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Aktuelle Zeit: Do Sep 17, 2026 12:15

Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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79 Beiträge • Seite 5 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6

Würdet Ihr nochmal in die Milchviehhaltung investieren?

Die Umfrage läuft bis Mi Sep 30, 2026 12:29.

Ja
7
44%
Nein
9
56%
 
Abstimmungen insgesamt : 16

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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon 210ponys » Fr Sep 04, 2026 13:43

langholzbauer hat geschrieben:" der gute Käse wird aus Emmentaler Milch hergestellt, "
So ein Schwachsinn im LT ist einfach nur peinlich! :cry:

dann klär doch mal einen schwachsinnigen auf, aus was wird der gute Käse Hergestellt???
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon langholzbauer » Fr Sep 04, 2026 14:17

"Emmentaler " ist eine Käsesorte, welche sowohl im Ursprungsgebiet, als auch sonstwo bis in NL oder Übersee produziert wird und in jedem Discounterregal liegt.
Hergestellt wird er aus der Milch der Lieferbetriebe.
Und solange der Absatz läuft, ist den Molkereien der Preis der angelieferten Milch leider immer zu hoch. :wink:
Zuletzt geändert von langholzbauer am Fr Sep 04, 2026 14:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon Manfred » Fr Sep 04, 2026 14:23

Er meint schon den Emmentaler AOP (Appellation d’Origine Protégée).
Das ist ein Rohmilchkäse aus Milch ohne Silagefütterung.
"Menschen mit Sklavenmentalität betrachten ihre Fesseln als Garantie für Stabilität."
Michail Weller
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon strokes » Fr Sep 04, 2026 14:54

T5060 hat geschrieben:Es ist nicht unbedingt so, dass es dem 500 Kuh- Bauer in der Gunstregion besser geht, wie dem 20 Kuh-Alm-Oeli; mental und finanziell.

Am Ende ist es so das Jeder pro 50 Milchkühe eine AK braucht und die Kosten sowie die Produktivität dieser AK ENTSCHEIDEN und nichts Anderes.
Ich habe denke ich einen sehr guten Überblick über die Bauern im D-A-CH Raum und den USA/Ca.

Aber egal das Hauptproblem ist bereits das 2/3 der Betriebe aller Größen wegen zu hoher Pachten, Arbeitskosten und zu niedrigen Erlösen kaputt gespart sind

Und wenn das Ganze dann in eine "schwanzgesteuerte Betriebs - oder Unternehmensführung" übergeht, ist das Ende des Ladens sowieso nahe.


Der 500Kuhbauer hat halt ggf den Vorteil, nicht jeden Tag um 4uhr zum Melken aufstehen zu müssen, und durch das Personal öfter mal am WE frei, je nach Organisation. Der Almbauer der jeden Tag aufsteht, und dann noch kräftezehrend Käserei betreibt, ist da körperlich wesentlich mehr eingespannt.
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Sep 04, 2026 17:31

210ponys hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Die Förderungen rund um Bergbauern sind, denke ich sicherer, als der ganze EU Mist. Was der Markt macht gute Frage, die Milchbauern und die Kühe werden weniger nicht mehr.


stimmt, aber die Alternativen wie Hafer, Mandel, Soja usw. werden mehr und die Leute wo keine Kuhmilch mehr konsumieren auch. Und wen es an Kühen und Milch fehlen würde, wäre der Konventionelle Milchpreis nicht so am Arsch.

Zugpferd im breiten Segment war, ist und bleibt Käse auf absehbare Zeit. Ob die Molkenproteine auf ganz breiter Basis der grosse heisse Scheiss werden, wie einige prognostizieren, wird man sehen.

Kleine Besonderheit: im Grunde waren alle Molkereien (nahe) am Produktionslimit. Ein Molki hat das so beschrieben, nicht allein Angebot und Nachfrage haben den Preis bestimmt, sondern auch die verfügbaren Kapazitäten einzelner Produktsegmente. Ein Novum.
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon Ecoboost » Fr Sep 04, 2026 19:53

Servus,

Shao hat geschrieben:Wir sind Mitte 30, Kinder sind unter 10 Jahren, also Zukunft steht in den Sternen.

ich denke das ist genau der Punkt worüber man nachdenken sollte...
Was ist wenn keiner der Kinder ein ernsthaftes Interesse daran bekundet!?
Ich würde nicht unbedingt noch 10 Jahre abwarten, aber zumindestens noch 5 und mal schauen was sich bis dahin ergibt. Eigentlich sollte die Jungen mit Anfang bzw. Mitte 20 selbst ja selbst hier das Zepter in die Hand nehmen.
Wenn Generationenlang halt nichts gerichtet oder nur das nötigste gemacht wurde, kann das halt schon ein enormer Kampf werden. Gerade im Nebenerwerb würde ich mir das mehr als 2 mal überlegen.
Ich habe mit Nein abgestimmt. Was ich aber sagen muss: dass die junge Generation wieder vermehrt auf das Wert legt was die letzten Jahre eher in den Hintergrund geraten ist: die Verbundenheit zur Heimat, die abwechslungsreiche Tätigkeit in der Landwirtschaft usw.
Nur müssen hierfür aber auch die Rahmenbedienungen passen.
Ich bin seit 11 Jahren in der Industrie und habe mittlerweile jetzt genug davon.

Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon agrotron 100 » Fr Sep 04, 2026 20:58

Ecoboost hat geschrieben:Servus,

Shao hat geschrieben:Wir sind Mitte 30, Kinder sind unter 10 Jahren, also Zukunft steht in den Sternen.

ich denke das ist genau der Punkt worüber man nachdenken sollte...
Was ist wenn keiner der Kinder ein ernsthaftes Interesse daran bekundet!?
Ich würde nicht unbedingt noch 10 Jahre abwarten, aber zumindestens noch 5 und mal schauen was sich bis dahin ergibt. Eigentlich sollte die Jungen mit Anfang bzw. Mitte 20 selbst ja selbst hier das Zepter in die Hand nehmen.
Wenn Generationenlang halt nichts gerichtet oder nur das nötigste gemacht wurde, kann das halt schon ein enormer Kampf werden. Gerade im Nebenerwerb würde ich mir das mehr als 2 mal überlegen.
Ich habe mit Nein abgestimmt. Was ich aber sagen muss: dass die junge Generation wieder vermehrt auf das Wert legt was die letzten Jahre eher in den Hintergrund geraten ist: die Verbundenheit zur Heimat, die abwechslungsreiche Tätigkeit in der Landwirtschaft usw.
Nur müssen hierfür aber auch die Rahmenbedienungen passen.
Ich bin seit 11 Jahren in der Industrie und habe mittlerweile jetzt genug davon.

Gruß

Ecoboost


Mit Mitte 30 würde ich den Stallbau ja in erster Linie für mich machen und nicht für die Kinder, die eventuell in 30 Jahren den Betrieb übernehmen könnten.... Das ist doch sehr weit entfernt und zieht sich mit Behelfslösungen
bis an die Rente schleppen ist auch nicht wirklich erquickend.
Ihr Revier sind die Acker Deutschlands
Ihre kraft ist mörderisch!
Ihre Gegner John Deere, Fendt und MF!
Einsatz rund um die Uhr für die Schlepper von Deutz Fahr !
Unsere Landwirtschaft is ihr Job!
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon 304 » Fr Sep 04, 2026 21:17

langholzbauer hat geschrieben:Der TE erwirtschaftet mit ca. 1,5 Ak ( weil er selbst noch arbeiten geht) allein über die Produktion über 80T € Milchgeld, welches nach seinen Angaben zur Deckung aller anfallenden Kosten reicht.
Förderung kommt noch dazu.

Und wie lange noch?
Die hohen Milchpreise und Förderungen sind alles andere als sicher (eher mit massivem Abbau zu rechnen) und das ganze mal nebenzu während der normalen Arbeit wird mit Melken auf Dauer nicht gugehen (und ohne fehlt das Milchgeld).

Und dann wären wir da erstmal auch nur beim Umsatz. Nach Abzug aller Kosten und Steuern wird da auch ohne Investitionen nicht viel übrig bleiben. Da bleibt vielen alleine mit einer gemütlichen 35h Woche, freien Wochenenden und 6 Wochen Urlaub mehr übrig, als hier 2 Leuten.

Allerdings hat ein Betrieb auch nach Aufgabe der Viehhaltung weiterhin Kosten für die Gebäude, etc. Da muss trotzdem das Dach neu, die Versicherung oder gar der Abriss bezahlt werden. Dementsprechend schadet ein neues Dach samt Dachstuhl definitiv nicht. Man sollte das ganze halt schon so planen, dass eine andersweitige sinvolle Weiternutzung gegeben ist.

Shao hat geschrieben:Also folglich neuer Dachstuhl, neues Dach, und der Frau zuliebe ein Anbau mit Trockensteher und Abkalbebox. Da wir ja (in normalen Jahren) mehr als genug Futter haben und der Rest (Gülleraum etc) auch passt würden wir hald ein paar Stück mehr reinstellen.

Keiner hier kennt deine Umstände und deine bauliche Substanz, aber ich würde es durchziehen, wenn quasi nur Eigenkapital gebunden wird.

Nur schon direkt die Weiternutzung mit einplanen. Gerade Trockensteher und Abkalbebereich sind doch eh nur Strohboxen. Aufstallung und Holzwände lassen sich schrauben/dübeln, die sind gleich wieder weg. Für Abläufe und Rinnen kann man engmaschige stabile Gitterroste fertigen die auch mit Hubwagen befahrbar sind. Tore sollten entsprechend breit und groß sein, ob jetzt zum ausmisten oder Maschinen unterstellen, ...
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon Marian » Fr Sep 04, 2026 22:00

Ich hab das Gefühl, eigentlich wäre es mit weniger getan und ginge gut so weiter.
Die Frau will vernünftige Stroh Boxen, dass Dach ist fällig.
Der Gatte will wenn aber das Dach nicht sanieren, sondern mit neuem Dachstuhl und Heukranbahn muss dann auch... Es wurde ja bereits günstig von Anhängung auf Laufstall umgebaut.
Was genau kostet es denn, wenn man mit Augenmaß und Handgewicht, passend zum Bestand, dass Projekt angeht? Von 20 auf 26 Plautzen ist ja immernoch eine überschaubare Größe.
400k für den angestrebten Umfang kann ich keinem raten mach das wenn euch das Freude macht. Das ist Irrsinn.
80k Milchgeld ist eine Ansage, dass steht außer Frage.
Aber ohne Zukauf Kraftfutter wird das ja auch nicht gehen, oder?
Also was ich meine, was unten rechts steht zählt ja.
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon T5060 » Fr Sep 04, 2026 22:27

Der erfolgreiche wachstumswillige und zukünftiger Großbauer braucht keine Fendt-Kollektion auf dem Natursteinpflaster seines möglich Guthofs,
sondern er braucht detaillierte Kenntnisse und Fertigkeiten in "strategischer Unternehmensentwicklung, Investition und Finanzierung" sowie
bauhandwerkliches Können in mehreren Gewerken. Das natürlich nur mit der Frau des Herzens, die ihn dabei unterstützt und eine gute Hausfrau und Mutter seiner Kinder ist.
Selbstverständlich schadet es nicht heutzutage, wenn die Frau die Grundzüge einer geschliffenen Winkeladvokatie beherrscht.

Sry, betrifft das Thema nur am Rande, musste ich aber mal loswerden, nachdem ein anderer Landtreffler und ich heute feststellten,
dass die GENERATION Z heute kompromißlos ihre Bedingungen einfordert bis hin zum Verkaufen von der Oma, Hund und Katz :lol: :lol: :lol:

Also unsere Generation 1955 - 1975 wir waren schon froh, wenn der Schlepper ein Sonnendach und halbwegs funktionierende Bremsen hatte.
Von Allrad und geschlossener Kabine haben wir mal geträumt. Mehr wie der Erlös von 50 Mastschweinen durfte ein Traktor ja nicht kosten.
Ein Fendt 7xx kostet heute den Erlös von 1.500 Mastschweinen.... nur mal zur Erinnerung.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon Oberpfälzer » Sa Sep 05, 2026 5:56

langholzbauer hat geschrieben:Der TE erwirtschaftet mit ca. 1,5 Ak ( weil er selbst noch arbeiten geht) allein über die Produktion über 80T € Milchgeld, welches nach seinen Angaben zur Deckung aller anfallenden Kosten reicht.
Förderung kommt noch dazu.


Sorry, aber das kann ich so net stehen lassen. "Erwirtschaften" würde ja bedeuten, dass 80k übrig bleiben...

Zudem muss man sehen, dass selbst wenn 30k übrig bleiben , was eher unwahrscheinlich ist, dass 1,5 Leute buckeln müssen (vielleicht sogar langfristig mit Staublunge und kaputten Bandscheiben dank Heuboden...). Dann hat es sich richtig "rentiert", wenn man mit Ende 50 ein Wrack ist...

Hinzu kommt auch, dass man gerade in Tirol seine Arbeitskraft teurer verkaufen könnte. Seine Frau ist Bäuerin. Nach solchen Frauen lecken sich die Hotels dort die Finger, damit die dort das Frühstück herrichten oder putzen oder das Ganze selbst in die Hand nehmen mit Ferienwohnungen (okay ist nicht jedermanns Sache, was ich verstehen kann.)
Die 200k aus Eigenmitteln könnte man sicher auch mit höherer Rendite anlegen.
Die Liste ließe sich fortsetzen...

Einziges Gegenargument ist aus meiner Sicht wirklich, wenn man in der Arbeit mit Kühen aufgeht.
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon Manfred » Sa Sep 05, 2026 6:27

Ich meine bisher herausgelesen zu haben, dass Shaos Frau auf die Kühe steht und er auf die Maschinen.
Bei gut 80 k Milchgeld und geschätzten 30 bis 40 k Flächenprämien, mit abgeschriebenem Stall und etwas Zurückhaltung bei den Maschinen dürfte der Gewinn bei 50% des Umsatzes aufwärts liegen. Die österreichischen Steuervorteile für Landwirte sind nicht zu verachten. Er hat dazu einen "guten Job", wird also auch nicht mir leeren Taschen heim kommen.
Ginge es alleine um Milchvieh, würde ich die Planung nochmal aufmachen und günstiger, evtl. auch arbeitswirtschaftlich günstiger bauen.
Die Planung liegt aber fertig vor, soll nicht mehr geöffnet werden und die Entscheidung ist ja oder nein.
Die Betondecke kann man als Schutz des Gebälks vor den Ausdünstungen des Viehs werten.
Den alten Dachstuhl los zu werden, reduziert das Denkmalschutzrisiko und die neue offene Bauweise schafft Perspektiven für spätere Umnutzungen.
Ein optisch attraktiver Charakter des Hofes bleibt erhalten.
Die Kinder wachsen in eine Arbeitskultur- und Disziplin hinein, die ein Arbeiterhaushalt kaum bieten kann,
und ihnen bleibt bei sich entwickelnder Neigung die Option der Landwirtschaft auf dem eigenen Hof erhalten.

Aus rein wirtschaftlicher Sicht mag es rationalere Entscheidungen geben.
Würde ich selbst einer solchen kalten Ratio folgen, wäre meine Landwirtschaft längst Geschichte.
Aber eine ganzheitliche Entscheidung trifft man anhand aller Aspekte, die den Betroffenen zur Fragestellung einfallen, nicht alleine anhand der Finanzen.
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon Marian » Sa Sep 05, 2026 6:30

Es gibt immer das totschlag Argument: mit deinem/ihrem Fleiß ist in Industrie, Handwerk, etc leichter viel mehr und viel sicherer verdient...
Ich werd n Teufel tun und dass jemandem an den Kopf werfen oder gar raten.
Ich hab in der Industrie gelernt und inkl dessen 11 Jahre dort ausgehalten.
Auch ich bin ein Rinder Mensch und jede Minute Freizeit als auch Urlaub wurde für Landwirtschaft genutzt.
Heute mit viel Glück im Vollerwerb möcht ich nicht zurück.
Geld und auch Sicherheit sind nicht alles im Leben. 50 Ernten sind schnell rum, 50 Jahre widerwillig anstempeln, ziehen sich wie ein Schlüpfergummi...



Doch dieser kleine süße Spatz, der hatte einen großen Schatz.
Er war zufrieden was er gewählt, dass ist das einzige was zählt.
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon Alla gut » Sa Sep 05, 2026 7:05

Gutes Geld und leichte Arbeit passt für das Handwerk auch nicht .
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Hat Milchviehhaltung eine Zukunft?

Beitragvon langholzbauer » Sa Sep 05, 2026 12:36

Bei den genannten Daten kann mann den Betrieb des TE als solides Handwerk einordnen. :wink:
Wie @Manfred würde ich das nicht unbedingt zuordnen.
Der Mann( TE) ist halt traditionell mehr für die Erledigung der Außenarbeiten zuständig und muss sich kümmern, dass er das neben seiner Vollzeitbeschäftigung pünktlich geregelt bekommt. Dazu braucht es dann halt die nötige Technik.
Nach den geschilderten Daten sehe ich durchaus Potenzial für eine Zukunft mit Milchkühen.
Ab da bin ich wieder bei @Manfred.
Die Kosten der geplanten Baumaßnahme sollten dringend nochmal durchforstet werden.
Manchmal lohnt es sich auch, mehrere Varianten fertig durchgeplant im Büro liegen zu haben, um dann bei Änderungen von Förderungen sofort einreichen zu können, was für den Betrieb passt.
Mit der Strategie bin ich bisher nicht schlecht gefahren.
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