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Grüne Ökofaschisten

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Mär 30, 2013 22:31

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Da die Landwirte aber zu dämlich waren gescheite Preisanstiege durchzusetzen, sacken stattdessen die Energiekonzerne das Geld ein.

Das ist pure Blasphemie! Der deutsche Bauer ist per Geburt und per se die Quelle alles Wissens. Deshalb sind auch in den letzten hundert Jahren 90% der Höfe pleite gegangen. Seitdem suchen die Verbandsfürsten fieberhaft nach den Schuldigen für dieses Mega-Desaster.

Bislang wurden nur die dummen Verbraucher, ungebildete Grünen-Politiker und bauernfeindlichen Journalisten erkannt und entsprechend abgewatscht.
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon forenkobold » Sa Mär 30, 2013 22:34

Jochens Bruder hat geschrieben:
Hobbit-Hunter hat geschrieben:Da die Landwirte aber zu dämlich waren gescheite Preisanstiege durchzusetzen, sacken stattdessen die Energiekonzerne das Geld ein.

Das ist pure Blasphemie! Der deutsche Bauer ist per Geburt und per se die Quelle alles Wissens. Deshalb sind auch in den letzten hundert Jahren 90% der Höfe pleite gegangen. Seitdem suchen die Verbandsfürsten fieberhaft nach den Schuldigen für dieses Mega-Desaster.

Bislang wurden nur die dummen Verbraucher, ungebildete Grünen-Politiker und bauernfeindlichen Journalisten erkannt und entsprechend abgewatscht.

Hähh??? :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock:
du scheinst aber komische Statistiken zu haben..... :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Mär 30, 2013 22:45

forenkobold hat geschrieben:Also ich habe insgesamt 18 Hektar die ganz ohne Subventionen mit Billiglöhnern und mit dritte-welt-umweltstandards und -vorschriftenGewinn machen, wieviel hast du? Das mit der Wissensbefreitheit ist nicht so schlimm, es gibt ja schließlich geborene Universalgenies wie dich, die richten das schon wieder. :prost:



Beitrag verbessert um ihm einen sinn zu geben[/quote]
Ja, der Sinn deines Postings besteht darin dich als Vollidiot zu outen. Da Selberdenken offensichtlich nicht dein Fachgebiet ist hier mal eine kleine Hilfestellung für bildungsferne Zeitgenossen: Wie würde unsere hier im Forum dokumentierte Maispflanzung wohl angelegt sein wenn wir 500 €/ha Bettelgeld vom Steuerzahler bekämen und eine Infrastruktur, Lohnniveau und Massenkaufkraft wie in Deutschland hätten?

Ja, du Klugscheißer, wenn meine Oma Eier hätte wäre sie mein Opa.
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon forenkobold » Sa Mär 30, 2013 22:55

Jochens Bruder hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Also ich habe insgesamt 18 Hektar die ganz ohne Subventionen mit Billiglöhnern und mit dritte-welt-umweltstandards und -vorschriftenGewinn machen, wieviel hast du? Das mit der Wissensbefreitheit ist nicht so schlimm, es gibt ja schließlich geborene Universalgenies wie dich, die richten das schon wieder. :prost:



Beitrag verbessert um ihm einen sinn zu geben

Ja, der Sinn deines Postings besteht darin dich als Vollidiot zu outen. Da Selberdenken offensichtlich nicht dein Fachgebiet ist hier mal eine kleine Hilfestellung für bildungsferne Zeitgenossen: Wie würde unsere hier im Forum dokumentierte Maispflanzung wohl angelegt sein wenn wir 500 €/ha Bettelgeld vom Steuerzahler bekämen und eine Infrastruktur, Lohnniveau und Massenkaufkraft wie in Deutschland hätten?

Ja, du Klugscheißer, wenn meine Oma Eier hätte wäre sie mein Opa.


Jetzt schläfst mal Deinen Reisschnapsrausch aus und dann übst ertmal das richtige Zitieren. Wenn Du DAS dann schaffst, übst Du einen anderen Umgangston.
Und wenn du DAS alles geschafft hast und immer noch nüchtern bist, liest dir Deinen Mist nochmal durch und kommst zu dem Ergebnis, dass bei hiesigem Lohnniveau Dein Experiment, das Dir soviel Kaufkraft für Fusel beschert, garnicht möglich wär. Selbst wenn Du 500 Euro bekämst (wie kommst du eigentlich auf die zahl?) würde das nicht reichen, deine leute zu bezahlen. Also freu Dich, dass du in guter alter Kolonialherrenmanier mit billigen Leuten günstig Waren produzieren kannst, für die du im Verkauf soviel bekommst wie die unter hiesignen Bedingungen produzierenden Landwirte. PROOOST.
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Jochens Bruder » So Mär 31, 2013 7:10

forenkobold hat geschrieben: und immer noch nüchtern bist, liest dir Deinen Mist nochmal durch und kommst zu dem Ergebnis, dass bei hiesigem Lohnniveau Dein Experiment, das Dir soviel Kaufkraft für Fusel beschert, garnicht möglich wär.

Ich weiß ja nicht was du so intus hattest oder geraucht hast. Hättest du das Eingangs-Posting vom Mais-Thread gelesen wäre dir dein peinlicher Kommentar erspart geblieben. Zitat:

"Hallo zusammen, wir bereiten hier auf den Philippinen ein Großexperiment (ca. 3,5 ha) im Körnermaisanbau vor. Es wird eine Kombination von Bio/Konvi, Maschinen- und Handarbeit, High- und Low Tec. Wir müssen die örtlichen Möglichkeiten optimal nutzen, denn das Ziel heißt: Über 10 t/ha. Kleinbauern schaffen hier nur 2-4 t/ha, Großbauern mit Kapital, Maschinen und know-how 8-10 t/ha.

An Maschinen steht uns nur ein alter LU Trecker zur Verfügung der nur pflügen und grubbern kann. Alles andere muß in Handarbeit gemacht werden. Die Kosten für LU, Hybrid-Saatgut und Mineraldünger entsprechen denen in Deutschland, ebenso die Maispreise von derzeit ca. 230 €/t. Den Riesenunterschied gibt es bei den Lohnkosten von nur ca. 3 €/Tag und den geringen Trocknungskosten (Sonnentrocknung)."
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon elchtestversagt » So Mär 31, 2013 7:48

Deine Experimente in allen Ehren; aber du versuchst zwei völlig verschiedene Märkte; Konsumentenverhalten; Arbeitsbedingungen und wer weiss was sonst auf eine Ebene zu stellen.
Wir hören gerne von deinen Ergebnissen und Erfahrungen von der anderen Seite dieser Erde; dennoch bleibt die Frage; warum machst du sowas nicht hier in Deutschland?
Du brauchst hier auch keine Subventionen annehmen; das ist keine Pflicht.
Erst dann kannst du beides vergleichen.Und jetzt komm nicht mit dem Spruch " geht hier nicht; weil..."
Du brauchst auch hier keine Traktoren; Billigstlohner kommen aus Bulgarien und Rumänien( für drei Euro zzgl. 4 Euro Sozialleistungen pro Stunde); na ja; zwei Ernten wird schwierig...Vielleicht hast du dann ja den Stein des Weisen gefunden; weil wir dann 200% Höfesteigerung pro Jahr haben; alle plötzlich Landwirte werden wollen...
Erst dann werden wir voller Demut deine Gottheit anerkennen.
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Welfenprinz » So Mär 31, 2013 8:09

Dieser Streit darum , ob welche Landwirte die anderen wie gut oder wie schlecht vertreten ist irgendwie uralt und ich glaube den werden wir auch nciht los. :)
Mein Lehrchef war Kreislandwirt, Vorsitzender von weissdergeierwieviel ERzeugerorganisationen, Beregnungsverband, etc..... und stand, da er in seiner Gegend einer der ersten war, der die Kühe a bgeeschafft hatte, unter Generalverdacht, dass er nur die Interessen "grossen" Ackerbaubetriebe vertritt.

Er seinerseits :mrgreen: schimpfte wie ein Rohrspatz über den Landwirtschaftsminister Glup und wünschte sich händeringend den SPD-Landwirtschaftsminister Bruns zurück, mit dem definitiv ein besseres Zusammenarbeiten auf politischer Ebene möglich war. Naja, usw undsofort.

Mein Eindruck insgesamt über die Jahrzehnte ist allerdings auch der, dass unser bErufsverband(und Ausbildung Lehre und Verbände) sich tendenziell zu sehr in die Richtung bewegen, dass Subventionen und Unterstützung erhaschen die Hauptaufgabe ist.
Wir erleben jetzt seit 3 Jahrzehnten, dass das Untrstützungsniveau - die Subventionen auf EU-Basis vor allem- heruntergefahen wird, sich die EU Landwirtschaft in grober Richtung "freie Marktwirtschaft" bewegt.
Schaue ich in andere Bereiche, die unter freien BEdingungen arbeiten, sehe ich, dass es den 3-Mann-Stahlbaubetrieb im Nachbarort genauso gibt wie den Anlagenbaukonzern xy (ABB meinetwegen).
Warum soll dass in der Landwirtschaft nicht möglich sein. Warum wird immer noch dieses despektierliche Wort "Nische" oder "Einzelkämper" für Leute benutzt, die mit Kreativität, Risiko und Willen ihren eigenen Weg abseits der STrukturwandelsideologie suchen.
Kapier ich nciht. :(
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Jochens Bruder » So Mär 31, 2013 8:35

elchtestversagt hat geschrieben:Deine Experimente in allen Ehren; aber du versuchst zwei völlig verschiedene Märkte; Konsumentenverhalten; Arbeitsbedingungen und wer weiss was sonst auf eine Ebene zu stellen.

Wo bitteschön versuche ich das? Nach der Ernte werden wir genau wissen wie hoch die Lohnkosten waren bzw. wieviel Arbeitszeit benötigt wurde. Klar ist aber dass diese Methode in Deutschland nicht funktioniert, auch nicht mit 3 EURO Stundenlohn und alle möglichen Prämien. Es wäre auch unsinnig das zu probieren da z.B. in Deutschland Maschinen verfügbar sind und sich jeder Acker mit diesem Equipment erreichen lässt.

Zweck unserer Demo-Farm ist es Methoden zu testen die mittellosen Kleinbauern mit abgelegenen, nur über Trampelpfade erreichbaren Feldern, bessere Einkommensmöglichkeiten bieten. Das beschränkt sich nicht nur auf technische Aspekte sondern auch auf Dinge wie Nachernte, Finanzierung und Vermarktung. Es ist eine extrem komplexe Angelegenheit bei der man sich durch Fehlschläge nicht aus dem Konzept bringen lassen darf. Und schon überhaupt nicht von bösartigen Anfeindungen hier im Forum.
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Jochens Bruder » So Mär 31, 2013 12:18

Welfenprinz hat geschrieben:Schaue ich in andere Bereiche, die unter freien BEdingungen arbeiten, sehe ich, dass es den 3-Mann-Stahlbaubetrieb im Nachbarort genauso gibt wie den Anlagenbaukonzern xy (ABB meinetwegen).
Warum soll dass in der Landwirtschaft nicht möglich sein. Warum wird immer noch dieses despektierliche Wort "Nische" oder "Einzelkämper" für Leute benutzt, die mit Kreativität, Risiko und Willen ihren eigenen Weg abseits der STrukturwandelsideologie suchen.
Kapier ich nciht. :(


Vieleicht liegt das daran dass Kinder immer versuchen ihren Eltern nachzueifern. Auf einem Bauernhof wachsen die Kinder ja quasi auf der Arbeitsstelle der Eltern auf und werden daher meistens selber Landwirt, zumal sie ja auch noch den Hof erben. Ist dann auch noch der Ehepartner Landwirt und der private Kontakt besteht ebenfalls überwiegend zu Landwirten, dann ergibt das ein exzellentes Fachwissen. Allerdings oftmals gepaart mit einer gewissen Betriebsblindheit.

Aus diesem Grund schicken viele erfolgreiche Familienunternehmer in der freien Wirtschaft ihre Kinder in andere Firmen bevor sie den elterlichen Betrieb übernehmen. Hinzu kommt dann noch dass man im Gegensatz zu Bauernfamilien nicht mit mehreren Generationen in einem Haus lebt und der Ehepartner nur sehr selten aus derselben Branche ist.

Kürzlich lief eine TV-Reportage über innovative und erfolgreiche kleine bäuerliche Familienbetriebe. Fast überall kamen die neuen Ideen von ausserhalb, also meistens durch Einheirat fachfremder Ehepartner, Kinder die zeitweise ausserhalb des Hofes lebten oder studierten usw.

Für diese Thesen spricht die Tatsache dass es nur extrem wenige Quereinsteiger in der Landwirtschaft gibt und die Zahl innovativer Betriebe vergleichsweise gering ist.
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon forenkobold » So Mär 31, 2013 12:40

Mußt Du mit Dich andauernd mit solchen dümmlichen Analysen zum Clown machen?
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Frankenbauer » So Mär 31, 2013 16:38

Jochens Bruder hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Schaue ich in andere Bereiche, die unter freien BEdingungen arbeiten, sehe ich, dass es den 3-Mann-Stahlbaubetrieb im Nachbarort genauso gibt wie den Anlagenbaukonzern xy (ABB meinetwegen).
Warum soll dass in der Landwirtschaft nicht möglich sein. Warum wird immer noch dieses despektierliche Wort "Nische" oder "Einzelkämper" für Leute benutzt, die mit Kreativität, Risiko und Willen ihren eigenen Weg abseits der STrukturwandelsideologie suchen.
Kapier ich nciht. :(


Vieleicht liegt das daran dass Kinder immer versuchen ihren Eltern nachzueifern. Auf einem Bauernhof wachsen die Kinder ja quasi auf der Arbeitsstelle der Eltern auf und werden daher meistens selber Landwirt, dann gäbe es nicht den unvermeidlichen Strukturwandel zumal sie ja auch noch den Hof erben kann auch immer nur einer und leider sind die Betriebe oft zu klein um zwei Familien davon leben zu lassen. . Ist dann auch noch der Ehepartner Landwirt und der private Kontakt besteht ebenfalls überwiegend zu Landwirten, dann ergibt das ein exzellentes Fachwissen Stimmt alle Landwirte sind Eigenbrötler, die nie über ihren Tellerrand schauen, leider hast Du auch hier wieder Unrecht, ich kenne keine Kollegen, die nicht einen großen außerlandwirtschaftlichen Freundeskreis haben.. Allerdings oftmals gepaart mit einer gewissen Betriebsblindheit.

Aus diesem Grund schicken viele erfolgreiche Familienunternehmer in der freien Wirtschaft ihre Kinder in andere Firmen bevor sie den elterlichen Betrieb übernehmen. In der Landwirtschaft ist die Fremdlehre Standard, im Gegenteil die meisten Lehrlinge lernen sogar in mehreren Betrieben. Hinzu kommt dann noch dass man im Gegensatz zu Bauernfamilien nicht mit mehreren Generationen in einem Haus lebt und der Ehepartner nur sehr selten aus derselben Branche ist. Früher wurde Feld zu Feld verheiratet, heute ist der außerlandwirtschaftliche Partner Standard.

Kürzlich lief eine TV-Reportage über innovative und erfolgreiche kleine bäuerliche Familienbetriebe. Fast überall kamen die neuen Ideen von ausserhalb, also meistens durch Einheirat fachfremder Ehepartner, Kinder die zeitweise ausserhalb des Hofes lebten oder studierten usw.

Für diese Thesen spricht die Tatsache dass es nur extrem wenige Quereinsteiger in der Landwirtschaft gibt und die Zahl innovativer Betriebe vergleichsweise gering ist.


Du solltest Dich mal umschauen, was wirklich auf den Höfen abgeht und das dann auch verstehen, bevor Du versuchst die Wirtschaftsbranche zu analysieren, in der bzw. deren nachgelagerten Betrieben immer noch die meisten Menschen arbeiten. Leider wird diese wirtschaftliche Bedeutung gerne ausgeblendet, ABER was wäre, wenn jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland verschwände?


Gruß

Werner
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Apr 01, 2013 19:53

Frankenbauer hat geschrieben:Du solltest Dich mal umschauen, was wirklich auf den Höfen abgeht und das dann auch verstehen, bevor Du versuchst die Wirtschaftsbranche zu analysieren, in der bzw. deren nachgelagerten Betrieben immer noch die meisten Menschen arbeiten. Leider wird diese wirtschaftliche Bedeutung gerne ausgeblendet, ABER was wäre, wenn jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland verschwände?

Die Schuld am Höfesterben wird ja immer gerne dem ominösen Strukturwandel in die Schuhe geschoben. Genau wie Mißernten, da ist immer ausschließlich der Klimawandel schuld. Vieleicht sollte man einmal analysieren welche Betriebe es geschafft haben die letzten 60 Jahre zu überleben. Allerdings nur diejenigen die ihren Kinder keinen Schuldenberg hinterlassen haben.

In den letzten 60 Jahren hat es in allen Branchen einen Strukturwandel gegeben. Teilweise noch viel heftiger als in der Landwirtschaft. Ich denke da nur mal an die subventionierten Importe aus China, die Einführung der Computer usw. Trotzdem haben die meisten Branchen diese gravierenden Umwälzungen besser überstanden als die eigentliche Landwirtschaft. Die nachgelagerten Bereiche sind ein anderes Thema, da gibt es jede Menge Innovation. Nur sind da nur höchst selten klassischen Bauern am Erfolg beteiligt.
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Apr 01, 2013 20:03

forenkobold hat geschrieben:Mußt Du mit Dich andauernd mit solchen dümmlichen Analysen zum Clown machen?

Könntest du dich evtl. mal durch einen fachlich fundierten Beitrag zum Thema nützlich machen oder willst du nur dummschwätzen?

Na ja, was soll man von einem Hartz IV Empfänger erwarten der in einer feuchten Kellerwohnung auf seinen Tod wartet und seinen Lebensinhalt bis dahin daraus bezieht anonym andere Leute zu diffamieren. Kann ja sein das ich mich irre aber solange du anonym bist musst du mit diesem Generalverdacht leben. Ist so ähnlich wie mit Spionen und Partisanen, die haben vor dem Standgericht auch kein rechtsstaatlich sauberes Verfahren zu erwarten.
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Apr 01, 2013 20:14

Hobbit-Hunter hat geschrieben:
Warte mal ab wenn die Zinsen wieder auf 8 oder gar 10% hochgehen.

Ja, dann sind die Banken und die Regierung schuld am Elend und es wird um zusätzliche Subventionen vom Steuerzahler gebettelt. Schließlich sind ja auch die über- oder fehlinvestierten Höfe die Hand die die verblödeten Verbraucher füttert. Sozusagen systemrelevant. Wobei sich die ketzerische Frage stellt: Was ist mit der Systemrelevanz wenn sich das System, z.B. wegen Unfinanzierbarkeit, ändert?
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Re: Grüne Ökofaschisten

Beitragvon Frankenbauer » Mo Apr 01, 2013 20:41

Jochens Bruder hat geschrieben:
Frankenbauer hat geschrieben:Du solltest Dich mal umschauen, was wirklich auf den Höfen abgeht und das dann auch verstehen, bevor Du versuchst die Wirtschaftsbranche zu analysieren, in der bzw. deren nachgelagerten Betrieben immer noch die meisten Menschen arbeiten. Leider wird diese wirtschaftliche Bedeutung gerne ausgeblendet, ABER was wäre, wenn jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland verschwände?

Die Schuld am Höfesterben wird ja immer gerne dem ominösen Strukturwandel in die Schuhe geschoben. Der Strukturwandel wurde 1968 durch den Mansholt- Plan beschlossen, weil die Industrie Arbeitskräfte brauchte. Genau wie Mißernten, da ist immer ausschließlich der Klimawandel schuld. Vieleicht sollte man einmal analysieren welche Betriebe es geschafft haben die letzten 60 Jahre zu überleben. Allerdings nur diejenigen die ihren Kinder keinen Schuldenberg hinterlassen haben.

In den letzten 60 Jahren hat es in allen Branchen einen Strukturwandel gegeben. Teilweise noch viel heftiger als in der Landwirtschaft. Ich denke da nur mal an die subventionierten Importe aus China, die Einführung der Computer usw. Trotzdem haben die meisten Branchen diese gravierenden Umwälzungen besser überstanden als die eigentliche Landwirtschaft. Die nachgelagerten Bereiche sind ein anderes Thema, da gibt es jede Menge Innovation. Nur sind da nur höchst selten klassischen Bauern am Erfolg beteiligt. Denkst Du!


Überlebt haben die Betriebe, die es geschafft haben homogen zu wachsen.
Die wenigsten Betriebe haben die letzten sechzig Jahre aus finanziellen Gründen aufgegeben, sondern wurden in der vorletzten Generation noch im Vollertwerb bewirtschaftet, der Hofnachfolger machte das Dank effizienterer Technik, besserer Anbaumethoden und nicht zuletzt dank des synthetischen Düngers und Pflanzenschutzes noch im Nebenerwerb. Die jetzige Nachfolgergeneration hat entweder keinen Bezug mehr zur Landwirtschaft und spekuliert mit den ererbten Flächen, entweder durch Verkauf oder, wie man hier im Forum immer wieder lesen kann durch ungesunde Pachtforderungen, oder sie ist in wenigen Fällen aktiver als der alte Herr und steigt wieder ein. Ich kenne hier mehrere Beispiele, die mit unterschiedlichem Erfolg wieder angefangen haben.
Was dank immer abstruserer Vorschriften verschwinden wird ist die Viehhaltung in kleineren Beständen. Die Auflagen können nur noch von exakt durchorganisierten Profis erfüllt werden, dann erwischt es z.B. die bis dato gesunden Rinderhalter unter 100 Tieren sicher, interessant wird das Ganze dann so ab 3-400 Tieren. Nicht bedacht wird dabei aber, dass dann die touristisch wertvollen Kleinstrukturen komplett verschwinden oder für teures Geld offengehalten werden müssen. Rinderhaltung läuft dann nach argentinischem, brasilianischem und amerikanischem Beispiel auf großen Betrieben, fürs Auge gibts ein paar Weiden nach vorne raus, der Rest passiert auf den Feedlots.

Gruß

Werner
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