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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Glyphosat

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Apr 13, 2016 19:35

Rohana hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Und da sind wir doch genau bei der Geistesspaltung unserer Gesellschaft. Jeder will "sichere" Lebensmittel, aber kaum jemand will wirklich den hohen Aufwand ohne PSM bezahlen!

This is it. Ich bin kein Freund von dem Zeugs, aber sehe ja ein dass wir den Wirkstoff brauchen - mindestens für "Notfälle". Fänds allerdings toll wenn Glyphosat für Privatanwender verboten werden würde...


... und ausnahmslos zur Sikkation!
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Re: Glyphosat

Beitragvon Freakshow » Mi Apr 13, 2016 19:50

Leute, ruhig bleiben noch ist nix entschieden. Würde mich nicht wundern wenn da noch das ein oder andere demagogische As im Ärmel der üblichen Verdächtigen lauert. Rückstände im Klopapier, Tabak oder Cannabis um nur einige Gedankenanstöße zu geben...
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Mi Apr 13, 2016 20:38

Rohana hat geschrieben:This is it. Ich bin kein Freund von dem Zeugs, aber sehe ja ein dass wir den Wirkstoff brauchen - mindestens für "Notfälle". Fänds allerdings toll wenn Glyphosat für Privatanwender verboten werden würde...


Was verstehst du unter Notfällen?
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Re: Glyphosat

Beitragvon borger » Mi Apr 13, 2016 21:02

Ferengi hat geschrieben:Was verstehst du unter Notfällen?

Jeder Glyphosateinsatz ist ein Notfall, wenn da nix ist, bringt das Spritzen auch nix. Überall wo Glyphosat gespritzt wird, sieht man auch warum es gespritzt wird. Das ist sogar der Süddeutschen aufgegangen, deshalb zeigen sie lieber eine Spritze im blühendem Rapsfeld, die bestimmt kein Glyphosat spritzt. Kein Versehen, diese falsche Zuordnung soll sich einprägen – zur Meinungsmanipulation.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mi Apr 13, 2016 21:17

langholzbauer hat geschrieben:Aber mit Glyphos ist es halt einfacher, billiger und leichter ackerbauliche Sünden(egal ob Vorbesitzer oder selbst gemacht) auszugleichen.


Einfach jegliche Beseitigung von Unkraut verbieten, dann wird die Welt bunter und hungriger.

Und mal ganz ehrlich; bei den aktuellen Agrarpreisen kann kaum jemand eine verqueckte Ackerfläche ohne G... wirtschaftlich sanieren !


Zu mindest kann man solche Flächen ökologischer sanieren, als früher mit Feuer, Egge und Pflug.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Freakshow » Mi Apr 13, 2016 21:41

Todde hat geschrieben:
Einfach jegliche Beseitigung von Unkraut verbieten, dann wird die Welt bunter und hungriger.


Bin dafür! Der Beruf des Landwirts hätte auch plötzlich wieder einen ganz anderen Stellenwert :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Kyoho » Do Apr 14, 2016 8:48

"Agrarminister Schmidt setzt das vollkommen falsche Signal, wenn er ausgerechnet jetzt die deutsche Zustimmung zur Glyphosat-Zulassung ankündigt. Diese Woche werden sich voraussichtlich die Länder-Agrarminister und das Europaparlament deutlich gegen die übereilte Neuzulassung des Universal-Pflanzenvernichters positionieren", erklärte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. Schmidt dagegen pfeife auf die Bewertung der ECHA-Experten und wolle "offenbar auf Biegen und Brechen" zusammen mit der EU-Kommission "die ganz schnelle Entscheidung pro Glyphosat".


http://www.freenet.de/finanzen/nachrichten/bundesregierung-will-glyphosat-offenbar-mit-einschraenkungen-erlauben_5374356_4710836.html
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Apr 14, 2016 12:09

Der Giftzwerg Glypho Harry Ebner glänzt in Sozialen Netzwerken durch Unsachlichkeit und weigert sich Alternativen zu nennen, die keine negative Folge für Gesundheit und Umwelt nach sich ziehen würde. Seine Daseinsberechtigung scheint ausschließlich durch unsachliche Propaganda gegen Gentechnik und Glyphosat zu bestehen, vielleicht wird mit der Zulassung der Kampfbegriff Glyphosat ein wenig aus den Medien verschwinden und es kehrt wieder mehr Sachlichkeit ein, das dürfte Glypho Harry nicht passen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Fr Apr 15, 2016 20:48

Ausgerechnet der Verband Wohneigentum (Bundesverband der Eigenheimbesitzer) hält seine Mitglieder für unfähig, den sachgerechten Umgang mit Glyphosat zu erlernen. Das hätte kein Kabarettist besser hinbekommen:

Unkrautchemikalie Glyphosat: Verband Wohneigentum plädiert für Nichtzulassung
Der Verband Wohneigentum setzt sich zusammen mit Umwelt- und Verbraucherschützern weiterhin für ein umfassendes Glyphosat-Verbot im Haus- und Kleingartenbereich, auf öffentlichen Flächen sowie in der Landwirtschaft ein.
[...]
Es greift sichtbar in Flora und Fauna ein: durch die gezielte und umfassende Vernichtung von Pflanzen leidet die einheimische Pflanzenvielfalt schwerwiegend. Damit gehen Nahrungsquellen für Insekten, Vögel und Kleinsäuger verloren, was zum Artensterben beiträgt.
[...]
Eine bundesweite Umfrage unter Eigenheimbesitzern zum Thema Pflanzenschutz zeigte im Jahr 2014, dass die Anwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln auch im privaten Garten weit verbreitet ist - sei es aus Unkenntnis, sei es aus Gewohnheit. Laut Auskunft unserer Gartenberater stellt auch hier besonders Glyphosat eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Nicht zuletzt, weil gerade Unkrautbekämpfungsmittel mit diesem Wirkstoff häufig auf Flächen wie Wegen und Zufahrten angewendet werden, obwohl sie in Deutschland dort heute schon nicht zugelassenen sind. Denn von hier aus kann Glyphosat, welches als schädlich für Wasserorganismen gilt, durch Abwaschung direkt in Gewässer gelangen. Dem gilt es durch ein klares Verbot des Einsatzes von glyphosathaltigen Mitteln und Information über alternative, naturverträgliche Methoden der Unkrautverminderung vorzubeugen.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Fr Apr 15, 2016 20:55

Willst du etwa leugnen das er recht hat?

Welcher Privatanwender ist denn wirklich Sachkundig!?
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Glyphosat und Herbizide sind böse

Beitragvon adefrankl » Fr Apr 15, 2016 21:05

Es ist doch offensichtlich warum Glyphosat (als eines der ungiftigsten Herbizide) bekämpft wird. Es steht doch eigentlich stellvertretend für die gesamte chemische Unkrautbekämpfung. Und diese ist offensichtlich böse.
Denn diese steht der ökologischen Willkommenskultur für Giftpflanzen einfach im Wege. Wie sollen sonst Tropan-Alkaloide und ähnliche Giftstoffe die Nahrung bereichern können. Dagegen sind doch irgendwelche Nanospuren von Pflanzenschutzmitteln einfach langweilig. Da passiert ja gar nichts außer einige inszenierte Skandale in der Presse. Mit mehr Giftpflanzen in der Nahrung gibt es dagegen was zu erleben auch mit echten Gesundheitsschäden und auch mal mit Toten. Würzen kann man das ganze dann noch mit naturbelassenen Biosprossen, falls einem es noch nicht aufregend genug ist.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Glyphosat und Herbizide sind böse

Beitragvon Todde » Fr Apr 15, 2016 21:12

adefrankl hat geschrieben:Es ist doch offensichtlich warum Glyphosat (als eines der ungiftigsten Herbizide) bekämpft wird. Es steht doch eigentlich stellvertretend für die gesamte chemische Unkrautbekämpfung. Und diese ist offensichtlich böse.
Denn diese steht der ökologischen Willkommenskultur für Giftpflanzen einfach im Wege. Wie sollen sonst Tropan-Alkaloide und ähnliche Giftstoffe die Nahrung bereichern können. Dagegen sind doch irgendwelche Nanospuren von Pflanzenschutzmitteln einfach langweilig. Da passiert ja gar nichts außer einige inszenierte Skandale in der Presse. Mit mehr Giftpflanzen in der Nahrung gibt es dagegen was zu erleben auch mit echten Gesundheitsschäden und auch mal mit Toten. Würzen kann man das ganze dann noch mit naturbelassenen Biosprossen, falls einem es noch nicht aufregend genug ist.


Warum wird eigentlich nicht über das seit 2015 von der EU gestartete Tropan Monitoring berichtet?
Will von diesem tatsächlichem Problem niemand was hören, weil das tatsächlich tödlich enden kann?
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Re: Glyphosat und Herbizide sind böse

Beitragvon Mad » Fr Apr 15, 2016 22:41

Todde hat geschrieben:Warum wird eigentlich nicht über das seit 2015 von der EU gestartete Tropan Monitoring berichtet?
Will von diesem tatsächlichem Problem niemand was hören, weil das tatsächlich tödlich enden kann?


Du weißt genau, dass man damit zwar Angst machen könnte, es aber bewusst totgeschwiegen wird. Immerhin sind die Tropanalkaloide ein Problem der Bios, und die gilt es um jeden Preis zu schützen.

Bloß nicht über Bio mit den tatsächlichen lebensbedrohlichen Fakten reden, sonst platzt die Seifenblase und mit ihr milliarden Spendengelder.

Bestes Beispiel sind immer noch die Biosprossen. Wenn die Bevölkerung wüsste, was ihnen diesbezüglich vorenthalten wurde, würde niemand mehr sowas essen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat und Herbizide sind böse

Beitragvon marius » Fr Apr 15, 2016 22:48

Mad hat geschrieben:Bloß nicht über Bio mit den tatsächlichen lebensbedrohlichen Fakten reden, sonst platzt die Seifenblase und mit ihr milliarden Spendengelder.



Bio kann garnicht teuer genug sein. Das wird immer mehr gekauft.
Free from lautet die Devise der Zukunft. Das ist der Renner.

Die kleine Unterschicht wird nach wie vor Konvesntionell kaufen, aber neben der Oberschicht schwenkt langsam die gesamte Mittelschicht komplett zu bio, vegetarier, vegan, laktosefrei um. Und das Konsequent.

Und wenn noch Konventionell, dann werden auch dort die Standarts immer höher, ausgelöst durch den LEH mit seinen internen Forderungen, was ich neulich genauer erklärt hatte.

Umso mehr biofreundlich, also mehr free from, umso besser.

Das Theme Glyphosat ( free from ) wird es sehr bald in die Chefetagen des LEH schaffen und der wird sich sicher was ausdenken wie er diese Erzeuger, die noch mit Glyphos arbeiten, ausbooten kann aus seiner Produktpalette ...
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Re: Glyphosat

Beitragvon marius » Fr Apr 15, 2016 22:55

langholzbauer hat geschrieben:Ich war hier ja schon mal aufgelaufen, weil ich mich ähnlich kritisch gemeldet habe.
Aber mit Glyphos ist es halt einfacher, billiger und leichter ackerbauliche Sünden(egal ob Vorbesitzer oder selbst gemacht) auszugleichen.
Und mal ganz ehrlich; bei den aktuellen Agrarpreisen kann kaum jemand eine verqueckte Ackerfläche ohne G... wirtschaftlich sanieren !
Und da sind wir doch genau bei der Geistesspaltung unserer Gesellschaft. Jeder will "sichere" Lebensmittel, aber kaum jemand will wirklich den hohen Aufwand ohne PSM bezahlen!


Meine Worte. Wobei die Bioeinkäufer schon mehr bezahlen und diese Schicht wächst rasant an.

Wenn man einen Queckenacker zupachten würde ist das noch ein Grund für Glyphosateinsatz.
Ansonsten braucht ein Ackerbauer mit Fachkentnissen und halbwegs vernünftiger Technik sicher kein Glyphosat.
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