht angesehen. Es kommt halt immer auf die Sichtweise an.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Mo Mär 28, 2016 13:04

Alle Konzerne , die nicht Glyphosat herstellen , könnten ja profitieren. Durch den dann ansteigenden Bedarf an anderen Mitteln. :D

so interessant ich T72 These, dass Monsanto da selbst hintersteckt , finde.
Ich bin immer noch der Meinung, dass die Kampagne von den Schweizern kommt.

Cui bono?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon langholzbauer » Mo Mär 28, 2016 13:20

Jetzt haben einige begriffen, wo ich mit meinem Beitrag hin will.
Auch wenn es eigentlich die Aufgabe der Hersteller ist, so müssen wir als Anwender deutlicher die Vorzüge des chem. Pflanzenschutz für die Gesellschaft aufzeigen.
Aber in der ganzen Glyphos-Disskussion ist es schon kontraproduktiv, wenn hier einige User schreiben, daß sie Ausfallgetreide oder aufgelaufenen Raps mit der chem.Keule bekämpfen und danach trotzdem zur Saat konvetionell tiefe Bodenbearbeitung durchführen.
Wer so vorgeht, der sollte das dann nicht noch an die große Glocke hängen.
Denn hier lesen auch "Öko-Faschisten" mit, die Ahnung von Ackerbau haben.
Und die warten nur auf Beweise zu der These vom unnötigen übertriebenen Chemieeinsatz!
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Glyphosat

Beitragvon Raider » Mo Mär 28, 2016 13:29

langholzbauer hat geschrieben:Aber in der ganzen Glyphos-Disskussion ist es schon kontraproduktiv, wenn hier einige User schreiben, daß sie Ausfallgetreide oder aufgelaufenen Raps mit der chem.Keule bekämpfen und danach trotzdem zur Saat konvetionell tiefe Bodenbearbeitung durchführen.
!


Sagt wer?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Mo Mär 28, 2016 14:01

Raider hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Aber in der ganzen Glyphos-Disskussion ist es schon kontraproduktiv, wenn hier einige User schreiben, daß sie Ausfallgetreide oder aufgelaufenen Raps mit der chem.Keule bekämpfen und danach trotzdem zur Saat konvetionell tiefe Bodenbearbeitung durchführen.
!


Sagt wer?


Der Frage schließe ich mich an.

Jeder Rapsanbauer weiß, dass nach der Bodenbearbeitung quasi nichts mehr an Regenwurmfutter an der Oberfläche verbleibt. Mit jedem Bodenbearbeitungsgang schwindet immer mehr davon. Zusätzlich wird UNNÖTIG viel Stickstoff mineralisiert (Rapsstroh ist sehr leicht verdaulich und der Sauerstoffeintrag beim bearbeiten legt bei den Miroorganismen den Turbo ein), der zugleich der Auswaschung im Winter unterliegt. Und wir wissen, dass da im Herbst mal schnell 100kg N mineralisiert werden können. Der Weizen nimmt allerdings im Herbst kaum noch etwas davon auf.

Direktsaat wäre bei der Rapsfolgekultur das non plus ultra, allerdings fehlt mir dazu die nötige Technik. Aber selbst mit meiner Technik kann ich die Mineralisation minimieren und gleichzeitig viel für die Regenwürmer obendrauf liegen lassen. Und das dank Glyphosat!

So kann man Rapsweizen drillen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mo Mär 28, 2016 17:03

Grenzwächter hat geschrieben:Warten wir es mal ab was geschieht ob Verbot hin oder her soviel kann garnicht verboten werden.


Dir scheinen die Gefahren von Wirkstoffen nicht all zu sehr bekannt.
Wenn Glyphosat verboten wird, dann kann auf dieser Grundlage so gut wie jeder Wirkstoff nicht zugelassen bleiben.
Momentan laufen Revisionen für eigentlich alle Wirkstoffe, von vielen werden wir uns eh verabschieden müssen.

Mal eine umfangreiche Liste, welche Wirkstoffe eventuell demnächst verschwinden:
http://www.bauernverbandsh.de/fileadmin ... itteln.pdf

Kann sich jeder auszählen was das bedeutet. Die restlichen Wirkstoffe werden dann noch 4, 5 Jahre nutzbar sein und werden dann vermutlich an Wirkung einbüßen.
Sollte Glyphosat verboten werden, dann wird die Spendenindustrie jeden beliebigen Wirkstoff bekämpfen können, denn die sind nun mal meist gesundheitlich bedenklicher oder umweltschädigender.

Glaubt ihr allen Ernstes das sich die großen Konzerne BASF Bayer Syngenta Monsanto ... die Butter von der Politik vom Brot nehmen lassen? Im Leben nicht, in der Politik bekommt immer der mit dem größten Einfluss (Arbeitsplätze) recht und nicht der der am lautesten schreit.


Warum kommen kaum noch neue Wirkstoffe auf den Markt?
Warum sollten die Konzerne hohe 2stellige Millionensummen ausgeben für eine Zulassung, wenn dann nicht sicher ist, ob diese Kosten wieder reinkommen?
BASF, Bayer und Monsanto werden nicht mehr lange 3 Agrarkonzerne sein, Syngenta wurde schon von den Chinesen geschluckt.
BASF will DuPont? Monsanto die Agrarsparte von Bayer.
Wer sagt, dass die noch viel in synthetischen Pflanzenschutz investieren? Momentan fließen die Investitionen in EM und Biotechnologie.
Die Konzerne werden auch ohne billige Herbizide auskommen, verkaufen die halt mehr Saatgut und Biotechnologien.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Freakshow » Mo Mär 28, 2016 18:40

Todde hat geschrieben:
Mal eine umfangreiche Liste, welche Wirkstoffe eventuell demnächst verschwinden:
http://www.bauernverbandsh.de/fileadmin ... itteln.pdf



Wenn man sich das so durchliest müssten alle Anwender schon längst schwer krank oder mindestens impotent sein... Schließlich bekommen WIR tausend mal höhere Dosen ab als jeder Verbraucher. Und ausgerechnet wir als Hochrisikogruppe sind FÜR diese Mittel. Schön blöd eigentlich.
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Re: Glyphosat

Beitragvon kerby499 » Mo Mär 28, 2016 19:25

Du bist doch nur dafür weil es dir alles so schön leicht macht und Du keinen Bock hast zu pflügen...gibs wenigstens zu ...
Wenn jemand mehr als 5000 Posts aufweisen kann heisst das nicht, dass er viel Ahnung hat, sondern nur, dass er zu allem seinen Senf geben muss
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mo Mär 28, 2016 19:28

kerby499 hat geschrieben:Du bist doch nur dafür weil es dir alles so schön leicht macht und Du keinen Bock hast zu pflügen...gibs wenigstens zu ...


Soll das jetzt ein fachlicher Beitrag sein oder plapperst Du mal einfach was nach?
Fachlich kann er eigentlich nicht sein.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Freakshow » Mo Mär 28, 2016 19:42

kerby499 hat geschrieben:Du bist doch nur dafür weil es dir alles so schön leicht macht und Du keinen Bock hast zu pflügen...gibs wenigstens zu ...


Du pflügst doch nur weil es dir alles so schön leicht macht und du keinen Bock hast zu denken...gibs wenigstens zu...

Oder halt: vermutlich machst du in Richtung Ackerbau schlicht GAR NIX, oder?!
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